Sicherheitsgefühl versus Stadtnatur

Im Wald, da sind die Räuber

Kriminalpräventive Stadtentwicklung

Einerseits engagiert sich die Architektin Ingrid Hermannsdörfer sehr erfolgreich für die Akzeptanz von Solarstrom und Photovoltaik, genauer für gestalterisch gelingendes Integrieren von PV-Anlagen in Altbauten, denkmalgeschützte Gebäude und (Stadt-)Landschaften, auch mittels speziellen Designs der Solarmodule. Auf der anderen Seite jedoch scheint es der Planerin, will man diversen Berliner Blättern glauben [sieh hier, hier und dort], überhaupt ums Licht zu gehen: und zwar um mehr Licht im Interesse all derer, die sich im Dunkeln fürchten, und wider die bösen Absichten jener, die in dunklen Ecken ihre Verbrechen begehen, also z. B. mit Rauschgift handeln oder Kinder schänden. Auch Verwahrlosung, bspw. Graffiti oder auch nicht ordentlich eingekürzte Hecken und Sträucher in Grünanlagen, zieht nach dieser Lesart das Verbrechen an wie die Motten − nein, passt jetzt nicht. Haben wir hier so was wie den inkarnierten Konflikt von Ökologie (im Sinn von Energiewende), Genderproblematik und Naturschutz vor uns?

Alkis und Dealer vergrämen

Oft bedarf es zumindest nach Frau Hermannsdörfer nur ganz wenigem, etwa ein bisschen Bänkerücken am Neuköllner Hermannplatz, schon ist der Zweck erreicht, denn „Trinkern und Drogendealern soll der Aufenthalt ungemütlicher gemacht werden“, so die Expertin gegenüber der Berliner Zeitung.

[Update: „Architektur gegen Angst(t)räume“: Ingrid Hermannsdörfer war am 9.1. auch im Inforadio zu vernehmen und schlug (jedenfalls lt. Teaser) u. a. vor, dass ein regelmäßiger Wochenmarkt dafür sorgen solle, dass die Leute lieber auf den Hermannplatz gehen. − Ihr Vorschlag ist bekanntlich seit einigen Jahrzehnten umgesetzt…]

Den bürgerrechtlichen Aspekt einer solchen Sichtweise mal unberücksichtigt gelassen, muss sie Ingrid Hermannsdörfer gleichwohl für die Mitarbeit in der Zentralstelle Prävention des Berliner Landeskriminalamts prädestinieren, das doch schon seit etlichen Jahren versucht, im Rahmen ebendieser strategischen Prävention durch eine neue Übersichtlichkeit und die Ermöglichung stärkerer, am besten lückenloser sozialer Kontrolle endlich wirksam das namentlich in Berlins dunklen, verwahrlosten Ecken virulente Verbrechen einzudämmen bzw. wenigstens „auf diese Weise das Sicherheitsgefühl der Berliner verbessern“, wie die amtierende Polizeipräsidentin Margarete Koppers Anfang Januar der BZ anvertraute. [Die tatsächliche Verbrechensrate geht trotz von BILD, BZ & Co. gepäppelter Bedrohungsgefühle erfreulicherweise zurück.] „Wir wollen diese Orte so gestalten, dass dort niemand mehr Straftaten begehen kann“, versteigt sich gar die Leiterin der LKA-Abteilung, Tanja Knapp, in ihrer Jahresauftaktsveralberung.

Strategie wird schon länger umgesetzt

Allein diese stadtplanerischen Ambitionen der Polizei seien bislang in Fachkreisen und Verwaltung eher belächelt worden und hätten schwer mit Akzeptanzproblemen zu ringen gehabt, klagten Beamte, schon weil sie ja nicht mal Baupläne lesen könnten.

