Heldinnenhafter Einsatz für den Artenschutz!

Zwei Frauen retten Jungvögel aus dem Landwehrkanal

Groteskes Fehlverhalten der Verantwortlichen

Buntspechte

Einen ganz außergewöhnlichen, gar nicht genug zu lobenden Einsatz für Stadtnatur und Artenschutz zeigten die Wildpädagogin, Kristina Roth, vom Projekt Wildpfoten und Dr. Franziska Münzner von der Trias-Planungsgruppe, als sie gestern (17.5.) kurz entschlossen in voller Montur nahe Ratiborstraße in Kreuzberg in den Landwehrkanal sprangen, um drei junge Buntspechte zu retten, die sich, nachdem Baumarbeiter ihre aufgebrochene Höhle halt wieder zunageln wollten, in Panik ins Wasser gestürzt hatten.

Die beherzten beiden Frauen waren erfolgreich und konnten die drei fast flüggen Vögel sicher an Land und in ihre von Baumpflegern halb zerstörten Nisthöhle zurückbringen. Zur allgemeinen Erleichterung nahmen die Elterntiere auch die Fütterung wieder auf. Anders als viele Säugetiere nehmen Vögel ihre Jungen auch wieder an, nachdem sie mit Menschen in Kontakt gekommen sind.
[Hinweis vom 18.5.: Da wir nur auf Basis eines einzigen Telefonats und einiger Mails diesen Artikel strickten, hat es Korrekturbedarf und Ergänzungen gegeben, was wir entsprechend kenntlich gemacht haben. −
Siehe auch Update vom 20.5. am Ende des Beitrags.]

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Natürliche Lösungen

Bekämpfen von Klimakatastrophe & Artenapokalypse auf einen Streich

Der Schlüssel heißt ‚Renaturierung‘!

„When living systems − like forests, peat bogs, saltmarshes and the seabed − are allowed to recover, they draw down carbon from the atmosphere, reducing the chances of climate catastrophe.

Their restoration will also minimise extinction and ecological collapse, and create a richer world of wonders for us to enjoy.“ (Natural Climate Solutions)

We are calling on governments, the UN Convention on Biological Diversity (UNCBD), UN Framework Convention on Climate Change (UNFCCC) and other bodies to give Natural Climate Solutions the attention they deserve.“

Eine eindrückliche Animation

…was natürlich nicht die Länder vor allem der nördlichen Hemisphäre von der schnellstmöglichen Einleitung der Großen Transformation in Richtung klimaneutraler, emissionsfreier und damit allein zukunftsfähiger Wirtschafts- und Lebensweise entbindet, um − wenn schon nicht mehr das 1,5°- −, so doch wenigsten noch das 2°-Ziel des Paris Agreement zu erreichen.

Andernfalls aber wird die Zukunft zumindest höherer Lebensformen auf diesem Planeten und selbstredend auch die Zukunft kommender Generationen in dieser größten Menschheitskrise fahrlässig aufs Spiel gesetzt!

Siehe dazu auch George Monbiot im Guardian vom 3. April 2019
und einen Offenen Brief, unterzeichnet von Greta Thunberg, Margaret Atwood, Naomi Klein, Bill McKibben uva.

Seasonal Greetings 18/19

Fern liegt uns zu schreiben, dass da wieder ein ereignis- und erfolgreiches Jahr zur Neige gehe, um alsdann allen ein glückliches neues zu wünschen −, war das endende doch hauptsächlich ein unglücksreiches, satt von anhaltenden Schrecken und schlimmer, oft schon wieder verblasster Nachrichten, eine emotionale Achterbahn, für sehr viele sehr schwer und wohl nur für die wenigsten ein gutes. Den Rest des Beitrags lesen »

Aufruf zum Widersetzen!

Beteiligt Euch an der morgigen Großdemonstration!

Immobilienspekulation und Stadtnaturvernichtung

Obschon ein Stadtnaturschutzverein, der sich Schutz und Förderung von Berlins noch immer einzigartiger, aktuell jedoch unter der Parole ‚Schaffen bezahlbaren Wohnraums!‘ einem Großangriff privater und öffentlicher Investoren mit Motorsägen, Baggern, Planierraupen und Betonmischern ausgesetzten Grünen Infrastruktur verschrieben hat, ruft auch der BaL auf zur morgigen Großen Demonstration

Gemeinsam gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn.
Am 14. April 2018, 14 Uhr ab Potsdamer Platz.

Wir machen mit bei der berlinweiten Demonstration: Gemeinsam gegen Verdrängung und #Mietenwahnsinn. Am 14. April 2018, ab 14 Uhr ab Potsdamer Platz.

