Instrumentalisierte BürgerInnenbeteiligung

Ein Jahr Gleisdreieckpark: ein Grund zum Feiern?

Schade: das Interesse der Anwohner- und der tausende von NutzerInnen des neuen Gleisdreick(ost)parks hielt sich in engen Grenzen, als anlässlich seines einjährigen Bestehens die AG Gleisdreieck gestern (31.8.) zu einer Podiumsdiskussion über „Rückblick, Verbesserungen, Visionen“ einlud.

Auf dem „Podium“ (bzw. der Stirnseite der Runde) hatten Senatsvertreterin, Ursula Renker, Friedrichshain-Kreuzbergs Baustadtrat, Hans Panhoff, der von der senatseigenen Grün Berlin GmbH eingesetzte Parkmanager David Keuck sowie der mit anderen für den Park, der einst Autobahn werden sollte, seit einem Vierteljahrhundert streitende Matthias Bauer als BürgerInnenvertreter Platz genommen. Verantwortliche von Grün Berlin sowie den Planern des Atelier Loidl blieben hingegen fern. [Wie wir jetzt erfahren haben, saß Grün Berlins derzeitiger Projektleiter für den Parkbau, Rolf Bieser, noch nicht lange Nachfolger von Regina Krokowski, im Publikum, ohne sich zu äußern.]

Podium

Moderatorin M. Riede (stehend), M. Bauer, H. Panhoff, U. Renker, D. Keuck (v.l.n.r.)

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