Lückenschluss um jeden Preis?

Schädigung von Stadtnatur und Beteiligung

Einwohnerversammlung zur Rettung des Crelle-Urwalds in Schöneberg

In ihrer Begründung des mit exakt 1162 gültigen Unterschriften erfolgreichen Einwohnerantrags zum größtmöglichen Erhalt der Natur im Wannseebahngraben, einer Umsetzung der sie weitestgehend schonenden Planungsvariante 1 und der Fortsetzung des Beteiligungsverfahrens machte Anwohnerin und Mitglied der BI Crellekiez Zukunft, Anja Jochum, zum Auftakt der mit Hilfe der CDU-Fraktion der Tempelhof-Schöneberger BVV durchgesetzten Einwohnerversammlung nach §42 des Berliner Bezirksverwaltungsgesetzes (BezVG) zu ebendiesen Themen sehr deutlich, dass es kein Sich-Abfinden der BürgerInnen mit dem Votum ihrer gewählten VertreterInnen geben werde, sollten sie wirklich für ein Abbruch des Verfahrens und die Umsetzung der zynischerweise noch immer so genannten modifizierten Variante 1 stimmen, denn diese würde noch mehr Naturzerstörung bedeuten als die auf den verschiedenen Veranstaltungen mit jeweils über neunzig Prozent von den BürgerInnen abgelehnten Varianten 2 und 3.

78 Prozent der Befragten hatten sich bei einer vom Bezirksamt durchgeführten Fragebogen-Aktion [siehe auch hier] für eine modifizierte Variante 1 ausgesprochen, die den liebevoll „Crelle-Urwald“ genannten, ganz von selbst gewachsenen Vorwald entlang der Trasse der Wannseebahn schützt und erhält. Das Bezirksamt jedoch plant, die rot-grüne Zählgemeinschaft im Rücken, seine Vernichtung durch Erschließung. Den Rest des Beitrags lesen »

Neues BWB-Auslaufbauwerk fertig!

AI Lausitzer Straße

Anwohner helfen bei Pflege der Grünanlage

Bericht vom 16. Jour fixe

Am Mittwoch, 17.9., kamen VertreterInnen der BWB, des ausführenden Unternehmens ZÜBLIN, des Bezirksamts F’hain-Kreuzberg, der AI Lausitzer Straße sowie andere Betroffene und Interessierte zum 16. Treffen zusammen.

Arbeiten an Baustelle Paul-Lincke-Ufer abgeschlossen

behindertengerechte Rampe

behindertengerechte Rampe

Nach anfänglichem Dissens und öffentlichem Protest konnte durch respektvollen Umgang und zielorientierte Zusammenarbeit der Vorhabenträger, der Verwaltung und der AnwohnerInnen-Initiative ein tragfähiger Konsens mit einem nachhaltigen Ergebnis erzielt werden. Die monatlichen Baustellen-Jours-Fixes haben wesentlich dazu beigetragen, dies während der langen Bauzeit bis zur Fertigstellung aufrecht zu erhalten. Hierfür danken die AnwohnerInnen allen Beteiligten und Akteuren! Im Interesse des Gemeinwohls bei künftigen öffentlichen Dauerbaustellen sollten die Verantwortlichen das Erfolgsmodell AnwohnerInnen-Initiative Lausitzer Straße übernehmen. Den Rest des Beitrags lesen »

Dokumentation oder Selbstbeweihräucherung?

Am Weltfriedenstag Uneinigkeit unter den Ex-Forumsmitglieder der Landwehrkanal-Mediation

Die Verschiedenverstehbarkeit von Datenschutz

Manche haben die Einladung nicht gefunden, vielleicht gar nicht bekommen, so auch wir. Unsere ZÖB-Mail vom 14.7., an der die Einladung höchst unprofessionell unten angehängt war, haben auch andere bloß erhalten. Der frisch gekürte Inhaber der ZÖB und „Sieger“ eines über achtmonatigen Auswahlverfahrens, der Techniker Björn Röske, hat sie nach eigener Aussage gesondert verschickt, und sein Chef riet zur Geduld: auch er kriege hausintern manche Mail erst Tage später…

