„Wenn ich mir in meinem Job so ein Ding leiste, bin ich ihn los!“

Mediationsvereinbarungsbruch einhellig verurteilt

Bericht von der 5. turnusmäßigen WSA-Infoveranstaltung

Publikum

Publikum

Gut besucht war die 5. WSA-Infoveranstaltung am vergangenen Dienstag (26.4.), was angesichts der Tagesordnung mit zwei von Bürger*innenseite eingebrachten TOPs − Baumfrevel und Bruch des Mediationsvertrags am Schöneberger Ufer sowie Bürgerbegehren zum Fraenkelufer − besonders erfreulich war.

Leider ließen sich die Leiter von WSA und WNA aus terminlichen Gründen entschuldigen. Wenn wir allerdings bedenken, dass dieses Event nur zwei Mal jährlich stattfindet und der Termin jeweils gemeinsam festgelegt wird, lässt sich füglich bezweifeln, ob es mit dem Rang von Öffentlichkeitsbeteiligung, den ihr die WSV neuerdings beizumessen behauptet, wirklich so weit her ist. Den Rest des Beitrags lesen »

Mediationsvereinbarung wird ignoriert!

Einladung zur 5.WSA-Informationsveranstaltung, Dienstag, 26. April 2016, 16:30 Uhr

Der nackte Frust

Wildwuchs

Wildwuchs-Beseitigung…

Wir mussten tatsächlich ein Weilchen innehalten, so sehr waren wir am Ende unseres Lateins. Kleine Anfragen, mündliche wie schriftliche, im Abgeordentenhaus oder in der BVV Mitte, die sich nach dem Wieso und Warum der Rodung fast des gesamten Baum- und Gehölzbestands entlang des Schöneberger Ufers zwischen Flottwellstraße und Marshall-Brücke erkundigten − ihrerseits schon nicht übermäßig gehaltvoll −, wurden von oben herab mit wenig stimmigen Ausflüchten, Scheinargumenten und abgegriffenen Textbausteinen abgefertigt. Die Bürger*innen wurden einfach gar keiner Information gewürdigt, es sein denn, auch sie fragten direkt nach: dann erfolgte Desinformation in unterschiedlicher Dosierung, durchaus mit glatten Unwahrheiten gespickt.

vorher

den links…

Die Zuständigen im WSA mussten mit Recht außer sich sein über diese Vorgehensweise und vor allem die ausbleibende Reaktion seitens der Bürger*innen und der BaL, ebensosehr die Bezirke, deren Vertreter schon mal die Tatsache, dass wir angeblich jegliche Schnittmaßnahme skandalisieren, das Unterlassen aller Pflegemaßnahmen rechtfertigen, doch − im Ernst − welche Signalwirkung wird da gänzlich unbekümmert versendet, welche Nichtachtung der Öffentlichkeit und zivilgesellschaftlichen Engagments und welch penetrante Selbstgerechigkeit treten da zu Tage!

Update, 19.04.: Und heute erschien eine erweiterte Einladung mit der Tagesordnung, in die erstmals auch TOPs der Bürgervertreter*innen Eingang gefunden haben.

Einladung zur 5. Infoveranstaltung mit TO

Einladung zur 5. Infoveranstaltung mit TO | Ein Klick führt zum PDF

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Der ignorierte Skandal

Provozierend substanzlose Antwort des Baustadtrats Spallek

Kurzmeldung zum Zwischenstand Rodungen am Schöneberger Ufer

Zwei detaillierte Offene Briefe [siehe hier und hier] verhallten ohne wirkliches Echo, obwohl sie die lange abgewarteten Einlassungen des Baustadtrat Spallek (CDU) auf eine mündliche Anfrage der Grünen Fraktion vom Februar objektiv und umfassend als falsch erweisen. Nun setzen Überlegungen ein, welche anderen Mittel angemessen sein könnten. Gestern (17.3.) verstrich die zweite BVV, deren Tagesordnung wie immer zu voll gewesen sein wird, um die kostbare Zeit mit einem weiteren Fall von Baumfällungen zu verschwenden [siehe aber DRS 2621/IV]: Je mehr bezirkliche Fällorgien gefeiert werden wie etwa an der Leipziger Straße/Fischerinsel oder in der Dortmunder Straße und passim, desto geringer das Gewicht des Einzelfalls. Den Rest des Beitrags lesen »

Stoppt die Degradierung des Gleisdreiecks!

Erhebt Eure Einwände gegen den Bebauungsplan „Urbane Mitte“

Heute letzter Termin, massive Bausünden zu verhindern!

Cobe-Entwurf

Cobe-Entwurf

Die Bäume am Landwehrkanal e.V. (BaL) sind nachdrücklich gegen den Bebauungsplan VI-140ca mit einer derartigen Verdichtung und Verstellung der Stadtlandschaft unter den alleinigen Kriterien höchster Flächennutzungseffizienz und Grundstücksverwertung, und all das in unmittelbarer Nachbarschaft eines weltberühmten Technologie-Denkmals und eines bekanntlich als Ausgleichsfläche für die Eingriffe in Natur und Landschaft an Potsdamer und Leizpiger Platz dienende, bedauerlicherweise für sich schon recht naturfern konzipierten Parkanlage. Den Rest des Beitrags lesen »

2. Zwischenbericht zu Mittes krassem Bruch der Mediationsvereinbarung „Zukunft LWK“

Nichts Neues aus der BVV

Kontraproduktive Abwarterei!

