Neujahrsgruß vom Landwehrkanal

Verabschiedung eines Wendejahrs

Extremistisches 2016

Ein Jahr der Katastrophen und Extreme in allen möglichen Bereichen, ein wahrhaft „extremistisches“ Jahr geht zu Ende, auch wenn wir hier „nur“auf Umwelt und Natur blicken: Weiterer Anstieg von Wetterextremen, arktische Eisschmelze im November, heißester Juli, heißester August, beschleunigte Vernichtung natürlicher Biotope und Lebensformen, kulminierend im Sterben von Australiens Great Barrier Reef nach rund 25 Millionen Jahren.

Ausgerechnet die armen Länder haben die meisten Fortschritte darin gemacht, das Tempo der Artenvernichtung zu reduzieren, während in den reichen trotz ritualisierter Verlautbarungen das Gegenteil zu beklagen ist. Nicht nur auf der Südhalbkugel nahmen Roden und Niederbrennen des Regenwalds für Palmöl und Viehfutter wieder Fahrt auf; auch dem nördlichen (borealen) Wald ging es von Kanada (Britsh Columbia) und den USA (Alaska, Neu England) über Skandinavien (Finland, Schweden), Polen (Białowieża), Rumänien/Ukraine (Karpaten) bis nach Sibirien verstärkt an die Stämme, werden auch die letzten Reste von Primärwald weiter dezimiert und damit nicht zuletzt die Glaubwürdigkeit der Industrieländer in ihren Appellen, den Regenwald zu schützen.

Kottbusser Brücke

Kottbusser Brücke

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BaumschützerInnen-Info vom 03.03.08

Bötzowviertel: Kampf der BIs

Im Streit um die Pflanzung von Platanen auch auf der Nordseite der Hufelandstraße haben sich, wie der Presse zu entnehmen war, nach den Gegnern einer Platanenplantage und „Erhaltern der grünen Vielfalt“ nun auch die Freunde der Großbäume in der Initiative „Hohe Bäume für heiße Sommer“ organisiert, kämpfen für eine Verringerung des geplanten Pflanzabstands von 20 auf 15 oder gar 10 Meter, und Stadtrat Kirchner und AUN-Leiter Schütze drohen zwischen den Fronten zerrieben zu werden.

Weichen müssen den Platanen allerdings vorhandene kleinere Bäume, so dass Mathias Kraatz, Bezirksverordneter der Grünen und kein Vorkämpfer für Bonsai, am 10. März anbietet, mit Interessierten solche Bäume zwecks Verpflanzung an andere Standorte auszugraben.