Vorerst stehen die Bäume noch!

Umweltausschusssitzung auch zum Wikingerufer

Es geht ums Verfahren!

Auf Initiative des BUND will die Fraktion Die Linke in der BVV Mitte in der heutigen (15.2.) Umweltausschusssitzung im Sinne der vielstimmigen Forderung nach einem Moratorium während der Informationsveranstaltung am letzten Dienstag (7.2.) eine Aussetzung der Fällung beantragen.

Orientiert an der Mediation „Zukunft Landwehrkanal“, soll ein wirkliches Beteiligungsverfahren angestoßen, also alle Nutzer*innen, Engagierte und sonstigen Stakeholder an einen Tisch geholt werden, um gemeinsam nach baumfreundlichen Alternativen der Erneuerung der maroden Kaimauer am Wikingerufer zu suchen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Rettet die Bäume am Wikingerufer!

Letzter Aufruf für ein Moratorium!

Sehr geehrte Damen und Herren,

[Dieser Notruf ging an einen großen Kreis von Politiker*innen auf Bezirks-, Landes- und Bundesebene.]

wenn kein Wunder mehr passiert, dann beginnt morgen − 13. Februar 2017 (bis zum 22. Februar) − am Wikingerufer in Moabit eine große Holzauktion. Auf Fragen des SPD-Abgeordneten Daniel Buchholz hat Staatssekretär Jens-Holger Kirchner (Senatsverwaltung Umwelt, Verkehr, Klimaschutz) im Umweltausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses die Position seiner Verwaltung − die Rodung − als „alternativlos“ verteidigt.

"Baumschnittarbeiten"

„Baumschnittarbeiten“ ab 13. Februar 2017

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Für Kooperation mit BürgerInnen keine Rechtsgrundlage?

Aufkündigen einer erfolgreichen Zusammenarbeit

Quälendes Sichimkreisedrehn

„Was soll ich denn nun schreiben!“ stöhnte die Protokollantin nach der 44. Sitzung des Mediationsforums „Zukunft Landwehrkanal“ am vergangenen Montag (9.9.) sicherlich. Wieder waren „Gäste“ aus dem in Bonn residierenden „nassen Bereich“ des BMVBS angereist, neben Jochen Kies aus dem Referat Wasserstraßenmanagement auch zwei Damen aus der Rechtsabteilung. Gemäß Kies‘ Eröffnungseinlassung sollten Konsenspunkte bzgl. der Mediationsvereinbarung „abgeräumt“ und die Dissense  herausgearbeitet werden, doch − wenig überraschend − umkreiste die  knapp sechsstündige Debatte den Haupt-Dissenspunkt: die Art der künftigen Beteiligung oder, wie es Tilmann Heuser, Geschäftsführer des BUND Berlin, formulierte: „Wie gehen wir in Zukunft miteinander um?“

Mediationsteam

Mediationsteam (Fotos zum Vergrößern bitte anklicken!)

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Mediationsverfahren in der Zielgeraden

Die Schubkraft einer Statik

Mit der 36. Forumssitzung am vergangenen Montag (14.5.) − dem Tag, als die TAU gen Rummelsburg entschwand − ist das Mediationsverfahren „Zukunft Landwehrkanal“ nach Aussage von Beteiligten auf die Zielgerade eingeschwenkt. Das Forum fasste den förmlichen Beschluss, das neue statische Gutachten künftig als unhintergehbare Grundlage aller weiteren Berechnungen zu Baugrund und Tragwerk zu nehmen. Das Mediationsteam ließ einen Weckruf erschallen und prompt wurde die verdienstvolle Fortschreibung des Großen gartendenkmalpflegerischen Gutachtens (GgG) präsentiert; die WSV ging in eine Transparenzoffensive…, aber der Reihe nach.

Verholen des TAU-Wracks

Verholen der TAU aus dem Urbanhafen ©WSA

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BaumschützerInnen-Info vom 04.06.08

Rang der Jahrhundertaufgabe noch immer nicht erkannt!

In der 7. Sitzung des Mediationsforums am 19. Mai hatten BI-Mitglieder scharfe Kritik am derzeitigen Diskussionsverlauf geäußert, nicht nur im Hinblick auf den zentralen Arbeitskreis Sanierung, der besser „AK Denkmalschutz“ hieße, insofern die denkmalgerechte Restaurierung der Regelbauweise dort alle anderen Aspekte und Interessen marginalisiere und laut Klaus Lingenauber vom Landesdenkmalamt (LDA) folgerichtig die Arbeit in diesem AK auch erst dann fortgesetzt zu werden brauche, wenn kurz vor der Sommerpause die Aufgabenstellung für die Weiterentwicklung/Aktualisierung des denkmalpflegerischen Gutachtens verhandelt werde.

Auch im Forum verliert sich jenseits von Oberkante Ufermauer, also des unmittelbaren Zuständigkeitsbereichs des WSA, die Diskussion im Ungefähren: Bis auf wenige Ausnahmen würden die SenatsvertreterInnen den Eindruck erwecken, lediglich abgeordnet zu sein, nur pflichtenhalber mit am Tisch zu sitzen, sich mit Hinweis auf fehlende bzw. haushaltsmäßig längst verplante Finanzmittel auf eine Zaungastrolle zu beschränken und übergeordnete Landesinteressen am LWK erst gar nicht zu artikulieren, geschweige zu vertreten.