Verhandlungen ohne BürgerInnen-Beteiligung

BürgervertreterInnen sehen sich marginalisiert

Mit knapp sechswöchiger Verspätung − sollen wir sagen: besser spät als nie!? − erreichte uns das Protokoll einer Sitzung zur Planung der Sanierung des abgerutschten Riedel-Anlegers am Maybachufer nahe Kottbusser Brücke. Es heißt darin: „Über die normalerweise übliche Beteiligung hinaus ist im Mediationsverfahren verabredet worden, dass bei Konkretisierung der Planung Maybachufer eine frühestmögliche Einbeziehung der Vertreter/innen des LDA und von SenGUV erfolgen soll, damit sichergestellt werden kann, dass die jeweiligen Interessen gut und zeitnah einfließen können. Außerdem erschien es sinnvoll und wurde so verabredet, die betroffene Reederei Riedel ebenfalls einzuladen, da es sich bei der betroffenen Stelle um ihre Anlegestelle handelt.“

Abbruchstelle Riedel-Anleger Kottbusser Brücke

Abbruchstelle Riedel-Anleger· Maybachufer

BürgervertreterInnen waren an diesem 20. Mai jedenfalls nicht eingeladen und als sie dies monierten, sinngemäß beschieden worden, es sei hier durchs Mediationsverfahren (!) schon Enormes damit erreicht, dass es bei einem derartigen Vorhaben zwischen den beteiligten Bundes- und Landesbehörden solche Gespräche überhaupt gebe: das sei in der Vergangenheit durchaus nicht selbstverständlich gewesen. − Dass allerdings einzig die Reederei Riedel als „betroffen“ eingeladen wurde, frappiert denn doch, zumal das Vorgehen bei diesen ersten dauerhaft zu sanierenden 90 Meter LWK-Ufer doch „Modellcharakter“ haben soll. − Andererseits bleibt natürlich festzuhalten, dass dieser Abschnitt in punkto ökologische Potentiale keinesfalls repräsentativ für den LWK sein kann.

Nicht zuletzt wurde der exklusiven Runde  auch die „Projektgruppe Landwehrkanal“ persönlich vorgestellt, was den BürgervertreterInnen trotz nachdrücklichen Ersuchens bislang versagt blieb, weswegen für sie die besagte Projektgruppe weiterhin die „PG Erlkönig“ bleibt.

Zum Vorgehen dreierlei: Erstens gäbe es ohne den breiten Protest der BürgerInnen gegen das selbstherrliche Agieren des WSA dieses Mediationsverfahren überhaupt nicht; zweitens wurde die hehre Absicht, „frühzeitig die jeweiligen Interessen in die Entwicklung von Planungsgrundlagen zu integrieren“, ganz offensichtlich nicht umgesetzt und, drittens, gegen die Transparenzvereinbarung verstoßen. Sind bspw. die Planunterlagen, die zwischen WSA und SenGUV hin und her gingen, denn überhaupt die den BürgervertreterInnen bekannten?

Wesentliche Forderungen der BürgervertreterInnen,

nämlich

  • die Einschätzung der Umweltverträglichkeit der entsprechenden technischen Variante,
  • die Auslotung ökologischer Potentiale,
  • die Einbindung gewässerökologischer und naturschutzfachlicher Expertise etwa in Gestalt von Fachleuten der BfG durchaus schon auf diesem relativ kurzen Teilstück
  • und anderes mehr

wurden zwar begrüßenswerterweise thematisiert und (mit allerdings diskussionswürdiger Zielstellung) konkretisiert, hierüber jedoch wochenlang mit keinem Wort berichtet, ja bisweilen regelrecht desinformiert, so dass die BürgervertreterInnen diese Forderungen nur immer nachdrücklicher stellten und sich im Nachhinein reichlich paternalistisch und mitnichten auf Augenhöhe behandelt vorkommen.

Nun aber soll anscheinend gerettet werden, was zu retten ist. Erfolgte die Bewertung der Planunterlagen nach ökologischen Kriterien bisher hinter verschlossenen Türen, so wird nun zu dieser Thematik eine Folgesitzung mit BürgerInnen-Beteiligung in Aussicht gestellt. Dafür wäre allerdings wichtig, dass noch nicht „alle Stempel drauf sind“ und eine gewisse Ergebnisoffenheit noch bestünde, appelliert das Mediationsteam an die bislang Beteiligten.

Dass jetzt, wo doch eigentlich die Ausschreibung der Ingenieurleistungen anstünde, erst die Bodensondierungen erfolgen und nun sogar noch ergebnisoffen ökologische Modifizierungen diskutiert werden sollen, macht uns nur noch neugieriger auf die neue Art des Projektmanagements am LWK und das Wirken der „Projektgruppe Erlkönig“, worüber nun aber ganz bestimmt die 17. Forumssitzung am 6. Juli Aufschluss bringen wird.

