Stadtpolitik nach der Wahl

Die ökologische Frage ist für die soziale konstitutiv!

Bericht von einer spannenden Veranstaltung

Montag vergangener Woche (21.11.) fand im Rahmen des Abendsalons der Hermann-Henselmann-Stiftung eine sehr gut besuchte Veranstaltung zur „Stadtpolitik nach der Wahl“ statt. Auf dem Podium saßen die designierte Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher (Die Linke), die Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen im Abgeordnetenhaus, Antje Kapek (die auf den Posten der Umweltsenatorin „bewusst verzichtet“ habe), der Vorsitzende des SPD-Fachausschusses Soziale Stadt, Volker Härtig, Christian Hönig, Baumschutzreferent des BUND, und Joachim Oellerich von der Berliner MieterGemeinschaft.

Als Moderator der dreistündigen lebhaften Diskussion, an der sich auch zahlreiche Menschen aus dem Publikum beteiligten, überzeugte Dr. Thomas Flierl (ebenfalls Die Linke).

Von der Tagesordnung

  1. Bezahlbares Wohnen
  2. Partizipativ-nachhaltige Stadtentwicklung
  3. Umwelt und Verkehr

konnten nur die ersten beiden Punkte behandelt werden, doch die Umwelt-Thematik wurde, da laut Koalitionsvereinbarung eine „sozial-ökologisch nachhaltige Stadtentwicklung“ erstrebt wird, immer wieder angesprochen, und zur Verkehrsthematik soll es im neuen Jahr eine eigene Veranstaltung der Henselmann-Stiftung geben.

Publikum

Das Publikum

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Stadtpolitisches Hearing von 25 Berliner Inis

Eine so erfolgreiche wie wichtige Veranstaltung!

Katalog dringlicher Forderungen an R2G

André Holm

André Holm, Aktiver und ein ½ Senator

Während über die rot-rot-grünen Koalitionsverhandlungen schon defätistisch in der Zeitung steht, „dass die Euphorie für einen politischen Neustart vorerst verflogen“ sei, blicken wir noch kurz zurück auf einen simultan zum politischen Resetversuch initialisierten Neustart der Vernetzung von Berlins stadtpolitischen Initiativen.

Ihnen und uns geht’s um eine partizipative Stadtentwicklung von der Graswurzelebene aus, und wir hoffen, dass hier die Aufbruchsstimmung nicht so bald verfliegt (was natürlich nicht etwa heißen soll, dass wir die Meinung des oben verlinkten Blatts teilen. Wir wünschen den Verhandlungen allerbestes Gelingen!). Den Rest des Beitrags lesen »

Unbefriedigendes zu Mieten, Bauen + Wohnen

Politik der Selbstimmunisierung

Von einer Veranstaltung des Präventionsrats im QM Schöneberger Norden

Eine Strategie selbstgerechter Selbstimmunisierung (Dopplung bitte verzeihen!) verfolgte die Stadtentwicklungsstadträtin Sibyll Klotz (Grüne) in der sehr gut besuchten Sondersitzung des Präventionsrats des Quartiersmanagement Schöneberger Norden am vergangenen Mittwoch, 26. März, im PallasT: Sie sei nun zwei Jahre für Stadtentwicklung zuständig und habe ein Erbe angetreten, dass ihr in manchem nicht behage, das sie aber exekutieren müsse: „Da gibt’s keinen Reset-Knopf!“ Und wo es eigentlich um Handlungsmöglichkeiten und Instrumente für den Schutz Kaufkraft schwächerer Bevölkerungsteile gehen sollte, hieß es in Richtung Zukunft erst mal generell : „Wir können die Veränderungen nicht aufhalten.“

Präventionsrat Schöneberger Norden zu Miete + Wohnen

Präventionsratsitzung des QM Schöneberger Norden zu Miete und Wohnen

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