Biotopentwicklung am Maybachufer

Nachtrag zum Ortstermin vom 14. Juli

Schon seit geraumer Zeit ist bekannt, dass der Bezirk Neukölln das Maybachufer des Landwehrkanals auslichten will, doch wegen leerer Kassen musste die Maßnahme mehrfach aufgeschoben werden. Da aber Schösslinge und auch viele ältere Bäume vor ca. zwei Jahren plötzlich rote Markierungen aufwiesen, entstand unter Baumfreunden* einige Unruhe. Zu vielen roten Zeichen haben sich inzwischen grüne gesellt.

Teilnehmer*innen

Teilnehmer*innen der Ortsbegehung am 14. Juli

Anlässlich der Abstimmungsfahrt zur Gehölzpflege im Frühjahr tat jedenfalls der Neuköllner Bezirksamtsvertreter (der zugleich Mitglied im Expertenkreis ist) kund, das Straßen- und Grünflächenamt (SGA) sei nun wieder flüssig, und noch diesen Oktober solle ab Lohmühlenbrücke das Ausdünnen beginnen. Also wurde mit Vertreter*innen des Expertenkreises, dem Baumsachverständigen und der WSAZÖB in Gestalt Björn Röske eine Ortsbegehung vereinbart und am Donnerstag, 14. Juli durchgeführt. Den Rest des Beitrags lesen »

Alljährliches Holzen am Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal

Gutachterliche Stellungnahme deprimierend

Verstöße gegen ökologische Zielstellungen des Unterhaltungsplans

Dass wir uns am Vorabend der Unterzeichnung der Abschlussvereinbarung des Mediationsverfahrens „Zukunft Landwehrkanal“ befinden, ficht die Verwaltung auch auf der oberen Ebene nicht übermäßig an − da müssen wir uns leider korrigieren.

Erst kürzlich haben wir vorm Hintergrund der Auseinandersetzung um den unangekündigt und unabgestimmt auf Veranlassung des Bezirks F’hain-Kreuzberg gefällten Baum am Tempelhofer Ufer im BVV-Umweltausschuss das WSA für seine oft wiederholte Zusicherung „bestmöglichen Baumschutzes“ als vorbildlich gelobt −, da erfahren wir, dass der WSA-Außenbezirk Spandau seine offenbar alljährlichen [siehe hier und hier] vorschriftswidrigen Schnitt- und Fällmaßnahmen auch heuer hat ablaufen lassen, so als handele es sich um ein automatisiertes Programm, das sich auch vom neuen, gemeinsam mit Naturschutzverbands- und BürgervertreterInnen abgestimmten Unterhaltungsplan BSK „Berücksichtigung ökologischer Belange bei der Unterhaltung“ der BfG, den das WSA Berlin im April 2012 implementiert hat, nicht stoppen lässt.

Freigeräumt

Freigeräumter Strauchbestand

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Erneut fragwürdige „Baumpflege“ am Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal

WSA-Außenbezirk greift Unterhaltungsplan vor

[Update 14.12.11: WSV-Vertreter haben sich inzwischen schützend vor die Mitarbeiter des WSAAbz Spandau gestellt und auf die Verantwortlichkeit der BImA verwiesen, die (s.u.) auch die Aufgaben der früheren Bundesforsten versieht und die strittigen Maßnahmen veranlasst und fremdvergeben habe.]

Déjà vu

Unfachgerechte Kappungen am BSK

Fragwürdige Kappungen am BSK (Zum Vergrößern anklicken!)

Knapp zwei Jahre ist’s her, da zeigten sich AnwohnerInnen, Baumsachverständige und für Stadtnaturschutz Engagierte schockiert über rabiate Fäll- und Schnittmaßnahmen im Uferbaumbestand entlang des Berlin-Spandauer Schifffahrtskanals (BSK). Mit Wahrnehmung der Verkehrssicherungspflicht hatte dieser stellenweise regelrechte Kahlschlag, die Verstümmelung wertvoller Altbäume, die Rodung von Unterwuchs und Buschwerk, ja sogar von Kompensationspflanzungen im Bereich des Nordhafens nichts mehr zu tun. − Nun kommt es mitten im partizipativen Abstimmungsprozess eines ökologisch ambitionierten Unterhaltungsplans zu einer Reprise. Den Rest des Beitrags lesen »