Protest-Resolution die Zähne gezogen

Das Mediationsverfahren im Umweltausschuss

So genau wollen’s die Verordneten gar nicht wissen

Auf der Tagesordnung der Sitzung des Umweltausschusses der BVV F’hain-Kreuzberg am vergangenen Mittwoch (6.3.) stand nicht nur die überwiesene Resolution von Linken und Piraten zum Bruch von Forumsbeschlüssen durch den unabgestimmt gefällten „politischen“ Eschenahorn am Tempelhofer Ufer, sondern zu unserer Verwunderung gleich auch ein Bericht zum Stand des Mediationsverfahrens „Zukunft Landwehrkanal“.

Eschenahorn126

Eschenahorn 126: abgestorben?

[Update & last minute call: Morgen, Samstag, 14 Uhr Kiezspaziergang zum Umbau des Uferstreifens zwischen Fraenkleufer und Böcklerpark | Hier wird es Gelegenheit geben, Fragen zu stellen, Ideen und Kritikpunkte einzubringen. Start: Baerwaldbrücke, vorbei an Statthaus Böcklerpark, bis zur Admiralbrücke.]

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Mit Vertretern von WSV und Grünen zu 5 Jahre „Zukunft Landwehrkanal“

 Di., 25.9., Veranstaltung zum Mediationsverfahren!

Auf den allerletzten Drücker laden BI/Verein BaL noch ganz herzlich für
Dienstagabend, 19:30 Uhr, in die Regenbogenfabrik,
Lausitzer Str. 22 in Kreuzberg,
wenn sich der rechtspol. Sprecher der Fraktion von B’90/Die Grünen im AGH und geschätztes Vereinsmitglied, Dirk Behrendt, nach dem Stand von fünf Jahren Mediation „Zukunft Landwehrkanal“ erkundigt.
Wir erwarten den Referenten für Wasserstraßen und Schifffahrt im BMVBS,
Jochen Kies, und den Leiter des WSA Berlin, Michael Scholz,
sowie Mitglieder des Mediationsforums zu einer interessanten Diskussion.
Wir freuen uns, an Stadtentwicklung, ~ökologie, ~naturschutz und nicht zuletzt BürgerInnenbeteiligung Interessierte zahlreich begrüßen zu können!

Vom Innehalten zum Überholen

Forum bereitet Gespräch im Ministerium nach

AG LWK

Leiterin AG Landwehrkanal, Dr. Ernst (m.), mit Pressesprecherin Bodenmeier, Ingenieur Heier

Recht turbulent ging’s streckenweise zu in der gut sechsstündigen 27. Sitzung des Mediationsforums „Zukunft Landwehrkanal“, das sich am Montag, 21.2., u. a. die Nachbereitung der Dialogveranstaltung im BMVBS vorgenommen hatte. Es kam zu emotionalen Ausbrüchen, welche die inzwischen mühsam erreichte Qualität des Umgangs miteinander zu beschädigen drohten und auf Neulinge arg irritierend gewirkt haben müssen, doch − und das wurde auch mehrfach ausgesprochen − nicht zum wenigsten dem plötzlichen Druck geschuldet sind, den die von Regionalleiter WSD Ost, Tjark Hildebrandt, schon anlässlich jenes Termins unvermittelt aus dem Aktenkoffer gezogene Zeitschiene mit ihren Meilensteinen erzeugt hat. „Vom Innehalten zum Überholen“, nannte es ein Anwohnervertreter, was nicht zuletzt die Leiterin der AG LWK, Frau Dr. Ernst, sehr treffend fand. [Update: Ihre Präsentation zur Konzeption E-HU, Zeitschiene und Meilensteine siehe jetzt auch hier und hier ihre aus Zeitgründen nicht präsentierte Präsentation.] Den Rest des Beitrags lesen »

Mediation meets Ministerium

Stadtökologie, Landeskultur und betriebswirtschaftlicher Nutzen

Rückblick auf eine für beide Seiten lehrreiche Begegnung

Informationsaustausch BMVBS - Mediationsforum 03

Infoaustausch BMVBS – Mediationsforum

Letzten Montag (7.2.) kam es also endlich zum lange überfälligen Direktkontakt mit den Verantwortlichen im BMVBS über die Zukunft der Sanierung und des Mediationsverfahrens „Zukunft Landwehrkanal“, wobei die Tagungsörtlichkeit einer gewissen allegorischen Bedeutsamkeit nicht ermangelte: Die Medianten im nunmehr vierten Jahr trafen nicht im repräsentativen denkmalgeschützten Altbau des Ministeriums, sondern im gründlich misslungenen und schon gleich nach Einweihung von Wasserschäden heimgesuchten Dudler-Kasten mit dem Abteilungsleiter Wasserstraßen und Schifffahrt, MDir. Reinhard Klingen, seinem Unterabteilungsleiter Felix Stenschke, mit Dr. Katja Rettemeier, Referentin Wasserstraßen-Management, und Volker Keitel, dem zuständigen Referatsleiter zusammen, von der Profession her, sofern zumindest wir das überblicken, allesamt Menschen aus dem Baufach: die „Kollegin von der Ökologie“, wie sie an einer Stelle genannt wurde, saß leider nicht mit am großen rechteckigen Tisch, um den sich rund fünfzig versammelt hatten. Den Rest des Beitrags lesen »