Aktuelles & Archiv

Baumfrevel im Luisenstädtischen Grünzug

Same Old Story

Aufgeastet 01

Aufgeastet 01 | Fotos zum Vergrößern bitte anklicken!

Kaum haben wir den Fachbereich Naturschutz und Grünflächen im Friedrichshain-Kreuzberger Amt für Umwelt und Natur (AUN) gelobt, folgt auf dem Fuß Ernüchterung, denn schon ist wie alle Jahre die Zeit des verschärften Baum-, und vor allem Pappelverschnitts gekommen. Welche Agenda dabei verfolgt wird, will sich uns auch nach den vier Jahren, die wir uns mit Stadtnaturschutz und Grünflächenpflege im Bezirk näher befassen, einfach nicht erschließen. Während an vielen Stellen verkehrsgefährdendes Totholz lange in den Kronen verbleibt, werden woanders plötzlich reihenweise vitale Bäume malträtiert.

Immerhin vermag das folgende Beispiel wieder zu verdeutlichen, wie sehr es in diesem fürs Gemeinwohl zentralen Bereich einer Verbesserung von Kompetenz und Qualifikation sowie einer Erhöhung der personellen und finanziellen Ausstattung bedarf, vor allem aber eine Rekommunalisierung überfällig ist. Den Rest des Beitrags lesen »

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Einladung zur Begehung des südlichen ELK

Freitag, 11.3., 15 Uhr, Aktionsfläche Wassertorplatz

Architekt Baller erläutert seine Vision

Architekt Baller erläutert seine Vision

Schon anlässlich der Auftaktveranstaltung zur Planung einer Qualifizierung des südlichen Abschnitts des Luisenstädtischen Grünzugs (→ Ehem. Luisenstädtischer Kanal = ELK) am 8. Februar wurde klar, dass ohne einen Ortstermin die unterschiedlichen Vorstellungen von gradlinig-baumgesäumter Promenade mit Sichtachse von Kirchturm- zu Kirchturmspitze gegenüber jenen von geschwungenen Räumen, Vegetationsnischen und mäandernden Pfaden nur immer wieder als abstrakte Positionen unvermittelt aufeinander prallen würden. [Das beschlossene Protokoll siehe hier.] Den Rest des Beitrags lesen »

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Konflikt linear vs. geschwungen ungelöst?

Aufforderung zur Partizipation!

Workshop zur Aufwertung des Luistenstädtischen Grünzugs:

17. Februar, 18 Uhr, Statthaus Böcklerpark

Auftakt südl. ELK 02

Auftakt BürgerInnenbeteiligung südl. ELK

Kommenden Donnerstag wird es den ersten Workshop zur ökologischen und gartendenkmalpflegerischen Aufwertung des südlichsten Abschnitts des ELK geben  (ELK = Ehemaliger Luisenstädtischer Kanal). In der Auftaktveranstaltung am 8.2., woran sich trotz Verteilung von mindestens fünfzig Prozent der (einsprachig deutschen) 2500 Flyer an deutsch-türkische AnwohnerInnen leider niemand aus dieser großen Bevölkerungsgruppe beteiligte, wurden zunächst die verschiedenen Interessen- und Themenschwerpunkte gesammelt. − Ein von BI-Vertretern angemahntes, möglichst zeitnah zu erstellendes Protokoll ist bereits verteilt worden und kann formal wie inhaltlich durchaus als vorbildlich gelten. Den Rest des Beitrags lesen »

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Ehemaliger Luisenstädtischer Kanal, die Zweite

Offizieller Start des Beteiligungsprozesses zur Weiterentwicklung des südlichsten ELK-Abschnitts

Pfad

Pfad

Am kommenden Dienstag, 8.2., wird die nächste Runde [Schlussgong der ersten siehe hier] im großen Qualifizierungsepos über den Luisenstädtischen Grünzug und zivilgesellschaftliche Partizipierung in F’hain-Kreuzberg eingeläutet. Und wieder ist es der Fördertopf  „Städtebaulicher Denkmalschutz“, den der Bezirk für notwendige Verbesserungen dieses Gartendenkmals gerne anzapfen möchte. Den Rest des Beitrags lesen »

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Sanierung des Görli-Wegesystems

Asphalt − billig und barrierefrei

Eine Informationsveranstaltung

Obwohl auf der Infoveranstaltung am gestrigen Mittwoch (12.1.) zunächst nur die Planung zum Wegenetz des Görlitzer Parks vorgestellt werden sollte, folgte eine ansehnliche Zahl von Interessierten der Einladung des Bezirksamts Friedrichshain-Kreuzberg und fand den Veranstaltungsort überm Schwarzlicht-Indoor-Minigolf-Café Isa Mitz im Haus 1 auf dem Parkgelände.
Übergabe

Görli-Infoveranstaltung 01

Bürgermeister Schulz, techn. Leiter Klees, FB-Leiter Grünflächen Schädel

Bürgermeister Schulz kam mit dem kurz vorher offiziell zum neuen Baustadtrat gewählten früheren Bezirksverordneten, Hans Panhoff von den Grünen, der sich aber noch darauf beschränkte, abwechselnd mit BzV Günter Schumacher, besser bekannt als Schucci, und Grünamtsleiter Schädel den Plan des Görlis ins eher schummrig-intime Licht zu halten. Auch die ebenfalls anwesende glücklose Amtsvorgängerin, Jutta Kalepky, die sich nach anfänglichen Missgriffen redlich bemüht hatte, gerade bei dieser Parkgestaltung so etwas wie BürgerInnenbeteiligung zu ermöglichen, blieb schweigsam. Den Rest des Beitrags lesen »

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Sanierung des Wegesystems im Görlitzer Park

Informationsveranstaltung am Mittwoch, 12.01.11

Die Hauptwege im Görlitzer Park sollen saniert werden. Dazu hat das Grünflächenamt sich bereits Gedanken gemacht und von dessen technischem Leiter Klees auf der letzten Sitzung des Umweltausschusses der BVV Xhain am 7.12.10 vorab vorstellen lassen. Viele Missstände gibt es zu beseitigen, zuvorderst natürlich der Wegebelag an sich, der auf weite Strecken, zumal nach regnerischer Wetterlage, kaum benutzbar ist. Die wassergebundenen Decken neigen zu starker Pfützenbildung, selbst dort, wo sie erst vor kurzem angelegt wurden, wie auf dem Hauptweg im Bereich vor der Brücke nach Treptow. Der hohe Sanierungsaufwand sei auf Dauer nicht zu finanzieren. Das Großkopfpflaster ist sowieso kaum zu betreten, bzw. zu befahren.

