Zur Heilung der Achillesferse

[Update

Nachricht der Direktion

Wie zugesagt, hat sich Jan Hädicke von der GDWS noch einmal beim betreffenden Expertenkreismitglied rückgemeldet, mit einer Reihe Aktiver des Kreises im Verteiler (wenn wir es so sagen dürfen), versichert erneut und in aller Deutlichkeit, „dass sich die WSV an die Mediationsvereinbarung gebunden fühlt und die Sanierung des Landwehrkanals auf der Grundlage des genehmigten Entwurfs verfolgt,“ betont, dass sich an der Besetzung der ZÖB mit Björn Röske und im Bedarfsfall seiner Vertretung durch den Amtsleiter selbst nichts ändern soll und dass für den Fall einer längeren Abwesenheit beider eine Lösung bereits gefunden sei, die uns Michael Scholz bei der schon geplanten Sitzung des Expertenkreises zur ZÖB-Problematik vorstellen werde. − Auch über den Stand der Unterhaltungsmaßnahmen und die Faktoren ihrer Verzögerung werde der WSA-Leiter bei dieser Gelegenheit berichten.

Für die Bekräftigung des Festhaltens an der Mediationsvereinbarung, der HU mit der Vorzugsvariante und den genehmigten Optimierungsmaßnahmen sowie an der Institution der ZÖB sind wir natürlich außerordentlich dankbar!

Inwieweit die vielfältigen, zuletzt kumulierenden Probleme und Defizite der ZÖB struktureller Natur sind und andererseits lange Zeit über schon ihr einfaches Nichthandeln und Totalausfall der Beteiligung sehr geschadet haben, gilt es jetzt bewusst zu machen, um zu versuchen, z.B. durch zügiges Umsetzen des ganzen Bündels lange angemahnter Optimierungen den Schaden nach Möglichkeit zu begrenzen, endlich das Potential einer solchen Stelle auszuschöpfen, m.a.W. auch in der nach-mediativen Phase wirkliche Beteiligung hinzukriegen!]

Expertenkreissitzung ohne ZÖB und LDA fortgesetzt

Stahl oder Holz?

Einige Aufregung muss es gegeben haben, als in der vorletzten Sitzung des Expertenkreises „Zukunft Landwehrkanal“ am 2. Mai [siehe Update zur 7. Infoveranstaltung] sozusagen die Versuchsanordnung der Teststrecken zur Sanierung der neuralgischen Ziegelflachschicht (ZFS), also der seinerzeit mit Ziegelsteinen ausgeführten Vermauerung und Herstellung des Verbunds zwischen Schwergewichtsfundament (SGF) unter Wasser und aufgehender Uferwand über Wasser, von der beauftragen Firma Ramboll IMS dargestellt wurde.

Während der Bau der ZFS vor 120+ Jahren im Trockenen geschah, muss ihre Reparatur zumindest bei den Varianten mit Steinschüttung [Nr. 17 und 28] nun unter Wasser erfolgen, worin die besondere Herausforderung besteht und weswegen noch das Mediationsforum die Ausführung von Teststrecken beschloss. Den Rest des Beitrags lesen »

Planfeststellung wirft Schatten auf Mediation

Planungsvergabe nicht vereinbarungskonform

Rückblick auf die 6. WSA-Informationsveranstaltung

Die sechste WSA-Informationsveranstaltung liegt bereits zwei Wochen zurück, doch wegen aktueller Ereignisse kommen wir leider erst jetzt zu unserm Bericht, wofür wir erst mal um Entschuldigung bitten! Was die Instandsetzung des Landwehrkanals betrifft, gibt es auch nicht eigentlich Spektakuläres zu berichten: Die bereits im Juli beauftragten Planer, also in der Hauptsache Ramboll-IMS, stellten sich der Öffentlichkeit vor und Andreas Nitschke variierte in geraffter Form nur das, was schon dem Expertenkreis präsentiert wurde und worüber wir berichtet hatten.

Jedoch nachdem wir die Ausführungen des Projektleiters ein wenig haben sacken lassen, wurde uns noch deutlicher, warum wir allen Grund haben, nachdrücklich an einer Aufteilung der Vergabe in ingenieur-wasserbauliche Planungsleisungen (längst geschehen) und umweltplanerische Aufgaben (kommt noch)  Anstoß zu nehmen. Und insofern diese Aufteilung, die sachlich-fachlich tief einschneidet, hinter verschlossenen Türen entschieden wurde, bedeutet dieser Vorgang auf der Ebene des Verfahrens, wie wir es in der Mediation so schön gelernt haben, einen gravierenden Bruch, weshalb wir auch nicht einfach zur Tagesordnung übergehen mögen. Den Rest des Beitrags lesen »

VorOrtSofort am Alten Zollhaus

WNA noch nicht auf dem Stand des Mediationsergebnisses

Mette-Mitarbeiter erklärt Bürgerexpert*innen den Crush Piler

Otstermin Zollhaus

Ortstermin Zollhaus

Letzten Donnerstag fand am Alten Zollhaus gegenüber dem Prinzenbad in Kreuzberg der dankenswerter Weise verschobene Termin VorOrtSofort statt (wie dereinst Mediator Kessen dieses bewährte Beteiligungsformat taufte) und gegen dessen alternativlose Terminierung und thematische Vorfestlegung (Herstellung der notwendigen Baufreiheit durch Sägen) die BaL heftig protestiert hatten.

