Kronenschnitt in Kreuzberg

Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus,

da holen die Baumpfleger die Motorsäge raus…

Kronenschnitt

Kronenschnitt im Wrangelkiez

Die so genannten Baumpflegefirmen sind wieder in den Kiezen unterwegs. „Kronenschnittarbeiten“ heißt’s auf den Schildern, die sie zur Verkehrssicherung am Straßenrand aufstellen. Auf den tieferen Sinn ihres Tuns angesprochen, Bäumen die eben erblühte Pracht herunter zu sägen, kommen wortreich die verschiedensten Erklärungen − man ist schließlich auf derlei Bürgeransprache schon vorbereitet : dass der Sommerschnitt den Bäumen viel weniger schade als der im Winter, weil sie, im Saft stehend, ihre Wunden viel schneller und besser überwallen könnten; dass die Krone umso besser gediehe, je mehr Luft und Licht sie durchfluten könne und derlei Maßnahmen viel zu lange unterblieben seien [man darf sie dann aber nicht auf einen Schlag nachholen wollen, muss dem Baum mehrere Vegeationsperioden Zeit geben, um die Eingriffe zu kompensieren]; dass Wassertriebe entfernt werden müssten [die übrigens von vorangegangenen übertriebenen Schnittmaßnahmen zeugen];  dass es um Kronenverjüngung gehe [welche Maßnahme selbstredend nur bei Alt- und Uraltbäumen überhaupt in Frage kommt] und − ach ja − dass dieser Ast zu dicht an die Fassade gewachsen sei, dieser ins Lichtraumprofil und jener gar die Gäste der Straßenkneipe unter ihm gefährde (was diese freilich nicht gelten lassen wollen, aber darum geht’s bekanntlich nicht.) Den Rest des Beitrags lesen »

Zum Internationalen Tag des Baums 2011

Die BaL unterstützen Street-Art-Aktion des B.U.N.D.

Spreewaldplatz

Spreewaldplatz (click the pic)

Natürlich nicht nur anlässlich des Internationalen Tag des Baumes am heutigen Ostermontag haben Aktive der BaL die BUND-Aktion „Wo ist mein Baum?“ unterstützt und auf die vielen, nicht selten seit Jahren leeren Baumscheiben in innerstädtischen Bezirken wie Friedrichshain-Kreuzberg, Neukölln oder Tempelhof-Schöneberg wenigstens ein großes, mahnendes Fragezeichen „gepflanzt“. Etliche Leute erkundigten sich, was es mit der Aktion auf sich habe, trugen sich in die Unterschriftenlisten ein und nahmen Postkarten entgegen, auf denen fehlende Bäume mit genauer Ortsangabe gemeldet werden sollen, so dass endlich mal das Baumdefizit in seiner Verteilung auf einer Karte dargestellt werden kann. − Hier können Sie auch online die Adresse leerer Baumscheiben eingeben.

Allein seit 2001 wurden in „Europas grünster Metropole“ (Senatswerbung) rund 11.000 Straßenbäume gefällt und nicht nachgepflanzt. Um diese Zahl anschaulich zu machen, vergleicht sie Herbert Lohner, Naturschutzreferent beim BUND, mit den 16.000 Straßenbäume F’ain-Kreuzbergs: wäre das  Baum-Defizit hier konzentriert, wäre der Bezirk zu über zwei Dritteln baumfrei oder hätte, wenn man für eine Stadtstraße durchschnittlich fünfzig Bäume annimmt, 220 baumlose Straßen. Den Rest des Beitrags lesen »

Fällungen zum Kreuzberger Sommeranfang

Keine Spur von Gefahr im Verzug, keine Information

Oranien 67, Ahorn Nr. 10

Oranien 67, Ahorn Nr. 10

[Update vom 20.6.: Völlig entgangen ist uns die Fällung des Straßenbaums Nr. 10 in unmittelbarer Nähe der unten geschilderten, ebenfalls ein großer Ahorn, der, jedenfalls nach dem Schnittgut und dem Stubben zu urteilen, auch nicht in absehbarer Zeit umgefallen wäre: Warum werden solche Bäume ausgerechnet jetzt in der Vegetations- und Brutperiode gefällt? − Zumindest wurde über die Fällung wie auch über alle anderen nicht informiert, und es ist fraglich, ob es eingehendere Untersuchungen zur Stand- und Verkehrssicherheit und eine zu dieser Jahrzeit zwingend vorgeschriebene faunistische Begutachtung gegeben hat. Stattdessen blieb beim Baum Nr. 18, obschon ein Seilkletterer in der Krone herumturnte und Totholz entfernte, ein bis über den Gehsteig ragender abgestorbener Ast unagetastet.