Görli-Infoveranstaltung

(Versteckte) Ankündigung auf der Bezirksamtsseite | Zum Vergrößern anklicken!

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Stallschreiberblock

Vernichtung einer weiteren innerstädtischen Brachlandschaft

Wiedergewinnung von Stadt In Umsetzung der Planungen von Herwarth + Holz zum bezirksübergreifenden Integrierten Stadtentwicklungskonzept (INSEK) bzw. Städtebaulichen Rahmenplan Luisenstadt scheint es bald zur Sache zu gehen. Anlässlich zweier Bürgerabende am 20.10.09 und 13.01.10 war, wie seinerzeit berichtet, der Bürgerbeteiligung wie so oft eher symbolisch Genüge getan worden, jetzt hat auch die Xhainer BVV das rund 250 Seiten umfassende Konvolut als Vorlage zur Kenntnis erhalten, und demnächst soll dann bespw. der sog. Schwerpunktbereich Stallschreiberblock in Mitte zwischen Alexandrinen-, Stallschreiber-, Alte-Jakob- und Sebastianstraße durch eine sechsgeschossige Wohnbebauung mit Läden, Gastronomie und Dienstleistungen entlang der Alten Jakobstraße im Nordwesten nachverdichtet werden. Dabei geht’s natürlich ums Freihalten der Blickbeziehungen auf die ehemalige Luisenstädtische Kirche, vor allem aber um die Entwicklung einer vier- bis fünfgeschossigen Stadthausbebauung (Baugruppen) zur Aufwertung des ehemaligen Kolonnenwegs im Nordosten.

Stallschreiberbrache

Stallschreiberbrache| Klick zur Diashow

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Kein Wasser fürs Stadtgrün

Nichthandeln der Grünflächenämter birgt auch Sicherheitsrisiko

Unsere Glosse auf die vorauseilende Politik der versteppten Erde und die faktische Umwandlung des Xhainer Grünflächenamts in ein Gelbflächenamt wurde offenbar nicht als solche aufgefasst, sondern im Gegenteil sehr ernst genommen und als Bestätigung verstanden: Bis heute (9. Juli) haben z. B. im Görlitzer Park weder der inzwischen restlos verdorrte Rasen, dem eh nichts mehr helfen kann, noch auch Baum und Strauch einen Tropfen Wasser gesehen, ausgenommen dort, wohin etwa die Leute vom Kinderbauernhof es schaffen, morgens oder abends einige Eimer zu schleppen.  mehr…

Kreuzberg: Verdorrte Grünflächen als pädagogische Präventivmaßnahme

F’hain-Kreuzberger FB Naturschutz & Grünflächen startet Pilotprojekt

Kreuzberg ist trendy – Kreuzberg ist hip! Um dieser Entwicklung neue Impulse zu geben, hat die grüne Bezirksverwaltung die „Neue Kreuzberger Politik“ (NKP) ins Leben gerufen. Eine der ersten Maßnahmen: Das Grünflächenamt hat die Pflegekonzepte für die dortigen Grünflächen als erster Bezirk (!) radikal überarbeitet. Das Amt, das sich derzeit heroisch gegen die Bettelei des zuständigen Polizeiabschnittes zur Wehr setzt, Strauchbereiche im Görlitzer Park zu beseitigen, um der dortigen Kleindealerei die Bunkerplätze zu nehmen, macht Ernst mit Klimawandel und der damit einhergehenden Versteppung von Berlin und Brandenburg – wenn auch rein demonstrativ. War es jahrzehntelang ein ernsthaftes Anliegen der Kommunen gewesen, ihre Parkanlagen auch während längerer Trockenperioden im Frühjahr und Sommer grün erscheinen zu lassen, so hat Kreuzberg nun erkannt, dass dies eine irrige Fehlannahme gewesen ist, die dazu führt, dass die Bevölkerung der prognostizierten klimatischen Entwicklung und der damit einhergehenden Veränderung von Lebensqualität und Landschaft mit ungläubigem Kopfschütteln begegnet. In Kreuzberg lautet die Devise nun: „Nehmen wir die weiteren Auswirkungen des Klimawandels vorweg und zeigen wir, wie es in einigen Jahren aussehen wird.“  mehr…

Renaturierung des nordöstlichen Görli

Ein Vorschlag der BI Bäume für Kreuzberg

Die nach Meinung zahlreicher BürgerInnen erhebliche Abwertung des eher naturnah gestalteten nordöstlichen Teils des ansonsten weitestgehend der Freizeit(über)nutzung vorbehaltenen Görlitzer Parks in Kreuzberg durch die aus Mitteln des Programms Stadtumbau West finanzierte Umgestaltung im vergangenen November ist hinlänglich bekannt. Ihre völlig unzureichende Beteiligung haben AnwohnerInnen und BürgervertreterInnen immer wieder deutlich gemacht, ohne freilich der Verwaltung hier auch nur das kleinste Eingeständnis abringen zu können, wogegen beharrliches Engagement bislang nur vermochte, ganze zwei ursprünglich ebenfalls zur Fällung vorgesehene Bäume zu retten.  mehr…

Wiedergewinnung von Stadt

Vom 2. Bürgerabend zur Städtebaulichen Rahmenplanung Luisenstadt

Die sog. Angebotsplanung von Herwarth + Holz, steht bzw. Anregungen und Kritik des Bürgerabends Numero 2 am vergangenen Donnerstag (13.1.) werden rasch, sehr rasch noch eingearbeitet, denn am 15. Januar, also gestern, war schon Redaktionsschluss: Dann wird der Entwurf zur „Städtebaulichen Rahmenplanung Luisenstadt“ den zuständigen Stadträten von Mitte und F’hain-Kreuzberg vorgelegt, und diese wiederum leiten sie an die beiden Kommunalparlamente weiter − „zur Kenntnisnahme“, wie es heißt. mehr…

Vom ersten Bürgerabend

Städtebauliche Rahmenplanung Luisenstadt

Die gemeinsame Einladung der Bezirke Mitte und Friedrichshain-Kreuzberg an die BewohnerInnen der Quartiere, die einst die Luisenstadt bildeten, stand unterm Motto „Wiedergewinnung eines Stadtteils“ sowie den leitenden Fragestellungen: Wie können die vorhandenen Qualitäten gestärkt und wie kann das Zusammenwachsen des durch die Geschichte auseinander Gerissenen gefördert werden? Auf der einstigen Grenze zwischen Mitte und Kreuzberg, Ost- und Westberlin gelegen, bildet die Luisenstadt einen Schwerpunkt der sozialen und integrierten Stadtteilentwicklung Berlins. Ziel müsse sein, die historische Stadtstruktur wieder erlebbar zu machen, die Verkehrs- und Wohnsituation, die Grün- und Freiflächen zu qualifizieren und das gemeinsame Leben und Arbeiten zu verbessern. mehr…

