Notizen aus der Lausitzer

AI Lausitzer Straße

Inbetriebnahme des Regenüberlaufkanals

Rük-Bauwerk

Versiegelte Deckschicht des Auslaufbauwerks

Mit Demontage der Trennwand im Auslaufbauwerk ist der Kanal noch Ende Juni in Betrieb gegangen. Ein Taucher hat mit einer Unterwasserkettensäge die Wand zerschnitten.

Ebenfalls am 30. Juni begannen die Aushubarbeiten für den Bau des stufenlos-barrierefreien Zugangs und gehen seitdem zügig voran. Ab Juli ist dann auch die Erreichbarkeit des Uferweges für Rollstuhl- und RollifahrerInnen, Eltern mit Kindern und für den Radverkehr möglich. Für die rasche Genehmigung danken die AnwohnerInnen Baustadtrat Panhoff!

Bäume am Landwehrkanal

Wie des öfteren gegenüber dem Bezirksamt angemahnt, kommt es auf Grund insbesondere abgängiger Weiden zu einer schleichenden Veränderung des Landschaftsbilds am, nicht zu vergessen, als Ensemble denkmalgeschützten Landwehrkanal. Nun mussten, wenn auch im Koflikt mit den ökologische Zielen nicht zu vermeiden, auch noch vier gesunde Linden und ein Ahorn dieser Baumaßnahme weichen. Die AnwohnerInnen haben Vorschläge für Neupflanzungen gemacht, im Umweltamt wird von ausreichend Mitteln für Baumpflanzungen gesprochen, doch allen Ernstes von einem Mangel an geeigneten Stellen im Bezirk. Ein Termin für Baumpflanzungen, etwa im kommenden Herbst, wurde noch nicht benannt.

Blumen an den Kanal

Erosionsschutz

Erosionsschutz

Wegen befürchteter Erosion haben die AnwohnerInnen zur Unterstützung des Fachbereichs Grünflächen, wie schon im letzten Post berichtet, an der Böschung des Landwehrkanals Blumen für Bienen und andere Insekten ausgesät. Mit dem gemeinnützigen Verein Wildblumenwiese.net, der an der Baerwaldbrücke eine Parkfläche mit heimischen Wildblumen unterhält, wurde Kontakt zur Zusammenarbeit aufgenommen. Eine AnwohnerInnen-Familie kümmert sich um die Förderung der Wildrosenwiese, eine andere um den Bau eines Insektenhabitats.

So wie an der Böschung zum Landwehrkanal bereits geschehen, wollen wir an den schrägen, noch unbepflanzten Flächen am kommenden Sonnabend und Sonntag (5. und 6. Juli) als Sofortmaßnahme Samen für einjährige Blumen für Bienen und Schmetterlinge sowie zum Schutz vor Erosion aussähen. Anpflanzungen sollen mit dem Fachbereich Grünflächen abgestimmt werden.

Baustelle Friedelstraße

Weitere kaputte Kanäle aufgefunden

Im Zuge der Arbeiten wurden weitere marode Kanäle aufgefunden, die offensichtlich provisorisch mit TAPE (Klebeband) gesichert wurden. Der Fertigstellungstermin der öffentlichen Dauerbaustelle kann sich hierdurch verzögern.

Vollsperrung in der Sanderstraße

Wegen einer weiteren Baugrube auf der Kreuzung zur Friedelstraße wird die Sanderstraße demnächst hier als Sackgasse ausgebildet.

Weitere Einschränkungen am Maybachufer

Wegen weiteren Baugruben an der Kreuzung Friedelstraße/Bürknerstraße ist sowohl das Abbiegen von der Hobrechtbrücke zum Maybachufer als auch vom Maybachufer in die Friedelstraße nicht mehr möglich.

Kanal 03

Erweiterter Regenüberlaufkanal mit erneuerter Abwasserdruckleitung

Zukunft Landwehrkanal

Im Einzugsbereich des Landwehrkanals leben ca. 400.000 Menschen. Mit dem erfolgreichen Abschluss des Mediationsverfahrens hat die BürgerInnenbeteiligung in Deutschland einen bedeutenden Meilenstein erreicht. Die Öffentlichkeitsbeteiligung bei der Durchführung der Baumaßnahmen an den Ufern des Landwehrkanals hat begonnen.