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Neueste Meldungen aus dem WSA

Aktuelle Schäden größtenteils repariert!

Das WSA meldet, dass die „aktuellen Schäden“ [im Unterschied zu den permanenten?] an der Uferbefestigung des LWK bis auf jene im Bereich der Dovebrücke nunmehr behoben seien. Nach Ausbesserung des Betonbandes und Verfüllung von auf Kleinnager zurückgeführten Hohlräumen im Bereich der Waterloobrücke − wie berichtet, wasserseitig mit Mörtel bzw. landseitig via Injektionslanzen mit einer Harzsuspension −, erfolgte dasselbe in kleinerem Maßstab noch an der Hobrechtbrücke, und es ist zu prüfen, ob diese Methode auch anderswo entlang des Kanals angewandt werden kann.

Bodensondierungen auch am Maybachufer

Sodann wurden entlang Corneliusufer (Abschnitt 1) und Tempelhofer Ufer (4 und 6) Drucksondierungen durchgeführt, um endlich konkreteren Aufschluss über die Bodenverhältnisse zu erlangen. Fragt sich, warum es keine Nachricht über dieselben Sondierungen im Bereich des havarierten Riedel-Anlegers am Maybachufer gibt, denn hier sind sie im Hinblick auf die Ausschreibung der Sanierungsarbeiten, sprich: der Verspundung, besonders dringlich: deren Beginn ist bereits für den 2.11. geplant. Aber noch aus einem anderen Grund sind Bodenaufschlüsse hier sehr wichtig, denn es könnte sich ja herausstellen, dass die Kanalsohle hier „butterweich“ ist, wie schon als durchaus möglich behauptet wurde. Dies wäre natürlich von entscheidender Bedeutung für die Wahl der Einbringmethode der Spundwände. Falls der Untergrund jedoch auch hier dicht gelagerte Schichten aufweist, so dass nicht nach Standardverfahren eingepresst werden kann, haben die AnwohnerInnen selbstverständlich Anspruch auf die lärmärmste Methode!

Die Rudolf Kloos

Sehr detailliert wird im jüngsten WSANewsletter über Technik und Einsatz des 1995 in Dienst gestellten Belüftungsschiffs Rudolf Kloos berichtet, das dem in der warmen Jahreszeit chronischen Sauerstoffmangel des Kanalwassers mit der Gefahr von Massenfischsterben entgegenwirken soll [Vgl. auch hier.]. In zehn Stunden können zwei Tonnen Sauerstoff in den Kanal gepumpt werden, doch ob die Belüftung tatsächlich „nachhaltig“ erfolgt, muss füglich bezweifelt werden. Hier sind die von den BWB geplanten baulichen Maßnahmen zur Schwellen- und damit Kapazitätserhöhung in den Mischwasserkanälen, um so die jährliche Zahl der Entlastungsfälle von ungeklärtem, mit allerlei organischen Abfällen gesättigten Oberflächenwassers in den Kanal zunächst zu halbieren, nach Lage der Dinge am meisten zielführend.

Belüftungsschiff "Rudolf Kloos"

Belüftungsschiff "Rudolf Kloos" © WikiCommons

Einige Veranstaltungstipps

Lernpfad am Einsteinufer

Tafeleinweihung Einsteinufer

Schautafel-Einweihung am Einsteinufer

Kommenden Mittwoch (1. Juli) lädt KUBUS, die Zentraleinrichtung Kooperation der TU Berlin, MitarbeiterInnen und SponsorInnen des TU-BANA-Schautafelprojekts, aber auch Interessierte und Engagierte um 17 Uhr zu einer kleinen Einweihungsfeier der Infotafeln und Eröffnung des Lernpfads ans Einsteinufer des Landwehrkanals zwischen Charlottenburger und Marchbrücke (Freitreppe, siehe rechts) und freut sich auf Ihr Kommen! [Siehe auch hier.]

Anwohnerinitiative Rettet den Marheinekeplatz! und Dreigroschen e.V.

Im Namen der Rose

Bürgerschaftliches Gärtnern auf dem Marheinekeplatz

Schon viel zu lange verrottet der Marheinekeplatz: Der Kinderspielplatz ist marode, die Wiese ein Hundeklo und die Rosen im Beet werden vom Unkraut erstickt. Dagegen wollen wir ein Zeichen setzen! Macht mit am Freitag, 3. Juli, um 16 Uhr: Gemeinsam befreien wir die Rosen vom Unkraut.

Wir fordern eine Umgestaltung des Marheinekeplatzes in einen Generationenplatz: Ein Ort der Entspannung und Begegnung für alle in unserem dicht besiedelten Wohngebiet − unbedrängt von dem rundherum verordneten Kommerz- und Konsumzwang, frei von Erlebnisshopping.