Städtebauliche Rahmenplanung Luisenstadt

Einladung zum 1. Bürgerabend am 20. Oktober

Anlässlich des morgigen 1. Bürgerabends zur städtebaulichen Rahmenplanung (18 bis 20 Uhr, Michaeliskirche, Waldemarstr. 8-10), wo der Baustadtrat von Mitte, Ephraim Gothe (SPD), in Kooperation mit dem BA Friedrichshain-Kreuzberg und SenStadt die Planungen des von ihm beauftragten Büros Herwarth + Holz vorstellen will [siehe auch die Senatspressemitteilung], deren „Ziel ist, vorhandene Brüche und Lücken im Stadtgefüge zu beheben“, möchten wir nachdrücklich daran erinnern, dass Nachverdichtung eine soziale und stadtökologische Grenze hat und keinesfalls auf Kosten der grünen Infrastruktur und öffentlicher Freiräume im Kiez gehen darf! Wie wir aus zahlreichen Gesprächen mit Kiez-BewohnerInnen wissen, besteht bei den allermeisten keinerlei Interesse an einer kraftverkehrlichen Öffnung und Anbindung der Luisenstadt, sondern ganz im Gegenteil wünscht die überwiegende Mehrzahl der XbergerInnen eine Verkehrsberuhigung, die Förderung sanfter Mobilität, die fachkundige Qualifizierung und verbesserte Pflege der Grünbereiche sowie einen Stopp der Privatisierung und Versiegelung öffentlicher Flächen.  mehr…

Ein neuer Anlauf

Bericht von einer Ausschusssitzung

Am vergangenen Dienstag (15.9.) befasste sich wieder einmal der Umweltausschuss der Bezirksverordnetenversammlung Friedrichshain-Kreuzberg mit der Zukunft unseres Luisenstädtischen Grünzugs. Es war nun bereits das dritte Mal, und VertreterInnen der Bäume für Kreuzberg waren wie immer anwesend − ein viertes Mal wird folgen. Hintergrund ist eine Vorlage − Zur Kenntnisnahme (VzK), die Baustadträtin Kalepky im Frühsommer dieses Jahres der BVV vorgelegt hatte. Dort erbittet sie Entlastung hinsichtlich eines Auftrags der BVV den Grünzug betreffend. Am 18.12.2008 hatte die BVV bekanntlich den bisherigen Vorstellungen von Politik, Verwaltung, LDA, SenStadt, sowie dem „Bürgerverein Luisenstadt“ eine abschließende Abfuhr erteilt:  mehr…

Döblin-Platz: BürgerInnen-Beteiligung revisited

Kritik an Durchführung der Partizipation zurückgewiesen

Die inzwischen dritte, von Bürgermeister Franz Schulz persönlich geleitete BürgerInnen-Versammlung zur Umgestaltung des Alfred-Döblin-Platzes befasste sich am letzten Freitag (19.6.) rund drei Stunden lang intensiv mit dem “nach den Bürgerwünschen” modifizierten Planentwurf des Büros Blanc, Scheidel und Kollegen. Nicht wenige der Anwesenden waren freilich nach wie vor der Meinung, dass sich genau dieser Entwurf (insbesondere wegen seiner multifunktionalen Granitquader als markantestem Element) verglichen mit den beiden Konkurrenz-Entwürfen von Lützow7 und Office Poly der geringsten Zustimmung von Seiten der Bevölkerung erfreut habe und etwa im, anlässlich der Ausstellung der drei Gestaltungskonzepte ausliegenden Gästebuch, vom weit überwiegenden Teil der Meinungsbekundungen abgelehnt worden sei.  mehr…

Die Denkmalschützer reiten wieder

Marginalisierung von BürgerInnenbeteiligung auch am Alfred-Döblin-Platz

Nachdem im Frühjahr einem sogenannten konkurrierenden Gutachterverfahren drei unterschiedlich grauslige Gestaltungskonzepte für den Alfred-Döblin-Platz in SO36 entsprungen waren, konnten die AnwohnerInnen auf zwei Bürgerversammlungen sowie anlässlich der Ausstellung der drei Entwürfe (im dort ausliegenden Gästebuch sowie per Mail) Vorschläge, Kritik und Anregungen einbringen. Das Konzept des Planungsbüros Blanc, Scheidel und Kollegen mit seinen wuchtigen Granitblöcken nebst Wegweisern auf die Stadtschlösser von Berlin und Dresden (!) fand bei den BürgerInnen am allerwenigsten Anklang.  mehr…

Die Kaputtpflege geht weiter

Sträucherrodung am Wassertorplatz und anderswo

Entsetzt stellten AnwohnerInnen am Dienstag (25. März) fest, dass mitten in der Brutperiode am Luisenstädtischen Grünzug von fachlich eher unbedarften Gartenamtsmitarbeitern ein derart radikaler “Verjüngungsschnitt” an Büschen und Sträuchern sowie jungen Bäumen (selbstverständlich “wildem” Aufwuchs) vorgenommen wurde, dass nun endlich der Blick ungehindert auf Straße und Hochbahn fallen kann, die Beschallung der für eine Weile Entspannung Suchenden nicht länger gedämpft wird und es vor allem für “Penner un` Junkies” kein Gestrüpp mehr gibt, hinter dem sie im Sommer ihre Notdurft verrichten oder Spritzen ablegen können, wie es ein zur Rede gestellter “Gärtner” ausdrückte. − Vom Bethanien-Gelände (Adalbertstrasse/Engeldamm) wird ähnliches berichtet.  mehr…

Ein Jahr Rettung der Walde-Pappeln

Happy Annivevsary!