Solche Mitleid weckenden Geschichten können wir freilich nur zum Teil glauben, angesichts dessen nämlich, dass mindestens seit vier, fünf Jahren bei allen möglichen Park- und Freiraumplanungen die beauftragten LandschaftsarchitektInnen explizit und vor kundigem Auditorium von der Berücksichtigung solcher kriminalpräventiver Gesichtspunkte: soziale Kontrolle, Übersichtlichkeit, Angstraum-Vermeidung etc. Rechenschaft gaben, desgleichen auch von der Einbeziehung von entsprechend geschulten Beamten des LKA. Sogar ranghohe Grünamtsmitarbeiter rechtfertigten den nicht fach- und artgerechten Radikalbeschnitt von Buschwerk in Parkanlagen mit entsprechenden kriminalpolizeilichen Ersuchen − wir erinnern nur an Görlitzer oder Gleisdreieck-Park oder auch an die Präsentation der Entwurfsplanung zu Flaschenhalspark und Schöneberger Schleife.

Schon im Senatshandbuch und „Planungswerkzeug“ Design for all vom Oktober 2010 finden sich die entsprechenden Vorgaben für die „transparente Gestaltung“ der möglichst für jedeN EinzelneN gleichermaßen nutzbaren öffentlichen Freiräume.

Im Görli, auf Wassertor-, Mariannenplatz, entlang des Landwehrkanals und anderswo, um nur von Kreuzberg zu reden, werden, wie berichtet, immer wieder akribisch Hecken und Büsche mit der Kettensäge bis auf den Stumpf gerodet und damit eine Vielzahl von Habitaten, darunter Brutmöglichkeiten der strauchtreuen Nachtigall, vernichtet, dazu Bäume und Hochstauden aufgeastet, im Görli ausdrücklich, um Dealern Deckung und Bunkerplätze zu nehmen. Das hat auch der Vogelwelt Deckung genommen und darüber hinaus Brut-, Nist- und Nahrungsmöglichkeiten, welche artenschutzrechtliche Verstöße seinerzeit ihr Nachspiel in der BVV fanden und anschließend wenigstens ansatzweise kompensiert werden mussten.

Der wiedergewählte und inzwischen nicht mehr ganz so neue Stadtrat Panhoff (B’90/Grüne) schloss dagegen erst vergangenen November (noch vor seiner Wahl) kategorisch aus, dass sich die F’hain-Kreuzberger Grünflächenpflege von derlei Maßgaben leiten lasse und begab sich damit in Widerspruch zu Aussagen seiner Verwaltung. − Die allnächtliche Ausleuchtung von Teilen des Görli geht indessen laut Berliner Zeitung auf Frau Hermannsdörfers Empfehlung zurück, ja sogar bei der Nachnutzung von Tegel soll ihre Expertise schon gefragt sein.

Polizei-Architektin

Jetzt also hat Berlin, dessen Charme bei BewohnerInnen wie Gästen und nicht zuletzt eben bei der nichtmenschlichen Mitwelt − die Stadt gehört noch immer zu den artenreichsten Metropolen unseres geplünderten Planeten − in erheblichem Maße seine Unordentlichkeit, Unaufgeräumtheit, Lückenhaftigkeit ausmacht, die ihrerseits historische, sehr erinnerungswerte Gründe haben −, nun hat also die Hauptstadt eine richtige Polizei-Architektin, welche die Prioritäten ihrer Auftraggeber sowohl im Kollegenkreis wie gegenüber der Verwaltung ungleich überzeugender rüberzubringen versteht − und selber übrigens in den neonfahlen 80ern ihr Studium mit dem Vortrag „Präventive Architektur und Planung“ abgeschlossen haben und damit ihrer Zeit noch weit voraus gewesen sein soll. [Das ist allerdings nicht so recht nachvollziehbar: die geistig-moralische Wende war damals doch längst eingeläutet.]

Fürs Zulassen von mehr Wildnis in der Stadt!