Wir fordern Mittel aus dem Bürgerhaushalt des Bezirks für eine grundlegende Erneuerung des Marheinekeplatzes, mit einer Erweiterung des Kinderspielplatzes, mit Spielangeboten für Jugendliche und Erwachsene (z.B. Tischtennisplatten, Schachtische, Boulebahn) und natürlich mit frei zugänglichen Bänken, um zu plauschen, zu lesen oder die Seele baumeln zu lassen.

Unsere Forderungen demonstrieren wir am Freitag, 3. Juli, um 16 Uhr beim bürgerschaftlichen Gärtnern auf dem Marheinekeplatz. Kommt und unterstützt uns − für Gartengeräte und fachliche Anleitung ist gesorgt. Arbeits- oder Gartenhandschuhe bitte selbst mitbringen.

Neugestaltung Marheinekeplatz

Sergej Goryanoffs Entwurf "Generationenplatz"

3. Langer Tag der STADTNatur

Und aus dem Riesenprogramm des von der Stiftung Naturschutz organisierten Natur-Events am Samstag, 4., und Sonntag, 5. Juli möchten wir nur auf folgende Veranstaltungen besonders hinweisen:

  • Die Grüntangente lebt!
    Radtour vom Natur-Park zum Gleisdreieck
    Sonntag 14:00 bis 18:00 Uhr (1146)
    Anmeldung erforderlich, Tel: (030) 2639 4141
  • Endstation Natur
    Ein Streifzug durch die Botanik und Vogelwelt des Südgeländes
    Sonntag 09:00 bis 11:00 Uhr (1026)
  • Was wächst, krabbelt und flattert denn da?
    Wildnis- und Gartenkultur-Rallye am Gleisdreieck
    Sonntag 14:00 bis 18:00 Uhr (1521)
    Anmeldung erforderlich, Tel: (030) 2639 4141
  • 3. Bustour durch die Interkulturellen Gärten von Berlin
    Vom Görlitzer Park über Pankow zum StadtGut Blankenfelde und über neue Gärten im Wedding zur Endstation Gleisdreieck
    Sonntag 11:30 bis 17:00 Uhr (1491)
    Anmeldung erforderlich, Tel: (030) 2639 4141
  • Auf dem Rollfeld regt sich was
    Naturkundliche Bustouren über den ehemaligen Flughafen
    mit SenatsvertreterInnen versch. Fachrichtungen
    Samstag ab 17:00 jeweils zweistündig bis 22:00 Uhr;
    Sonntag ab 6:00 Uhr jeweils zweistündig bis 16:00 Uhr
    Anmeldung erforderlich, Tel: (030) 2639 4141
  • Made in Lichtenrade
    Wie Berliner ihren eigenen Park gestalten
    Sonntag 10:00 bis 14:00 Uhr (1038)

Die Bäume am Landwehrkanal wünschen viel Spaß und nachhaltiges Naturerleben!

Fesselungsfolgen

Bericht des Baumsachverständigen

Würfelgrube

Betonwürfelgrube © T.Henniger (WSA)

Nach dem wasserseitigen Einbau von Spundwänden konnte, wie berichtet, die Beräumung der ersten Tranche von zehn Brockelmannschen Würfeln erfolgen, nämlich am Herkulesufer in Mitte (Abschnitt 2) und am Tempelhofer Ufer in Kreuzberg (Abschnitte 3 und 5). Der Baumsachverständige Dr. Michael Barsig, von den BaL durchgesetzter „Bauleiter Baumschutz“, hat im Auftrag des WSA daraufhin die betreffenden Bäume und Standorte am 10. und 12. Juni noch einmal näher untersucht [siehe seinen Bericht] und aufgrund der mechanischen Belastung an Kastanien Rindenverfärbungen sowie auf Grund der auch nach ihrem Austausch offenbar noch immer zu wenig atmungsaktiven Manschetten Schädlungsbefall festgestellt, der aber jetzt, wo die Stellen wieder freiliegen, zurückgehe. Ob sich nach Ablösung der geschädigten Rindenpartien gesundes Gewebe nachbildet oder es zu Nekrosen kommt, bleibe abzuwarten.

Manschetten vorübergehend abnehmen!

Weidenkrone mit Totholz

Weide mit Totholz © M.Barsig

Gerade angesichts der anhaltend feuchten Witterung rät Barsig deshalb zu einer vorübergehenden Abnahme der Manschetten an den weiterhin angepflockten Kastanien und Linden an Cornelius- und Tempelhofer Ufer am besten Ende Juni/Anfang Juli, auch um ggf. Läusebefall zu entfernen.

Der Gesamtzustand der Bäume sei aber bis auf eine Ausnahme, die Weide Nr. 22 (nahe Fußgängerübergang Möckernbrücke), zufriedenstellend, kein Standsicherheitsrisiko erkennbar und deshalb seien hierzu auch keine eingehenderen Untersuchungen übers VTA hinaus notwendig. Bei der genannten Weide ist in der Krone auffällig viel Totholz entstanden, so dass die Anbindung in diesem Fall womöglich Leitungsbahnen geschädigt hat. An der Stammbasis dieses Baums fallen Rindenverfärbung und Sekretfluss auf. − Hier sind weitere baumpflegerische Maßnahmen nötig.