Heute feiert die Rettung der 11 Pappeln an der Waldemarbrücke ihren Jahrestag! Am 3. März 2008 stellten sich engagierte KreuzbergerInnen beherzt und entschlossen dem vom Bezirk geschickten Fälltrupp in den Weg und vereitelten die fadenscheinig begründete Fällung der hochgewachsenen Baumgruppe. Die Bäume seien nicht standsicher, wurde mit Hinweis auf ein windiges Gutachten behauptet, standen aber in Wahrheit lediglich einer Planung im Wege, nämlich der angeblich denkmalgerechten Rekonstruktion des „ehemaligen Luisenstädtischen Kanals“ (eLK) sozusagen unterhalb unseres real existierenden Luisenstädtischen Grünzugs.  mehr…

Und an dieser Stelle noch ein dringlicher Aufruf: Wer am Erhalt der einzigartigen Berliner Stadtnatur und insbesondere den auf dem Gleisdreieck-Gelände Kettensäge und Planierraupe noch nicht zum Opfer gefallenen Resten einer (bis vor kurzem) außergewöhnlich artenreichen Brachlandschaft interessiert ist, die/der möge sich heute (Mittwoch, 4.3.) ab 13 Uhr vor der „Grünen Villa“ einfinden (einem vom Zugang Möckern- oder Hornstraße leicht erreichbaren grünen Container), um dort Flagge zu zeigen und dem Treiben der senatseigenen sog. GrünBerlin GmbH und der Rasenplaner des Atelier Loidl öffentlichkeitswirksam entgegenzutreten, denn der rbb will über diesen Skandal von Stadtnaturvernichtung in Zeiten galoppierenden Artensterbens berichten. Siehe auch hier und mehr auf der Website der AG Gleisdreieck.

Ein Weihnachtsgeschenk für SO36: Luisenstädtischer Grünzug wird keiner Denkmalrekonstruktion geopfert!

BVV votiert mit den Stimmen von Grünen und Linken für Sanierungsvariante Erhalt

Nach neunmonatigen Auseinandersetzungen fiel gestern (17.12.) endlich die Entscheidung: Die Mehrheit der Bezirksverordneten folgte der Beschlussempfehlung des Stadtplanungsausschusses vom Vortag und stimmte für die von der BI Bäume für Kreuzberg vorgeschlagene BürgerInnenvariante Erhalt (D). Das heißt, von Waldemarbrücke bis Oranienplatz (Abschnitt A) werden keine Bäume gefällt, keine Büsche gerodet, keine “Klamotten” (sprich: die Natursteinfelsen) weggeschafft und erst recht keine Bankbatterien ausgebuddelt, um dann Treppen und Rampen anzulegen, denn dies widerspräche eklatant dem seit Bekanntwerden solcher Pläne vielfach geäußerten BürgerInnenwillen.  mehr…

Luisenstädtischer Grünzug: Beschluss über Varianten-Empfehlung auf 16.12. vertagt

BVV-Umweltausschuss hatte sich überraschend gegen “Erhalt” und für “Denkmal” ausgesprochen

Das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg hatte sich, wie berichtet, im letzten Moment entschlossen, in seiner Beschlussvorlage für die BVV die BI-Variante “Erhalt” [genannt ‚D‘] vorzuschlagen. Ohne Debatte war die Vorlage, wie in derlei Fällen üblich, zunächst an die Ausschüsse für Umwelt und Stadtplanung überwiesen worden. Da die BI FraktionsvertreterInnen aller größeren, in der BVV vertretenen Parteien wiederholt ihren Standpunkt erläutert und angesichts der unzureichenden Darstellung ihrer Planungsvariante durch die bezirksamtliche Matrix den Ausschussmitgliedern im Vorfeld eine korrigierte Matrix, Unterlagen zu ihrer Argumentation sowie die Voten der BürgerInnen und Quartiersrätinnen hatte zugehen lassen, mochten ihre VertreterInnen kaum ihren Sinnen trauen, als in der Sitzung des Umweltausschusses am vergangenen Dienstag (2.12.) sich einzig und allein die Mitglieder von B’90/Die Grünen für die Variante D und damit den erklärten BürgerInnenwillen aussprachen.  mehr…

Stadtplanungsausschuss vertagt auf Antrag der Linken Entscheidung

Am darauf folgenden Mittwoch (3.12.) tagte dann der federführende Stadtplanungsausschuss in Anwesenheit von Bezirksbürgermeister Franz Schulz und diesmal noch zahlreicheren Gästen von Bürgerverein und BI. Uwe Hübsch (SPD) präsentierte eine neue Beschlussvorlage, die u.a. die Erarbeitung eines Kompromisses aus C und D vorsieht und für die Entwicklung einer entsprechenden BPU die Beauftragung eines neuen Planungsbüros anstelle von TOPOS mehr…

BürgerInnenvariante “Erhalt” steht als einzige zur Entscheidung

Outsourcing der Organisation von BürgerInnenbeteiligung hat sich in diesem Fall nicht bewährt!

Eigentlich sollte am gestrigen Mittwoch (26.11.) die BVV in einem ersten Anlauf über die von Baustadträtin Kalepky erstellte Planungsvorlage zum “Umbau des Grünzuges ehemaliger Luisenstädtischen Kanals (eLK) zwischen Waldemarbrücke und Oranienplatz” entscheiden, doch diese war bereits im Vorfeld an die Ausschüsse für Umwelt und Stadtplanung verwiesen worden, wo sie nun am 2. bzw. 3.12. beraten werden soll.  mehr…

Neues vom Luisenstädtischen Grünzug

Angesichts unwürdiger Scharaden bekräftigt Quartiersrat Zentrum Kreuzberg/Kottbusser Tor sein Votum für die Variante “Erhalt”!

QM Kottbusser Tor

Kommt rein ins Quatiersmanagement Kotti, Dresdener Str. 12, seht Euch die Ausstellung an und hinterlasst Euer Votum im Gästebuch!

Gleich nach Ausstellungseröffnung im Rathaus am 5.11. [siehe auch hier und dort]hatte es aus den berühmten wohlinformierten Kreisen geheißen, Baustadträtin Kalepky würde bereits (und passenderweise!) am 11.11. aus den “vier” Plänen eine einzige Vorlage für die BVV kompilieren. Von dort würde dieser “quadrierte Kreis” dann am 26.11. an die Ausschüsse für Umwelt, Verkehr und Wohnen sowie für Stadtplanung und Bauen überwiesen, um nach deren Sitzungen am 2. bzw. 3. schließlich am 17.12. mit einer Abstimmungsempfehlung der BVV zum endgültigen Entscheid wieder vorgelegt zu werden. Nach diesem Drehbuch hätten sich die ja noch bis zum 21.11. in Rathaus und Quartiersmanagement gezeigten Ausstellungen samt den dort für weitere Einschätzungen und Anregungen ausliegenden Gästebüchern sogleich als neuerliche Luftnummer entpuppt.  mehr…

