Ende Kanal-Instandsetzung frühestens 2030

Alle paar Monate ein paar Jahre länger

Vorstellung des Rahmenterminplans

Präsentation Grobplanung

Präsentation Grobplanung

Weil unter Punkt 5.1 der Mediationsvereinbarung von 2013 die Bauphase der Landwehrkanal-Instandsetzung von 2014 bis 2024 angesetzt worden ist, jedoch aus Gründen, die uns nicht durchsichtig wurden, diese Zeitplanung nicht eingehalten werden kann, welche gravierende Änderung lt. Vereinbarung ein sofortiges Zusammentreten des Expert*innenkreises notwendig macht, berief das Wasserstraßenneubauamt (WNA) diesen am vorletzten Mittwoch (11.3.) ein − zu einer freilich schon lange angekündigten Sitzung: Der verwaltungsinterne, unter Einschluss des Ministeriums erfolgte Abstimmungsprozess eines Entwurfs des Umsetzungskonzepts nebst „Rahmenterminplan“ habe leider so lange gedauert. Er sei allerdings bereits im Januar erfolgt. − Der Baubeginn jedoch wurde wegen einer notwendigen gründlichen Vorstrukturierung der Planung von 2014 auf 2020 verschoben. Den Rest des Beitrags lesen »

Sanierung als Gesamtmaßnahme

BaumschützerInnen-Info vom 10.1.09

Scoping

Es steht zu befürchten, dass auch hinsichtlich der Durchführung umfassender floristisch-faunistischer Bestandsaufnahmen zwischen WSA und Senat Schwarzer Peter gespielt wird bzw. einer auf den anderen wartet: SenStadt wartet, ob es doch noch zu einer integrierten Gesamtplanung („Masterplan“) kommt; das WSA wartet, welche technischen Varianten das Forum beschließt, denn erst danach ließen sich die notwendigen Eingriffe in Natur und Landschaft und die anderen Schutzgüter abschätzen (wogegen wir meinen, dass sich die technischen Lösungen u.a. am natürlichen Bestand in seiner Gesamtheit bzw. an dessen Entwicklungspotential orientieren müssten), und alle warten, in welcher Hinsicht das Große denkmalpflegerische Gutachten von 1991 fortgeschrieben und aktualisiert werden wird.

Antje Roterberg-Alemu vom Stadtplanungsamt Treptow-Köpenick, die sich das Sanierungsvorhaben ebenfalls nur als Gesamtmaßnahme vorzustellen vermag, welche nicht nur „kleckerleweise“ von naturschutzfachlichen Untersuchungen vorbereitet werden könne, schlug vor, unabhängig von der tatsächlichen rechtlichen Notwendigkeit analog der Durchführung einer Umweltverträglichkeitsstudie bzw. -prüfung vorzugehen (UVS bzw. UVP), nämlich zunächst ein so genanntes Scoping mit Erstellung einer entsprechenden Kriterienliste vorzunehmen, um für den Vorhabensträger Gegenstand, Umfang und Methoden der erforderlichen Untersuchungen festzulegen.