Baustadtrat Panhoff pöbelte zurück

Überfällige „Informationsveranstaltung“ zum radikal beschnittenen Görlitzer Park

Ein so absehbarer wie vermeidbarer Tumult

Interessierte + Engagierte

Interessierte und Engagierte

Der tumultöse Ablauf der „Infoveranstaltung“ zum partizipativ erstellten, ökologischen Parkpflegewerk für den Görlitzer Park erklärt sich schon aus ihrer absoluten Unzeitigkeit: Besagtes Planwerk war im Herbst auf Basis des damaligen Natur- und Artenbestands fertiggestellt worden, seine öffentliche Präsentation stand unmittelbar bevor −, da musste eine Messerstecherei in der Skalitzer Straße (in einer Shisha-Bar nahe Görlitzer Bahnhof, wo dreihundert Meter vom Park entfernt ebenfalls gedealt wird) dafür herhalten, durch unangekündigte, unabgestimmte, massive Schnittmaßnahmen ohne Rücksicht auf die aus Steuermitteln finanzierten aufwändigen Untersuchungen zu Flora und Fauna, geschweige diese selbst, Handlungsfähigkeit zu beweisen. Nicht nur uns erschienen diese über Wochen fortgesetzten Maßnahmen als Action pur, symbolpolitischer Aktionismus par excellence, um sich u.a. bei der BZ-LeserInnenschaft [s.u.] einzuschmeicheln.

Gehölzrückschnitte

Gehölzrückschnitte: Schadensabschätzung erst im Frühling möglich

[Update, 10.2.: Und der Hammer kam heute im Tagesspiegel: Grün Berlin & die LOIDLs haben nach Sterilisierung des Gleisdreiecks und der Tempelhofer-Feld-Schlappe Bock drauf, den Görli zu „inszenieren“, z.B. das östliche Feuchtbiotop als Badesee… (Und auch hier hat dem Grosch keiner gesagt, dass es mal ein Bahnhof war.)]

[Update, 18.2.: Fotos des Flashmob II der Nachbarschaftsgruppe Fraenkelufer am vergangenen Sonntag, 15.2., von Marion Elias finden sich hier. Zu Flashmob I siehe am Ende des Beitrags.]

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