Die versteckte Ausstellung

Ein Augenzeugenbericht

So ganz scheint das Bezirksamt seiner Fähigkeit, eine ausgewogene Ausstellung zu einem brisanten Thema zusammenzustellen, nicht zu trauen. Vorgestern (5.11.) eröffnete die Friedrichshain-Kreuzberger Baustadträtin Jutta Kalepky eine Ausstellung möglicher Entwicklungsvarianten des ehemaligen Luisenstädtischen Kanals (eLK) im zweiten Geschoss des Rathauses Kreuzberg. [Siehe auch hier.] Nach ungefähr einer Stunde, als das ca. 20köpfige Publikum bereits die Heimreise angetreten hatte, wurden die Stelltafeln allerdings in einen kleinen Nebenflur geschoben, der durch eine Glastür (ACHTUNG: “Bitte elektronischen Türöffner betätigen!”) gesichert ist.  mehr…

Halbherzige Demokratie − Gelenkte BürgerInnenbeteiligung

BI verzichtet auf rudimentäre Darstellung der BürgerInnen-Variante “Erhalt” im Rathaus und lädt zur unzensierten Präsentation ins Quartiersmanagement

Wenig Resonanz fand die Ausstellungseröffnung der unterschiedlichen Sanierungsvarianten zum Luisenstädtischen Grünzug am gestrigen Mittwoch (5.11.) im Rathaus Kreuzberg [siehe auch unsere Pressemitteilung] und war doch eigentlich als ein Höhepunkt der BürgerInnenbeteiligung an der (Um-)Gestaltung des ersten Abschnitts von Waldemarbrücke bis Oranienplatz gedacht. Kaum zwei Dutzend Menschen kamen und noch gut die Hälfte von Amts wegen; die BI hatte lediglich BeobachterInnen geschickt. Nachdem ihr nämlich das Recht, die BürgerInnen-Variante “Erhalt” in angemessener Form, nämlich mit Argumenten und Begründungen, darzustellen, quasi noch im letzten Moment rüde beschnitten worden war, mochte sie sich auch nicht vorführen lassen. Die Rolle des Bürgerbeteiligungsfeigenblatts durfte also ganz exklusiv der Bürgerverein Luisenstadt spielen, dessen Variante “Denkmal” ohnehin und idealerweise mit der des Landesdenkmalamts (LDA) zusammenfällt. In den verschiedenen Metamorphosen, die sie ab 2005 durchlaufen hat, darf sie sich gleich auf vier Stelltafeln ausbreiten, auf dass die übergroße Kompromissbereitschaft der Denkmal-Fraktion auch richtig deutlich werde.  mehr…

Einladung zur Varianten-Ausstellung

Kommt am 5. November (bzw. bis zum 21.) zahlreich ins Rathaus Kreuzberg oder Quartiersmanagement Kotti und gebt Eure Einschätzung zu Protokoll!

Auswertung und Redaktion der Ergebnisse der “Planungswerkstatt” vom 20.9. auf dem Oranienplatz und entlang des Luisenstädtischen Grünzugs ist, wie berichtet, abgeschlossen. Da die von uns heftig kritisierte Veranstaltung [siehe z. B. hier] von den Verantwortlichen jedoch im Nachhinein als eine Art öffentlicher Leitbilddiskussion, wie sie die BI Bäume für Kreuzberg seit dem Frühjahr gefordert hat, interpretiert wurde; zudem das BürgerInnenvotum auch ungeachtet der erheblichen handwerklichen Fehler bei seiner Ermittlung sich mit jenem deckte, was wir im Rahmen unserer sechsmonatigen Beteiligungsarbeit vor Ort als Meinungsbild der NutzerInnen der Grünanlage eruierten; auf der anderen Seite aber die Bezirksverordneten nur darüber entscheiden werden, was sich als Ergebnis der Redaktion in Planungsvarianten niederschlägt −, blieb der BI gar keine Wahl als sich gemeinsam mit den betreffenden Quartiersräten in den Prozess wieder einzuklinken.  mehr…

Auch 5. Redaktionssitzung brachte keinen Konsens

Ausstellung der konkurrierenden Varianten ab 5. November

Grünzug

Grünzug

Die fünfte war zugleich die letzte Redaktionssitzung zur Entwicklung zweier Kompromiss-Varianten für die Umgestaltung des Luisenstädtischen Grünzugs. Das Treffen führte nicht zu dem einen Konsensentwurf, wozu der langwierige Arbeitsgruppen- und Redaktionsprozess ja eigentlich dienen sollte, sondern die Variante “Denkmal” mit Berücksichtigung von BürgerInnenwünschen einerseits, die Variante “Bestand” mit Aufnahme von Elementen der 30er-Jahre-Gestaltung andererseits nebst je einer Untervariante werden ab 5. November sowohl im Rathaus als auch im Quartiersmanagement Kottbusser Tor ausgestellt und stehen, im Hinblick auf noch mögliche Anregungen und Einwände seitens der BürgerInnen ggf. noch modifiziert und zu entsprechenden Bauplanungsunterlagen (BPU) verarbeitet, nach einer gemeinsamen Sondersitzung von Umwelt- und Stadtplanungsausschuss Ende des kommenden Monats schließlich für die Bezirksverordneten  zur Entscheidung. − So weit hätten wir im Grunde auch schon vor einem halben Jahr sein können.  mehr…

Ortstermin an der Waldemarbrücke

Mittwoch, 8.10., 16 Uhr

Unsere Einwände gegen die bisher praktizierte BürgerInnen-Partizipation, insbesondere das “Planungswerkstattgespräch”, den “Beteiligungszirkus” oder wie immer man auch die Veranstaltung am 20.9. apostrophiert −, sie sind bekannt. BürgerInnenbeteiligung will auch in Friedrichshain-Kreuzberg noch fleißig geübt werden (und dies gilt vor allem auch für die Zimkom-Moderatoren). Da aber Bürgermeister Schulz kürzlich auf einer Fraktionssitzung der Grünen nochmals bekräftigt hat, dass er sich bei einer Sanierungsplanung nicht an jene strittigen Rahmenbedingungen von Politik und Denkmalschutz gebunden fühlt,  mehr…

Die Hütchenspieler von Zimkom

Bürgerbeteiligungszirkus am O’platz weitergezogen

Zelt

Bezirksamtszelt mit BI-Stand

Ein weißes Zelt ließ das Bezirksamt, wie angekündigt, am Samstag (20.9.) von 12 bis 17 Uhr auf der Südhälfte des Oranienplatzes aufschlagen, doch der BesucherInnenansturm hielt sich in Grenzen: Einer Blitzumfrage zufolge hatten ganze sechs Prozent der unmittelbaren AnrainerInnen eine von den angeblich 5000 verteilten Postwurfsendungen abbekommen, wofür sich Baustadträtin Kalepky nun schon routiniert entschuldigte. Einmal mehr war es hauptsächlich den Mobilisierungsanstrengungen der BI Bäume für Kreuzberg zu danken, dass rund 200 Interessierte in der einen oder anderen Form mittaten. Wir hatten auch über hundert türkischsprachige Handzettel verteilt, während der Bezirk für den der Landessprache noch nicht ausreichend mächtigen Teil seiner Mehrheitsbevölkerung nur ein einziges Schaukasten-Plakat übrig hatte, wodurch sich seine Beteuerungen, auch diese Klientel einbeziehen zu wollen, wieder als bloße Sprechblase erwies. − Auch auf der Website des  BA keinerlei Veranstaltungshinweis; keine Benachrichtigung all jener, die sich in Mailinglisten eingetragen hatten…  mehr…

Grüner Beteiligungszirkus auf dem Oranienplatz!

