Stoppt die Degradierung des Gleisdreiecks!

Erhebt Eure Einwände gegen den Bebauungsplan „Urbane Mitte“

Heute letzter Termin, massive Bausünden zu verhindern!

Cobe-Entwurf

Cobe-Entwurf

Die Bäume am Landwehrkanal e.V. (BaL) sind nachdrücklich gegen den Bebauungsplan VI-140ca mit einer derartigen Verdichtung und Verstellung der Stadtlandschaft unter den alleinigen Kriterien höchster Flächennutzungseffizienz und Grundstücksverwertung, und all das in unmittelbarer Nachbarschaft eines weltberühmten Technologie-Denkmals und eines bekanntlich als Ausgleichsfläche für die Eingriffe in Natur und Landschaft an Potsdamer und Leizpiger Platz dienende, bedauerlicherweise für sich schon recht naturfern konzipierten Parkanlage. Den Rest des Beitrags lesen »

Stadtökologischer Lückenschluss?

Die Gleisdreieckwestpark-Eröffnung

Grün wird immer mitgedacht!

Mit einem Crash-Kurs in Neusprech wussten Senator Müller, Christoph Schmidt von Grün-Berlin und Leonard Grosch vom Atelier-Loidl aufzuwarten, als sie am vergangenen Freitag bei kurzzeitig strahlendem Sonnenschein den Gleisdreieckwestpark offiziell eröffneten. − Neben den BürgervertreterInnen in der Projektbegleitenden Arbeitsgruppe (PAG) folgte nur der scheidende Xhainer Bürgermeister Schulz einem anderen Skript. Mehr davon unten
[Update 3.6.: nebst Fotogalerie von AkteurInnen und Highlights ganz unten.]

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Die Verwandlung der „unzugänglichen Bahnbrache“ zum grünen Angebot eines „innovativen City-Parks“ führe nun endlich die beiden Bezirke Kreuz- und Schöneberg zusammen, begeisterte sich Berlins Senator für Stadtentwicklung und Umwelt vor ein wenig Presse, viel Verwaltung, beruflich Interessierten sowie etlichen AnwoherInnen. Das zeige, wie übrigens auch die Beispiele Mauerpark und Tempelhofer Feld, dass in der hauptstädtischen Stadtplanung Grün nicht zu kurz komme, ja immer mitgedacht werde. Den Rest des Beitrags lesen »

Aktivitätspark kompensiert Naturzerstörung

Gespräch mit Senatsvertreterinnen vor Gleisdreieckpark-Eröffnung

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung wünscht sich Anerkennung dafür, dass sie am 2./3. September der Öffentlichkeit einen noch nicht schlüsselfertig gebauten Park, ein work in progress übergeben wird, damit die prozessuale Fertigstellung auf die sich abzeichnenden Nutzungsmuster antworten könne. So etwas habe es in Berlin nie zuvor gegeben!

Dies erfuhren VertreterInnen von BUND, BaL und AGG, die sich am Donnerstag letzter Woche (25.8.) mit den bei SenStadt mittel- oder unmittelbar für den Parkbau Zuständigen zu einem Meinungsaustausch trafen. Dabei ging es erneut um Fragen der zweckentsprechenden Verwendung der Ausgleichsmillionen für die Eingriffe an Potsdamer und Leipziger Platz, der nach wie vor ausstehenden Bilanzierung dessen, was bei der bisherigen Umsetzung gut, was weniger gut gelaufen sei, sowie um eine stärkere Vertretung von Interessen des Natur- und Artenschutzes in der Projektbegleitenden Arbeitsgruppe (PAG) bei eventuellen Planungsmodifizierungen und in der weiteren Umsetzungsphase. Den Rest des Beitrags lesen »

Modellprojekt Möckernkiez?

Baufeld auf Kosten des Gleisdreieck-Parks

Vorweg

Die Kritik von engagierten BürgerInnen sowie großen und kleinen Naturschutzverbänden am Gleisdreieck-Parkbau, der aus den 24 Mio. Euro Ausgleichsmitteln für die Eingriffe auf dem Potsdamer Platz finanziert wird, doch wie so oft in solchen Fällen erneut einen verheerenden Eingriff in die bis dahin schönste, artenreichste, weithin gerühmte Bahnbrache Berlins bedeutet hat und auf Kosten singulärer Stadtnatur ging, ist vielen bekannt.

