Evaluierung der Gehölzpflege am Maybachufer

Im Ganzen zufriedenstellend

Teilnehmende

Teilnehmende

Vergangenen Dienstag hatte Klaus Kittelmann vom Straßen- und Grünflächenamt Neukölln (und Vertreter des Bezirks im Beteiligungsverfahren Landwehrkanal seit nunmehr fast zehn Jahren!) die anderen Mitglieder des Expertenkreises Landwehrkanal, dem Nachfolgegremium des Mediationsforums, sowie den Vertrauensbaumsachverständigen der Bürger, Dr. Barsig, zu einer Ortsbegehung entlang des Maybachufers eingeladen. Dabei waren noch der Leiter der Baumkontrolle, Guido Fellhölter, und Stefan Wiedemann vom Neuköllner Umwelt- und Naturschutzamt kam auch wieder dazu. Nur ZÖB-Beauftragter Björn Röske konnte nicht teilnehmen, und das WSA entsandte leider auch keine Vertretung.

Kahlschlag

Kahlschlag

Mitte Juli letzten Jahres hatte, wie berichtet, die ‚Auftakt‘-Begehung stattgefunden und war gemeinsam festgelegt worden, wie die Gehölzpflege auf der streckenweise sehr dicht bewachsenen Böschung erfolgen, die Auslichtung geschehen sollte, wobei versucht wurde, die Zielstellungen des aktualisierten Unterhaltungsplans zu antizipieren. Denn wenn auch ein regelrechtes Dickicht etwa für Heckenbrüter wie die Nachtigall, Kleinsäuger etc. wie geschaffen sein mag, sterben doch viele Sträucher und Schösslinge, von Klematis restlos überwuchert, einfach ab. Die floristische Artenvielfalt geht kontinuierlich zurück. Wenn ein Keim mehrere Schösslinge getrieben hat, die zusammen aufwachsen, wird der spätere Kampf ums Licht dazu führen, dass sich die Bäume gegenseitig die Entwicklungschancen nehmen. So stimmten Baumsachverständiger und Bürgervertreter*innen sowie die Bezirksvertreter darin überein, dass manche Schösslinge abgesägt und jeweils die Jungbäume mit den offensichtlich besten Aussichten freigestellt werden sollten. Den Rest des Beitrags lesen »

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