Samstag, 20. September, 12 bis 17 Uhr

In Erwartung des Events am kommenden Samstag auf dem Oranienplatz − wir wissen leider nicht genau, was es nun denn nun werden soll: ein Gespräch, eine Planungswerkstatt oder ein Zirkus in Zelten − hat die BI Bäume für Kreuzberg Bürgermeister Schulz einen Offenen Brief geschrieben, der ihn an seine im Frühjahr gegebene Zusage erinnern soll, die bei der Planung der Sanierung oder gar Umgestaltung des Luisenstädtischen Grünzugs eingestandenermaßen versäumte BürgerInnenbeteiligung dergestalt nachzuholen, dass mit den BürgerInnen ergebnisoffen über das der Planung zugrunde zu legende Leitbild diskutiert und gemeinsam mit ihnen auch gefunden werde, andernfalls, also wenn es kein allgemein befürwortetes Leitbild gibt, eine Umgestaltung unseres Grünzugs jedoch unterbleibt und nur seine Pflege und Unterhaltung verbessert wird.  mehr…

Von der ergebnisoffenen Leitbilddiskussion zum unverbindlichen “Gespräch”

Sagen wir am 20. September auf dem O’platz dem Bezirksamt unsere Meinung!

Giftgrün leuchtet das Plakat der “Einladung zum Gespräch”, wie der Bezirk jetzt noch unverbindlicher nennt, was er vor kurzem noch “Planungswerkstatt” nannte, was aber ursprünglich als “BürgerInnenversammlung zur Leitbilddiskussion” über die Sanierung des Luisenstädtischen Grünzugs geplant und von keinem Geringeren als Bürgermeister Schulz auch öffentlich so zugesagt worden war. Überaus treffend wird farblich signalisiert, worum es sich bei dieser Veranstaltung am Samstag, 20. September, auf dem Oranienplatz handeln wird: um eine Mogelpackung und Vergiftung von BürgerInnenbeteiligung und BürgerInnenwillen ausgerechnet in einem “grün” regierten Bezirk.  mehr…

Ausstieg aus einer Farce von BürgerInnenbeteiligung

BI Bäume für Kreuzberg verlässt unter Protest Vorbereitungsprozess wovon auch immer

Inzwischen ist klar: Selbstverständlich hatte das amtliche Herumgeeiere Methode! Nur zufällig und auf Umwegen erreichte uns die Einladung des Bezirksamts zur “Planungswerkstatt” am 20. September*. Weder die Begriffe “BürgerInnenversammlung” noch “Leitbild-Debatte” werden darin noch erwähnt. Beides vorzubereiten und damit das vom Bezirk Versäumte nachzuholen, lautete jedoch der Arbeitsauftrag der auf der ersten BürgerInnenversammlung zur Sanierung des Grünzugs entlang des ehemaligen Luisenstädtischen Kanals (ELK) am 21.4.08 ins Leben gerufenen Arbeitsgruppe, die heute (26.8.) übrigens zum fünften Mal tagte, und zwar ohne die BI: mehr… * Es war, so verlautete inzwischen amtsseitig, ja nur die “Ankündigung einer Einladung”…

Neues vom Schaukasten am Oranienplatz

Amtliches Herumlavieren in puncto BürgerInnenversammlung, Leitbild-Debatte und „Planungswerkstatt“ hat (vermutlich) Methode

Besser spät als nie kommt hier unsere Stellungnahme zu der offensichtlichen Panikreaktion des Bezirksamts angesichts der Schelte eines Anwohners, wonach der Schaukasten noch immer nicht zweckentsprechend genutzt werde. Und da auch der verflixte Schlüssel schon wieder in einer der zahllosen amtlichen Schubladen verlegt scheint, wurde der überfällige Aushang kurzer- und wie von unbefugter Hand von außen aufs Glas gepappt. Dort hat ihm der Regen mittlerweile schon arg zugesetzt und seinen höchst eigenwilligen Text [glücklicherweise, müssen wir sagen] auch materiell einigermaßen verschwimmen lassen. mehr…

Munter rotiert das Personalkarussell

Nach Auszug von Bürgerverein und Landesdenkmalamt sowie dreimaligem Moderationswechsel auch Senatsvertreterin ausgetauscht

Wie wir ganz en passent erfahren, ist Sabine Krutzsch von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung (SenStadt) und u. a. zuständig für die Umsetzung des Förderprogramms Städtebaulicher Denkmalschutz im Bezirk Friedrichshain- Kreuzberg, unversehens von diesem Zuständigkeitsbereich entbunden worden. Frau Krutzsch hatte sich während dreier AG-Sitzungen zur Vorbereitung der nächsten BürgerInnenversammlung in erfrischender Weise für eine bürgernahe, auf möglichst breite Akzeptanz ausgerichtete Denkmalpflege ausgesprochen, keinen Hehl daraus gemacht, dass sie die inzwischen zurückgezogene [?] Planung einer denkmalgerechten Rekonstruktion des ELK schon beim ersten Anblick als viel zu starr empfunden habe und die Haltung Klaus Lingenaubers mehr…

Die Baustadträtin als Moderatorin

Bericht von der 4. Arbeitsgruppen-Sitzung zur Vorbereitung der Leitbild-BürgerInnenversammlung

Jede der Arbeitsgruppensitzungen zur Vorbereitung der Leitbild-Bürgerversammlung wartet mit einer Überraschung auf, und da machte die inzwischen vierte am gestrigen 8. Juli keine Ausnahme: Niemand Geringeres als Baustadträtin Jutta Kalepky stellte sich als die neue Moderatorin vor und eröffnete der verdutzten Runde, dass nicht nur Uli Bahr, sondern gleich der ganze Stadtteilausschuss das Handtuch geworfen und sich aus dem Verfahren zurückgezogen habe, da er den persönlichen Anwürfen von seiten der BI nicht länger gewachsen sei. mehr…

Ein kleiner Eklat

Bürgerverein und Landesdenkmalamt verlassen Arbeitsgruppe zur Vorbereitung der BürgerInnenversammlung

In den heiligen Hallen des Max & Moritz, dort, wo sonst zuweilen die Kleinen mit Kasperletheater belustigt werden, gab’s gestern abend zum Auftakt der dritten Arbeitsgruppen-Sitzung zur Vorbereitung der Leitbilddiskussion und nächsten Bürgerversammlung um die Gestaltung des Luisenstädtischen Grünzugs (ELK1) eine Gratisvorstellung, allerdings nur für Erwachsene: Aus Gründen, über die sich nur mutmaßen lässt, suchte Pfarrer Duntze vom Bürgerverein Luisenstadt krampfhaft und unbeirrbar nach einem Anlass, aus der Arbeitsgruppe auszusteigen. Niemandem dürfte verborgen geblieben sein, dass hier ein abgekartetes Spiel, eben Theater aufgeführt wurde, mehr…

Bekanntmachung der Bäume für Kreuzberg!