Reichenberger 36, Linde 34

Fällkandidatin Linde Nr. 34 in der Reichenberger Str. 36

Im Übrigen können wir AnwohnerInnen und Baumfreunde bei den ab Montag anstehenden weiteren Fällungen nur dringend auffordern, sich die btr. Bäume 1) anzusehen, im Bezirksamt F’hain-Kreuzberg (Fachbereich Naturschutz und Grünflächen) unter 90298 8014 (Hr. Frank) oder ~ 8024 (Vorzimmer Fr. Keller) anzurufen und um Aufklärung zu bitten. Es ist absolut fragwürdig, den Sommer mit Baumfällungen zu eröffnen, es sein denn, es drohte bei Verzug unmittelbare Gefahr!]

[Update vom 19.6.: Heute stellt die betreffende Gartenbaufirma in der Dieffenbachstr. 55 Schilder („Baumarbeiten“) auf, weil die dortige Platane Nr. 38 am Montag, 21., oder spätesten Dienstag, 22.6., gefällt werden soll und − weigert sich schon mal vorsorglich, dies zu tun, denn der Baum mache einen sehr gesunden Eindruck, ein Fällgrund sei nicht ersichtlich, und man befürchte Ärger, so ein Mitarbeiter.

Wir finden diese Skrupel im höchsten Maße begrüßens- und anerkennenswert! (Auch bei der Linde Nr. 75 in der Obentrautstr. 35, die gefällt werden soll, ist zwar viel Totholz zu entfernen, doch ihr Stamm weist keinerlei sichtbare Schäden auf; die schöne Linde Nr. 100 in der Urbanstr. 38 weist in 1,50 m Höhe eine ca. 0,35 m breite Wunde mit minimalem Pilzbefall sowie einen Schrägstand parallel zu Straße und Gehsteig auf: ein Fällgrund? Allein Baum Nr. 20 am Paul-Lincke-Ufer 35 ist schon lange absterbend; warum muss man ihn gerade in dieser Jahreszeit fällen?)

Was ist nur mit den für Naturschutz (!) und Grünflächenpflege im Friedrichshain-Kreuzberger Bezirksamt Zuständigen los?! Haben sie inzwischen auch ihren gesetzlichen Auftrag privatisiert?]

Oranienstr. 67 (Nr.16)

Oranienstr. 67 (Nr.16, Acer)

Der hohe dicht belaubte Ahornbaum in der Oranienstr. 67 sei tot gewesen, erklärt der Mitarbeiter der mit der Fällung betrauten Gartenbaufirma am Telefon. So weit wollen die Kollegen vor Ort denn doch nicht gehen und verweisen nur auf Faulstellen im Stamminneren. Dass der Baum gleichwohl noch über weit mehr als die berühmten dreißig Prozent Restwandstärke verfügte und damit höchstwahrscheinlich vollkommen standsicher gewesen ist, andererseits in der derzeitigen Vegetations- und Brutperiode zumal der Baumschutzverordnung unterliegende Bäume ohnehin nur mit Ausnahmegenehmigung oder eben bei Gefahr im Verzug gefällt werden dürfen −, all solche Feinheiten sind dem Vorarbeiter des Fällkommandos unbekannt, er bedankt sich für die Auskünfte, beharrt aber darauf, dass akute Umsturzgefahr bestanden habe. − Anrufe im Bezirksamt unter den verschiedensten Nummern sind freitags ab 12 natürlich vergebliche Müh‘.