Innovativen Verfahren eine Trasse!

Gute Nachrichten für die Kanalsanierung

Nachdem neue technische Errungenschaften wie bspw. das Einpressen von Stahlspundwänden mit integriertem Vor- bzw. Lockerungsbohren insbesondere nach den Erfahrungen am Corneliusufer nicht nur die BürgervertreterInnen fasziniert hatte, war der Niederlassungsleiter der Firma GIKEN Europe in Deutschland, Dr. Naji Al-Arja, in der achten Sitzung des Arbeitskreises Sanierung Gelegenheit gegeben worden, noch den zweiten Teil seiner Präsentation der durchaus revolutionären Verfahren des japanischen Unternehmens vorzustellen.

Spunden während lfd. Bahnbetrieb

Verspundung während laufendem Betrieb (Bahnstrecke Gotha–Leinefelde) © GIKEN

Ökologie und Umweltverträglichkeit kommen laut Eigenwerbung bei GIKEN an erster Stelle, wobei es vor allem um die Minimierung von Lärm, Abgasen und Gelände-Erschütterung geht, doch auch die Bauzeit wird durch Verfahren, die mehrere Arbeitsschritte integrieren, natürlich erheblich verkürzt, ja bei Anwendung des sog. GRB-Non-Staging-System bestünde sogar die Möglichkeit, den Schiffsverkehr aufrecht zu erhalten: Da Hebekran und Antriebsaggregat auf der bereits eingepressten Spundwand fahren und nur die Bohlen auf einer schmalen Schute herangeführt werden müssten, böte das System noch genügend Raum für die Ausflugsdampfer − und der Rundfahrt womöglich eine weitere Attraktion. Wenn wir uns vor Augen halten, dass die Deutsche Bahn mit den höchsten Sicherheitsstandards die Verspundung eines abrutschgefährdeten Bahndamms bei Langensalza [mit Crush Piler, siehe Foto] während des laufenden Zugverkehrs genehmigt hat, können die vom WSA vorgebrachten Sicherheitsbedenken, die so oder so eine Vollsperrung fordern, nicht recht überzeugen.

Erprobung von Pressverfahren bei der Elbdeich-Sanierung

Heute nun berichteten Mitarbeiter der Ingenieurgemeinschaft WTU GmbH, die im Auftrag des Landesumweltamts Brandenburg im Elbe-Elster-Gebiet nahe Mühlberg die Sanierung der dortigen Deiche überwacht, von Proberammungen und Spundwandarbeiten mit verschiedenen Verfahren, nämlich Vibrieren, Rammen, Pressen und Pressen mit Einbringhilfe, wobei das Crush-Pile-System der Fa. GIKEN mit deren eigenem Personal zum Einsatz kam. Die Firma habe einen sehr guten Eindruck gemacht, aber dies erstrebten bei Probearbeiten natürlich alle Bewerber. − Deshalb hatte Al-Arja im Vorfeld verständlicherweise großes Interesse an diesem Vortrag über die Auswertung der verschiedenen Techniken bekundet, war auch vom WSA via Mediatoren eingeladen, dann aber vom Amt direkt wieder ausgeladen worden, da der Auftraggeber LUA Brandenburg sich auf den Standpunkt gestellt haben soll, dass dann aus wettbewerbsrechtlichen Gründen alle Hersteller von Baumaschinen hätten eingeladen werden müssen…

Einsatz des Doppel-Z-Crush-Pilers bei Bad Langensalza

Einsatz des Doppel-Z-Crush-Pilers bei Bad Langensalza © GIKEN Europe

Die Bodenverhältnisse im genannten Gebiet sind mit jenen am LWK durchaus vergleichbar, d. h. im sandigen Untergrund finden sich ab einer gewissen Tiefe schwer durchdringbare Mergel-Geschiebe oder gar Steinblöcke, die das Rammen oder gar Pressen unmöglich machen. Da jedoch GIKENs integriertes Pressbohren, also das Crush Piling, teurer sei und auch langsamer vonstatten gehe als das Einrütteln der Stahlbohlen, plädierten die WTU-Ingenieure unter den dortigen Gegebenheiten fürs Einvibrieren und -pressen.

Wegen des Schädigungsgrads unseres Bauwerks, der Nähe von Wohnbebauung, Brücken, U-Bahnschächten etc. scheidet am LWK das Vibrierverfahren jedoch aus. Was hingegen den Zeitfaktor betrifft, der beim Crush Piling vergleichsweise am höchsten lag, so ist daran zu erinnern, dass Al-Arja auch das Einbringen von Doppel-Z-Bohlen als inzwischen technisch gelöst darstellte, wodurch sich die Arbeitsgeschwindigkeit erheblich beschleunigen dürfte.

