Stadtpolitisches Hearing von 25 Berliner Inis

Eine so erfolgreiche wie wichtige Veranstaltung!

Katalog dringlicher Forderungen an R2G

André Holm

André Holm, Aktiver und ein ½ Senator

Während über die rot-rot-grünen Koalitionsverhandlungen schon defätistisch in der Zeitung steht, „dass die Euphorie für einen politischen Neustart vorerst verflogen“ sei, blicken wir noch kurz zurück auf einen simultan zum politischen Resetversuch initialisierten Neustart der Vernetzung von Berlins stadtpolitischen Initiativen.

Ihnen und uns geht’s um eine partizipative Stadtentwicklung von der Graswurzelebene aus, und wir hoffen, dass hier die Aufbruchsstimmung nicht so bald verfliegt (was natürlich nicht etwa heißen soll, dass wir die Meinung des oben verlinkten Blatts teilen. Wir wünschen den Verhandlungen allerbestes Gelingen!). Den Rest des Beitrags lesen »

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Seasonal Greetings 2014

Kursorische Bilanz und Ausblick

Zum Landwehrkanal

Ein durchwachsenes Jahr liegt hinter uns. Schloss das vorige mit dem qualifizierten Konsens über die Mediationsvereinbarung, so zog sich die Arbeit an der in den Augen von WSA-Leiter Scholz angeblich schon im Januar fertig übergebenen Dokumentation der sechseinhalb Jahre Mediation übers ganze Jahr hin. Auf Grund ominöser vertraglicher Gründe erhielt der ExpertInnenkreis, das Nachfolgegremium des Mediationsforums, überhaupt erst im Spätsommer eine bearbeitungsfähige Textversion. Sollte ursprünglich die Drucklegung schon im Oktober erfolgen, wurde die Endredaktion inzwischen auf Januar 2015 verschoben.

Am Urbanhafen

Am Urbanhafen

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Im Wannseebahngraben

Schwierigkeiten der Beteiligungsregie

Nachdem schon seit Anfang Mai und noch bis zum 24. die Ausstellung der Varianten-Entwürfe von Seebauer, Wefers und Partner (SWUP) zur Umgestaltung des Wannseebahngrabens im Foyer des Schöneberger Rathauses zu besichtigen ist, fand letzten Samstag (10.5.) die ursprünglich für Januar in Aussicht gestellte Ortsbegehung statt. Zur Wertschätzung der Naturausstattung eignet sich der Mai, auch wenn er kaum wärmer ist, natürlich besser. Start war an der Julius-Leber-Brücke und trotz anschließender Energiewende-Demo war der Termin gut besucht und bekannte, aber auch manch neue Gesichter zu sehen.

Bahnweg Wannseebahngraben

S-Bahngleis und Bahnweg, der evtl. genutzt & Natur geschont werden kann

Planer-Moderator Martin Seebauer, der anlässlich der „Ideenwerkstatt“ am 16. November vorigen Jahres nachdrücklich versichert hatte, auch zu akzeptieren, wenn die BürgerInnenmehrheit die Nullvariante, also den Eingriffsverzicht fordert, hatte es nun, da von solchem „Stillstand“ erwartungsgemäß keine Rede mehr ist, zunächst schwer, sich bei der Skizzierung der drei Varianten der vielen kritischen Einwände zu erwehren. Den Rest des Beitrags lesen »

Rot-Grün hebelt BürgerInnenbeteiligung aus

Schöner radeln durch asphaltierte Natur

In der Bezirksverordnetenversammlung im Rathaus Schöneberg am Mittwoch vergangener Woche (22.1.) wurde mit der Mehrheit von Rot-Grün und gegen die Stimmen von CDU, LINKE und Piraten auch die Drucksache 0949/XIX „Ja zur Schöneberger Schleife!“ beschlossen. Insofern ist das Beteiligungsverfahren zum Wannseebahngraben, das laut Planer/Moderator Martin Seebauer mit seiner „Ideenwerkstatt“ so ganz anders als die bisherigen, nämlich ergebnisoffen ablaufen sollte, ad absurdum geführt, noch bevor es richtig begonnen hat.