Wie auch immer, zum meterologischen Herbstanfang hatten acht „ExpertInnen“ ins WSA gefunden, darunter dankenswerter Weise auch die BezirksvertreterInnen von Neukölln und Treptow-Köpenick. (Letztgenannte sogar mit einem Plan zur Umgestaltung des Lohmühlen-Dreiecks im Gepäck, die sieben Bäume kosten soll!) Frau Kayser von der Obersten Denkmalbehörde hatte sich entschuldigt, andere urlaubten noch, aber die rhetorische Klage von Amtsleiter Scholz gegenüber der Presse, die Expertenkreissitzungen würden nur wenig besucht, erwies sich trotz erneut mangelhafter Einladung als unbegründet. Den Rest des Beitrags lesen »

Notizen aus der Lausitzer

AI Lausitzer Straße

Inbetriebnahme des Regenüberlaufkanals

Rük-Bauwerk

Versiegelte Deckschicht des Auslaufbauwerks

Mit Demontage der Trennwand im Auslaufbauwerk ist der Kanal noch Ende Juni in Betrieb gegangen. Ein Taucher hat mit einer Unterwasserkettensäge die Wand zerschnitten.

Ebenfalls am 30. Juni begannen die Aushubarbeiten für den Bau des stufenlos-barrierefreien Zugangs und gehen seitdem zügig voran. Ab Juli ist dann auch die Erreichbarkeit des Uferweges für Rollstuhl- und RollifahrerInnen, Eltern mit Kindern und für den Radverkehr möglich. Für die rasche Genehmigung danken die AnwohnerInnen Baustadtrat Panhoff!

Bäume am Landwehrkanal

Wie des öfteren gegenüber dem Bezirksamt angemahnt, kommt es auf Grund insbesondere abgängiger Weiden zu einer schleichenden Veränderung des Landschaftsbilds am, nicht zu vergessen, als Ensemble denkmalgeschützten Landwehrkanal. Nun mussten, wenn auch im Koflikt mit den ökologische Zielen nicht zu vermeiden, auch noch vier gesunde Linden und ein Ahorn dieser Baumaßnahme weichen. Die AnwohnerInnen haben Vorschläge für Neupflanzungen gemacht, im Umweltamt wird von ausreichend Mitteln für Baumpflanzungen gesprochen, doch allen Ernstes von einem Mangel an geeigneten Stellen im Bezirk. Ein Termin für Baumpflanzungen, etwa im kommenden Herbst, wurde noch nicht benannt. Den Rest des Beitrags lesen »

Für Variante Stadtnaturhalt

Große Mehrheit für Rettung des Crelle-Urwalds

Update, 16.6.: Liebe Tempelhof-SchönebergerInnen: So Ihr über 16 seid, bitte unterschreibt bis 31. August für den Einwohnerantrag zum Erhalt des Grüns im Wannseebahngraben und für weitere Bürgerbeteiligung!

1000 Unterschriften sind nötig, damit sich die BVV TS mit den Wünschen der überwältigenden Mehrheit der Anwohner- und NutzerInnen befasst und sie an der Planung der “Umgestaltung” des Wannseebahngrabens weiterhin beteiligt! − Und wenn Ihr noch bisschen mehr tun wollt: Druckt die Unterschriftenliste mit Vor- und Rückseite aus, sammelt einige weitere, schickt sie an die angegebene Adresse, oder gebt sie in der Geschäftsstelle des BUND Berlin, Crellestr. 35 ab und seid vielmals bedankt − nicht zuletzt auch von unseren nichtmenschlichen MitbewohnerInnen!

Planungswerkstatt Umgestaltung Wannseebahngraben

Kaum fünfzig BürgerInnen fanden letzten Samstag um zehn in den Willy-Brand-Saal im Rathaus Schöneberg: die fürs Verteilen der Einladungen beauftragte „professionelle“ Firma habe diese als Werbung missverstanden und alle Briefkästen mit entsprechendem Einwurfverbot ausgespart. Nun ja. − Dazu kommt unserer Meinung nach noch die Uhrzeit: „10 Uhr am Samstagmorgen ist für Berufstätige eine unmenschlich Zeit!“ verlautete aus dem Publikum. Kurz: viele bekannte Gesichter, wenig neue und weit und breit kein Allgemeininteresse.

