Unfachgerechte Pflege im Görli und am LWK

Weitere Missachtung von Bürger-Vereinbarungen

Demotivierung von Engagement als Programm in F’hain-Kreuzberg?

Natürlich ist die Fällung eines der mit viel Engagement und Steuergeld geretteten Bäume am Tempelhofer Ufer, dessen Stammholz nach Aussage des Baumsachverständigen des Mediationsforums  völlig intakt und keinesfalls bruchgefährdet aussieht, leider nicht der einzige Fall, der uns momentan im grünen F’hain-Kreuzberg  empört.

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Experiment mit Wildwiese in Alt-Treptow

Aus behördlichem Kahlschlag das Beste machen und weiteren verhindern!

Abergläubisch dürfen Naturschützerinnen nicht sein: Am Freitag, dem 13. April, wollten Bürgerinnen, die sich für den Schutz und die Förderung urbaner Artenvielfalt in einem lebendig grünen Kiez einsetzen, in Alt-Treptow ein kleines Beispiel-Projekt für  naturnähere Anlage von Grünflächen starten.

Wildwiesen-Einsaat nahe Studentenbad

Wildwiesen-Einsaat nahe Studentenbad, Alt-Treptow

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Rodungen mit Einverständnis der BI?

Fachgerechte Naturverjüngungshilfe als Beispiel gelingender Kooperation

Vor Vereinzelung

Vor Vereinzelung

Am nun schon seit geraumer Zeit von Angehörigen der TU Berlin und der Meßzelle e.V. (Institut für Umweltanalytik), gemäß LWK-Unterhaltungsplan naturnah gepflegten Salzufer in Charlottenburg wurden in den letzten Tagen im Einvernehmen mit dem WSA und den Bäumen am Landwehrkanal sowie nach Benehmensherstellung mit dem zuständigen Grünflächenamt fachgerechte Rückschnittmaßnahmen vorgenommen  − nach Anbruch der Vegetations- und vor allem der Brutperiode freilich ein wenig spät. (Vermerkt werden muss an dieser Stelle, dass das WSA als Eigner der Fläche bzw. der ABZ Neukölln erst dann in die Schnittmaßnahmen einwilligte, nachdem aus dem Mediationsforum keine Einwände kamen und die Bedenken von BI-Mitgliedern ausgräumt werden konnten.)

Regulierte Naturverjüngung

Nach Vereinzelung

Nach Vereinzelung (anklicken!)

Zur Förderung einer natürlichen Verjüngung wurden Baum-Schösslinge mit guten Entwicklungschancen vereinzelt, d.h. eine Vielzahl von Pappel-, Robinien- und sonstiger Aufwuchs wurde zurückgeschnitten, auf dass sich die Bäumchen nicht gegenseitig die Nährstoffe entziehen, niederkonkurrieren und letztlich alles nur mehr schlecht als recht gedeiht. Auf diese Weise wird ein zügelloses Konkurrenzgeschehen mehr oder minder behutsam reguliert und der natürliche Selektionsprozess gezielt unterstützt. Einzelne Pappeln z.B. können nun als Individuen besser zu Baumgröße aufwachsen. Ein solches Vorgehen ist natürlich auch kostengünstiger als die Anpflanzung von Baumschulware, deren Ausfallquote gerade am Salzufer in der Vergangenheit sehr hoch gewesen ist.

An der Böschungsoberkante zum Gehweg hin wurde ein Freiraum geschaffen, um hier die geplante Pflanzung einheimischer Sträucher wie Heckenrose, Schlehe und Kornelkirsche durchführen zu können, die einerseits das Betreten der Böschung durch Mensch und Hund erschweren wie auch den Autosalons vis-à-vis als Sichtblende dienen sollen: Die Händler empfinden nämlich den Anblick von naturnah gepflegten Grünanlagen als unästhetisch und der wirkungsvollen Präsentation ihrer Nobel-Karossen abträglich.