Vorm 5. Akt der Mediation

Letzte Hände am Vereinbarungsentwurf

Das Unwort „ökologielastig“ feierte fröhliche Urständ

Es kam, wie es kommen musste: Nachdem wegen des Elbhochwassers nicht mal ein mandatierter Vertreter des WSA Berlin der 42. Sitzung des Mediationsforums „Zukunft Landwehrkanal“ hatte beiwohnen können, die sich dem in sieben Redaktionssitzungen erarbeiteten Entwurf der Mediationsvereinbarung widmen sollte, und folglich nichts anderes übrig blieb als am vergangenen Montag (1.7.), Ferien hin oder her, noch eine achte Sitzung anzuberaumen, zeigte sich der nunmehr erschienene Leiter der WSA-AG LWK, Andreas Dohms, „schockiert“ über eine ganze Reihe von Punkten des zwischenzeitlich erreichten Verhandlungsstands. Den Rest des Beitrags lesen »

Werbeanzeigen

Zielvariante nimmt Gestalt an

In Erwartung einer spannenden Forumssitzung

Arbeitskonflikte

Die Haupt-Realis.varianten

Die Haupt-Realisierungvarianten Bitte anklicken!

Die mit Blick auf die 37. Sitzung des Mediationsforums Zukunft Landwehrkanal am nächsten Montag (5.11.) wichtige 17. Sitzung der AG Lösungssondierung vor gut einer Woche (24.10.), in der die bisherigen Vorschläge zur Verortung von Realisierungsvarianten für die alles umfassende Zielvariante kritisch begutachtet werden sollten, drohte geraume Zeit, sich in Konfrontationen zu verhaken, doch dann erwies sich mal wieder das meiste nur als Missverständnis und vor allem dem divergierenden Kenntnisstand übers planerisch bislang schon Geleistete geschuldet.

Den Rest des Beitrags lesen »

Verfall eines Berliner Baudenkmals

Schwierigkeiten mit der Fugenpflege

Fahren auf Verschleiß

Da unser kritischer Beitrag zur undifferenzierten Propagierung wirtschaftlicher Partikularinteressen via Staatsfunk offenbar zu Missverständnissen führen kann, erinnern wir gern noch mal daran, dass die BürgervertreterInnen wie auch die Denkmalpflege im Mediationsverfahren „Zukunft Landwehrkanal“ schon länger dagegen protestieren, dass die WSV, welche im Mediationsforum ihre mangelhafte Unterhaltung der Wasserstraße über Jahrzehnte hinweg ja mehrfach offen einbekannt hat („Fahren auf Verschleiß“), infolge der bei dieser Art öffentlicher Vorhaben langwierigen, kafkaesk bürokratischen Prozeduren zur Bewilligung von Haushaltsmitteln den denkmalgeschützten Kanal unterdessen nur immer weiter verfallen lässt. (An Stadtspree und weiteren Berliner Kanälen liegen die Dinge tatsächlich nicht anders.)

Diesen Verfallsprozess aber verursacht und beschleunigt wie eh und je vor allem die so überdimensionierte wie profitable Fahrgastschifffahrt, durchaus auch im auf 6 km/h beschränkten Einbahnstraßenverkehr. Dass Land und Bezirke dieser Agonie einer innerstädtischen Lebensader mit Verweis auf die Bundeszuständigkeit Jahr um Jahr tatenlos zuschauen, weckt also nicht nur den Unmut der eigentlichen Schadensverursacher, nämlich der Großreeder, die auf Kosten der Allgemeinheit ihre Gewinnmarge weiter vergrößern wollen, sondern befremdet auch einfache SteuerzahlerInnen, die den Kanal und seine Ufer auf ganz unschädliche Art und Weise, nämlich als öffentliches Naherholungsgebiet nutzen möchten. Den Rest des Beitrags lesen »

Wasser- und Schifffahrtsamt Berlin macht Rolle rückwärts

Vom Geist der Mediation verlassen

Scoping zur Umweltverträglichkeit gestrichen?

Wenigstens als Nerven zehrende bis tötende Achterbahn hat das Mediationsverfahren „Zukunft LWK“ auf seiner ersten Arbeitsgruppensitzung im neuen Jahr wieder an Fahrt aufgenommen. MitarbeiterInnen der Arbeitsgemeinschaft DHI-WASY und JWP stellten am vergangenen Dienstag (24.1.) die ausdrücklich als vorläufig benannte Endfassung der Studie zur ökologischen und naturschutzfachlichen „Bestandserfassung und Bewertung anhand vorhandener Unterlagen“ vor, deren erster Entwurf immerhin schon ein Jahr zurückliegt. Aus diesem Text ging noch eindeutig hervor, dass die Studie der Vorbereitung eines sog. Scoping-Termins und der gleichnamigen Unterlage dienen soll. Den Rest des Beitrags lesen »

Einladung zur Begehung des südlichen ELK

BI Bäume für Kreuzberg

Freitag, 11.3., 15 Uhr, Aktionsfläche Wassertorplatz

Architekt Baller erläutert seine Vision

Architekt Baller erläutert seine Vision

Schon anlässlich der Auftaktveranstaltung zur Planung einer Qualifizierung des südlichen Abschnitts des Luisenstädtischen Grünzugs (→ Ehem. Luisenstädtischer Kanal = ELK) am 8. Februar wurde klar, dass ohne einen Ortstermin die unterschiedlichen Vorstellungen von gradlinig-baumgesäumter Promenade mit Sichtachse von Kirchturm- zu Kirchturmspitze gegenüber jenen von geschwungenen Räumen, Vegetationsnischen und mäandernden Pfaden nur immer wieder als abstrakte Positionen unvermittelt aufeinander prallen würden. [Das beschlossene Protokoll siehe hier.] Den Rest des Beitrags lesen »

Ehemaliger Luisenstädtischer Kanal, die Zweite

BI Bäume für Kreuzberg

Offizieller Start des Beteiligungsprozesses zur Weiterentwicklung des südlichsten ELK-Abschnitts

Pfad

Fußpfad

Am kommenden Dienstag, 8.2., wird die nächste Runde [Schlussgong der ersten siehe hier] im großen Qualifizierungsepos über den Luisenstädtischen Grünzug und zivilgesellschaftliche Partizipierung in F’hain-Kreuzberg eingeläutet. Und wieder ist es der Fördertopf  „Städtebaulicher Denkmalschutz“, den der Bezirk für notwendige Verbesserungen dieses Gartendenkmals gerne anzapfen möchte. Den Rest des Beitrags lesen »