BAW hat keine Bedenken gegenüber Crush-Piling-Test am LWK

Frank Liebetruth von der Bundesanstalt für Wasserbau überraschte mit der Auskunft, auch die Bodenkundler seiner Behörde hielten das Crush-Pile-System, bei dem der Bohrkopf dem in den Boden dringenden und mit fensterartigen Öffnungen versehenen Gehäuse ca. 30 cm vorläuft, mit der DIN EN 1536* verträglich, die bei instabilen Böden unverrohrtes Bohren verbietet. Da nämlich gerade die „Fenster“ die Druckbilanz innerhalb und außerhalb der Röhre ausgleichen, sei ein unkontrollierter Bodenentzug in der Umgebung des Bohrkopfs mit Gefahr eines hydraulischen Grundbruchs unwahrscheinlich. Und wie schon die TeilnehmerInnen des AK Sanierung sprechen sich nun auch die BAW-Leute für Teststrecken am Kanal aus, um besagtes System zu erproben.

Beschlussempfehlung fürs Forum!

Spunden in unmittelbarer Gebäudenähe

Verspundung in unmittelbarer Gebäude-Nähe (Aalborg, Dänemark) © GIKEN Europe

Wir schlagen hierfür einerseits den abgerutschten Riedel-Anleger am Maybachufer vor, da hier, sollte es doch zum befürchteten Grundbruch kommen, ja nicht mehr viel abrutschen kann und die Nähe von Wohnbebauung, U-Bahnschacht und Brücke gerade anspruchsvolle Randbedingungen für einen Machbarkeitsnachweis darstellen; nicht zuletzt macht es die Flexibilität des Verfahrens eher unwahrscheinlich, dass bei auftretenden Schwierigkeiten alles auf Halt gedreht werden muss, um ein halbes Jahr liegen zu bleiben, und wird insofern auch vom Betreiber des Anlegers befürwortet.

Und zum anderen schlagen wir eben das Corneliusufer vor, wo Pressen und Rammen, wie erinnerlich, abgebrochen werden mussten, als sich der Boden unerwartet fest erwies. Da auch die hohen Kosten des Crush Piling gegen das System ins Feld geführt werden, sollte das WSA einmal den bisherigen Verlauf der Bewältigung jener ersten 370 Meter mit den gesicherten Bäumen (ganze 20 [Korrektur: nur 10 von insges. 40] Brockelmannsche Würfel konnten entfernt werden!) inklusive der bisherigen Kosten transparent und nachvollziehbar auflisten, damit uns die Möglichkeit einer Hochrechnung auf die verbleibenden ca. zehneinhalb Kanalkilometer gegeben ist, wenn weiter nach den althergebrachten Standards verfahren werden soll. − Die Vorbehaltlichkeiten einer entsprechenden Beschlussempfehlung des AK Sanierung ans Mediationsforum sind damit jedenfalls weitestgehend ausgeräumt!

Der Crush Piler, so betonten die WTU-Ingenieure, bestehe aus einem voluminösen Gerätepark und benötige eine immense Arbeitshöhe von über 20 Metern. Mithin kann er dort, wo es überhängende Baumkronen gibt, nicht zur Anwendung kommen. All diese Stellen aber, so versicherte Al-Arja im zweiten Teil seiner Präsentation, seien mit einem ganz neuartigen System, dem sog. Gyro Piler lösbar [vgl. griech. gyros – Kreisel], der am Rand mit „Zähnen“ versehene Rohre in die Erde treibt, in unmittelbarer Nachbarschaft von Gebäuden sogar durch Beton dringen kann und dabei eine Arbeitshöhe von nur 4,50 (!) Meter beansprucht. Die Rohre werden gestückelt, im Wasser verschweißt und die Zwischenräume mit einem Winkel-Eisen verschlossen.

WSA-Wetten

Was nun den Zeitplan bzgl. Maybachufer angeht, so beharren die WSA-MitarbeiterInnen darauf, dass es dort wie geplant am 2. November losgehe, obwohl erst dieser Tage mit Bodensondierungen begonnen worden ist, ja sind sogar bereit, eine Kiste Sekt darauf zu wetten, so dass sich die Vermutung aufdrängt, es werde da noch was in der Hinterhand gehalten. Was freilich den planmäßigen Abschluss der Arbeiten am 31. März 2010 angeht, möchten die Betreffenden aber doch lieber nicht wetten…


* „Durch die EN 1536 wurden auch die Anforderungen für den Einsatz des unverrohrten Bohrens mit einer durchgehenden Bohrschnecke (Schneckenbohrpfählen) verschärft. Von nun an müssen bei instabilen Bodenschichten mit einer höheren Mächtigkeit als die des Pfahldurchmessers die Machbarkeit des Verfahrens durch örtliche Erfahrung oder Probepfähle nachgewiesen werden.“ [siehe hier]

Kinderbeteiligung ist dankbarer!

