Neueste Meldungen aus dem WSA

Aktuelle Schäden größtenteils repariert!

Das WSA meldet, dass die „aktuellen Schäden“ [im Unterschied zu den permanenten?] an der Uferbefestigung des LWK bis auf jene im Bereich der Dovebrücke nunmehr behoben seien. Nach Ausbesserung des Betonbandes und Verfüllung von auf Kleinnager zurückgeführten Hohlräumen im Bereich der Waterloobrücke − wie berichtet, wasserseitig mit Mörtel bzw. landseitig via Injektionslanzen mit einer Harzsuspension −, erfolgte dasselbe in kleinerem Maßstab noch an der Hobrechtbrücke, und es ist zu prüfen, ob diese Methode auch anderswo entlang des Kanals angewandt werden kann.

Bodensondierungen auch am Maybachufer

Sodann wurden entlang Corneliusufer (Abschnitt 1) und Tempelhofer Ufer (4 und 6) Drucksondierungen durchgeführt, um endlich konkreteren Aufschluss über die Bodenverhältnisse zu erlangen. Fragt sich, warum es keine Nachricht über dieselben Sondierungen im Bereich des havarierten Riedel-Anlegers am Maybachufer gibt, denn hier sind sie im Hinblick auf die Ausschreibung der Sanierungsarbeiten, sprich: der Verspundung, besonders dringlich: deren Beginn ist bereits für den 2.11. geplant. Aber noch aus einem anderen Grund sind Bodenaufschlüsse hier sehr wichtig, denn es könnte sich ja herausstellen, dass die Kanalsohle hier „butterweich“ ist, wie schon als durchaus möglich behauptet wurde. Dies wäre natürlich von entscheidender Bedeutung für die Wahl der Einbringmethode der Spundwände. Falls der Untergrund jedoch auch hier dicht gelagerte Schichten aufweist, so dass nicht nach Standardverfahren eingepresst werden kann, haben die AnwohnerInnen selbstverständlich Anspruch auf die lärmärmste Methode!

Die Rudolf Kloos

Sehr detailliert wird im jüngsten WSANewsletter über Technik und Einsatz des 1995 in Dienst gestellten Belüftungsschiffs Rudolf Kloos berichtet, das dem in der warmen Jahreszeit chronischen Sauerstoffmangel des Kanalwassers mit der Gefahr von Massenfischsterben entgegenwirken soll [Vgl. auch hier.]. In zehn Stunden können zwei Tonnen Sauerstoff in den Kanal gepumpt werden, doch ob die Belüftung tatsächlich „nachhaltig“ erfolgt, muss füglich bezweifelt werden. Hier sind die von den BWB geplanten baulichen Maßnahmen zur Schwellen- und damit Kapazitätserhöhung in den Mischwasserkanälen, um so die jährliche Zahl der Entlastungsfälle von ungeklärtem, mit allerlei organischen Abfällen gesättigten Oberflächenwassers in den Kanal zunächst zu halbieren, nach Lage der Dinge am meisten zielführend.

Belüftungsschiff "Rudolf Kloos"

Belüftungsschiff "Rudolf Kloos" © WikiCommons

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.