Betrifft: Unsern Görli

unsergoerli.de

Einladung

Tausch- & Ideenmarkt und
Öffentliche Werkstatt zur Gestaltung des „Pamukkale-Platzes“
Liebe ParknutzerInnen, AnwohnerInnen und Aktive im und um den Görlitzer Park!
Wir erinnern Euch an den
Tausch- und Ideenmarkt und die öffentliche Werkstatt zur Platzgestaltung zwischen Café Edelweiß und ehem. Pamukkale-Brunnen
am kommenden Samstag, 27.10.2012, ab 14 Uhr.
14:00 – 17.00 Uhr − Infopavillons, Tausch- und Ideenmarkt und Situationserkundung direkt auf dem Platz vor dem ehemaligen Brunnen
17.30 – 20.00 Uhr − Öffentliches Werkstattgespräch über Nutzungs- und Gestaltungsmöglichkeiten des Platzes in Anwesenheit von Stadtrat Hans Panhoff und MitarbeiterInnen des Fachbereichs Grünflächen Den Rest des Beitrags lesen »

Bäume raus, Beton rein!

Teileröffnung des teuer verunstalteten Ottoparks

Von einer zweistufigen, pfützigen Betonbühne herab, für die sechs gesunde Altbäume hatten fallen müssen, dankten anlässlich der gestrigen (24.8.) Teileröffnung des „aufgewerteten“ Ottoparks in Moabit Mittes Bezirksbürgermeister Hanke und sein neuer Baustadtrat Spallek dem Senat fürs Geld, den Firmen von Baum-Lorberg bis Atom-Vattenfall und allen befassten MitarbeiterInnen aus Politik und Verwaltung, ob noch aktiv oder schon in Pension, dass sie alle die Umsetzung einer Planung ermöglichten, die diesen vorher angeblich unwirtlichen, ja gemiedenen Ort den AnwohnerInnen und vor allem ihren Kindern endlich wieder zurückgebe.

Das rund 300 Menschen umfassende Publikum, darunter viele MigrantInnen mit ihren Kindern, applaudierte.
[Galerie am Schluss des Beitrags. Fotos anklicken.] Den Rest des Beitrags lesen »

Aktion Lebenszeichen im Görli

Ein Bezirk sucht nach neuen Beteiligungsformen

Wunsch-Schilder pflanzen im Görlitzer Park

Lebenszeichen-Einweihung 03

Lebenszeichen-Einweihung

Als am Freitag, 25.11., um 15 Uhr im Görlitzer Park die offizielle Eröffnung der Aktion „Lebenszeichen“ startete, hatte die Sonne, die in diesem sonnigsten aller November den ganzen Tag über geschienen hatte, kaum mehr Kraft, so dass sich Geduld und Ausdauer der aus Friedrichshain-Kreuzberger Bezirksamt, BVV und Bevölkerung zusammengekommenen etwa dreißig Menschen in Grenzen hielten.

Anfang der Woche hatten zwei Künstlerinnen von Trial & Error insgesamt 16 Tafeln aus recyceltem Material mit Wünschen, Ideen und Forderungen der ParknutzerInnen, der Inis aus dem Kiez, aber auch des Bezirksamts selbst kunterbunt beschriftet und an passenden und weniger passenden Orten aufgestellt.

Update: Video-Clips vom Ortstermin gibt’s auf Heinrichplatz TV
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Schwierigkeiten mit der Partizipation

Die Instrumentalisierungsfalle

Pflegeleichte Funktionalität

Piste

Görli-Piste Ende August 2011

Einen längeren Diskussionsprozess mit den NutzerInnen des Görlitzer Parks in Kreuzberg und schließlich dem mehrheitlichen Gutheißen der fünf Meter breiten Asphaltierung der Hauptwege bis zum Hühnerhaus, wie Bezirksamtsvertreter nun glauben machen wollen, hat es definitiv nicht gegeben. Vielmehr organisierte das Bezirksamt, nachdem die beantragten Fördermittel aus Stadtumbau West zur Verfügung standen, vor ca. einem Jahr eine einzige Informationsveranstaltung, wo − ohne Schnickschnack wie unabhängige Moderation, Protokollführung und ausreichende Visualisierung − ca. dreißig Interessierten die fertigen Pläne zur Wegebefestigung und -beleuchtung präsentiert und alle Einwände hinsichtlich Breite, Art der Versiegelung und befürchteter Konflikte zwischen Fuß- und Radverkehr mit Hinweis auf Kosten und Pflegeaufwand, Barrierefreiheit, Gender-Aspekt und den positiven Erfahrungen z.B. im Volkspark Friedrichshain wegdiskutiert wurden.

Seitenweg 01

2. "Spange" Lübbener - Forster Straße

Das Ergebnis − eine schon im Sommer erstellte Piste mit gepflastertem „Schmuckrand“ längs durch den Park − sehen zahlreiche Menschen, mit denen wir sprachen, äußerst kritisch [s. exempl. hier und hier]. Im ungleich repräsentativeren Volkspark Friedrichshain, wo zu DDR-Zeiten das Wegenetz asphaltiert wurde, gibt es derweil die umgekehrte Überlegung einer Entsiegelung. Undenkbar auch, dass etwa im Tiergarten (mal abgesehen von der Breite) solche Parkstraßen in Frage kämen, und vorm Hintergrund der Betonorgie im neuen Gleisdreieck(ost)park erweist sich mal wieder: Schlimmer geht’s immer! Verschiedentlich wurde deshalb natürlich auch Unverständnis darüber geäußert, wie BürgerInnen dieser Planung nur zustimmen konnten. − Das BA hingegen will durchweg positive Reaktionen erhalten haben. Den Rest des Beitrags lesen »

Stallschreiberblock

Vernichtung einer weiteren innerstädtischen Brachlandschaft

Wiedergewinnung von Stadt

In Umsetzung der Planungen von Herwarth + Holz zum bezirksübergreifenden Integrierten Stadtentwicklungskonzept (INSEK) bzw. Städtebaulichen Rahmenplan Luisenstadt scheint es bald zur Sache zu gehen. Anlässlich zweier Bürgerabende am 20.10.09 und 13.01.10 war, wie seinerzeit berichtet, der Bürgerbeteiligung wie so oft eher symbolisch Genüge getan worden. Jetzt hat auch die Xhainer BVV das rund 250 Seiten umfassende Konvolut als Vorlage zur Kenntnis erhalten, und demnächst soll dann bspw. der sog. Schwerpunktbereich Stallschreiberblock in Mitte zwischen Alexandrinen-, Stallschreiber-, Alte-Jakob- und Sebastianstraße durch eine sechsgeschossige Wohnbebauung mit Läden, Gastronomie und Dienstleistungen entlang der Alten Jakobstraße im Nordwesten nachverdichtet werden. Dabei geht’s natürlich auch ums Freihalten der Blickbeziehungen auf die ehemalige Luisenstädtische Kirche, vor allem aber um die Entwicklung einer vier- bis fünfgeschossigen Stadthausbebauung (Baugruppen) zur Aufwertung des ehemaligen Kolonnenwegs im Nordosten.

Stallschreiberbrache

Stallschreiberbrache| Klick zur Diashow

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