Mit Xhains Bezirksmedaille geehrt!

BaL e.V. freuen sich über Auszeichnung!

Der Verein Bäume am Landwehrkanal und die AnwohnervertreterInnen im Mediationsverfahren „Zukunft Landwehrkanal“ wurden für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement für Baumerhalt, eine nachhaltige Sanierung des LWK und ihren Einsatz für den Stadtnaturschutz im Bezirk und darüber hinaus am Freitag, 24. Mai, im Rahmen einer Feierstunde im Familiengarten in der Oranienstraße mit der Bezirksmedaille von Friedrichshain-Kreuzberg geehrt.

Geehrte & Ehrende

Geehrte & Ehrende

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Protest-Resolution die Zähne gezogen

Das Mediationsverfahren im Umweltausschuss

So genau wollen’s die Verordneten gar nicht wissen

Auf der Tagesordnung der Sitzung des Umweltausschusses der BVV F’hain-Kreuzberg am vergangenen Mittwoch (6.3.) stand nicht nur die überwiesene Resolution von Linken und Piraten zum Bruch von Forumsbeschlüssen durch den unabgestimmt gefällten „politischen“ Eschenahorn am Tempelhofer Ufer, sondern zu unserer Verwunderung gleich auch ein Bericht zum Stand des Mediationsverfahrens „Zukunft Landwehrkanal“.

Eschenahorn126

Eschenahorn 126: abgestorben?

[Update & last minute call: Morgen, Samstag, 14 Uhr Kiezspaziergang zum Umbau des Uferstreifens zwischen Fraenkleufer und Böcklerpark | Hier wird es Gelegenheit geben, Fragen zu stellen, Ideen und Kritikpunkte einzubringen. Start: Baerwaldbrücke, vorbei an Statthaus Böcklerpark, bis zur Admiralbrücke.]

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Kommunalparlamente in der Pflicht!

Bruch von Mediationsbeschlüssen vor Xhains BVV

Baustadtrat antwortet auf mündliche Anfrage

Friedrichhain-Kreuzbergs Baustadtrat, Hans Panhoff, antwortete in der BVV am gestrigen Mittwoch (27.2.) auf die mündliche Anfrage des Vorsitzenden der SPD-Fraktion, John Dahl: Bei der Falschbezeichnung [des vor nunmehr zwei Wochen unangekündigt und mit dem Mediationsforum und seinem als Vertrauensgutachter bestellten Sachverständigen, Dr. Barsig, unabgestimmten Fällung eines der fünf „politischen“ Bäume am Tempelhofer Ufer] handele es sich um ein „Versehen“ bzw. um eine „Kommunikationspanne“. Den Rest des Beitrags lesen »

Benehmensbereisung des Landwehrkanals

Sinn und Zweck verfehlt!

Errungenschaften der Mediation ohne Strahlkraft und Nachhaltigkeit?

Die jüngste sogenannte Benehmensbereisung von Landwehrkanal und Stadtspree zur Absprache notwendiger Baumpflege bedeutete für uns leider einen herben Rückfall hinter ein längst erreicht geglaubtes Niveau, wobei wir uns bemühen, subjektive Eindrücke nicht aufzubauschen, doch besonders die BürgervertreterInnen wie auch die Naturschutzverbände müssen auf der Hut sein, dass über der Komplexität der partizipativen Sanierungsplanungung und dem Sichversenken in technische Lösungen wesentliche Interessen und Inhalte, die das Mediationsverfahren überhaupt erst anstießen, nach fünf Jahren der breiten Öffentlichkeit aber vor der Behördenwillkür „gerettet“ scheinen, nicht unversehens doch noch auf der Strecke bleiben.

Thielenbrücke

Thielenbrücke (Glogauer/Ratiborstr.) Kreuzberg | Fotos  zum Vergrößern bitte anklicken!

Zum Kontext

Die in Sachen Gehölzpflege und Verkehrssicherungspflicht schon länger bestehende Institution einer alljährlichen Bereisung von Landwehrkanal, Spree und anderen Bundeswasserstraßen Berlins durch VertreterInnen der jeweiligen WSA-Außenbezirke und der UNB der betroffenen Bezirke wurde im Rahmen des Mediationsverfahrens „Zukunft Landwehrkanal“ dahingehend erweitert und optimiert, dass an LWK und BSK auch BürgervertreterInnen sowie der Baumsachverständige, der das Vertrauen des Mediationsforums genießt, beteiligt werden.

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Kaum ein Baum bleibt unversehrt

Aushöhlung von Natur- und Artenschutzrecht

Aus unserer Serie „Kreuzhainer Frühjahrsschnitt“

Wiener Straße

Wiener Straße entlang des Görlitzer Parks | Zum Vergrößern Fotos bitte anklicken!