Ganz wichtig noch der Filmtipp am Ende: Natura Urbana

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Stadtpolitisches Hearing am 2.11., 18:30 Uhr

[Update, 29.10.: Die Deadline fürs Einreichen der Drei-Minuten-Statements wurde auf vielfachen Wunsch bis morgen, So, 30.10., verlängert!]

Der Miethai

Der Miethai

Testen wir eine politsche Kardinaltugend: Zuhören!

Selbstorganisiertes Hearing von Stadtteil-Inis für #r2g

Längst hätten wir auch hier im Blog schon drauf aufmerksam gemacht, doch es gab, nach unserm Gefühl bis kurz vor Schluss, Unstimmigkeiten, wann und wo nun diese wichtige Idee zu einem selbstorganisierten Hearing mit Fachpolitiker*innen der künftigen Mitte-Links-Koalition schließlich materialisieren würde. So bewarben wir auf Twitter auch die Hlg.-Kreuz-Kirche am Donnerstag, 3. November als Austragungsort und bitten an dieser Stelle, die Fehlinfo zu entschuldigen!

Jedenfalls haben sich die Nebel jetzt gelichtet, das Event ereignet sich im Nachbarschaftszentrum Wrangelkiez und auch die BaL laden ebenfalls ganz herzlich ein! Wie hoffen auf zahlreiches Erscheinen, nicht zuletzt auf Seiten der Politiker*innen!

Einladung zum stadtpolitischen Hearing zum politischen Neustart von #r2g

Einladung fürs stadtpolitischen Hearing zum politischen Neustart von #r2g

Falls noch Inis ein Statement abgeben und vortragen möchten, so ist leider heute schon die Deadline für die Einreichung von Beiträgen an hearing[ät]pankower-mieterprotest.de! Weitere Erläuterungen findet Ihr hier.

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Campus Ohlauer

Anwohner beantragen Einwohnerversammlung

1000 wahlberechtigte F’hain-Kreuzberger müssen unterschreiben

[Pardon: Missverständlich formuliert: s.u.] Eine Öffentlichkeitsbeteiligung wurde im Fall „Campus Ohlauer“ ja für verzichtbar erklärt und dies durch BVV-Entscheid mit den Stimmen von Grün und Schwarz und gegen SPD, Linke und Piraten bekräftigt, weil auch nach Auffassung des Stadtplanungsamts die Baunutzungsplanung von 1960 in Zusammenhang mit der Berliner Bauordnung von 1958 fortgelte.

Diese vorbereitende Bauleitplanung wurde indes nur für den damaligen Westteil der Stadt konzipiert, und zwar in einer Zeit, da Klimawandel, Urbanisierung, Luftverschmutzung, Lärmemission, Umweltkrankheiten, Artenschwund u.v.m. noch lange ihrer Thematisierung harren mussten.

Aus dem Baunutzungsplan aber ist ein Bebauungsplan zu entwickeln, und der sollte sehr wohl den veränderten Gegebenheiten Rechnung tragen: Kreuzberg wurde von der Peripherie ins Stadtzentrum katapultiert, die Verkehrsbelastung gerade in der Ohlauer Straße, die zwischenzeitlich, was Lärm, Feinstaub und Stickoxide angeht, allgemein als in höchstem Maß gesundheitsgefährdend eingeschätzt wird, hat noch enorm zugenommen, und dennoch überschreitet der in Rede stehende Planentwurf der HOWOGE das vom alten Nutzungsplan vorgegebenen Maß der baulichen Nutzung noch einmal beträchtlich. Den Rest des Beitrags lesen »

Der ignorierte Skandal

Provozierend substanzlose Antwort des Baustadtrats Spallek

Kurzmeldung zum Zwischenstand Rodungen am Schöneberger Ufer

Zwei detaillierte Offene Briefe [siehe hier und hier] verhallten ohne wirkliches Echo, obwohl sie die lange abgewarteten Einlassungen des Baustadtrat Spallek (CDU) auf eine mündliche Anfrage der Grünen Fraktion vom Februar objektiv und umfassend als falsch erweisen. Nun setzen Überlegungen ein, welche anderen Mittel angemessen sein könnten. Gestern (17.3.) verstrich die zweite BVV, deren Tagesordnung wie immer zu voll gewesen sein wird, um die kostbare Zeit mit einem weiteren Fall von Baumfällungen zu verschwenden [siehe aber DRS 2621/IV]: Je mehr bezirkliche Fällorgien gefeiert werden wie etwa an der Leipziger Straße/Fischerinsel oder in der Dortmunder Straße und passim, desto geringer das Gewicht des Einzelfalls. Den Rest des Beitrags lesen »

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