Von der Eröffnung des ersten Berliner Naturerfahrungsraums

Bächlein

Hügel mit Bächlein und Baumbrücke

Nach diesem wahrlich durch-eventisierten Wochenende noch eine Rückblende auf die gut besuchte Eröffnung des Naturerfahrungsraums (NER) auf dem Gelände des ehemaligen Anhalter Güterbahnhofs am letzten Freitag (19.6.). Im Vorfeld hatten wir uns daran gestoßen, dass die Natur, die die Kinder in diesem „Pilotprojekt“ erfahren sollen, nach ihren Ideen und Vorschlägen gestaltet worden sei − die Morgenpost sprach im Titel ihres Berichts auch lieber vom „Naturspielplatz“ − und können schon mal vermelden, dass zumindest die Kinder von der Umsetzung ihrer Vorschläge hellauf begeistert sind. Bleibt die sauertöpfische Frage, ob das allein wirklich die Hauptsache sein kann.

Knüppeldamm

Knüppeldamm

In einem aufwendigen, sorgfältig organisierten Beteiligungsprozess mit Interviews, Fragebögen, Modellbau, Planungstagen in den Ferien und dgl. mehr bezogen MitarbeiterInnen der ARGE Naturerfahrungsräume Berlin unter Leitung von Dr. Jutta Heimann insgesamt knapp 70 Kinder im Alter von 5 bis 14 aus Schulen, Horten und Kitas der Umgebung in die Gestaltung dieses ersten Berliner NER ein.

Dammbau

Dammbau

Auf einer Fläche von rund dreieinhalbtausend Quadratmetern schuf dann die Grün Berlin GmbH, wie wir es schon kennen, mit schwerem Gerät Natur. Ein alter Hügel wurde abgetragen, da er tief im Innern, entgegen eines ersten Gutachtens, doch Asbest enthalten haben soll, und ein großer und einige kleine neu aufgeschüttet sowie Tümpel und Bächlein mit Kiesbett angelegt. Ein künstlicher kleiner Teich hätte, um das Wasser zu halten, mit Ton oder Folie ausgekleidet werden müssen, was das Budget von 60.000 Euro nicht hergegeben habe. Die vorhandene Vegetation von den Bäumen übers Strauchwerk bis hin zum strapazierfähigen Kraut und Gras sei unangetastet einbezogen worden, und zusammen mit den Kindern wurde an zentraler Stelle ein Apfelbäumchen gepflanzt.

Wasserspiele

Wasserspiele

Knapp 500 Wünsche, was sie auf dieser Fläche am liebsten täten, wurden den Kindern entlockt! Erwartungsgemäß erwies sich dabei „Herumtoben“ als eindeutiger Spitzenreiter, aber schon auf Rang zwei folgt „Tiere entdecken und beobachten“. (Ob sich freilich dieser, wenn’s um Naturerfahrung geht, naheliegende Wunsch − mal abgesehen von der Vogelwelt, deren weniger scheue VertreterInnen auch hier mal zwischenlanden werden − ansonsten übers Reich der Insekten und Spinnen hinaus erfüllen wird, scheint eher zweifelhaft.) Weiter ging’s auf der Wunschliste mit „Versteck und Ball spielen“; auf „Ästen klettern und schaukeln“ kam auf den fünften Platz.

Landart

LandArt

Zur allgemeinen Begeisterung setzten Angehörige des THW mit zwei Feuerspritzen das Tälchen ausgiebig unter Wasser. Jauchzend planschten und matschten die Kleinen, während sich ihre Eltern auf dem Aussichtshügel in Sicherheit brachten; die älteren Kinder bauten Staudämme oder, mit Anleitung und im Trockenen, Hütten aus bereitgestellten Jungstämmen, Ästen und Stricken, doch allzu weit kamen sie damit nicht. Die Jugendlichen hingegegen interessierten sich mehr für die Mitmach-Kunst in Stein oder Holz auf dem Platz der Open-Air-Bildhauer, der in die Anlage integriert worden ist.

Hüttenbauen

Hütte oder Zelt?

Diese ist zur Sicherheit (!) Kinder und BesucherInnen von NER und angrenzendem interkulturellem Rosenduftgarten vor den Bauarbeiten mit jenem stabilen Zaun umfriedet, der, wie berichtet, früher das Wäldchen schützte, und erneut bedauerten MitarbeiterInnen der Bezirksverwaltung, dass Grün Berlin ihn dort niedergerissen und hier aufgestellt hätte. Inzwischen sei aber der westliche Rand des Wäldchens wieder eingezäunt, nur seine östliche Seite liege nach wie vor offen…

NER = Naturspielplatz?