Nach einigen Missgriffen noch in der vegetationsfreien Zeit (in Berlin vom 1. September bis zum 28. bzw. 29. Februar), indem z. B., wie berichtet, die stattlichen Platanen am Paul-Lincke-Ufer verschnitten wurden, was dem Mediationsforum „Zukunft Landwehrkanal“ mindestens hätte avisiert werden müssen, hatten wir den anschließenden Zusicherungen vertraut, mit Beginn der diesjährigen Vegetations- und Brutperiode am 1. März werde Natur- und Artenschutzrecht beachtet und nur bei Gefahr im Verzug gehandelt, ansonsten aber bei Bäumen nur Totholz entfernt und allenfalls behutsame Pflegeschnitte vorgenommen.

Wiener Straße 02

Wiener Straße / Görlitzer Park

Allein seit es zu grünen und zu blühen beginnt, rücken − noch emsiger als im vergangenen Frühjahr − sowohl amtseigene Kräfte als auch beauftragte Privatfirmen aus und nehmen sich Straße um Straße vor, um entweder durch rigoroses Aufasten der ihr erstes junges Laub tragenden Bäume den „Lichtraum“ freizuschneiden“, wie es eine behördliche Angestellte nach kurzem Abschalten ihrer Kettensäge ausdrückte, oder um durch Entfernen von armdicken Starkästen die Kronen auszulichten oder per Kappung am Wachsen zu hindern. Den Rest des Beitrags lesen »

Die Weide an der Baerwaldbrücke

Werdegang eines Kappungsentscheids

Hängeweide an der Baerwaldbrücke

Hängeweide an Baerwaldbrücke (Fotos zum Vergrößern bitte anklicken!)

Vom Einzelfall ins Grundsätzliche

Nachdem sie am vorletzten Wochenende (3.9.) schon mal einen Façonschnitt erhalten hatte, wurde die alte, landschaftsprägende Hängeweide an der Kreuzberger Baerwaldbrücke vergangen Mittwoch gewissermaßen halbiert. Der aus zwei Stämmlingen bestehende Baum dicht an der Uferbefestigung des LWK weist laut Gutachten des Baumsachverständigen Dr. Barsig an beiden einen unterschiedlich weit fortgeschrittenen Befall mit holzzersetzenden Pilzen auf. Der stark geschädigte, bis über die Fahrrinne ragende Stämmling musste wegen des exponierten Standorts und der besonderen Sicherheitserwartung seitens der Fahrgastschifffahrt als akut verkehrsgefährdend betrachtet und gekappt werden. Den Rest des Beitrags lesen »

Senatsverwaltung stoppt HELLWEG vorläufig

Planung auf dem Yorckdreieck keine Aufwertung

Stadtrat Krömer frohlockt

Kiezspaziergang

Kiezspaziergang am 13. April 11

Kurz vorm ersten Mai-Wochenende verfügt die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung laut Pressemitteilung des Bezirksamts Tempelhof-Schöneberg, da gesamtstädtische Interessen berührt würden, einen vorläufigen Planungsstopp für den HELLWEG-Bau- und Gartenmarkt auf dem Yorckdreieck: „Der vorgelegte Planungsentwurf ist hinsichtlich Lage, Ausrichtung und Fassadengestalt der Baukörper sowie Frei- und Grünflächengestaltung mit der anzustrebenden städtebaulichen Aufwertung des Areals und der Stärkung der angrenzenden Wohngebiete nicht vereinbar,“ heiße es in dem Schreiben der Senatsverwaltung an Baustadtrat Krömer (CDU), die insofern die Bedenken des Bezirks „mittrage“. − „Das Vorzeigeprojekt des grünen Bezirksbürgermeisters Dr. Franz Schulz hat damit einen kräftigen Dämpfer erhalten“, so Krömer schadenfroh, und er hofft, dass eine Überarbeitung der Planung noch die geforderte städtebauliche Qualität erbringt.

[Update: Bemerkenswert ist nicht zuletzt, dass SenStadt das entsprechende Schreiben, aus dem CDU-Stadtrat Krömer so genüsslich zitiert, allein an Vertreter jenes Bezirks gerichtet hat, der lediglich auf fünf Prozent der Fläche zuständig ist (→ das ehemalige Tankstellen-Grundstück), nicht hingegen an jenen, der die eigentliche Planungshoheit innehat. − Und die aufwertende, stärkende Wirkung aufs angrenzende QM-Gebiet, die von der jahrzehntelangen, von Tempelhof-Schöneberg offiziell nie monierten Nutzung des Yorckdreiecks für legalen und illegalen Auto- und Waffenhandel, Prostitution etc. ausstrahlte, samt seinem quasi exterritorialer Status  − Behördenkontakt hatte immer über einen arabischen Friedensrichter zu laufen −, will natürlich angemessen kompensiert sein.] Den Rest des Beitrags lesen »

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