Aufruf zum Widersetzen!

Beteiligt Euch an der morgigen Großdemonstration!

Immobilienspekulation und Stadtnaturvernichtung

Obschon ein Stadtnaturschutzverein, der sich Schutz und Förderung von Berlins noch immer einzigartiger, aktuell jedoch unter der Parole ‚Schaffen bezahlbaren Wohnraums!‘ einem Großangriff privater und öffentlicher Investoren mit Motorsägen, Baggern, Planierraupen und Betonmischern ausgesetzten Grünen Infrastruktur verschrieben hat, ruft auch der BaL auf zur morgigen Großen Demonstration
Wir machen mit bei der berlinweiten Demonstration: Gemeinsam gegen Verdrängung und #Mietenwahnsinn. Am 14. April 2018, ab 14 Uhr ab Potsdamer Platz.

Ganz wichtig noch der Filmtipp am Ende: Natura Urbana

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Gebaren einer Zurückweisungskultur

Dienststelle für Beteiligung geht Beteiligte nichts an

Beteiligungsbeauftragter 2018 erstmals am Platz

Letzten Mittwoch, 4. April, meldete sich der Inhaber der Zentralen Anlaufstelle Öffentlichkeitsbeteiligung (ZÖB), Björn Röske, nach monatelanger Abwesenheit 2018 zum ersten Mal zurück, ohne freilich irgendein Wort der Erklärung zu verlieren oder gar anzufragen, ob vielleicht aus Sicht des Expertenkreises nun etwas vordringlich für ihn zu tun sei etc..

Nein, der Beteiligungsbeauftragte lässt sich einzig und allein von seinen Kolleg*innen und Vorgesetzten, also von der Verwaltung briefen und wird schon insofern seiner notwendigen Mittlerrolle auch nicht ansatzweise gerecht!

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Beteiligung in Abwicklung

Ein Konflikte stabilisierendes ‚Brainstorming‘

Extern moderierte Konfliktbearbeitung unerlässlich!

ZÖB-Evaluierung Scholz

ZÖB-Evaluierung Scholz

Der Dissens um die intransparent und einseitig entschiedene sowie unangekündigt auch sogleich umgesetzte Kappung des Zeitanteils, den der lange und intensiv ausgehandelte Dienstposten für eine ‚Zentrale Anlaufstelle Öffentlichkeitsbeteiligung‘ (ZÖB) eben hierfür verwenden kann, zugunsten sachfremder, technischer Aufgaben aus einem WSA-Sachbereich schwelt nun fast ein halbes Jahr.

WSA-Leiter Michael Scholz hatte ihn doch schon in der 8. WSA-Öffentlichkeitsveranstaltung vom 21.11.17 für beendet erklärt und ist des Redens von Dissens und Konflikt nunmehr müde. Er möchte endlich wieder zum „normalen Arbeiten“ kommen.  Den Rest des Beitrags lesen »

Im Lernlabor ‚Rathausblock‘

Was gehört in eine Kooperationsvereinbarung?

Vorgezogene Beteiligung

Als Mitglieder eines Stadtnaturschutzvereins, engagiert für Schutz und Förderung von Berlins Grüner Infrastruktur, für ein Klimafolgen berücksichtigendes Bauen, eine das Artensterben ernst nehmende Stadtnaturentwicklung und zu diesem Zweck für echte Bürger*innenbeteiligung, kommen wir, was die inhaltliche oder Sachebene der Sanierung des Dragonerareals betrifft, so wie sie im Werkstadtprozess und zahlreichen Veranstaltungen schon bearbeitet worden ist, ziemlich von außen. − Vor allem wurden wir hellhörig, als wir vom Vorhaben der Konzipierung einer Kooperationsvereinbarung (KV) zwischen Bezirk, Senat und Stadtgesellschaft erfuhren.

Impulsgeber*innen

Impulsgeber*innen, Moderatorin

Vergleichbares haben wir schließlich auch im Beteiligungsverfahren Landwehrkanal (LWK) entwickelt, wobei unsere Mediationsvereinbarung (MV) natürlich nicht umstandslos mit der KV zu vergleichen ist, da sie einerseits die Umsetzung von schon umfangreich Ausgehandeltem sicherstellen soll, andererseits eine KV jedoch auch das umfassen sollte, was wir zu Verfahrensbeginn in einem Arbeitsbündnis gemeinsam vereinbarten.  Den Rest des Beitrags lesen »

Und morgen geht’s ins Lernlabor!