Grinserinnen

Cheese!

Was nun unsere Einschätzung dieser reichlich synthetischen „Naturerfahrung“ anlangt, so können wir leider nur wiederholen, dass wir, als anlässlich geführter Exkursionen über die damals noch einigermaßen naturbelassene Bahnbrache Gleisdreieck erstmals von hier zu schaffenden Naturerfahrungsräumen für Kinder und Jugendliche die Rede war, vollkommen andere, zugegebenermaßen allzu naive Erwartungen hegten. Wir glaubten, es konkretisiere sich im Umgang mit dieser einzigartigen Berliner Brachlandschaft bereits jener überfällige Paradigmenwechsel unterm Motto „Zulassen von Wildnis im urbanen Raum“, und zwar im Sinne der Bereitschaft der Verantwortlichen, im Interesse einer Entvirtualisierung der Lebens- und Erfahrungswelt unserer Kinder und der Entwicklung und Stärkung ihrer affektiven Bindungen an ihre natürliche wie soziale Mitwelt den Irrweg eines zusehends pathologisch-paranoiden Sicherheits- und Behütungsdenkens, einer DIN- und TÜV-fixierten Versicherungsmentalität, der jeder Baum, jede Dornenhecke, jede Herbstzeitlose als unberechenbare Gefahrenquelle gilt −, diesen angesichts der manifesten Gefahren auch nur des motorisierten Individualverkehrs geradezu absurden Irrweg endlich ein Stück weit zu verlassen, indem gerade Stadtkindern in erreichbarer Nähe möglichst ungenormtes Naturerleben eröffnet wird, um ihnen den unvergleichbaren Wert dessen nahezubringen, was tagtäglich in wachsendem Tempo gerodet, versiegelt, ausgerottet und vernichtet wird.

Diese Chance wird auf dem Gleisdreieck zusehends vertan −, was aber beileibe nicht heißen soll, dass dieser erste Berliner NER nicht ein schöner Naturspielplatz geworden ist. Wir müssen klein anfangen! Wenn wir freilich dieses Pilotprojekt zugleich als Ouvertüre der Parkgestaltung sehen, überkommt uns Beklemmung.

Große Leere

Jenseits die Große Leere

Döblin-Platz: BürgerInnen-Beteiligung revisited

BürgerInnen-Inititative Bäume für Kreuzberg

Kritik an Durchführung der Partizipation zurückgewiesen

Bürgermeister Franz Schulz

Bürgermeister Franz Schulz moderiert

Die inzwischen dritte, von Bürgermeister Franz Schulz persönlich geleitete BürgerInnen-Versammlung zur Umgestaltung des Alfred-Döblin-Platzes befasste sich am letzten Freitag (19.6.) rund drei Stunden lang intensiv mit dem „nach den Bürgerwünschen“ modifizierten Planentwurf des Büros Blanc, Scheidel und Kollegen.

Nicht wenige der Anwesenden waren freilich nach wie vor der Meinung, dass sich genau dieser Entwurf (insbesondere wegen seiner multifunktionalen Granitquader als markantestem Element) verglichen mit den beiden Konkurrenz-Entwürfen von Lützow7 und Office Poly der geringsten Zustimmung von Seiten der Bevölkerung erfreut habe und, etwa im anlässlich der Ausstellung der drei Gestaltungskonzepte ausliegenden Gästebuch, vom weit überwiegenden Teil der Meinungsbekundungen abgelehnt worden sei.

3. BürgerInnen-Versammlung zum Alfred-Döblin-Platz

3. BürgerInnen-Versammlung zur Umgestaltung des Döblin-Platzes

Auch Alfred Döblins Sohn Stephan bevorzuge keineswegs den umstrittenen Blanc-Scheidel-Entwurf, wie es im Protokoll der entscheidenden Jury-Sitzung heiße, und die Vorsitzende der Internationalen Döblin-Gesellschaft, Gabriele Sanders, beurteile ihn als in jeder Hinsicht zu hinterfragen. Der Regisseur Dirk Szuszies (Resist) verlas seinen von zahlreichen Menschen unterzeichneten Offenen Brief an die Jury, der vorab auch an die Fraktionen und Ausschussmitglieder der BVV versandt worden war.

Das Entscheidungsgremium, das aus Angehörigen der beteiligten Verwaltungsebenen, einer Landschaftsarchitektin, die den Vorsitz führte, und einem Vertreter der Kirchengemeinde als der Hauptanliegerin, jedoch aus keinem/r BürgervertreterIn bestand, habe sich über das mehrheitliche Votum der BürgerInnen einfach hinweggesetzt und sei damit Gefahr gelaufen, das ganze Verfahren der BürgerInnenbeteiligung zur Farce werden lassen. [Vgl. auch hier.]

