Keine MUF aufs Ratiborareal!

Jüngste Entwicklungen

Treffen mit dem naturschutzpolitischen Sprecher der Grünen im AGH

Treffen mit Turgut Altuğ, 9. August, 2019

Letzten Freitag trafen sich Vertreter*innen der Nachbarschaftsini, der Nutzer*innen des Ratiborareals (Gewerbetreibende, Wagenplatz) sowie von BUND Berlin, Berliner Baumschutz-Gemeinschaft und BaL mit dem naturschutzpolitischen Sprecher der Grünen im AGH, Turgut Altuğ, um ihn über Örtlichkeit, Lage und Stand der Dinge zu informieren und seine Unterstützung zu gewinnen.

Treffpunkt war der Biergarten Jockel auf dem Gelände unweit jener 140-jährigen Flatterulme (Baum des Jahres 2019 − wegen Bestandsrückgangs!), die sozusagen Kristallisationspunkt für den Widerstand gegen die geplante fünf Stockwerk hohe Bebauung des Geländes in Form eines riesigen, fast rechten Winkels mit, nach verbreiteter Auffassung von Fachleuten und Institutionen wie dem Difu, der Architektenkammer etc., menschenunwürdigen Wohncontainern und Gemeinschaftsunterkünften für Geflüchtete (Modulare Unterkünfte für Flüchtlinge = MUF). Den Rest des Beitrags lesen »

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Unterschreiben für Einwohnerantrag zum Ratibor-Areal

Endspurt: Bis 15.8. müssen 1000 geschafft sein!

…und es sind nur noch zehn Tage.

Ratibor-Ulme

Ratibor-Ulme

Während wir uns insbesondere aufs Schicksal der 140-jährigen Ulme auf dem Gelände konzentrierten, hatte der BUND Berlin kürzlich in einem Blog-Beitrag noch mal das Ob der Nachverdichtung des bereits hervorragend und seit langen Jahren multifunktional genutzten Ratibor-Areals problematisiert und vor allem auf die fatalen Auswirkungen eines derartig brachialen Vorgehens auf die Glaubwürdigkeit des Beteiligungsprozesses hingewiesen, der zu einer Charta für das Berliner Stadtgrün führen soll Den Rest des Beitrags lesen »

Heldinnenhafter Einsatz für den Artenschutz!

Zwei Frauen retten Jungvögel aus dem Landwehrkanal

Groteskes Fehlverhalten der Verantwortlichen

Buntspechte

Einen ganz außergewöhnlichen, gar nicht genug zu lobenden Einsatz für Stadtnatur und Artenschutz zeigten die Wildpädagogin, Kristina Roth, vom Projekt Wildpfoten und Dr. Franziska Münzner von der Trias-Planungsgruppe, als sie gestern (17.5.) kurz entschlossen in voller Montur nahe Ratiborstraße in Kreuzberg in den Landwehrkanal sprangen, um drei junge Buntspechte zu retten, die sich, nachdem Baumarbeiter ihre aufgebrochene Höhle halt wieder zunageln wollten, in Panik ins Wasser gestürzt hatten.

Die beherzten beiden Frauen waren erfolgreich und konnten die drei fast flüggen Vögel sicher an Land und in ihre von Baumpflegern halb zerstörten Nisthöhle zurückbringen. Zur allgemeinen Erleichterung nahmen die Elterntiere auch die Fütterung wieder auf. Anders als viele Säugetiere nehmen Vögel ihre Jungen auch wieder an, nachdem sie mit Menschen in Kontakt gekommen sind.
[Hinweis vom 18.5.: Da wir nur auf Basis eines einzigen Telefonats und einiger Mails diesen Artikel strickten, hat es Korrekturbedarf und Ergänzungen gegeben, was wir entsprechend kenntlich gemacht haben. −
Siehe auch Update vom 20.5. am Ende des Beitrags.]

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