Verstoß gegen DIN zu Baumschutz am Bau

Verstoß gegen DIN zum Baumschutz am Bau bei naturferner Weganlage

Baufeld Möckernkiez

Der ökologisch und naturschutzfachlich wertvolle Restbestand in der südöstlichen, von Möckern- und Yorckstraße begrenzten Ecke des Geländes, der in dem unseligen, 2005 zwischen Senat, Bezirk und VIVICO1 geschlossenen Städtebaulichen Rahmenvertrag als Baufeld (Mischgebiet) ausgewiesen wurde, schickt sich die Initiative Möckernkiez e.V. bzw. die gleichnamige Baugenossenschaft, die das Gelände für acht Mio. Euro von der VIVICO erworben hat, bereits im kommenden Herbst an, auch noch diese restliche kostbare ruderale Stadtnatur im Zentrum Berlins im Zuge der Baufeldfreiräumung zu vernichten. Den Rest des Beitrags lesen »

Wahlaufruf der Ini-Plattform Gleisdreieck

Erläuterungen zu Historie und aktuellem Stand

Wahlflyer der Initiativenplattform

Wahlaufruf der Ini-Plattform Gleisdreieck Zum Vergrößern bitte Anklicken!

Im Superwahljahr müssen natürlich auch die BürgervertreterInnen in der sogenannten Projektbeleitenden Arbeitsgruppe (PAG) beim Bau des Gleisdreieckparks neu gewählt werden −, selbstredend nur diese, nicht etwa die anderen PAG-Mitglieder als da sind: VertreterInnen von Senat und den Anrainer-Bezirken, von Grün Berlin und dem Atelier Loidl ganz zu schweigen, obschon es angesichts der bisher vor Ort geschaffenen Fakten hier wohl noch am ehesten Not täte.

Aber Scherz beiseite: Dass einstmals vereinbart wurde − zwischen wem und vor allem warum, ist uns noch immer nicht ganz klar geworden −, die Neuwahl der BürgervertreterInnen, welche sich doch schließlich in zeit- und kraftaufwendigem Einsatz inzwischen beträchtliche Kompetenz und Expertise erarbeitet haben, tatsächlich im Jahresrhythmus zu wiederholen, erinnert ans Rotationsprinzip, von dem sich die Grünen schnell verabschiedeten, weil es einfach nicht zweckdienlich ist. [Siehe auch Update vom 18.4.] Den Rest des Beitrags lesen »

HELLWEG – BürgerInnenbeteiligung als PR

Mangelnde Unternehmensverantwortung gegenüber Nachhaltigkeitszielen und Partizipation

Es fällt schwer, während ein Land mit wachsender Verzweiflung und dennoch hierzulande unerreichbarer Gefasstheit gegen den Super-GAU ankämpft und Menschen für einen kleinen Gewinn an Zeit freiwillig den gesamten Rest der eigenen opfern, unsern Blick auf den hiesigen Nahbereich und Lokales zu richten, sofern es nicht um Sofortabschaltung, Wiedereinstieg in den Ausstieg aus der sog. friedlichen Nutzung der Kernenergie und die Entwicklung von Wegen geht, Energieeffizienz, -einsparung und den Anteil der Erneuerbaren möglichst schnell zu steigern. − Und selbst der Genozid am eigenen Volk bzw. den gegnerischen Stämmen, wovor der „tollwütige Hund“ al Gaddafi und sein Sprössling im Zweifel nicht zurückschrecken würden, vermag die von der Tragödie in Fernost in Bann geschlagene Aufmerksamkeit von Medien und Publikum auch nur für kurze Intervalle abzuziehen −, wie viel weniger erst unser Bemühen um Schutz und Erhalt der Stadtnatur!