Oranienstr. 67 (Nr.16)

Der Stubben

Der Fällauftrag des Grünflächenamts sei Anfang der vorigen Woche erteilt worden −, bei tatsächlicher Gefahr mithin ein rund zehntägiger Verzug, was die Behauptung angeblicher Umsturzgefahr jedenfalls nicht überzeugender macht. Und noch fünf weitere Bäume sollen allein in Kreuzberg nächste Woche fallen1), dazu auch noch zahlreiche Kronenrückschnitte erfolgen − viel zu tun, man komme kaum nach. Und selbstverständlich seien die zu bearbeitenden Bäume vorher fachkundig auf Brut- und Niststätten hin untersucht worden. Die Botschaft hören wir wohl, allein es drängt sich der Verdacht auf, dass hier gegen Naturschutzrecht verstoßen und öffentliches Eigentum beschädigt wird.

Oranienstr. 67 (Nr.16)

Nachbarbaum

Gleich nebenan soll aus den Kronen zweier weiterer Bäume nur Totholz entfernt werden, doch dessen Anteil erscheint dem Vorarbeiter so hoch, dass er am liebsten auch diesen Baum gleich mit fällen will, aber nach Anruf in der Firma bleibt’s glücklicherweise bei der Totholzentnahme. Dabei wird freilich ein Starkast abgesägt, der sehr vital scheint und richtig: die große Schnittfläche weist so gut wie keine Fäule auf, bietet dafür aber nun Baumpilzsporen eine prächtige Angriffsfläche. Auch bei anderen Schnittmaßnahmen will sich die Begründung nicht erschließen.

Nach wie vor keine aktuelle Fällliste online

Oranienstr. 67

Verstümmelter Nachbarbaum

Anlässlich des bündnisgrünen Bezirkekongresses zur BürgerInnen-Beteiligung [siehe ausführlichen Bericht] hatte Baustadträtin Kalepky im Forum 5 „Wege zu mehr Stadtgrün“ eingeräumt, dass im Vergleich zu den elf anderen Berliner Bezirken Friedrichshain-Kreuzberg im Online-Stellen seiner aktuellen Baumfällliste das Schlusslicht gewesen sei, aber nunmehr vor versammeltem Auditorium erleichtert Vollzug gemeldet. Monatelang hatten BaL-Mitglieder, die sich ehrenamtlich und meist unterstützt von Sachverständigen tatsächlich die Mühe machen, die Fällkandidaten selbst in Augenschein zu nehmen, diese zeitnahe Information durchs Web erfolglos angemahnt. Obwohl sehr überzeugend vorgebracht, erweist sich die Behauptung der Baustadträtin, wenn man den betreffenden Link anklickt, jedoch mal wieder als falsch. Die zur Fällung ausgeschriebenen Bäume finden sich jedenfalls nicht auf der ungewöhnlich kurzen Liste, die nur achtzehn bereits erfolgte Fällungen ausweist, dagegen keine einzige noch ausstehende.

Ohlauer Str. 03

Einer von zehn in der Ohlauer

Und der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg habe immer abgelehnt, MAE-Kräfte zur Grünflächenpflege heranzuziehen, was freilich auch niemand behauptet hatte, jedoch die Klage, dass auf Grund des Personalmangels nicht zuletzt im Grünbereich Outsourcing betrieben werden müsse und dann oft die kostengünstigste Firma den Zuschlag erhalte, stammt von Bürgermeister Schulz höchstpersönlich. Und genau darum geht es: dass die Pflege eines so wertvollen öffentlichen Guts, wie es die Straßenbäume und das Stadtgrün nun mal sind, Billigfirmen mit 400-Euro-Jobbern anvertraut wird, die völlig unbeaufsichtigt zu Werke gehen. Die nicht fachgerechte Pflege aber rechnet sich allenfalls kurzfristig; mittelfristig erhöht sich der Pflegeaufwand infolge Pilz- und Bakterienbefall oder weil es durch radikale Kronenkappung infolge der nun höheren Windlast auf Nachbarbäume prompt bei diesen zu Astbrüchen kommt.