Aber ernsthaft: Gerade angesichts des Fiaskos, den die Versuche der sog. Weltgemeinschaft, das Tempo des galoppierenden Artensterbens wenigstens zu drosseln, mit dem IUCN Countdown 2010 erlitten hat − weiterhin verschwinden Jahr für Jahr bis zu 100.000 Lebensformen unwiederbringlich − und andererseits die nicht mehr ganz frische Erkenntnis, dass urbane Lebensräume immer größere Bedeutung für den Schutz der biologischen Vielfalt gewinnen − Berlin beherbergt bspw. mehr Nachtigallen als ganz Bayern, 178 der 260 in Deutschland brütenden Vogelarten wurden nachgewiesen, und z. B. der Haussperling, der aus Hamburg und London fast gänzlich verschwunden ist, behauptet bei uns nach wie vor den ersten Rang in der Häufigkeit der Stadtvögel −, gerade dieser natürliche Reichtum, den Berlin noch beherbergt und der übrigens auch der Geburtshelfer der Stadtökologie als Wissenschaft und exportstarke Forschungsrichtung war, verlangt unseren geschlossenen Widerstand gegen ignorante Versuche, auf Grund bloßer interessengeleiteter Vermutungen, frecher Ablenkungsmanöver von den eigentlichen kriminellen Strukturen und haarsträubender Vorurteile den notwendigen Paradigmenwechsel hin zu naturnaher Grünflächenpflege, Erweiterung und Vernetzung des Grünanteils im Hinblick auf Klimawandel und Artenschutz und zum Zulassen von Wildnis in der Stadt, sei es nun aus natur- und artenschutzfachlichen, sei es aus Gründen der Lebensqualität oder und nicht zuletzt aus umwelt- und sozialpädagogischen Gründen!

Den, eigendynamisch lebendiger Entwicklung überlassenen, nicht zugerichteten Natur mitunter unfassbar entfremdeten Großstadtkindern gerade aus bildungsfernen und einkommensschwachen Schichten Begegnung, Abenteuer und selbständiges Erforschen ihrer natürlichen Mitwelt paternalistisch-administrativ zu verwehren bzw. umgekehrt jeden unbebaubten Winkel, nicht ohne Verweis, dass die (mitunter) befragten Jugendlichen das doch wünschten, mit Installationen für Trendsportarten zu versiegeln und zuzustellen − so als würden nicht die Jugendlichen leider allzu häufig nur das verlangen, was ihnen als Zielgruppe lifestylemäßig bereits eingebleut wurde…, kurz: diese bornierte Politik und dieses selbstherrliche Verwaltungshandeln ist in der heutigen, sich tagtäglich zuspitzenden Situation einfach nicht hinnehmbar! Und der Vereinnahmung des Gender Mainstreaming für Zwecke der Totalüberwachung sollten Feministinnen endlich mal offiziell entschieden entgegentreten!

Kommunen für biologische Vielfalt

Am 1. und 2. Februar soll mit Förderung von BfN und Unterstützung der DUH in Frankfurt/Main das Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt“ als Verein gegründet werden. Berlin ist eine der 200 Kommunen, welche die Deklaration vom Mai 2010 unterzeichnet haben, und lässt seither am Entwurf einer „Berliner Strategie für den Schutz der natürlichen Vielfalt“ herumdoktern.

Es stellt sich die Frage, wie das neu konstituierte Abgeordnetenhaus sich gegenüber dieser Form kriminalstrategisch präventiver Stadtplanung und Grünflächenpflege positioniert. Es kann wohl nicht der Polizei überlassen bleiben, in solch nicht nur für die gegenwärtige Generation existenziellen Fragen nach irgendwelchem hergebrachtem Mutmaßen Weichenstellungen vorzunehmen, die das Wohn- und Lebensumfeld der BürgerInnen, in deren Dienst sie doch steht, ökologisch weiter depravieren.

Um noch mal zu unserer Polizei-Architektin zurückzukehren: den nicht nur von uns als artifiziell kritisierten sog. Naturerfahrungsraum (NER) im Gleisdreieck-Ostpark dünkt ihr nach angeblicher Prüfung unübersichtlicher Wildwuchs, den man einzuzäunen und zu bewachen überlegen müsse. − Dieser NER ist bekanntlich von Anbeginn eingezäunt [der Park wird selbstverständlich auch Tag&Nacht bewacht]. Und die Einlassung: „So einen Park legt man doch nicht an, wenn es dahinter einen Straßenstrich gibt“, lässt denn doch stark zweifeln, ob die Kennerin der „Orte, die Menschen wegen der hohen Kriminalität besser meiden“, hier je vor Ort gewesen ist.