Die BI trifft sich fortan nicht mehr montags und donnerstags bei den Pappeln. Dafür gibt es sonntags, von 17 bis 19 Uhr unseren Infostand am Drachenbrunnen auf dem Oranienplatz, den wir regelmäßig zwei Stunden am Wochenende dort aufbauen, später dann auch an anderen Stellen entlang des Grünzuges.

Infostand DrachenbrunnenAlso kommt vorbei und informiert Euch über den Stand der Dinge, macht Vorschläge, übt Kritik, gebt uns Anregungen, beteiligt Euch an der Planung und Gestaltung Eures Grünzugs, denn er gehört zu Eurem persönlichen Wohnumfeld, ist das Naherholungsgebiet vor Eurer Haustür! Wir sehn uns! Nächste BürgerInnenversammlung erst nach der Sommerpause! Die zweite BürgerInnenversammlung wurde einvernehmlich auf nach der Sommerpause verschoben und soll im September [13.9.] nur der Information über die verschiedenen Leitbild-Entwürfe dienen. Ca. drei Wochen später dann soll auf einer dritten BürgerInnenversammlung im Oktober ein Konsens oder eine Entscheidung darüber erzielt werden, nach welchem Leitbild sich die konkrete, abschnittsweise Planung zu orientieren hat.

Zur Zukunft des ehemaligen Luisenstädtischen Kanals — Leitbild-Entwurf der BI Bäume für Kreuzberg

Vorbemerkung

Angesichts der Vorgeschichte, als eine ohne ausreichende BürgerInnenbeteiligung und überhaupt ohne Leitbild-Diskussion zustande gekommene, denkmallastige Planung dirigistisch durchgesetzt werden sollte und erst im allerletzten Moment durch beherzten BürgerInneneinsatz gestoppt werden konnte, verstehen wir unsere derzeitige Aufgabe zunächst nur in der groben Skizzierung der davon diametral abweichenden Richtung, in die sich nach unserer Auffassung die Sanierung des Kreuzberger Abschnitts des ehemaligen Luisenstädtischen Kanals (ELK) mit Blick auf Erholungsbedürfnisse, Lebensqualität und Stadtnaturschutz bewegen sollte. mehr…

Wieder verschoben: Zweite Bürgerversammlung zum Sanierungsleitbild für den Luisenstädtischen Grünzugs erst Ende Juni!

BI mit ständigen Abänderungen von Vereinbarungen durchs Bezirksamt unzufrieden

Gleich zu Beginn der zweiten Arbeitsgruppensitzung zur Vorbereitung der BürgerInnenversammlung und ergebnisoffenen Leitbilddiskussion am 12. Juni überraschte Ümit Bayam, Leiter des Stadtteilausschusses Kreuzberg und diesmal der Moderator, mit der Mitteilung, dass es am 12.6. gar keine BürgerInnenversammlung geben werde. So habe man es im Bezirksamt beschlossen, verkündete Frau Schuchardt von Stattbau, denn es gehe nicht an, eine Neuauflage der chaotischen ersten Versammlung vom 21.4. zu riskieren, und etwas anderes sei nach dem jetzigen Diskussionsstand auch nicht zu erwarten. Als zum genannten Termin stattdessen eine weitere AG-Sitzung in Aussicht gestellt wurde, die im kleinen Kreis erstmal Substanz generieren solle, während die öffentliche Leitbilddebatte deshalb leider erst nach der Sommerpause geführt werden könne, mehr…

Bezirk, Senat und Denkmalschutz erklären unisono: Bisherige Planung wird nicht weiterverfolgt!

Arbeitsgruppe zur Vorbereitung der öffentlichen Leitbilddiskussion hat getagt

Rund 35 TeilnehmerInnen zählte die Arbeitsgruppe, die sich am Mittwoch, 21. Mai, in der Belle Etage von Max und Moritz konstituierte, um über die Vorbereitung der zweiten Bürgerversammlung zur künftigen Gestaltung des Luisenstädtischen Grünzugs zu beraten. Inhaltliche Fragen sollten ausgeklammert bleiben, doch der Ulli Bahr vom Kreuzberger Stadtteilausschuss, mit der Moderator der Veranstaltung betraut, hatte alle Mühe, für die Einhaltung dieser zunächst einmütig verabredeten Vorgabe zu sorgen. mehr…

Vom 11. Mariannenplatzfest

Diskussionsimpressionen eines Mitglieds der Bäume für Kreuzberg

Im Casino des Bethanien gab es am 1.Mai eine Podiumsdiskussion des Grünen Landesverbands zum Thema “Bürgerbeteiligung”. Auf dem Podium: Der grüne Bezirksbürgermeister Franz Schulz (FrieKe) mit einigen Parteifreunden sowie Christian Joost von der Ini MediaspreeVersenken 5 Leute Podium, 15 Leute Publikum, 2 Techniker, 4 Mikrophone. Stimmung zwischen Werner Höfers “Internationalem Frühschoppen” (wer den noch kennt) und “Wort zum Sonntag”. Im Anschluss so gegen 14:30 Uhr sollten sich die BIs Bäume für Kreuzberg und Bäume am Landwehrkanal vorstellen. mehr...

KreuzbergerInnen wollen keinen “Grünen Kanal”!