Ausgerechnet der grün regierte Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg zählt mit rund 16.000 Exemplaren berlinweit die wenigsten Straßenbäumen, Tendenz fallend, und so wird es auch bleiben, wenn es mit der Malträtierung des Baumbestands wie allenthalben und erst kürzlich wieder in der Ohlauer zu besichtigen, nicht endlich ein Ende hat.

Oranienstr. 67 (Nr.16)

Überreste eines Silberahorn


1) Obentrautstr. 35, Nr. 75 | Lindenstr./Franz-Klühs-Str., Nr. 70 | Reichenberger Str. 36, Nr. 34 | Paul-Lincke-Ufer 20, Nr. 35 | Dieffenbachstr. 55, Nr. 38 | Urbanstr. 38, Nr. 100  − Wir werden uns diese sommerlichen Fällkandidaten noch einmal anschauen und fordern natürlich auch weitere BaumfreundInnen dazu auf!

Auch Grünpflege braucht Transparenz

Zu den Baumfällungen in Neukölln

Vom Leiter der Straßenbaum-Kolonne im NGA Neukölln, Guido Fellhölter, haben wir erfahren, dass es sich bei der Fällung der beiden Linden (Nr. 240 und 252) in der Weserstraße um vorher schon länger beobachtete und wiederholt mit dem Resistographen [Gerät zur Bohrwiderstandsmessung] auf ihre Restwandstärke überprüfte Linden gehandelt habe, die, weil mittlerweile so gut wie hohl, nicht mehr länger als verkehrssicher gelten konnten. − Bekanntlich können auch hohle Bäume noch standsicher sein, aber wenn die Restwandstärke unter 30 Prozent liegt, ist dies nach der Mattheck-Schule nicht mehr gegeben. Im Versagensfall haften die Grünamts-MitarbeiterInnen für etwaige Sach- oder Personenschäden und nicht die BürgerInnen/BaumschützerInnen. − Die kürzliche Fällung dreier Bäume am Weigandufer, einer Linde und zwei Ahorn (30, 98 und 112), wurde mit fortgeschrittener Weißfäule am Kronenansatz begründet. Sicher könne man im Einzelfall durch Kronenrückschnitt oder -kappung den betreffenden Baum noch einige Jahre erhalten, was dann aber weitere Pflegemaßnahmen erfordere und gegen die bekanntermaßen knappen personellen und finanziellen Ressourcen in der Grünpflege abgewogen werden müsse.

Baumbilanz in Neukölln ausgeglichen

Die Baumbilanz im Bezirk sei bei derzeit 20.600 Straßenbäumen − anders als bspw. vom BUND dargestellt − stabil, d.h. notwendige Fällungen würden durch Neupflanzungen ausgeglichen, die aber mitunter nicht am gleichen Ort geschehen könnten, da die Standorte wegen Medientrassenverlauf, Versorgungsleitungen etc. ungeeignet seien. In den 60er, 70er Jahren sei dies oft nicht berücksichtigt oder auch zu eng gepflanzt worden. Jetzt gelte die Devise: Lieber weniger, dafür aber von höherer Qualität. (Fellhölter sprach in diesem Zusammenhang von einer Lebenserwartung bei Straßenbäumen von 50 Jahren, was sich hoffentlich nur auf falsch gepflanzte bezieht.) 2008 seien ca. 300, im vergangenen Jahr 120 Bäume neu gepflanzt worden, und derzeit gäbe es ca. 300 offene Standorte, die aber „von oben her“ abgearbeitet würden, d.h. die kürzlich gefällten Bäume werden erst später ersetzt.

Am Weigandufer und in der Weserstraße sollen jedenfalls definitiv keine weiteren Bäume mehr fallen!

Wir regten an, die Bevölkerung im Vorfeld z. B. über die Website des Bezirksamts von geplanten Fällungen mit Angabe der jeweiligen Bergründung zu informieren und so die Akzeptanz zu erhöhen bzw. den BürgerInnen im Fall begründeter Zweifel (und angesichts der Tatsache, dass Fehlentscheidungen in jedem Bereich vorkommen), Gelegenheit zu geben, auch mal einen weiteren Sachverständigen zu Rate zu ziehen −, doch obwohl dieser Einsatz der Neuen Medien in anderen Berliner Bezirken schon länger gang und gäbe ist, führte der NGA-Mitarbeiter finanzielle und personelle Gründe ins Feld, die so was nicht erlaubten, versprach sich auch keine höhere Akzeptanz von besserer Information und nannte die Angelegenheit im übrigen eine politisch zu klärende Frage.

