Warum warten bis 2020?

Dritte WSV-Infoveranstaltung zum Landwehrkanal

Auch die BaL laden ganz herzlich und dringend zur morgigen ersten Informationsveranstaltung der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung in diesem Jahr und insgesamt der dritten ein, und zwar um 16:30 Uhr ins Dienstgebäude am Platz der Luftbrücke, Mehringdamm 129 in Kreuzberg.

Es wird einiges zu bereden sein auf dieser Veranstaltung, denn, wie berichtet, verschiebt sich der Beginn der eigentlichen Bauarbeiten zur Instandsetzung des Landwehrkanals mindestens um sechs Jahre nach hinten, und nach aller Erfahrung wird es dabei nicht bleiben. Doch bislang wurde uns noch keineswegs plausibel, wie dieser eklatante Bruch der Mediationsvereinbarung en détail begründet wird (sie sah einen Baubeginn 2014 vor und ist von den Vertretern der damaligen WSD Ost, jetzt GDWS Ast. Ost, unterschrieben worden (nicht hingegen vom eigentlichen Vorhabenträger, dem Wasserstraßenneubauamt (WNA), das zu keinem Zeitpunkt involviert war −, aber das nur am Rande.) Den Rest des Beitrags lesen »

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Probleme mit der Strahlkraft

Kahlschlag am Teltowkanal

Zuständigkeitsbereich des WSA-Außenbezirks Neukölln

Tek-Kahlschlag

Teltowkanal-Kahlschlag | Zum Vergrößern anklicken!

Noch im Winter schlugen Anrainer*innen gegenüber Kommunalpolitik, Verwaltung und Naturschutzverbänden Alarm, als am Teltowkanal (TEK) von der Abfahrt Johannisthaler Chaussee bis zum Wissenschaftszentrum Adlershof, also auf meheren Kilometern Länge am südlichen Kanalufer ein zwei Meter breiter Streifen brachial von Baum und Strauch freigeholzt wurde. Nur ganz vereinzelt blieben „erwünschte“ Bäume stehen; das Schnittgut bildete zuletzt über hundert Haufen. [Nachtrag: Ein Anwohner meinte, in wenigen Tagen sei die Naturschutzarbeit von Jahrzehnten zunichte gemacht worden.]

Stubben

Stubben über Stubben

Keinesfalls erfolgten diese Maßnahmen im Einklang mit dem erst kürzlich neu aufgelegten WSV-Leitfaden zur Gehölzunterhaltung an Bundeswasserstraßen wie sie flagrant gegen die Ziele der Unterhaltungspläne verstoßen, die für Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal (BSK) und Landwehrkanal neu formuliert bzw. aktualisiert werden − und zwar unter Beteiligung von Vertretern der Öffentlichkeit als betroffenen Stakeholdern. Den Rest des Beitrags lesen »