Zwei Bauvorhaben unter bestmöglichem Baumschutz abgeschlossen!

Einsatz von Baumsachverständigem und Seilkletterern minimiert Kroneneingriffe

Flatterulme Zollhaus

Flatterulme am Alten Zollhaus

Während Mediationsverfahren erarbeitete Methoden bewährt

Zur diesjährigen Weihnacht wartet das WSA mit der erfolgreichen, wenn auch etwas zähflüssigen Durchführung zweier Bauvorhaben auf: die Verspundung in Höhe Altes Zollhaus ggü. Kreuzbergs Prinzenbad und jene vor dem Wirtschaftsgebäude der Flatow-Sporthalle nahe Oberschleuse.

Wegen der Dringlichkeit angesichts der fortgeschrittenen, nur provisorisch gesicherten Schäden der Ufermauer konnten, wie schon berichtet, diese Maßnahmen vor und außerhalb des voraussichtlich erst 2018 beginnenden Planfeststellungsverfahrens in Angriff genommen werden.

[Update: Im frischen 135. WSA-Newsletter finden sich die technischen Details…]

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VorOrtSofort am Alten Zollhaus

WNA noch nicht auf dem Stand des Mediationsergebnisses

Mette-Mitarbeiter erklärt Bürgerexpert*innen den Crush Piler

Otstermin Zollhaus

Ortstermin Zollhaus

Letzten Donnerstag fand am Alten Zollhaus gegenüber dem Prinzenbad in Kreuzberg der dankenswerter Weise verschobene Termin VorOrtSofort statt (wie dereinst Mediator Kessen dieses bewährte Beteiligungsformat taufte) und gegen dessen alternativlose Terminierung und thematische Vorfestlegung (Herstellung der notwendigen Baufreiheit durch Sägen) die BaL heftig protestiert hatten.

4. Öffentliche WSA-Informationsveranstaltung,
morgen, Dienstag, 16:30 Uhr
im Amtssitz von WSA & WNA,
Mehringdamm 129
nahe Luftbrücke und Tempelhofer Feld

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Ungelenke Handhabung bewährter Formate

Update 3.11.: Zwei Tage vor dem vom WNA zeitlich wie thematisch einseitig bestimmten VorOrtSofort-Termin erreicht uns seitens der WSA-Beteiligungsstelle ZÖB die knappe Nachricht (die irgendwie in der Glasfaser stecken geblieben sein muss, oder wir leiden unter unzeitigen Blackouts),  der Ortstermin fände nicht statt, werde vielmehr auf nächste oder übernächste Woche vertagt. Begründungen oder auch nur ein erläuterndes Wort suchen wir vergeblich:
Wahrlich ein merkwürdiges Verhalten gegenüber sich langjährig ehrenamtlich engagierenden Bürger*innen, die als Berufstätige ihre Tages- und Wochenabläufe zu planen gezwungen sind.

Die zusätzlich vorschlagenen Punkte zur Tagesordnung der bislang 4.öffentlichen Informationsveranstaltung des WSA am 17. 11., 16:30h, auf die hinzuweisen auf der Termine-Seite des WSA das hier einstweilen genügen muss, wurden  bislang von den Angefragten noch in keiner Weise bestätigt −, zumindest haben wir nichts gehört.
Immerhin schickte SenStadtUm eine Mail, welche ein wenig Aufschluss darüber gibt, was da nahe der Einmündung des NSK in den LWK unterm Label „Lohmühlenplatz“ so neuzugestalten gibt. Der Denkmalschutz sei schon mal einverstanden. Wir erhoffen uns allerdings, und das sei mit allem Nachdruck gesagt, eine ausführliche Darstellung im Rahmen dieser 4. Infoveranstaltung, darüber hinaus aber auch ein Gleiches von Seiten des Bezirksamt F’hain-Kreuzberg bzgl. der „Neugestaltung“ Fraenkelufer und ‚Böcklerpark‘, was das gesamte Nordufer des Urbanhafens meint. − Insofern Fachleute (inkl. Senatsmitarbeter*innen) gerade diesen Bereich als für LWK-Verhältnisse ökologisch besonders wertvoll qualifizierten, ist es durchaus was für die Annalen, wie hier ein „grünes“ BA und eine „grüne“ BVV Bürgerbeteiligung praktizier(t)en. Über sie und das ganze Mediationsverfahren, an dem doch der Bezirk F’hain-Kreuzberg in unterschiedlicher Besetzung selbst teilgenommen hat, wurde und wird verschämt bis brachial einfach hinwegsetzt.