Über die weiteren (nach unseren Informationen aus anderer Quelle) ca. 40 im Bezirk noch geplanten Fällungen mochte Fellhölter nicht mal am Telefon Auskunft geben und auch diese Zahl nicht bestätigen.

Kein Generalverdacht gegen Grünflächenämter!

Wir möchten hier noch mal betonen, dass wir keinesfalls einen „Generalverdacht“ gegenüber der fachlichen Kompetenz in den Grünflächenämtern hegen, aber sehr wohl um die personellen und finanziellen Engpässe, ja um den Pflegenotstand wissen, der de facto vielerortes in unserer „grünen Metropole“ herrscht und sich z. B. im erzwungenen Outsourcing von Baumpflegearbeiten an Fremdfirmen äußert, die deshalb billig sind, weil sie schlecht bezahltes, schlecht geschultes Personal einsetzen.

Auf der anderen Seite kann ein Gefühl der Verantwortlichkeit für ihre Bäume auf Seiten der BürgerInnen doch nur dadurch wachsen, dass sie von amtswegen ernstgenommen und etwa über Patenschaften für Bäume oder Baumscheiben u.dgl. einbezogen werden. Information, die so Ressourcen schonend wie heute noch nie möglich war, ist dabei aber der notwendige erste Schritt. Wenn die Politik der Grünflächenpflege nicht mehr Ressourcen bewilligt, was kurzfristig leider nicht zu erwarten, wofür selbstredend aber energisch zu streiten ist, darf die Verwaltung die Beteiligung von BürgerInnen, die sich engagieren wollen, nicht künstlich erschweren.

Update vom 11.2.: Ein Blick nach Kreuzberg

Umfangreiche Strauchamputationen am Mariannenplatz

Ein Beispiel unter vielen [und auch dafür, wie wir Transparenz gerade nicht verstanden wissen wollen…] Dort, wo in den letzten Sommern verschiedene Vogelarten wenn nicht Nist-, so doch Rückzugs- und Nahrungsmöglichkeiten fanden, sind nur noch Stümpfe übrig. Nichts Neues im Grünen-Bezirk −, aber die Begründung einer der „Gärtner“ war doch sehr offen: Pförtner und Hausmeister des Bethanien sollen freie Sicht auf den Mariannenplatz haben, um die sich dort in dunkle Ecken drückende Dealer leichter entdecken und vertreiben zu können.

Nachher

Radikal-Pflege

Hier gilt es, die Bezirksverordneten endlich zu sensibilisieren, am besten so etwas wie einen Prüfauftrag auszulösen und z. B. wenigstens drei exemplarische Fläche mit einem alternativen Pflegekonzept zu betreuen, das verglichen mit solcher naturfernen Kaputtpflege sogar Einsparpotential birgt. − Vielen Dank an Benno!

Vorher

Ihr kommt auch noch dran...

Schöneberger Beispiele

In einer Wohnanlage der GEWOBAG in der Schöneberger Blumenthalstraße rückt derweil wieder eine Kolonne der Fassadenbegrünung zu Leibe, deren Anlage vom Senat seit Jahren mit Begründungen von Klima- bis Artenschutz gefordert und gefördert, deren schleichende Zerstörung aber ebenso lange stillschweigend hingenommen wird. Nicht zuletzt dieser Widerspruch zwischen öffentlichen „grünen“ Bekundungen und rigoroser, autoritärer und selbstgerechter Praxis − sei’s von den Behörden selbst, sei’s von Seiten der Privateigentümer geduldet −, bringt viele BürgerInnen auf. − Vielen Dank an Edelgard!

Und zur Pflege der Schöneberger Straßenbäume siehe auch hier