Fällungen Schöneberger Ufer

Fällungen Schöneberger Ufer

[Update 9.3.: Ein engagierter Anwohner Am Karlsbad hat dankenswerterweise anhand des neuen gesamtberliner Baumkatasters im Fis-Broker rekonstruiert, wie viele Bäume das Grünflächenamt von Mitte als „verkehrsgefährdender Aufwuchs“ hat fällen lassen: es waren 19, wovon drei auch noch auf Kreuzberger Gebiet standen. (Siehe hier.) Wir sind sehr gespannt, ob diese Belege den Bezirksverordneten endlich Handlungsbedarf gegenüber dem Bezirks- bzw. Grünflächenamt demonstrieren können.)]

Fällungen Schöneberger Ufer

Fällungen Schöneberger Ufer

Vor über einer Woche kündigte ein zuständiger Senatsmitarbeiter den Stapellauf des lange ersehnten Online-Baumkasters für Berlin an, dessen Launch nur deshalb hinausgezögert werde, weil die WSA-eigenen Bäume am LWK noch aufgenommen werden müssten. Doch nach wie vor finden wir nichts, was einem solchen Kataster ähnlich sähe, wobei eine Verzögerung angeblich durch die WSA-Bäume  umso mehr verwundern muss, da doch auf Betreiben der Bürgervertreter*innen im Mediationsverfahren „Zukunft Landwehrkanal“ bereits ein aufwändiges Online-Kataster für den Baumbestand am LWK erstellt worden war. − Das aber ist aus unerfindlichen Gründen mit Hinweis auf das Senatskataster schon länger offline, als sei gerade bei diesem Senat nicht Abwarten der Lieferung angesagt…

[Update 7.3.: Heureka! Die ZÖB teilt mit, dass im  Fis-Broker des Senats das gesamtberliner Baumkataster online ist, hier gleich ein Ausschnitt aus Kreuzberg. Bitte die Navigationsleite oben für die Detailangaben benutzen.] Den Rest des Beitrags lesen »

Zwischenbericht zu Mittes „Baumarbeiten“ am Schöneberger Ufer

Welche Mediationsvereinbarung?

„Verkehrsgefährdender Wildwuchs“ kommt immer gut

Schöneberger Ufer 08

Schöneberger Uferabschnitt kahl

Der Mitarbeiter des Grünflächenamts Mitte, Jürgen Götte, hat gegenüber einem Anwohner vom Karlsbad behauptet, er habe aus Verkehrssicherungsgründen lediglich eine Rodung des „Wildwuches“ veranlasst, der den Fußverkehr an dieser Stelle gefährdet habe. Ein schönes Beispiel behördlicher Desinformation.

Auch die Zentrale Anlaufstelle Öffentlichkeitsbeteiligung des WSA (ZÖB) fasst nicht nach und zeigt sich von dieser flagranten Nichtbeteiligung der Betroffenen wenig beeindruckt, was nur wieder deutlich macht, wie wichtig die Vermeidung einer institutionellen wie hierarchischen Einbindung für eine solche Institution gewesen wäre. Dem „Eigentümer“ des LWK darf es doch nicht gleichgültig sein, wenn Anrainerbezirke die Versuche einer ökologisch ambitionierten Unterhaltung dieser Bundeswasserstraße, wie ihm die Rechtslage vorgibt, konterkarieren! Den Rest des Beitrags lesen »

Unsinniger Kahlschlag am Schöneberger Ufer

Mitte verzichtet gern auf Öffentlichkeitsbeteiligung

Ein Schock!

Schöneberger Ufer 01

Schöneberger Ufer 01

Von längerer Auslandsreise zurückgekehrt und im Taxi auf dem Heimweg, trauten die Redakteur*innen des Landwehrkanal-Blogs ihren Augen nicht, als sie kurz vor Bombardier einen vielleicht siebzig Meter langen Streifen des Schöneberger Ufers am Landwehrkanal in Mitte ratzekahl geschlagen sahen. Selbst der Taxifahrer zeigte sich entsetzt. In Myanmar, wohin die Reise gegangen war, hatten wir die Berichte über die aus Baumschutzsicht erfolgreichen Verspundungsarbeiten an der Flatowhalle in Kreuzberg sowie die Aushandlung von Baumschnittarbeiten wegen einer BWB-Maßnahme am Halleschen Ufer 80 verfolgt, um nun hier jählings mit der Fällung des gesamten Baum- und Vegetationsbestands eines einst dicht begrünten Uferabschnitts konfrontiert zu werden, ohne dass es darüber irgendeine Informationen gegeben hätte. Selbst das Wasser- und Schifffahrtsamt und die ZÖB waren ahnungslos, und dieser behördliche Vandalismus kann nur als makabre, aber ansonsten sinnfreie Provokation verstanden werden. Den Rest des Beitrags lesen »

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