Ohnehin würde es ja viel zu lange dauern angesichts des drohenden „Verfalls der Förderzusage“ aus dem Programm Stadtumbau West. Während den BürgerInnen weisgemacht wurde, es stehe das ganze Jahr zur Verfügung, drängt die BVV nun zur Eile und zum Umsetzen dessen, wofür sich doch engagierte BürgerInnen dreißig Jahre lang eingesetzt hätten und was zu formulieren einzig die BI Westtangente legitimiert sei −, so jedenfalls der stadtentwicklungspolitische Sprecher der Grünen, Ralf Kühne. Eine gelungene Realsatire, wobei wir allerdings nicht wissen, ob wir lachen oder weinen sollen. Den Rest des Beitrags lesen »

Aus Steuermitteln finanzierte Naturzerstörung

Eröffnung von Radstraße und Themen-Spielplatz

Donnerstag letzter Woche (5.12.) wurde in Tempelhof-Schöneberg wieder eine aus Fördermitteln finanzierte stadtplanerische Großtat eingeweiht: ein überflüssiges, weil parallel zur Bautzener verlaufendes Stück Radstraße und der skurrile, an die Ausstellungsfläche eines Steinmetzbetriebs erinnernde Themen-Spielplatz für die Kleinen.

Bautzener Radpiste

Bautzener Radpiste im dereinst von Ruderalvegetation bewachsenen Bahngraben

Die für solche infrastrukturell genutzten Flächen typische, spontan entstandene und besondere Stadtnatur, Hort einer erst vor wenigen Jahren/Jahrzehnten namentlich von deutschen Wissenschaftlern entdeckten immensen Artenvielfalt, wird von dieser Art Landschaftsarchitektur systematisch zurückgedrängt und vernichtet. Dies wurde und wird gerade in Berlin, das auch aus historischen Gründen einen außerordentlichen Reichtum solcher „Hot Spots“ aufzuweisen hat, immer wieder kritisiert und beklagt, doch es ändert sich nichts. Im Gegenteil: Die anschwellende, mit Sicherheit auch wieder platzende Immobilienspekulationsblase wird in Berlins Stadtlandschaft weit nachhaltigere Narben hinterlassen und dabei die von einer katastrophischen Geschichte eingegrabenen, von ihr zeugenden und zugleich für eine „Natur der vierten Art“ so attraktiven austilgen. Weiterlesen auf „Stadtplanung von unten“ »

Kahlschlag im Kleinen Tiergarten rückt näher!

Gastbeitrag

BVV Mitte lehnt Korrektur der Entwurfsplanung ab!

Blick zurück

In den letzten Monaten haben Anwohner, Bürger, Umweltverbände und Bürgerinitiativen Proteste und zahlreiche Initiativen zur Durchsetzung ihrer Forderungen für eine naturvertägliche Korrektur der Entwurfsplanung Kleiner Tiergarten östlicher Teil an die Entscheidungsträger des Aktiven Stadtzentrums (AZ) Turmstraße wie auch an das Bezirksamt Mitte und den Senat von Berlin gerichtet. Auf der Infoveranstaltung des Bezirksamtes am 24.7.2013 mit 100 TeilnehmerInnen gab es eine Protestaktion. Alle wichtigen Kritikpunkte und Forderungen wurden nochmals vorgetragen. Siehe Bericht im Blog der BI KTO und vgl. auch hier.

Rettet Bäume, Strächer und Hecken im KTO

Protest gegen KTO-Verunstaltung in der BVV Mitte am 19.9.13

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Auftakt Volksbegehren 100% Tempelhofer Feld

Zeigen wir dem Berliner Senat die Rote Karte!

Liebe Engagierte,

die BaL laden Euch ganz herzlich ein, gemeinsam mit der Initiative 100% Tempelhofer Feld am kommenden Sonntag, 15. September, auf dem Tempelhofer Feld den Start der Unterschriftensammlung für das Volksbegehren „THF 100%“ einzuläuten.

Hände weg!

Hände weg vom Wiesenmeer!

Wir treffen uns auf dem Feld mit vielen anderen Initiativen, die sich für eine Stadtplanung und Stadtentwicklungspolitik von unten im Interesse aller BürgerInnen, für Schutz und Entwicklung unserer Stadtnatur und den Erhalt der Berliner Kleingärten einsetzen. Den Rest des Beitrags lesen »

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