Moderatoren, Publikum

Moderatoren, Publikum

Verfahrenskritik unerwünscht

Kritik an der Aufbereitung der in der vorigen Ideenwerkstatt schriftlich fixierten Interessen, Wünsche und Bedürfnisse von Anwohner- und NutzerInnen, an der Ausstellung der Variantenentwürfe im Rathaus-Foyer, der Gestaltung der Fragebögen u.v.m. konnte so gut wie gar nicht thematisiert werden, vielleicht auch, weil neben Planer-Moderator Martin Seebauer diesmal der Landesgeschäftsführer des BUND, Tilmann Heuser, mit der Co-Moderation betraut wurde, der nicht müde wird, vorm Hintergrund der miserablen Öffentlichkeitsbeteiligung auf Senatsebene, die am Sonntag ja die verdiente Quittung erhielt, Qualität und Standards der Partizipation sei’s nun an der Landwehrkanal-Sanierung, also auf Bundesebene, oder auf der kommunalen wie eben in Tempelhof-Schöneberg über den grünen Klee zu loben. Erst sollten mal die Planer ihre Entwürfe vorstellen. Den Rest des Beitrags lesen »

Von Aufbau und unsinnigem Abbau

AI Lausitzer Straße

[Update zu Kiehlsteg s.u.!]

Bericht vom 10. Jour fixe

BWB-Baumaßnahme Lausitzer Straße

Am Jubiläumsbaustellentag nahm neben VertreterInnen der AnwohnerInneninitiativen von Lausitzer und Friedelstraße, der Berliner Wasserbetriebe (BWB) und der ausführenden Firmen Züblin sowie Meyer und John (Friedelstraße/Hobrechtbrücke) auch ein Vertreter der AG Landwehrkanal des Wasser-und Schifffahrtsamts des Bundes (WSA) teil.

Denkmalgeschützte Regelbauweise

Denkmalgeschützte Regelbauweise

Bauarbeiten im März und April

Das Auslaufbauwerk wird bis Ende März fertiggestellt, also bis zum Beginn der Schifffahrtsaison.
Taucher trennen die Stahlbohlen des Verbaus im Landwehrkanal .
Die beiden Zwischenbauwerke sind bis Mitte April hergestellt. Der Tunnelschluss an der Reichenberger Str. erfolgt bis Ende April. Dann lässt der Bezirk noch Ausbesserungen des Straßenbelages durchführen. An der Einfahrt zu Haus Nr. 34 soll ein Kontergefälle zum Straßenablauf beseitigt werden.

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Gefahren für Menschen, Bäume, Bauwerke und mögliche Abhilfen

AI Lausitzer Straße

Bericht vom neunten Jour Fixe

Baustelle Lausitzer Straße

Am 18.2., 10 Uhr kamen VertreterInnen der Berliner Wasserbetriebe (BWB), der ausführenden Firmen Züblin und später Meyer & John GmbH, der Objektmanager für Brücken bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, ein vereidigter Baumsachverständiger sowie Mitglieder der beiden AnwohnerInnen-Inis Lausitzer und Friedelstraße zum neunten Baustellen-Jour-fixe zusammen.

Auslaufbauwerk

Auslaufbauwerk Paul-Lincke-Ufer

Zunächst wurde zugesichert, die Lärmentwicklung der Baustellen weiter zu reduzieren. Das Hochdruckinjektions (HDI-) verfahren wird noch diese Woche abgeschlossen. Die Straßensperrung bleibt noch bis ca. Mai bestehen.

Von März bis April ist die Herstellung von vier unterirdischen Betonbauwerken geplant, und zwar an der Kreuzung Lausitzer/Reichenberger Straße, in der Lausitzer Str. sowie am Ufer des Landwehrkanals das Auslaufbauwerk.

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