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4 Kommentare

  1. GL Lanzrath said,

    10. Januar, 2012 um 12:15

    Lieber Verfasser,

    ja, es gibt seit einigen Monaten eine „Polizei-Architektin“, die weitaus mehr kann, als nur schlichtes Pläne-Lesen. Unter anderem versucht sie, Multiplikatoren und Entscheidungsträger aus den verschiedensten Disziplinen miteinander ins Gespräch zu bringen.

    Kein leichter Job. Weiß man doch, welche Gockel-Allüren in Berliner Amtsstuben gerne gepflegt werden und kennt ja auch die vollständig fehlende Bereitschaft, überhaupt nur zu bemerken, daß eine funktionierende Stadtplanung möglicherweise mehr braucht, als nur die zufällig mal erworbenen eigenen wissenschaftlichen Fähigkeiten

    Ja, sie hat auch einen Namen, die neue „Polizei-Architektin“, den Sie ja weidlich oft zu nennen wissen. WER aber sind Sie? Haben Sie auch einen Namen, vielleicht sogar irgendeinen vorweisbaren back-ground?

    Ich wünsche mir wirklich sehr, daß dieses schöseliges Berliner Genörgel endlich zugunsten einer produktiven Zusammenarbeit von all denen, die für menschenfreundliche Stadtteile sorgen könnten, wenn sie es nur wollten, aufgegeben wird.

    Bitte, bedenken Sie: so wenig von Ihnen erwartet werden kann, jeder tapferen kleinen Unke das rotgelistete Pfötchen eigenhändig zu halten, sowenig sollte von einer Stadtplanerin erwartet werden, in jede dunkle Gruselecke höchstpersönlich reingekrochen zu sein. Und Professionalität, so glaube ich wenigstens, beweist man eher nicht, indem man die Kompetenz Anderer versucht, klein zu reden.

    Mit freundlichen Grüßen
    GL Lanzrath, Dipl.-Ing.

    • A. K. said,

      12. Januar, 2012 um 13:26

      Frau Lanzrath, Sie haben völlig recht. Ob die Sintflut nun nach uns kommt oder schon etwas früher, ist vollkommen wurscht. Hauptsache wir hatten vorher noch ein paar gute Gespräche mit Multiplikatoren in angstfreiem, ernüchterndem Ambiente und bei einigen hat durch die Herstellung dieses Ambientes noch einmal ordentlich die Kasse geklingelt.

  2. BaL said,

    10. Januar, 2012 um 15:58

    Sehr geehrte Frau Dipl.-Ing. Lanzrath,

    ohne jetzt auf Ihren Rant näher eingehen zu wollen, möchten wir nur auf die Frage, WER wir seien, über das hinaus, was im Impressum steht, antworten:

    Wir sind nur gemeine, ungediente BürgerInnen, die sich im Verein „Bäume am Landwehrkanal“ für den Schutz und die Förderung unserer noch immer sehr reichhaltigen, aber tagtäglich weiter dezimierten Stadtnatur und für eine ökologisch zukunftstaugliche, partizipative Stadtplanung und -entwicklung engagieren, für die Eindämmung galoppierender profitgeleiteter Flächenversiegelung und insbesondere gegen die Zerstörung sog. Natur der vierten Art, nämlich eigendynamisch gewachsener Ruderalvegetation („Wildwuchs“), die der in gestylten Parkanlagen kostenintensiv angepflanzten, hochgradig pflegebedürftigen so unvergleichlich überlegen ist.

