Instrumentalisierte BürgerInnenbeteiligung

Ein Jahr Gleisdreieckpark: ein Grund zum Feiern?

Schade: das Interesse der Anwohner- und der tausende von NutzerInnen des neuen Gleisdreick(ost)parks hielt sich in engen Grenzen, als anlässlich seines einjährigen Bestehens die AG Gleisdreieck gestern (31.8.) zu einer Podiumsdiskussion über „Rückblick, Verbesserungen, Visionen“ einlud.

Auf dem „Podium“ (bzw. der Stirnseite der Runde) hatten Senatsvertreterin, Ursula Renker, Friedrichshain-Kreuzbergs Baustadtrat, Hans Panhoff, der von der senatseigenen Grün Berlin GmbH eingesetzte Parkmanager David Keuck sowie der mit anderen für den Park, der einst Autobahn werden sollte, seit einem Vierteljahrhundert streitende Matthias Bauer als BürgerInnenvertreter Platz genommen. Verantwortliche von Grün Berlin sowie den Planern des Atelier Loidl blieben hingegen fern. [Wie wir jetzt erfahren haben, saß Grün Berlins derzeitiger Projektleiter für den Parkbau, Rolf Bieser, noch nicht lange Nachfolger von Regina Krokowski, im Publikum, ohne sich zu äußern.]

Podium

Moderatorin M. Riede (stehend), M. Bauer, H. Panhoff, U. Renker, D. Keuck (v.l.n.r.)

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Tätige Mithilfe gesucht!

Gastbeitrag

Kurzfristiger Aufruf an für Stadtnatur Engagierte

Liebe Leute!
Wir brauchen dringend Unterstützung mit Schere, Heckenschere, Hacke u.ä.:
Für Pflegearbeiten an der Schmetterlingswiese Lohmühlenbrücke in Treptow!
Zeit: Samstag, 18.08.2012, ab 12 Uhr
Treff: Bushaltestelle Lohmühlenbrücke

Wildwiese Lohmühlenbrücke

Wildwiese Lohmühlenbrücke | Fotos: A. Gerbode

Liebe Nachbarn, Anwohner, Spaziergänger, Jogger, Hundebesitzer…

wir haben eine Schmetterlingswiese gesät!

Wir − das sind KiezbewohnerInnen, die die Rodung der Gehölzbestände an der Lohmühlenbrücke durch das Grünflächenamt auf zwei der drei Flächen nicht gut fanden! Den Rest des Beitrags lesen »

Aus Anlass des Enttäuschungsgipfels

Erinnerung an die Berliner Strategie zur natürlichen Vielfalt

Nachklapp zur stadtökologischen WSA-Tour

Auch wenn es schon aus unserm vorigen Bericht (und manch anderen) hervorgeht, möchten wir gerne noch mal eigens darauf hinweisen, wie kontraproduktiv und höchst misslich es doch ist, dass die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt aus Angst vor Auswirkungen auf die Finanzplanung sich in Sachen Qualifizierung der Ufergrünzüge am Mediationsverfahren „Zukunft Landwehrkanal“ partout nicht (mehr) beteiligen mag.

In der im Mai beschlossenen Berliner Strategie zur biologischen Vielfalt heißt es in der Begründung zum Ziel Numero 7: „Auch wenn viele Gewässer städtisch geprägt sind, soll der Spielraum für die Entwicklung naturnaher Gewässer- und Uferabschnitte verstärkt genutzt werden.“

Messerschnitt

Dafür hat das Bezirksamt immer Ressourcen: Kahlrasur am Prinzenbad

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Von Berlin nach Leipzig durch den Flaschenhals

Zerstörung der nächsten Brachlandschaft beginnt

Noch eine Partizipationsfarce

In der vergangenen Woche sollte eigentlich schon die Rodung und Beräumung der künftigen Fernradweg-Trasse Berlin − Leipzig diagonal durch den sogenannten Flaschenhals südlich des Gleisdreiecksparks beginnen, damit bis zum Anbruch der Vegetationsperiode am 1. März aller Bewuchs entfernt ist, auf dass es danach an den Rückbau der Gleisanlage und die Entsorgung kontaminierten Schotters [!] gehen kann.

Der letzte verbliebene Rest artenreicher Bahnbrachlandschaft rund ums Gleisdreieck, an der sich alle Phasen der Sukzession einer Ruderalflur, alle Stadien der Aneignung stark anthropogen überformten Geländes durch Ausprägung einer „neuen“ Art von Natur in der Abfolge von Magerrasen über Krautschicht, Büsche, Hochstauden und Vorwald bis zum Stadtwäldchen, worin Bussarde nisten, wunderbar beobachten lassen, so dass selbst Senatsvertreterin Ursula Renker von einem „Kleinod“ spricht −, dieses Kleinod wird jetzt zu seiner „Erschließung“ in einem ersten vier bis fünf Meter breiten Schnitt zweigeteilt.

Moderator Seebauer mit Gästeliste

Moderator Seebauer mit Planungsprozess- und Gästeliste, 9.2.12, Rathaus Schöneberg

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Die Biodiversität der Kulturen

Multikulti lebt in Kreuzberg und Neukölln

Vom Karneval der Kulturen 2011

Über Pfingsten hat sich die Online-Redaktion der BaL mit einer Dreiviertelmillion BerlinerInnen und Gästen in eine Artenvielfalt ganz anderer Art als sonst gestürzt: in die der menschlichen Ausdrucksformen in Maske, Schminke, Trachten, Kostümen und Verkleidungen, Musiken, Tänzen und Artistik, wie es dieses absolute Highlight von Event alljährlich auf immer wieder einizg-artige Weise zelebriert. [Zur Slideshow bitte anklicken.]

AmazonierInnen

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Kahlschlag als Bürgerwille?

Amputation einer grünen Lunge verhindern!

Vom Ortstermin im Ottopark

Ottopark-Begehung 07.04.11

Ottopark-Begehung am 7. April

Nasskalte Böen drohten am Donnerstagnachmittag den Frühling schon wieder wegzublasen, als sich im Ottopark in Moabit ca. drei Dutzend Menschen zur Ortsbegehung einfanden, um sich von Mitarbeitern des Landschaftsarchitekturbüros Latz + Partner die Umgestaltung und Aufwertung der Grünanlage zwischen der verkehrsreichen Turmstraße und Alt-Moabit erläutern zu lassen. Vor allem dass es (zunächst) um die Fällung eines Drittels der ca. 750 Bäume des kleinen Parks gehen sollte, hatte schon vergangenen Winter für einige Furore gesorgt, für Kritik bei Grünamtsmitarbeitern von Mitte und auch die BaL aufgeschreckt. Den Rest des Beitrags lesen »

Millionen Kompensationsmittel für artifizielle Parkgestaltung

Briefing der Naturschutzverbände

Schön warm war’s noch letzten Donnerstag (22.7.) in der „Grünen Villa“, dem Sitz der Bauleitung auf dem Ostpark-Gelände des Gleisdreiecks, wo schon seit einiger Zeit kräftig am gleichnamigen City-Park gebaut wird. Um die finale Planung des Westparks wird indessen noch weiter gerungen. Senatsvertreterin Ursula Renker und Regina Krokowski von der senatseigenen Grün Berlin Park und Garten GmbH waren, mit ihrer naturschutzfachlichen Beraterin, Dr. Barbara Markstein, an der Seite, angetreten, um die Berliner Naturschutzverbände über den aktuellen Planungsstand zu unterrichten. Den Rest des Beitrags lesen »

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