Mithin erachten es die BaL als dringlich, dass diese tlw. schon zur genehmigten BPU, also Ausführungsplanung gediehene Neugestaltung des nördlichen Abschnitts des Urbanhafens zwischen Admiral- und Baerwaldbrücke transparent präsentiert wird! Mehr oder minder erbitterte Gegner*innen der Planung [eine Darstellung, die erstaunlicherweise das Mediationsverfahren und seinen (ignorierten) Kriterienkatalog mit keinem Wort erwähnt, gibt es hier] wollen dem Vernehmen nach sogar ein Bürgerbegehren anstrengen. Wir sind jedoch der Meinung, dass − zumal nach allem Vorangegangenen − die Ufergestaltung des LWK nicht allein Sache einer Kommunalverwaltung ist. Wofür bräuchte es dann überhaupt eines aktualsierten Unterhaltungsplans einer Bundesbehörde, nämlich der BfG?

„VorOrtSofort“ als Kennnisnahme?

WNA will auch mal sägen

Wir wollen jetzt einen Zeitungsartikel nicht aufbauschen und (angebliche) Zitate nicht überbewerten, doch was die Vertreter des Wasserstraßenneubauamts (WNA) vor gut zwei Wochen in der Berliner Zeitung verlautbart haben sollen, fand letzte Woche realiter einen gewissen Widerhall:

Wir erinnern uns: Beim Thema Bäume, einem sensiblen, heiklen, an denen sich der Streit Zivilgesellschaft − Verwaltung entzündete, ließen sich der Leiter der Planungsgruppe Landwehrkanal, Christoph Bonny, und der zuständige Vorhabenträger der Instandsetzung des LWK, Rolf Dietrich, wie folgt vernehmen: Den Rest des Beitrags lesen »

Ein Bauschild macht unnötig Ärger

Zum amtsseitigen Kommunizieren der Landwehrkanal-Sanierung

Gerätepark

Gerätepark an der Corneliusstraße

Die Verpressung der Spundwand in den außergewöhnlich harten Untergrund vor der maroden LWK-Ufermauer entlang der Corneliusstraße in Mitte konnte die Firma Johann Bunte heute ohne weitere Beeinträchtigung des Crush-Piler-Systems durch ins Geschiebemergel eingeschlosses Granitgeröll fortsetzen. Die Stahlbohlen konnten auf die statisch erforderliche Endtiefe von rund fünf Metern eingebracht werden, und wir drücken die Daumen, dass der Fortgang nicht wieder durch Granit gehemmt wird. Wie heißt es in der Broschüre einer Grundbaufirma doch so schön: „Voraussetzung für das Pressverfahren sind sehr gute Kenntnisse des Baugrundes, da etwaige Hindernisse nicht überwunden werden können.“ Den Rest des Beitrags lesen »

Harte Brocken entlang Corneliusstraße

Dennoch keine Alternative zum Crush Piler

Da sich das Einbringen der „aufgeständerten“ Spundbohlen auf Endtiefe im rund dreißig Meter langen Bereich an der Corneliusstraße in Mitte, wo die Bohlen nur teilweise hatten eingebracht werden können, wie berichtet, ausnehmend schwierig gestaltete, wurde in der vergangenen Woche die achtzig Meter lange Neubaustrecke von der Corneliusbrücke her in Angriff genommen, um im Anschluss von dort auf den halbfertigen Teil überzugehen. Wider Erwarten erweist sich jedoch auch die Neuverpressung keineswegs als Spaziergang. Gegenüber 15 Doppelbohlen täglich im Fall Teststrecke, werden an der Corneliusstraße durchschnittlich bloß sechs pro Tag geschafft. Bislang ist noch nicht die Hälfte der Neubaustrecke geschafft, doch gleichwohl hofft WSA-Ingenieur Heier, bis Ende dieser Woche die Strecke zu bewältigen, so dass der Zeitplan nicht gesprengt wird.