Kooperationsvertrag für den Rathausblock

Inis von HH bis LWK sorgen für Input

Morgen, Dienstag, 20. Februar, soll sich der BVV-Saal im ehemaligen Rathaus Kreuzberg, Yorckstr. 1-4, von 18 bis 21 Uhr in ein Lernlabor verwandeln. Ziel ist die Konzipierung eines Kooperationsvertrags zwischen Bezirk, Senat und Zivilgesellschaft über die gemeinsame Entwicklung des sog. Dragonerareals bzw. neuerdings „Rathausblocks“, der, wie sicher weitgehend bekannt, von der BImA schon mal meistbietend verkauft worden war, was jedoch später im Bundesrat glücklicherweise noch gekippt werden konnte.

Als Bestandteil des Hauptstadtfinanzierungsvertrags wurde das Filetstück inmitten der Hauptstadt schon vor einem knappen Jahr vom Bund dem Land Berlin übertragen, doch so richtig ist die Übergabe noch immer nicht erfolgt, die BImA hatte gar Normenkontrollklage erhoben, doch bis zum Frühsommer soll alles bewerkstelligt sein und im Grundbuch stehen. Den Rest des Beitrags lesen »

Ein durchwachsener Januar

Kursorische Umschau

Der BaL bleibt widerständig!

Silberahorn

Kerngesunder Silberahorn

Auch wenn es in diesem Jahr noch keinen einzigen Post gab und doch wahrlich schon genug Anlässe: nein, der Landwehrkanal-Blog wurde nicht − womöglich zugunsten von Twitter − geschlossen!

Nachdem die Baugenehmigungen für die Projekte, die wir in letzter Zeit neben dem LWK am ausführlichsten kommentierten, nämlich Blücher Str. 26 und der Campus Ohlauer, auf dem Grundstück der Gerhart-Hauptmann-Schule (GHS), erteilt, man möchte fast sagen, gefällt worden waren, konnte und kann alles Aufbäumen Engagierter wenig am gegen Bürger* und ihren gewählten Vertreter*innen vorbei beschlossenen Kurs des Verwaltungshandelns ändern.

Der Rossowgarten in der Blücherstr. 26 wurde schnell noch vor Weihnachten zerstört, der Einwohnerantrag schlicht und ergreifend ignoriert, und auf dem Gelände der GHS, wo im August für das nach der falschen Richtung hin geöffnete, klobige Hufeisen erst mal ‚bauvorbereitende Maßnahmen‘ ergriffen werden sollen, kämpfen Bürger*innen um jeden Baum.  Den Rest des Beitrags lesen »

Ein Rück- und Ausblick aus Kanalperspektive

2017 — Ein Jahr der Turbulenzen

Ungefeiertes Jubiläum

In diesem vergehenden Jahr – wie das vorige berstend voll von Menschen gemachter Jahrhundert-Katastrophen nehmen sich die Vor-, Zwischen- und Unfälle am Landwehrkanal und darüber hinaus in Berlins Stadtnatur vergleichsweise unspektakukär aus, selbst wenn Orkan Xavier (angeblich) zwei Prozent des Berliner Baumbestands entwurzelt oder beschädigt haben soll.

Menschen, deren Einsatz für eine ökologische Instandsetzung, Unterhaltung und Pflege des Landwehrkanals nun bereits in die zweite Dekade geht, aber auch all jene, die das Gewässer mit seinen grünen Böschungen als Naherholung schätzen, sehen das naturgemäß etwas anders.

Und für uns „Expert*innen“ geht es dazu halt nach wie vor um das größte Beteiligungsprojekt im deutschen Sprachraum, das nicht schon deshalb beendet ist, weil die Medien nicht mehr darüber berichten, und dessen Dissense nicht schon dadurch beendet werden, dass die Generaldirektion Wasserstraßen (GDWS) sie in einer Art letztgültigem Machtwort dafür erklärt.

Blick über die Ufermauer

Viel Bedauerliches wird im Gefolge hastigen Neubaus in unserer Stadt derzeit angerichtet, ein Herangehen, das den Bestand, zumal den lebendigen, zu bewahren trachtet und integrieren will, muss explizit verpönt sein, so wenig Postivbeispiele gibt es im Neubaubereich, doch auch wenn jetzt logischerweise noch eine messbare Wirkung fehlen muss, sind wir sehr im Zweifel, ob das allgegenwärtige Betonieren und Asphaltieren tatsächlich den dringend gebrauchten bezahlbaren Wohnraum schafft, denn daran und nicht an Wohnraum als solchem fehlt es in Berlin, in das bekanntlich viele streben, nicht nur weil es hip und noch relativ billig ist, sondern neben ihren vielen Facetten immer noch eine der grünsten und artenreichsten Metropolen ist.

Urbanhafen

Urbanhafen

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