Fischsterben mit Ansage

Entlastung ungeklärten Mischwassers in Berlins Oberflächengewässer

Offener Brief der Anwohner*innen-Initative Lausitzer Straße
an Berlins Regierenden

An den Verantwortlichen für das wahrscheinlich größte Fischsterben am Landwehrkanal

Sehr geehrter Herr Regierender Bürgermeister Müller,

gestern [27. Juli] hat Berlin, wie alle Jahre wieder, ein extremes Starkregenereignis getroffen.

Heute musste ich feststellen, dass der Landwehrkanal in der ganzen Länge nach Gülle und Fischverwesung stinkt. In den nächsten Tagen werden wohl wieder unzählige Fische verendet sein.

Seit mehreren Jahren wird das Thema am Landwehrkanal von den Anwohner*Innen vorgetragen. Leider hat die Berliner Regierung die Wichtigkeit immer wieder ignoriert und beschwichtigt.

[Update: Entsprechenden Morgenpost-Artikel siehe hier. − Laut Petra Rohland, Sprecherin der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, müsse „man sich klarmachen, ‘dass der Tod der Fische ein alljährlich auftretendes Phänomen und keine Katastrophe sei. Die Fischpopulationen leiden darunter jedenfalls nicht extremʼ, so Rohland“.]

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