Für Informationen und zukünftige Newsletter [siehe dort und dort]können Sie sich hier registrieren lassen:
ZOEB.WSA-B[ät]wsv.bund.de mit dem Betreff: Interessierte Öffentlichkeit Landwehrkanal

Sperrbezirke

Räumung der Gerhardt-Hauptmann-Schule gefährdet hunderte von Kindern

Am Morgen des 24.06.2014 hat die Polizei in der äußeren Luisenstadt im Bezirk Kreuzberg zwischen dem Landwehrkanal und der Skalitzer Str. sowie zwischen der Mariannenstr. und der Forsterstr. zwei Sperrbezirke eingerichtet. Die Sperrbezirke dauern nach Aussagen der Behörden bis auf unbestimmte Zeit an. Anlass ist der Umzug der protestierenden Flüchtlinge in der Gerhardt-Hauptmann-Schule in der Ohlauer Str. zu den Heimen in Spandau und Charlottenburg.

Im Dezember 2012 hatte der damalige Bezirksbürgermeister Dr. Schulz im Zuge der Kältehilfe die Genehmigung an die Flüchtlinge vom Oranienplatz erteilt, das leer stehende Schulgebäude als Unterkunft zu bewohnen. Es kam zu unkontrolliertem Nachzug. Eine Leitung oder Aufsicht der genehmigten Überlassung des Gebäudes hat nicht stattgefunden. Die unhaltbaren hygienischen und sozialen Zustände über eine Dauer von mehr als 18 Monaten haben die Geflüchteten weiter traumatisiert und mehr als 100 polizeiliche Großeinsätze verursacht. Ein Mensch wurde getötet.

Durch das planlose Verhalten der Verantwortlichen im Bezirk und in der Verwaltung des Landes Berlin wurde der Umzug der Flüchtlinge ohne Ankündigung oder Vorbereitung durchgeführt. Die Größe und Dauer der beiden Sperrbezirke (äußerer und innerer Sperrbezirk gemäß beigefügtem Verkehrs- und Umgebungsplan) entbehrt jeder Verhältnismäßigkeit zum Umzugsverlangen des Bezirks. Im inneren Sperrbezirk haben nur Anwohner mit Ausweispapieren zutritt. Im äußeren wurden Verkehrssperren aufgestellt.

Soziales und wirtschaftliches Leben nicht mehr existent

Wegen der polizeilichen Absperrung ist das soziale und wirtschaftliche Leben in der äußeren Luisenstadt de facto nicht mehr existent. PolizistInnen in Kampfuniformen verwehren Erstklässern den eigentlich polizeibehördlich zugesicherten Schulweg in der Reichenberger Straße. Gewerbetreibenden bleiben die Kunden aus, müssen die Geschäfte schließen und erleiden existenzbedrohende Umsatzeinbußen. AnwohnerInnen müssen ständig Rechenschaft bei der Polizei abgeben, Ausweispapiere vorzeigen, BesucherInnen an der Absperrung abholen und sich von Polizei nach Hause begleiten lassen.

Nur die Kirchengemeinden dürfen Lebensmittel an die Flüchtlinge liefern.

Meditation durch die AnwohnerInnen-Initiative

Die AnwohnerInnen-Initiative hilft auf Wunsch mit Meditation im Konflikt zwischen den Behörden und den Flüchtlingen.

Gefährdung von Kinder auf dem Weg zu Schule und Kita

Nach Mitteilung von mehreren AnwohnerInnen wurden am 1. Juli nachmittags Kinder auf dem Schulweg nach Hause massiv gefährdet. Mehrere SchülerInnen sind bei den Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Demonstranten mit Pfefferspray in Berührung gekommen.

Achtet auf die Kinder

Die Verantwortlichen der Bezirksverwaltung und der Landesbehörden vor Berlin werden aufgefordert, Umstände zu den Polizeimaßnahmen so herbeizuführen, dass Kinder weder geschädigt, gefährdet, behindert oder belästigt werden. Die Kinder sind nicht für die fehlende Konsensbereitschaft der Erwachsenen verantwortlich. Im Bereich der Sperrbezirke gibt es über 21 Einrichtungen von Schulen und Kindertagesstätten. Hier werden mehrere hundert SchülerInnen unterrichtet. Die AnwohnerInnen fordern, dass bei keinerlei Polizeimaßnahmen Kinder belästigt oder gefährdet werden und dass Polizeiaktionen mit den Leitern der Schulen und Kitas rechtzeitig abgestimmt werden.

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