Was Positives: Weit über 1000 Bäume gerettet!

Vor entschlossenen BürgerInnen weichen Denkmalschützer zurück!

Überraschende Wende in der Britzer Hufeisensiedlung

Die Hainbuchen der Hufeisensiedlung

Gerettete Hainbuchen © BUND

Wie wir erst heute erfahren haben, sind in der berühmten, von Bruno Taut gestalteten Hufeisensiedlung im Neuköllner Ortseil Britz nicht nur die dreißig Hainbuchen gerettet − die Deutsche Wohnen AG hat ihren Fällantrag zurückgezogen! −, sondern nach einer bereits am Montag dieser Woche (17.1.) vom Verein „Freunde und Förderer der Hufeisensiedlung“ organisierten und mit 120 AnwohnerInnen voll besetzten Veranstaltung, zu der neben Frau Lesser von der Unteren Denkmalbehörde Neukölln [Korrektur: Frau Lesser ist freie Landschaftsarchitektin und nicht Vertreterin der UDB Neukölln  (siehe auch den Kommentar von Ben Buschfeld). Wir bitten, unseren Irrtum zu entschuldigen.] auch Dr. Klaus-Hennig von Krosigk und Klaus Lingenauber vom Landesdenkmalamt erschienen, kann auch für alle übrigen Gehölze inklusive der Sträucher und Büsche auf Privatgrundstücken Entwarnung gegeben werden: ab sofort gilt für sie Bestandsschutz! Wir können diese Wende nach den Schlagabtauschen der Vergangenheit kaum glauben, möchten aber noch einmal darauf hinweisen, dass auf Bezirksseite sowohl von der Unteren Naturschutz- als auch der Denkmalschutzbehörde von jeher große Vorbehalte gegenüber den Rodungen bestanden. − [Update 25.1.: Gestern mussten wir nun erfahren, dass die Deutsche Wohnen AG den zurückgezogenen Fällantrag für die dreißig Hainbuchen etwas wortreicher − erneut gestellt hat. Die auf Grund des Weltkulturerbe-Status der Siedlung zuständige Oberste Naturschutzbehörde, also SenStadt, wird mit Blick auf die Fördermittel den Antrag, den der Bezirk seinerzeit abschlägig beschied, woraufhin die Sache gerichtsanhängig wurde, mit ziemlicher Sicherheit genehmigen −, ohne Rücksicht auf die Intentionen Bruno Tauts, die ökologische Funktion der Bäume oder gar die Wünsche und Bedürfnisse der AnwohnerInnen…] Den Rest des Beitrags lesen »

Fördermittel zur Zerstörung von Stadtnatur

Beispiel Hufeisensiedlung Britz

Schon seit dem Frühjahr setzt sich eine AnwohnerInnen-Initiative mit Unterstützung des BUND gegen die im Namen des Denkmalschutzes geplante Rodung von 25 Bäumen, einer Vielzahl von Büschen und Hecken, Zerstörung von Hochbeeten sowie der Umpflügung von Wildblumenwiese in der Großsiedlung Britz ein, besser bekannt als „Hufeisensiedlung“.  [Update vom 23.09.: Hier der aktuelle BUND-Flyer zum Thema…] Den Rest des Beitrags lesen »