Denkmalgerechte Tieferlegung wird abgelehnt – Baustadträtin erklärt Fällmoratorium

Die mit Spannung erwartete BürgerInnenversammlung zur Diskussion der umstrittenen denkmalgerechten Rekonstruktion des Luisenstädtischen Grünzugs am Montagabend erfreute sich überraschend großen Zulaufs, der sich gewiss nicht der Informationspolitik des Bezirksamts verdankt. Schon zur Ortsbegehung ab Drachbrunnen/O-Platz drängte sich ein knappes Hundert Interessierte: Jung und Alt, Deutsche und MigrantInnen, aus Kreuzberg wie aus Mitte sowie aus ganz verschiedenen sozialen Schichten. mehr…

Einladung der Bürgerinitiative Bäume für Kreuzberg

An alle, die sich für BürgerInnenbeteiligung, die Gestaltung des Luisenstädtischen Grünzugs und den Erhalt unserer Stadtnatur interessieren:

Kommt zahlreich zur

BürgerInnenversammlung am Montag, 21. April, 18:30 Uhr ins Alevitische Kulturzentrum in der Waldemarstr. 20/Ecke Leuschnerdamm!

Wer Zeit & Lust hat, komme bitte eine halbe Stunde früher, also um 18:00 Uhr, zum Treffpunkt vor Ort am Drachenbrunnen/Oranienplatz. mehr…

BürgerInnenversammlung am 21. April: Wortlaut der offiziellen Einladung nährt Skepsis

BürgerInneninformation oder -beteiligung?

Inzwischen hat Claudia Peter, Sprecherin der BI Bäume für Kreuzberg, zwei gleichlautende Einladungen zur Bürgerversammlung erhalten, eine von Baustadträtin Kalepky, eine von Stattbau, dem Planungsbüro, das vom Bezirksamt mit der Moderation der Veranstaltung betraut worden ist. Verblüfft entnahm die BI diesen Einladungsschreiben, dass die Versammlung offenbar nur dem Zweck dienen soll, den BürgerInnen die fertigen Konzepte zu präsentieren, in die ihre Anregungen ja bereits integriert seien. mehr…

Die Grabung nach Argumenten wird fortgesetzt

Seit Beginn dieser Woche wird an der Ritterstraße gebaggert und nach dem südlichen Treppenausgang, also offenbar nach weiteren Argumenten gegraben, den Mittelweg des Luisenstädtischen Grünzugs wie geplant 1,60 Meter tiefer zu legen und damit dem gesamten vorhandenen Baum- und Strauchbestand buchstäblich das Erdreich abzugraben. mehr…

Wer wünscht eigentlich eine Umgestaltung des Luisenstädtischen Grünzugs?

Nachösterlicher Spaziergang mit Baustadträtin Kalepky lässt viele Fragen offen

Rund 25 AnwohnerInnen und Interessierte, darunter auch manche junge Mutter mit Kind, waren der Einladung von Baustadträtin Jutta Kalepky an Claudia Peter von der BI Bäume für Kreuzberg gefolgt und trafen sich Donnerstag (27. März) zum nachösterlichen Spaziergang in nur wenig wärmender Nachmittagssonne an der umstrittenen Pappelgruppe nahe Waldemarbrücke, um über das weitere Schicksal des Grünzugs entlang des ehemaligen Luisenstädtischen Kanals und insbesondere seiner Bäume zu sprechen. mehr…

Bürgermeister Schulz antwortet den Bäumen für Xberg

In seinem Antwortschreiben auf den Offenen Brief der BI Bäume für Kreuzberg, der wie berichtet gegen die geplante Opferung fast des gesamten Baumbestands zugunsten einer rigiden denkmalgerechten Rekonstruktion des Luisenstädtischen Grünzugs protestierte (siehe auch hier und hier), verweist Bürgermeister Schulz, was Beteiligungsverfahren und Leitbildentwicklung betreffe, zunächst einmal auf die Zuständigkeit seiner Baustadträtin, um sodann die langjährigen Verdienste hervorzuheben, die sich der Bürgerverein Luisenstadt bei der Organisation von Bürgerbeteiligung an der Stadterneuerung und Verkehrsplanung im Bereich der historischen Luisenstadt erworben habe: mehr…

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben!

Zu den elf Pappeln an der Waldemarbrücke und anderem Wildwuchs

Aus der Frage- und Infostunde, zu der Baustadträtin Jutta Kalepky vergangenen Mittwoch (12.3.) Interessierte ins Rathaus Kreuzberg gebeten hatte, wurden schnell zweieinhalb, denn das Informationsgefälle zwischen Amt und BürgerInnen (und offenbar auch zwischen ihnen und dem sie angeblich vertretenden Bürgerverein Luisenstadt) erwies sich als sehr steil, und die offenen Fragen haben sich eher noch vermehrt. mehr…

Was “Emma” nicht gelang, will Jutta besorgen…

Entschlossener Einsatz von AnwohnerInnen verhinderte Fällung der Pappelgruppen an der Waldemarbrücke — vorerst!

Noch vor sieben heute früh geriet die Welt um den Oranienplatz in Unordnung: Die Beobachtungsposten in oberen Etagen von Häusern nahe Waldemarbrücke sichteten ein Fahrzeug der Fa. GVS Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau, verdächtige Baumschnitzel im offenen Laderaum, eine Hebebühne im Schlepp. Über eine Telefonkette wurden Mitglieder der jungen BI “Bäume für Kreuzberg” alarmiert und eilten den bedrohten Pappeln zu Hilfe, mehr…

Der Kampf um die wilden Pappeln

Noch stehen die Pappelgruppen an der Waldemarbrücke — aber da sie es, wie berichtet, mitten auf dem Weg zu einer “denkmalgerechten Rekonstruktion” des Grünzugs im Bereich des ehem. Luisenstädtischen Kanals tun, wird ihre Zeit knapp: Die Fällsaison endet mit diesem Monat und damit das Vattenfallsche Trafohäuschen verlegt werden kann, müssen die Pappeln noch vor Anbruch der Vegetations- und Brutperiode weg. mehr…

Fällalarm auf dem Oranienplatz!

Wenn in der Stadt Gartendenkmale rekonstruiert werden sollen, geht es regelmäßig Bäumen an den Kragen, wird sog. Wildwuchs rigoros gerodet, werden Sichtachsen freigelegt und im Namen ehrwürdiger alter Pläne nicht selten ganze Biotope vernichtet. Denkmal- und Naturschutz geraten aneinander, und meist zieht letzterer den Kürzeren. mehr…

Umweltzone ohne Bäume?

Auf dem Oranienplatz drohen weitere Baumfällungen!

Zur Durchführung der im Schaukasten des Bürgervereins Luisenstadt e.V. dargestellten denkmalgerechten “Sanierungsmaßnahmen des ehem. Luisenstädtischen Kanals zw. Landwehrkanal und Engelbecken” werden offensichtlich weitere Baumfällungen vorgenommen. Angeblich unter Beteiligung und Zustimmung der AnwohnerInnen! mehr…

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