Bemühte Schadensbegrenzung

Zu keiner Zeit will sich die WSV über gemeinsame Beschlüsse des Mediationsforums hinwegsetzen!

Von der 34. Sitzung des Mediationsforums „Zukunft Landwehrkanal“

Wenn die Zusammenstellung der Beschlüsse des Mediationsforums „Zukunft Landwehrkanal“ in der WSA-Präsentation zur 34. Forumssitzung heute vor einer Woche (6.2.) schon bis in den August 2012 vorauseilt und dazu beteuert wird, dass „die WSV […] sich an alle gemeinsam beschlossenen Beschlüsse [hält]“, muss doppelt schmerzlich ins Auge stechen, wenn ausgerechnet der fragliche Beschluss zur Beauftragung einer ökologischen Bestandserfassung und Bewertung  „zur Vorbereitung eines Scoping-Termins“ vom 25. Juni 2010 schlicht unterschlagen wird −, und das, obwohl wir in unserm Beitrag zur so schnell nicht zu vergessenden AG-Sitzung am 24. Januar d. J. eigens darauf verlinkten. Tun wir’s also noch mal. Den Rest des Beitrags lesen »

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Wasser- und Schifffahrtsamt Berlin macht Rolle rückwärts

Vom Geist der Mediation verlassen

Scoping zur Umweltverträglichkeit gestrichen?

Wenigstens als Nerven zehrende bis tötende Achterbahn hat das Mediationsverfahren „Zukunft LWK“ auf seiner ersten Arbeitsgruppensitzung im neuen Jahr wieder an Fahrt aufgenommen. MitarbeiterInnen der Arbeitsgemeinschaft DHI-WASY und JWP stellten am vergangenen Dienstag (24.1.) die ausdrücklich als vorläufig benannte Endfassung der Studie zur ökologischen und naturschutzfachlichen „Bestandserfassung und Bewertung anhand vorhandener Unterlagen“ vor, deren erster Entwurf immerhin schon ein Jahr zurückliegt. Aus diesem Text ging noch eindeutig hervor, dass die Studie der Vorbereitung eines sog. Scoping-Termins und der gleichnamigen Unterlage dienen soll. Den Rest des Beitrags lesen »

Sanierung als Gesamtmaßnahme

BaumschützerInnen-Info vom 10.1.09

Scoping

Es steht zu befürchten, dass auch hinsichtlich der Durchführung umfassender floristisch-faunistischer Bestandsaufnahmen zwischen WSA und Senat Schwarzer Peter gespielt wird bzw. einer auf den anderen wartet: SenStadt wartet, ob es doch noch zu einer integrierten Gesamtplanung („Masterplan“) kommt; das WSA wartet, welche technischen Varianten das Forum beschließt, denn erst danach ließen sich die notwendigen Eingriffe in Natur und Landschaft und die anderen Schutzgüter abschätzen (wogegen wir meinen, dass sich die technischen Lösungen u.a. am natürlichen Bestand in seiner Gesamtheit bzw. an dessen Entwicklungspotential orientieren müssten), und alle warten, in welcher Hinsicht das Große denkmalpflegerische Gutachten von 1991 fortgeschrieben und aktualisiert werden wird.

Antje Roterberg-Alemu vom Stadtplanungsamt Treptow-Köpenick, die sich das Sanierungsvorhaben ebenfalls nur als Gesamtmaßnahme vorzustellen vermag, welche nicht nur „kleckerleweise“ von naturschutzfachlichen Untersuchungen vorbereitet werden könne, schlug vor, unabhängig von der tatsächlichen rechtlichen Notwendigkeit analog der Durchführung einer Umweltverträglichkeitsstudie bzw. -prüfung vorzugehen (UVS bzw. UVP), nämlich zunächst ein so genanntes Scoping mit Erstellung einer entsprechenden Kriterienliste vorzunehmen, um für den Vorhabensträger Gegenstand, Umfang und Methoden der erforderlichen Untersuchungen festzulegen.