Ortstermin Bunkerberg

Am Fällen führt kein Weg vorbei

Mäßiges Interesse der Bezirksverordneten

Bunkerberg-Begehung

Bunkerberg-Begehung am 19. Oktober 2011 Fotos zum Vergrößern bitte anklicken!

Durchaus beunruhigt über die Vielzahl unterschiedlicher Fälllisten von lfd. Nr. 1 bis 6, die das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg seit offiziellem Beginn der Fällsaison am 1. Oktober ins Netz stellte, konnte der Hinweis, dass die 89 Fällkandidaten, die im Zuge des wissenschaftlich begleiteten Gehölzumbaus auf dem Großen Bunkerberg, aber auch anderswo im Volkspark Friedrichshain herausgerechnet worden seien, ein wenig beruhigen. Und auch der im Sommer anlässlich einer Präsentation des Zwischenstands für Oktober avisierte öffentliche Ortstermin wurde letzten Mittwoch (19.10.) durchgeführt. Den Rest des Beitrags lesen »

Gehölzumbau auf den Bunkerbergen

Zwischenbericht aus der Konzeptionsphase

Auf Antrag der Linksfraktion in der Friedrichshain-Kreuzberger BVV kam ein Sachstandsbericht des Bezirksamts zur Schutz-, Pflege- und Entwicklungskonzeption des Gehölzbestands auf den Bunkerbergen im Volkspark Friedrichshain gleich in der ersten Umweltausschusssitzung nach der Sommerpause auf die Tagesordnung.

Für das vom Bezirk mit einer Studie beauftragte Büro Ökologie & Planung gab das GutachterInnenteam, Dr. Barbara Markstein und Nicolas Klöhn, das in einer UMV-Sitzung im Mai ohnehin eine öffentliche Begleitung der Planung des Gehölzumbaus in Aussicht gestellt hatte, am Dienstag letzter Woche (23.8.) einen weiteren Zwischenbericht über ihre bisherigen Erkenntnisse. Den Rest des Beitrags lesen »

Vom Volks- an den Gleisdreickpark

Nachträge aus einer ereignisreichen Woche Eine drangvolle Termindichte in der vergangenen Woche, gipfelnd im Attac-Kongress Jenseits des Wachstums!? in knackevollen Hörsälen der TU, deren Mobiliar in fünfzig Jahren mit einer Behutsamkeit saniert wurde, wie wir sie uns in naturnäherer Umgebung so vergeblich wünschen, hat uns leider verhindert, in unsern Augen wichtige Ereignisse hier im Blog ausführlich zu würdigen − was allerdings zum Teil auch dem Umstand geschuldet sein mag, dass wir die Erinnerung mancher ReferentInnen an Leitmotive wie Entschleunigen, Gesundschrumpfen, Zeitwohlstand, Weniger ist mehr u.dgl. als sehr beherzigenswert empfanden. [Update: Siehe auch hier, hier und dort.] Doch im Folgenden möchten wir wenigstens noch auf einiges bezirklich Relevante eingehen. [Update: Siehe auch die Präsentation der Planungsentwürfe zum sog. Baufeld Mitte an der Flottwellstraße, was zur Vorbereitung auf die mit einer Info-Veranstaltung am 30.5., 18 Uhr im BVV-Saal, Rathaus Kreuzberg offiziell beginnenden BürgerInnenbeteiligung nützlich sein kann.]

Gutachten zum Gehölzbestand der Bunkerberge

So gehörte die Präsentation eines Zwischenstands des Gutachtens zum Großen Bunkerberg im Volkspark Friedrichshain, womit die Landschaftsarchitkektin Frau Dr. Markstein und der Baumsachverständige Nico Klöhn vom Bezirk beauftragt worden sind, zum seit längerem Erfreulichsten, dem wir im Friedrichshain-Kreuzberger Umweltausschuss beigewohnt haben, zumal vorm Hintergrund, dass es vor einem halben bis dreiviertel Jahr noch hieß, die Humusschicht auf dem Trümmerschutt sei so dünn, dass Hunderte Bäume mehr oder minder umsturzgefährdet seien, weshalb zunächst 95 aus Verkehrsicherungsgründen gefällt werden müssten und ansonsten an einem umfassenden Gehölzumbau kein Weg vorbeiführe.

Konzeption 01

Markstein-Gutachten Bunkerberge Volkspark Friedrichshain - Konzeption 01

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Die Bäume auf dem Bunkerberg

Rund Hundert sollen im nächsten Halbjahr fallen

In der Sitzung des Umweltausschusses der BVV Friedrichshain-Kreuzberg am gestrigen Dienstag, 15.2., präsentierte Michael Hartmann aus Bad Bramstedt, öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für die Verkehrssicherheit von Bäumen, sein Gutachten zur Verkehrssicherheitskontrolle von 224 Bäumen auf dem Nordost-Hang des Großen Bunkerbergs im Volkspark Friedrichshain. Das Areal, das etwa 15 Prozent des Hügels umfasst, ist seit Sommer 2010 von einem teuren, jedoch nach allen vier Winden offenen Bauzaun geziert, der weder als Installation so recht gefällt noch seinen eigentlichen Zweck erfüllt, Jogger- und SpaziergängerInnen vom Gebiet fernzuhalten und vor evtl. umstürzenden Bäumen zu schützen. − Hartmann empfiehlt die Fällung von 95 Bäumen, die er in Dringlichkeitsstufe II einordnet, binnen des nächsten halben Jahres und, da die winterliche Fällperiode am 28.2. endet, am besten noch innerhalb der nächsten zwei Wochen. Den Rest des Beitrags lesen »

Nachschläge zum Fällprogramm in F’hain

Die Pappeln hinterm Jugendclub

Pappel Nr.7, Gryphius 29

Pappel Nr.7 in der Gryphius 29 Keine Gebäudeschäden!

Die kerngesunde, großgewachsene Pappel Nr. 7 auf dem Gelände des Jugendclubs in der Gryphiusstraße 29, die nur deshalb gefällt werden soll, weil nicht ausgeschlossen werden könne, dass sie während eines Sturms aufs Gebäudedach stürze, wird nach Aussage des neuen Leiters der dortigen Einrichtung in naher Zukunft nicht fallen. Gerade letzten Dienstag, 10.8., habe der zuständige Mitarbeiter der Friedrichshainer Dependance des Fachbereichs „Naturschutz und Grünflächen“ vorbeigeschaut und definitiv ausgeschlossen, dass der Baum während dieser Brut- und Vegetationsperiode abgesägt werde − es sei auch keinerlei Auftrag ergangen −, dafür aber im Oktober, denn nach wie vor wird aufrecht erhalten und vom Leiter auch bekräftigt, der Baum stünde viel zu dicht an der Hauswand − was ja nun nicht erst neuerdings der Fall ist. Den Rest des Beitrags lesen »