4. Öffentliche WSA-Informationsveranstaltung,
morgen, Dienstag, 16:30 Uhr
im Amtssitz von WSA & WNA,
Mehringdamm 129
nahe Luftbrücke und Tempelhofer Feld

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Wir spielen die Scheibe immer von vorn!

Qualitätsmedien im Instant-Modus

Bewerbung jedoch jederzeit hochwillkommen!

In ihrer Donnerstagsausgabe enthüllten für die Berliner Zeitung (BLZ) der Chef des Berliner Wasserstraßenneubauamts (WNA), Rolf Dietrich, und der Leiter der Projektgruppe Landwehrkanal, Christoph Bonny, „erste Einzelheiten“ der Landwehrkanal-Sanierung −, die Interessierten allerdings schon ein Weilchen bekannt sind, spätestens seit der dritten WSA-Öffentlichkeitsveranstaltung vom März dieses Jahres.

Einseitig und unkritisch

Die lange Jahre an der Planung und noch unlängst an der Aushandlung der Modalitäten der Öffentlichkeitsbeteiligung während der Umsetzungsphase mitwirkenden Bürgervertreter*innen im Expertenkreis wurden gar nicht erst befragt. Dabei nehmen die Mitglieder dieses aus dem Mediationsforum hervorgegangenen Nachfolgegremiums im Namen der Zivilgesellschaft durchaus eine Aufsichtspflicht wahr, sowohl wenn es um Unterhaltung und Pflege des Kanals geht, um die Fortschreibung eines entsprechenden Planwerks der BfG wie auch um die wenigen aktuellen Bauvorhaben, vor allem aber, wenn dermaleinst die eigentliche Umsetzung der Konsensvariante der Instandsetzung doch noch anhebt. Den Rest des Beitrags lesen »

Beteiligung in Bauphase unerwünscht!

Steiniger Weg zur Mediationsvereinbarung

Mediationsforum bekommt Besuch aus dem Ministerium

In schöner Regelmäßigkeit droht die Erfolgsgeschichte des Mediationsverfahrens „Zukunft Landwehrkanal“ zu kippen, so auch in der eigentlich als die letzte ihrer Art intendierte 43. Forumssitzung am vergangenen Montag (12.8.).

43. Mediationsforum

43. Mediationsforumssitzung mit VertreterInnen aller Verwaltungsebenen

Wurden die Beteiligten in letzter Zeit gewissermaßen immer nur von Boten aufgesucht, die Nachrichten aus dem „Schloss“ des BMVBS überbrachten, bar jedes eigenen Verhandlungsmandats, geschweige Ermessensspielraums, so staunten sie diesmal nicht schlecht, als sich neben Tjark Hildebrandt und Hans Bärthel von der GDWS Ast Ost, für die meisten unangekündigt auch Unterabteilungsleiter Wasserstraßen, Felix Stenschke, und Jochen Kies, Referat Wasserstraßen-Management, aus dem Ministerium einfanden. Den Rest des Beitrags lesen »

Es geht voran!

MOBILRAM eingetroffen

Mobilram Doris

Anlieferung von ABI MOBILRAM "Doris"

Wie vom WSA berichtet, erwies sich der auf dem Landweg angelieferte, rund achtzig Tonnen schwere Schwimmkran, der bei der Verspundung des Riedel-Anlegers am Maybachufer nahe Kottbusser Brücke eingesetzt werden sollte, für den Ponton als zu schwer, weswegen die Arbeiten nicht, wie geplant, Mitte Dezember beginnen konnten, sondern aufs neue Jahr verschoben werden mussten.

Mobilram Doris 02

und platziert.

Es wurde entschieden, die Pressarbeiten mit einem leichteren Teleskop-Mäkler, einer ABI MOBILRAM namens „Doris“, und einem Hydro-Press-System durchzuführen. „Doris“ sollte eigentlich auf dem Wasser herangeführt werden, doch da dies derzeit eines Eisbrechers bedurft hätte, wurde sie heute ebenfalls auf dem Landweg angeliefert, per Autokran über die Böschung gehievt und auf den Ponton gesetzt. Der kommt mit den knapp fünfzig Tonnen nun klar. − Die derzeitigen Witterungsverhältnisse dürften freilich die Aufnahme der eigentlichen Arbeiten zur Instandsetzung der berühmten Schadstelle noch eine Weile verzögern.