Letzter Aufruf zur 7. WSA-Infoveranstaltung!

Wichtig für Partizipation & Grüne Infrastruktur

Auch hier geht’s um zukunftstaugliche Stadtentwicklung!

Wir erneuern unsere Einladung, der zu folgen uns gerade in dieser Phase der Beteiligung an der Landwehrkanal-Instandsetzung überaus wichtig erscheint. Kommenden Dienstag, 9. Mai, findet die siebte WSA-Informationsveranstaltung statt und wird sich u.a. auch der im Auftrag des Wasserstraßenneubauamts (WNA) von der Firma Ramboll IMS getesteten Methoden widmen, im Fall der Instandsetzung mit Vorschüttung die sog. Ziegelflachschicht zwischen sichtbarer Ufermauer und Schwergewichtsfundament unter Wasser zu sanieren.

Das hört sich erst mal ziemlich trocken und unspektakulär an, doch wurde diese Ziegelflachschicht (ZFS) seinerzeit von den Mitarbeitern des entscheidenden Ingenieurbüros Krebs und Kiefer als ‚Achillesferse‘ der Gesamtkonstruktion bezeichnet. Die ZFS ist an vielen Stellen schadhaft oder ganz ausgewaschen, so dass die aufgehende Uferwand quasi in der Luft hängt und nur dank der Spannungskräfte, welche ihre leichte Wölbung erzeugt, genialer Weise von den jeweils benachbarten Quadern fixiert wird. Den Rest des Beitrags lesen »

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Evaluierung der Gehölzpflege am Maybachufer

Im Ganzen zufriedenstellend

Teilnehmende

Teilnehmende

Vergangenen Dienstag hatte Klaus Kittelmann vom Straßen- und Grünflächenamt Neukölln (und Vertreter des Bezirks im Beteiligungsverfahren Landwehrkanal seit nunmehr fast zehn Jahren!) die anderen Mitglieder des Expertenkreises Landwehrkanal, dem Nachfolgegremium des Mediationsforums, sowie den Vertrauensbaumsachverständigen der Bürger, Dr. Barsig, zu einer Ortsbegehung entlang des Maybachufers eingeladen. Dabei waren noch der Leiter der Baumkontrolle, Guido Fellhölter, und Stefan Wiedemann vom Neuköllner Umwelt- und Naturschutzamt kam auch wieder dazu. Nur ZÖB-Beauftragter Björn Röske konnte nicht teilnehmen, und das WSA entsandte leider auch keine Vertretung.

Kahlschlag

Kahlschlag

Mitte Juli letzten Jahres hatte, wie berichtet, die ‚Auftakt‘-Begehung stattgefunden und war gemeinsam festgelegt worden, wie die Gehölzpflege auf der streckenweise sehr dicht bewachsenen Böschung erfolgen, die Auslichtung geschehen sollte, wobei versucht wurde, die Zielstellungen des aktualisierten Unterhaltungsplans zu antizipieren. Denn wenn auch ein regelrechtes Dickicht etwa für Heckenbrüter wie die Nachtigall, Kleinsäuger etc. wie geschaffen sein mag, sterben doch viele Sträucher und Schösslinge, von Klematis restlos überwuchert, einfach ab. Die floristische Artenvielfalt geht kontinuierlich zurück. Wenn ein Keim mehrere Schösslinge getrieben hat, die zusammen aufwachsen, wird der spätere Kampf ums Licht dazu führen, dass sich die Bäume gegenseitig die Entwicklungschancen nehmen. So stimmten Baumsachverständiger und Bürgervertreter*innen sowie die Bezirksvertreter darin überein, dass manche Schösslinge abgesägt und jeweils die Jungbäume mit den offensichtlich besten Aussichten freigestellt werden sollten. Den Rest des Beitrags lesen »