    Wir setzen uns für eine naturnahe Grünflächen- und Parkpflege ein, für die Förderung von Möglichkeiten wohnungsnahen Naturerlebens für alle. In einer krimanalpräventiven Freiraumgestaltung im Dienst lückenloser Kontrolle und Überwachung und ohne dass bislang irgend welche empirische Erhebungen etwa zum Vergleich der Verbrechensrate in naturnahen Parkanlagen gegenüber jener in ausgeleuchteten Designer-Parks vorgelegt worden wären, sehen wir eine enorme Gefahr für Stadtnatur und Artenvielfalt! Im Namen jenes nicht mehr ganz so neue Paradigmas kriminalpräventiver, „transparenter“ Stadtentwicklung wurde und wird immense Naturzerstörung angerichtet, ohne dass die zuständige Senatsverwaltung für Stadtentwicklung zu dieser Fragestellung die Expertise der großen Umweltverbände, der für die Genderproblematik Engagierten, geschweige jene der NutzerInnen von Freiflächen und Grünanlagen eingeholt hätte.

    Das, was die Polizei-Architektin da seit Jahresbeginn öffentlich „multiplizierte“, zeugt – wir haben darauf hingewiesen – von verblüffender Unkenntnis der Verhältnisse vor Ort (Gleisdreieckpark, Görli, Kotti, Herrmannplatz).

    Nicht nur nach unserer Meinung ist es hohe Zeit, dass diese komplexe, existentiell bedeutsame Thematik in angemessener Weise öffentlich und repräsentativ diskutiert wird, bevor naturferne, computergestützte Planung am Allgemeininteresse vorbei weiter irreversible Schäden an unserer Lebenswelt anrichtet.

    Mit freundlichen Grüßen,
    i.A. Achim Appel
    Bäume am Landwehrkanal e.V.

  3. E.A. said,

    12. Januar, 2012 um 13:37

    Nachtigallen brauchen Hecken

    Der seit einiger Zeit zu beobachtende Übereifer bei der Eindämmung von Hecken in Grünanlagen (bis hin zur Rodung) ist meiner Meinung nach ein äußerst fragwürdiges Mittel, um mehr Sicherheit im öffentlichen Raum herzustellen. Befragungen zeigen, dass sich die Ängste der Frauen auf bestimmte Tageszeiten richten, bekanntlich auf abends und nachts. Ich persönlich kenne niemanden, der tagsüber Angst hätte, durch einen innerstädtischen Park zu gehen. Trotzdem werden Grünanlagen wegen angeblicher Angsträume immer mehr ausgeräumt, obwohl gerade Buschbrüter wie zum Beispiel Nachtigallen Hecken dringend als Lebensraum brauchen.

    Meiner Meinung nach bringt auch die immer häufiger durchgesetzte nächtliche Beleuchtung der Grünanlagen nicht mehr Sicherheit, sie gaukelt nur Sicherheit vor.

    Viele für den Naturschutz Engagierte fragen sich schon länger: Wenn man meint, die Hecken als Übeltäter ausmachen zu müssen, warum pflanzt man nicht dornenreiche Sträucher, die für die potentiellen Vergewaltiger und andere mutmaßliche Tätergruppen schmerzhafte Begegnungen mit der Natur hervorrufen? Warum muss man gleich das Kind mit dem Bade ausschütten?

    Der Naturerfahrungsraum im Gleisdreieckpark, bewusst für Großstadtkinder, die sonst nur vorgefertigte und gestylte Spielplätze kennen, aber wenig ursprüngliche Natur erleben können, ist übrigens keine gruselige Ecke! Dieser Naturerfahrungsraum weist nach der neuesten Untersuchung durch die ökologische Begleitung für den Gleisdreieckpark die größte Artenvielfalt in der ganzen Grünanlage aus und das, obwohl er nur 600 qm groß ist.

    Zum Schluss noch ein Plädoyer: Warum nimmt man nicht die Naturschutzverbände mit ins Boot, wenn es um die kriminalpräventive Stadtentwicklung in Berlin geht? Ich bin sicher, diese könnten sehr konstruktive Vorschläge machen. Inzwischen werden, gerade von Frauen, die von Politikern und Behördenmitarbeitern gerne klischeehaft verwendeten Vokabeln wie Angsträume und Angstlöcher ziemlich belächelt.


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