Mit Xhains Bezirksmedaille geehrt!

BaL e.V. freuen sich über Auszeichnung!

Der Verein Bäume am Landwehrkanal und die AnwohnervertreterInnen im Mediationsverfahren „Zukunft Landwehrkanal“ wurden für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement für Baumerhalt, eine nachhaltige Sanierung des LWK und ihren Einsatz für den Stadtnaturschutz im Bezirk und darüber hinaus am Freitag, 24. Mai, im Rahmen einer Feierstunde im Familiengarten in der Oranienstraße mit der Bezirksmedaille von Friedrichshain-Kreuzberg geehrt.

Geehrte & Ehrende

Geehrte & Ehrende

Im Namen der BaL möchten wir der BVV, vertreten durch ihre Vorsteherin Kristine Jaath, deren wunderbare Laudatio die Vereinsgeschichte vom Beginn 2007 bis in die Gegenwart beleuchtete, und dem Bezirksamt, vertreten durch die Stadträte Knuth Mildner-Spindler und Hans Panhoff, für diese Auszeichnung sehr herzlich danken!

Nicht zuletzt gilt unser Dank Turgut Altuğ, dem umweltpolitischen Sprecher der Grünen im Abgeordnetenhaus, der uns für diese Ehrung vorschlug.

Turgut mit BaL- & AnwohnervertreterInnen

Turgut Altuğ mit BaL- & AnwohnervertreterInnen

Das ist unsere zweite „offizielle“ Ehrung nach dem Berliner Umweltpreis des BUND im Oktober 2007, zurzeit des Auftakts des Mediationsverfahrens und noch bevor sich die BI Bäume am Landwehrkanal im gleichnamigen gemeinnützigen Verein quasi institutionalisierte.

Diese Anerkennung wird uns in schwieriger Zeit zusätzlicher Ansporn sein, nicht nachzulassen in unserem Einsatz für echte BürgerInnenbeteiligung, partizipative Planung und Ausführung vor allem, aber nicht nur der Kanalsanierung sowie den immer wichtiger werdenden Schutz unserer Stadtnatur im Interesse der Menschen und der natürlichen Vielfalt.

Bezirksmedaille Frontseite

Bezirksmedaille Friedrichshain-Kreuzberg

Zusammen mit den BaL erhielten die diesjährige Xhainer Bezirksmedaille für ihr herausragendes ehrenamtliches Engagement

  • Frau Charlotte Oberberg
  • Frau Thùy Nonnemann
  • Frau Ilse Treue
  • Frauen-Fußball-Initiative Discover Football
Bezirksmedaille Wappen

Bezirksmedaille Friedrichshain-Kreuzberg

8 Kommentare

  1. jürgen julius irmer said,

    27. Mai, 2013 um 22:06

    …ich gratuliere und erlaube mir einen seufzer: oh je! & halte mich in zukunft `raus!…

  2. L:T. said,

    28. Mai, 2013 um 15:41

    Anstatt wertlose Blechmedaillen zu verleihen sollte die von den Grünen geführte BVV eine ökologische und soziale Politik in Friedr.-Kreuzberg machen, dann könnten sich viele Bürgerinitiativen endlich anderen, erfreulicheren Dingen widmen.

    • jürgen julius irmer said,

      29. Mai, 2013 um 22:07

      …das genau war mein kleiner abschließender einwand: wer sich von der (potentiell) anderen seite orden um den hals hängen läßt, ist womöglich bei der nächsten „bürgerinitiativ“-angelegenheit nicht mehr so richtig bei der sache…

      • BaL said,

        30. Mai, 2013 um 2:07

        Dein Argwohn enttäuscht uns wirklich. Meinst Du ernsthaft, wir seien derart leicht zu korrumpieren? Die Großkopferten werden mit Millionen geschmiert, aber die BaL dreht schon eine Bezirksmedaille um? Das diskreditiert doch auch unsere bisherige Arbeit! (Mal ganz davon abgesehen, dass BVV und BA für uns nicht – auch nicht potenziell und pauschal – die „andere Seite“ oder gar die eigentlichen Gegner sind, sondern aus Personen bestehen, und da gibt’s sone und solche.) Blanke Konfrontation ruiniert, wie zahllose Beispiele zeigen, unser aller Gemeingut nur noch schneller.

        Wie geschrieben, sehen wir diese Geste als zusätzlichen Ansporn, uns weiter für „die Sache“: echte Beteiligung, Baum- und Stadtnaturschutz, zukunftstaugliche Freiraumplanung und Stadtentwicklung zu engagieren, gerade auch in sozial-ökologischer Perspektive. – Und bspw. die relativ junge, aus der Interaktion mit dem Menschen entstandene Stadtnatur zu erhalten und einfach mal machen zu lassen, braucht’s Überzeugungsarbeit wahrlich nicht nur in Richtung Verwaltung und Politik. Möglicherweise reicht auch gar nicht mehr die Zeit, aber wer weiß das schon.