Granitbrocken lädieren Bohrkopf

Die Bodenverhältnisse der Kanalsohle längs der Corneliusstraße in Mitte sind verglichen mit jenen der Crush-Piler-Teststrecke am Kreuzberger Paul-Lincke-Ufer ungleich schwieriger, obwohl seinerzeit für die Erprobung des GIKEN-Geräts natürlich ein besonders harter Abschnitt ausgesucht worden war. Doch zu den „Linsen“ von sog. Geschiebemergel, die sich ab drei Meter Tiefe allenthalben in der Kanalsohle finden, gesellt sich an der Corneliusstraße das Problem, dass in diese Sedimentschichten auch noch große Gesteinsbrocken aus rotem Granit eingelagert sind, die der Bohrkopf des CP nicht zu durchstoßen oder zu zerkleinern („crushen“) vermag; vielmehr werden sie von der rotierenden Bohrschnecke im Leitrohr umhergeschleudert und beschädigen dieses und insbesondere den Bohrkopf.

AG Meilensteine

WSA-AG LWK präsentiert am 14. März der Forums-AG "Meilensteine" Zwischenstände

[Zum konventionellen Verfahren des verrohrten Bohrens s.u. die Ergänzung.*]

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Dritter Anlauf Corneliusstraße

Spundwand soll nun auch Bäume in Mitte erlösen

Ortstermin Corneliusstraße

Ortstermin Corneliusstraße

Endgültig ist das Eis geschmolzen, alle Zeichen deuten auf Frühling, und so wird denn nach dem Abschluss der Baustelleneinrichtung am heutigen Montag der nunmehr dritte Anlauf unternommen, um auch die Verspundung entlang der Corneliusstraße in Mitte zu Ende zu bringen, auf dass nach erfolgter wasserseitiger Sicherung der maroden Uferbefestigung und nunmehr immerhin drei Wachstumsperioden auch noch die letzten Bäume von den „Brockelmännern“, jenen acht Tonnen schweren Betonwürfeln mitsamt dem Geschirr aus Balken und Bandagen befreit werden können. − Welche Lebenserwartung die aus ästhetischen Gründen ohnehin kandelaberartig und seinerzeit vorauseilend noch weiter als nötig zurückgeschnittenen Kastanien nach diesem Langzeitexperiment noch haben, bleibt abzuwarten. Auch die AnwohnerInnen werden sich freuen,  auf der von ihnen finanzierten Promenade in absehbarer Zeit wieder flanieren zu können. Den Rest des Beitrags lesen »

Nach Verpressungsproblemen kriegt Corneliusufer neue Spundwand

Erstmal bringt Kälteeinbruch alles zum Erliegen

Crush Piler an Kastanien

Crush Piler dicht an Kastanien

Das Fertigstellen der wasserseitigen Sicherung durchs Einbringen einer Spundwand entlang der Corneliusstraße in Mitte erweist sich im Wortsinn als harter Brocken. Nachdem die Firma Johann Bunte Mitte vergangener Woche die Arbeit mit dem Crush Piler aufgenommen hatte und auch der notwendig gewordene weitere Rückschnitt einer der seit dreieinhalb Jahren landseitig gesicherten, also angepflockten Rosskastanien erfolgt war *, gelang zwar in dem 35 Meter langen Abschnitt, der sozusagen nur halbe Stahlbohlen aufweist, das Aufständern, sprich Aufschweißen des zweiten Teilstücks perfekt −, doch dann schaffte auch der Crush Piler (CP) nicht, die Bohlen auf die statisch erforderliche Endtiefe in die Kanalsohle zu treiben. Nach zwei Metern war Schluss. Die auf der bereits eingebrachten Spundwand selber schreitende Presse mit integrierter Bohrschnecke konnte ihre immensen Kräfte allerdings auch gar nicht voll einsetzen, da die Bohlen, worauf sie „sitzt“, bislang nur drei Meter tief im Boden stecken − zu wenig, um das Gerät mit seinen über zwanzig Tonnen Eigengewicht auf volle Leistung zu fahren: statt die Bohle in den Untergrund zu bohren, würde es eher seinen „Sitzplatz“ wieder herausziehen, mit ihm um- und in den Kanal kippen. [Beachte auch die „kleine Richtigstellung“ des WSA am Ende dieses Postings…] Den Rest des Beitrags lesen »

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