MitarbeiterInnen Verwaltung, Stattbau, Blanc & Seidel

MitarbeiterInnen von Verwaltung, Stattbau und Blanc, Scheidel & Kollegen

BürgerInnen-Voten durchaus berücksichtigt?

Dem widersprachen sowohl anwesende BürgerInnen, Jury-Mitglieder als auch der Bürgermeister selbst. Mit Verweis auf den Aushang einer aus dem Französischen übersetzten Mail, rief Dr. Schulz zunächst dazu auf, Stephan Döblin nicht zu instrumentalisieren: dieser habe lediglich darum ersucht, das Zitat aus dem Werk seines Vaters aussuchen zu dürfen, womit auf dem nach ihm benannten Platz an sein Schaffen erinnert werden soll. − Stephan Döblins angeblich eindeutige Bevorzugung des Sieger-Entwurfs („Gedenkcharakter und Würde“) lässt sich damit jedenfalls nicht mehr stützen; allenfalls kann, insofern er ja als einziger ein Werk-Zitat vorsieht, eine Präferenz indirekt erschlossen werden. − Sodann sei auf der zweiten BürgerInnen-Versammlung am 28.4. den AnwohnerInnen durchaus die Möglichkeit gegeben worden, eine/n VertreterIn ins Entscheidungsgremium zu entsenden, doch habe sich leider niemand dazu bereitgefunden. − Dass es ein solches Angebot gegeben habe, bestreiten nun wiederum verschiedene TeilnehmerInnen jener zweiten Veranstaltung ausdrücklich! − Auch sei die Vergabe der 400.000 Euro aus dem Senatsförderprogramm Städtebaulicher Denkmalschutz allein an den Erhalt der Lesbarkeit der Dresdener Straße, aber an keine weiteren Auflagen geknüpft.

Inhaltlich begründeten die anwesenden Jury-Mitglieder, grob zusammengefasst, ihre Entscheidung damit, dass die beiden anderen Entwürfe hinsichtlich Gestaltung und Bepflanzung entweder zu teuer, zu pflegeintensiv und, weil vorwiegend dekorativ-barock, wenig nutzungsfreundlich (Lützow7) oder in ihrer Umfriedung der Dreiecksfläche durch eine Hecke zu unflexibel-abschottend sowie − mit der Alternative Pflaster oder Rasen − räumlich zu unstrukturiert, unruhig und offen seien und letztlich beliebig blieben (Office Regina Poly mit studio LOV). [Siehe auch die drei Gestaltungsentwürfe sowie das Protokoll der entscheidenden Jury-Sitzung vom 19. Mai.]

Vorwärts zur 4. BürgerInnen-Versammlung!

In dieser Beurteilung wurde, so müssen wir nachträglich feststellen, den BürgerInnen-Wünschen nach einem „grünen Kleinod“ einerseits, einem nachbarschaftlich kommunikationsfördernden Aufenthaltsort andererseits zumindest Rechnung zu tragen versucht. Es soll kein Baum gefällt, die dort stehende Eibe nicht ausgeastet und Nist- und Nährgehölz für die Vögel ausdrücklich erhalten bzw. nachgepflanzt werden. − Bleiben die Granitquader als buchstäbliche Steine des Anstoßes, die zwar haltbarer und pflegeleichter als Bänke sein mögen, deren von Blanc und Scheidel vorgeschlagene ergonomische Modifizierung (Holzauflage; nach Sonnenstand schwenkbare Rückenlehnen bei einzelnen; Ausfräsung für Beinfreiheit nach rückwärts) viele jedoch noch nicht überzeugen konnten.

Letztgenanntes Büro wurde also zu weiteren Modifizierung aufgefordert, wobei u.a. Vorschläge kamen, die Luckauer Str. zur Spielstraße zu machen, zu begrünen und damit dem Platz zuzuschlagen, auch wenn dadurch Parkplätze wegfielen („Bäume statt Stellplätze!“), die Y-förmige Durchwegung der Dreiecksfläche zu entsiegeln, um noch weiteres Grün zu erhalten, sowie auch außerhalb ihrer noch Sitzmöglichkeiten zu schaffen. Der Wegweiser auf die diversen Stadtschlösser wurde weiterhin kritisch gesehen, ein in die Straße eingelassenes Döblin-Zitat positiv gesehen, neben dem Erhalt der „Lesbarkeit der Dresdener Straße“ als der ältesten Straße Kreuzbergs aber auch ein deutlicher Hinweis auf Verlauf von Mauer und Todesstreifen angemahnt.

Angesichts der mannigfachen Kritikpunkte nicht zuletzt an der Art der Durchführung der BürgerInnen-Beteiligung wird es demnächst noch eine vierte Versammlung geben, in welcher der weiter modifizierte Planungsentwurf vorgestellt und diskutiert werden soll. Ob, wie geplant, bereits am 31. Juli eine überarbeitete BPU bei Senatens eingereicht werden kann, scheint allerdings fraglich.

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