        Angesichts des politisch auf höheren Etagen nun schon seit Jahrzehnten gewollten, stur immer weiter betriebenen Kahlschlags zumal der kommunalen Ressourcen für die sog. öffentliche Daseinsvorsorge wird’s an Anlässen und „Bürgerinitiativ-Angelegenheiten“ (leider) nicht mangeln. – Wir denken nun allerdings nicht im Traum daran, diese staatlichen Aufgaben, deren Erfüllung wir mit unseren Steuern bezahlen (derweil jene wirklichen Gegner, wie sattsam bekannt, einen Dreck tun ;-)), zu versuchen, ehrenamtlich wenigstens teilweise mit zu übernehmen, sondern wollen vielmehr nicht so bald darin nachlassen, die sich – nun auch noch im Zuge der Betongoldgräberstimmung – galoppierend zuspitzenden Miss- und Not- und Korrumpierungstatbestände in Stadt und Kiez mit unseren bescheidenen Mitteln öffentlich zu machen, über die Konsequenzen aufzuklären und als Mulitplikatoren für Vorschläge zum Gegensteuern, zum Umbau, zur überfälligen Wende zu wirken… immer in der Hoffnung, versteht sich, Unterstützung zu finden.

  3. jürgen julius irmer said,

    30. Mai, 2013 um 22:35

    …ich wollte euch auch nicht zu nahe treten. das unglaubliche engagement in der landwehrkanalsache ist gar nicht hoch genug zu würdigen.
    aber ich bleibe dabei: von uns und nicht von „denen“!
    der kürzliche spaziergang im strömenden regen unter führung der leitenden herren aus der kreuzberger verwaltung rund ums bethanien war wieder eine kostprobe der selbstgefälligkeit, `rausrederei und des bürokratischen nichtssagens des apparats, der alles betreibt und nie hinhört!…

    • BaL said,

      31. Mai, 2013 um 0:34

      Ist natürlich erstmal viel dran an dem, was Du sagst. Andererseits knirscht’s im Apparat halt immer vernehmlicher: Die unselige Ämterzusammenlegung, die Grüflächenpflege, Baumschutz u.dgl. dem Amt für Tiefbau und Landschaftplanung zuschlug, das übrigens weder mit dem einen noch dem anderen je zu tun hat, war nicht der erste, aber ein arger Streich; dann der weitere Stellenabbau, jede 7. in Xhain bis 2016, was dann solche Blüten treibt.

      Dass dann „die Parks verwildern“, wie die Ordnungsfetischisten jammern, wäre in unsern Augen eher zu begrüßen, doch leider wird deshalb bspw. auf Vorrat geschnitten und gesägt (Sträucher so tief, dass sie, von Brennnesseln überwuchert, ersticken, wie’s eine BaL-Aktive dem Amt meldete, s.u.).

      Aber wenn wo ein Baum auf ein besetztes Auto fällt – zum Glück mit nur geringem Personenschaden -, werden für viel Geld zig Straßenbäume prophylaktisch begutachtet, natürlich weniger aus Fürsorgepflicht – da müsste man im Straßenverkehr wahrlich woandes ansetzen -, sondern aus Angst vor Regress und dann lieber einer zuviel gefällt als zu wenig…

      BaL-Leute versuchen, die Fällliste in der Hand, so viele Bäume wie möglich zu retten. Hier mal eine Auswahl.

      Das oben beschriebene Gehabe ist also nur Show, um übers wachsende Elend hinweg zu täuschen. Dabei soll sich die gestresste Kommunalverwaltung, eh am dichtesten dran am Volk, auch noch verschärfter Partizipation aussetzen, transparent werden und sich in ihrer spärlichen Bekleidung zeigen? Da ist es doch psychologisch nachvollziehbar, dass die „leitenden Herren“ nach vorn flüchten.

      Apropos Landwehrkanal: Der ist eine Bundeswasserstraße, aber sicherlich von gesamtstädtischer Bedeutung für Berlin, doch SenStadtUms Abt. I (u.a. Freiraumplanung) schwänzt schon lange unentschuldigt die Mediation, ja beantwortet nicht mal wiederholte Mails des Mediationsteams, ob sie denn dem neuen Forum (in der Umsetzungsphase) überhaupt noch angehören wollen. – Nur die für Denkmalschutz und die Wasserwirtschaft Zuständigen nehmen teil – weil sie’s müssen.

      Dass sich BürgerInnen jahrelang in über 200 Sitzungen um dieses innerstädtische Kleinod, diesen tourist. „Standortfaktor“ bemühen, während z. B. EU-EFRE-Mittel zur „Förderung der reg. Wirtschaftsstruktur“ lieber im Bau Stadtnatur zerstörender Fernradwege versenkt werden, geht auch unter einem Senator Müller denselben, bes. für die Bauunternehmen lukrativen, Trott wie unter seiner Vorgängerin. Die Chancen des Verfahrens in stadtökologischer Hinsicht werden sträflich und ignorant vertan. Eine konzertierte Planung wollte man ganz zu Anfang allenfalls „moderieren“, aber das war wiederum den Bezirken zu wenig – mit Ausnahme Kreuzbergs übrigens: Franz Schulz war der einzige Befürworter eines von Tausenden BürgerInnen geforderten LWK-Masterplans.

      Kurz, wir sehen die dickeren Betonköpfe ganz woanders! Paar davon sind übrigens heute ab 14 h auf ihrem Presserundgang über den innovativ verschandelten Gleisdreieck-Westpark zu treffen…

    • P. said,

      3. Juni, 2013 um 12:30

      Wieso haben sich die Politiker der grünen Partei nicht gleich selbst diese Medaille verliehen?

      – Wie damals bei der Verleihung des goldenen Fahrradlenkers für die lächerlich kurze pseudo-Fahrradstrecke in der bergmannstraße.


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