Umdenken statt umsägen!

Engagierte appellieren an Senat, Bezirk und Politik

Kahlschlag im Moabiter Ottopark und Kleinen Tiergarten verhindern!

Ortsbegehung, 7.4.11

Ortsbegehung, 7.4.11

Aktive der Moabiter BI Silberahorn, weit davon entfernt, sich mit der baum-, stadtnatur-, klima- und damit bürgerfeindlichen Planung von Latz + Partner zu Kleinem Tiergarten und Ottopark (KTO) abzufinden [siehe auch hier], waren zwischenzeitlich nicht untätig und haben zunächst einmal sämtliche Bäume des Areals auf ihre Markierung mit verschiedenen Plaketten hin überprüft und aufgelistet. „Insgesamt“, so die BürgerInnen, „haben zwischen Otto- und Stromstraße 109 Bäume (mit 13a und 26a) Plaketten, d.h. Fällung ist im Rahmen der Neugestaltung des KTO vorgesehen.“ − Dies geschieht somit ganz überwiegend aus zutiefst fragwürdigen gestalterischen Gründen und läuft Zielen, wie sie bspw. Senatsprogramme wie das StEP Klima und die Strategie Stadtlandschaft proklamieren, diametral zuwider.

[Update: Aus Gesprächen mit ParknutzerInnen.]

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Kommunale Klimaschutzkonferenz in Kreuzberg-Friedrichshain

Act locally!

Podium

Das Podium

Im Angesicht des Klimagipfel-Scheiterns bzw. kleinstmöglicher Schrittchen, in Erinnerung an den Act-Locally-Imperativ und mit Blick aufs Programm für die im nächsten Jahr anstehenden Wahlen veranstalteten die FrieKe-Bündnisgrünen vergangenen Samstag (11.12.) im ehemaligen Rathaus Kreuzberg eine Kommunale Klimaschutzkonferenz. Da zeitgleich Großdemos in Greifswald (Lubmin-niX-da) und Stuttgart (Widerstand plus) stattfanden, blieb die Zahl der TeilnehmerInnen mit rund fünfzig überschaubar. Doch Qualität rangierte vor Quantität.

Zur Eröffnung saßen die grünen MdA Franziska Eichstädt-Bohling (Stadtentwicklung) und Michael Schäfer (Klimaschutz und Energie) auf dem Podium, von der Xhainer Grünen-Fraktion Sprecherin Antje Kapek und Paula Riester (Klimapolitik) sowie der Klimareferent des BUND, Ulf Sieberg, und last not least Bezirksbürgermeister Franz Schulz. Der blieb auch über die volle Distanz bis zum Spätnachmittag , weil er so eine überzeugende Ausrede habe, sich vor der Hausarbeit zu drücken. Den Rest des Beitrags lesen »