Fortgesetzte Täuschung der Öffentlichkeit

Wir wollen dennoch die vorgefallenen Verstöße gegen Recht und Gesetz, Natur- und Artenschutz und nicht zuletzt die Missachtung des BürgerInnenwillens im Zusammenhang mit HELLWEG und seiner Freiräumung des Yorckdreiecks in ihrer zwischenzeitlichen Fortentwicklung festhalten, damit sie nicht in Vergessenheit geraten wie beinah jener Präzedenz-Vorgang mit dem „Baumarkt durch die Hintertür“ [siehe auch hier] auf Kosten von 185 Bäumen an der Friedrichshagener Straße in Köpenick, der sich vor drei Jahren zugetragen hat und die mit einer Versammlung letzten Oktober zum Vorhaben auf dem Yorckdreieck vom Investor umgarnten BürgerInnen zweifellos argwöhnisch gemacht hätte, wenn nur daran erinnert worden wäre.

Yorckdreieck

HELLWEG kommt aufs Yorckdreieck (März 2011)

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HELLWEG ließ ohne Genehmigung fällen!

Vernichtung ökologisch bedeutsamer Böschungsvegetation

[Update, 7. März: Erst hieß es, das ganze Gelände samt Baum und Strauch sei „wegen Erdarbeiten freigegeben“, am Freitag dann, die Erdbaufirma Seifert, welche das Gehölz einfach mit dem großen Bagger gezogen hat,  habe ohne Genehmigung gehandelt, und heute, sie habe nun doch eine gehabt: alles von ein und derselben Sachbearbeiterin, die über diesem Hin & Her auch glatt vergaß, ihre Vorgesetzten zu informieren, ebenso wenig die gewählten BürgervertreterInnen, geschweige die interessierte Öffentlichkeit. − Im Bezirk Mitte bspw. sollen bei größeren Maßnahmen (siehe auch die Bilder vom „Vorher“ in unserer Slideshow!) Baustadtrat und jeweilige/r BVV-Ausschussvorsitzende unter Nutzung der Neuen Medien (!) routinemäßig informiert werden. Auch Xhain hätte − Intranet mal außen vor gelassen −  für so was Platz auf seiner öffentlich zugänglichen Website. − Von dieser Sache mal abgesehen, hat die betreffende Sachbearbeiterin in der Vergangenheit, jedenfalls soweit wir das beurteilen können, oft sehr gute baum- und stadtnaturfreundliche Arbeit geleistet, und die Verwaltung kann auch mal einen Fehler einräumen. Wie wäre auch sonst die Auflage an den Investor, als Ausgleich vierzig Bäume zu pflanzen, zu erklären? Hatte denn nun das Landschaftsplanungsbüro den Baumbestand zufriedenstellend eingemessen oder nicht? Akteneinsicht nach IFG wird den BürgerInnen, die Anzeige erstattet haben, mit Hinweis aufs Schweben des Verfahrens verweigert. − Nun soll, nachdem sich der Stadtplanungsausschuss für unzuständig erklärte, versucht werden, obschon das Kind im Brunnen liegt, die Angelegenheit in der nächsten Umweltausschusssitzung am Dienstag, 15.3., auf die Tagesordnung zu bringen…]

Böschungsrodung für Baumarkt 03

Böschungsrodung für Baumarkt

Über den rücksichtslosen Kahlschlag der Bahndamm-Vegetation auf dem Kreuzberger Yorckdreieck im Zusammenhang mit dem Bau noch eines HELLWEG-Großbaumarkts sowie noch eines Discounters haben wir schon berichtet [siehe hier den Nachtrag]: Die Rodungen begannen Mitte letzter Woche (23.2.); anlässlich einer Ortsbegehung der Projektbegleitenden Arbeitsgruppe Gleisdreieckpark (PAG) am Nachmittag desselben Tags hatte ein Mitglied dieser Arbeitsgruppe die anderen, darunter auch eine Vertreterin des F’hain-Kreuzberger Bezirksamts, mit mäßigem Erfolg zu alarmieren versucht, aber am darauf folgenden Tag von einer Mitarbeiterin des Fachbereichs Natur und Grünflächen im Xhainer Bezirksamt am Telefon erfahren, dass der gesamte Baum- und Gehölzbestand auf dem Gelände, aber auch auf der ihm zugewandten westlichen und östlichen Böschung (S1 bzw. S2 und S25), die auf den 3D-Animationen immer schön grün und Baum bestanden dargestellt sind, wegen notwendiger Erdbewegungen „freigegeben“ worden sei. Die Heimwerker-Kette müsse dafür ortsnah vierzig Ersatzpflanzungen vornehmen… Den Rest des Beitrags lesen »

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