Vorerst stehen die Bäume noch!

Umweltausschusssitzung auch zum Wikingerufer

Es geht ums Verfahren!

Auf Initiative des BUND will die Fraktion Die Linke in der BVV Mitte in der heutigen (15.2.) Umweltausschusssitzung im Sinne der vielstimmigen Forderung nach einem Moratorium während der Informationsveranstaltung am letzten Dienstag (7.2.) eine Aussetzung der Fällung beantragen.

Orientiert an der Mediation „Zukunft Landwehrkanal“, soll ein wirkliches Beteiligungsverfahren angestoßen, also alle Nutzer*innen, Engagierte und sonstigen Stakeholder an einen Tisch geholt werden, um gemeinsam nach baumfreundlichen Alternativen der Erneuerung der maroden Kaimauer am Wikingerufer zu suchen. Den Rest des Beitrags lesen »

Rettet die Bäume am Wikingerufer!

Letzter Aufruf für ein Moratorium!

Sehr geehrte Damen und Herren,

[Dieser Notruf ging an einen großen Kreis von Politiker*innen auf Bezirks-, Landes- und Bundesebene.]

wenn kein Wunder mehr passiert, dann beginnt morgen − 13. Februar 2017 (bis zum 22. Februar) − am Wikingerufer in Moabit eine große Holzauktion. Auf Fragen des SPD-Abgeordneten Daniel Buchholz hat Staatssekretär Jens-Holger Kirchner (Senatsverwaltung Umwelt, Verkehr, Klimaschutz) im Umweltausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses die Position seiner Verwaltung − die Rodung − als „alternativlos“ verteidigt.

"Baumschnittarbeiten"

„Baumschnittarbeiten“ ab 13. Februar 2017

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Berlins Wasserbetriebe informieren

Heute, Mi., 19 Uhr, Kreuzberger Regenbogenfabrik!

Monatgmorgen (6.5.) stellten sich AnwohnerInnen und BaL-Mitglieder den Mannen des Baumpflegediensts Biber entgegen, nachdem diese schon nach ornithologischer Freigabe einen jungen Spitzahorn zur Klobürste geschnitten hatten, und erzwangen den Abbruch der Arbeiten. Merkwürdig verquer berichtet die Presse darüber [siehe hier oder hier oder gar hier].

Ahornkronen-Verschnitt

Ahorn-Verschnitt, Lausitzer Str./Paul-Lincke-Ufer

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BaumschützerInnen-Info vom 03.12.07

Aufruf zur Havel-Kampagne des BUND Berlin am Nikolaustag

Das Flussbüro des BUND Berlin organisiert die Aktion „Stopp Havelausbau! Flussretter zeigen Flagge“ und bittet alle Verbündeten um tatkräftige, auch und gerade um „personelle“ Unterstützung für den 6. Dezember! Die Aktion soll zwischen 10 und 12 Uhr vor dem Bundesverkehrsministerium an der Berliner Invalidenstraße stattfinden. Sie wollen dort das „Flagge zeigen gegen Tiefensees Bagger“ ins Bild setzen, damit den ultimativen „Feldzug zum Schutz von Havel und Spree“ eröffnen und dabei buchstäblich „zum Sturm blasen“!

Mehr auf der Seite der BUNDjugend Berlin.

BaumschützerInnen-Info vom 03.12.07

„Wem gehört die Spree?“

Unter dieser Fragestellung lud die Landesarbeitsgemeinschaft von B’90/Die Grünen am vergangenen Freitag, 30.11., zu einer hochkarätig besetzten und entsprechend informativen Veranstaltung, die hier unmöglich auch nur näherungsweise resümiert werden kann. Nur soviel: Es wurde einmal mehr sehr deutlich, in welchem Maße der Klimawandel unsere Region affiziert und noch affizieren wird – mit dem Menetekel einer Versteppung Brandenburgs -, wenn, was nicht zu verhindern ist, bis zur Jahrhundertmitte die Durchschnittstemperatur noch um weitere 1,5 Grad ansteigt, wodurch sich die Vegetationsperiode um weitere drei bis vier Wochen verlängert und damit Wasserverbrauch und -verdunstung sowie die Wasserknappheit der Spree, verstärkt noch durch andere Faktoren, weiter zunehmen, während Fließgeschwindigkeit und Gewässergüte des Hauptstadtflusses kontinuierlich abnehmen. Als Gegenmaßnahmen – auch im Hinblick auf Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie (WWRL) der EU – war von der Wiedergewinnung der Auen, der Abflachung und Renaturierung der Ufer die Rede, und es wurde abermals klar, in welch hohem Maße Gewässerqualität und natürlich auch Schiffbarkeit des LWK von der Situation der Spree insgesamt abhängen. – Auf dessen Sanierung sowie das Mediationsverfahren angesprochen und um Beteiligung gebeten, reagierte Matthias Rehfeld-Klein von SenGUV erstaunt: Man sei doch beteiligt und werde sich für eine Lösung der komplizierten Nutzungskonflikte nach Kräften einsetzen, während der Leiter der Grundsatzplanung der Berliner Wasserbetriebe (BWB), Christian Thomasius, die Bedeutung der Investitionen ins Mischwassersystem hervorhob, die den LWK doch entlasten würden. Anschließend direkt eingeladen, zeigte sich Thomasius verwundert, dass niemand aus seiner Behörde bei der konstituierenden Forumssitzung dabei gewesen sei und versicherte ohne viel Begeisterung, dass dies beim nächsten Mal anders sein werde.

Wir wollen hier die Gelegenheit nicht ungenutzt verstreichen lassen und noch einmal zur Beteiligung am Volksbegehren zur Rekommunalisierung der BWB aufrufen, die der „Berliner Wassertisch“ noch bis zum 31.1.2008 durchführt: Macht mit!

Unterschriftsbögen gibt’s unter http://www.berliner-wassertisch.net