Widerstand gegen den Wahnsinn im Wendland

Subjektiver Rückblick auf ein historisches Ereignis

Vieles zum aktuellen Castor-Transport wurde schon gesagt, geschrieben und gesendet , viel Richtiges und noch mehr tendenziös Falsches, und flugs wendet sich die unstete öffentliche Aufmerksamkeit wieder anderen Themen zu. Gerade davor aber graut den WendländerInnen, die eine solche Abfolge nicht zum ersten Mal durchleben: Einige Tage großer Medienhype, und kurz darauf haben nachdrängende Ereignisse ihren Befürchtungen zufolge auch den heuer größten, gefährlichsten und am längsten blockierten Atommülltransport von der medialen Bühne gekippt. − Doch nach dem Transport ist vor dem Transport (bzw. „Spiel“, wie ein Reporter vom ergonomischen Bürostuhl aus blasiert formulierte*). Schon in der zweiten Dezemberhälfte soll der nächste das Zwischenlager nahe Lubmin an der Ostsee ansteuern, das ursprünglich nur für Hochradioaktives aus dem Greifswalder AKW reserviert war. Die übernächste Charge soll dann Richtung Russland gewissermaßen verdrängt werden, auch weil der „Sofortvollzug“ der Weitererkundung des Gorlebener Salzstocks als Endlager offenkundig widerrechtlich ist und der Rahmenbetriebsplan mit der seinerzeit nicht erfolgten BürgerInnenbeteiligung ganz neu aufgestellt werden muss.

Sterne und Schotter

Sterne und Schotter

Im folgenden will deshalb ein recht persönlich gehaltener Erfahrungsbericht noch einige Aspekte dieser für die TeilnehmerInnen sicher unvergesslichen fünf Tage vom 6. bis 10. November 2010 etwas näher beleuchten und versuchen, sein Scherflein beizutragen, um sie vorm kollektiven Verdrängen zu bewahren.

Damit meldet sich zugleich die Online-Redaktion der BaL, die sich an einigen Aktionen dieser inzwischen zum historischen Ereignis ernannten Castor2010-Blockade beteiligt hat, endlich zurück und erklärt auch die lange Posting-Pause im Landwehrkanal-Blog.**

Anreise

Auf Alleen gesäumten Landstraßen, durch den Naturpark Elbufer-Drawehn und über die Dörfer hatten wir uns schon am Freitag, 5.11., ins Wendländische aufgemacht und waren fasziniert von all den großen und kleinen X-Symbolen an mindestens jedem zweiten Haus oder Gehöft, an Scheunen, Gartenzäunen und Fensterscheiben von fast durchweg noch in traditionellem Stil aus unverputzten roten Klinkern errichteten schlichten Wohngebäuden. Weit und breit kein einziger dieser scheußlichen semiluxuriösen Konfektionsbungalows, die anderswo jeden Weiler verunzieren! Und vor den Anwesen, herbstlich bunten Alleebäumen, auf Verkehrsinseln oder abgeernteten Feldern standen, saßen oder lagerten reglos und stumm Personengruppen, oft um die schwarzgelb markierten Atommüllfässer gruppiert, präsentierten Transparente mit sarkastischen Parolen und − erwiesen sich erst im Näherkommen als sorgfältig mit Kleidungsstücken drapierte Strohpuppen.

Wendländische Gastfreundschaft

Wir und noch acht weitere BerlinerInnen hatten die Adresse einer Privatunterkunft bei Lüchow − viele Einheimische, die über entsprechende Räumlichkeiten verfügen, quartieren alle Jahre wieder auswärtige UnterstützerInnen ein, Bauern öffnen ihre Scheunen, Kirchen ihre Gemeindesäle −, und uns wurde eine geradezu überwältigende Gastlichkeit zuteil, wie sie jedenfalls in deutschen Landen ihresgleichen sucht.

Im Saal des geräumigen Landhauses fanden acht Personen zwischen 20 und 60 ein Lager, sei’s auf Matratze oder Isomatte, zwei weitere Gäste nächtigten im ersten Stock, und es gab ein Bad mit heißer Dusche. Verglichen mit jenen, die in Zelten oder Scheunen Unterkunft nahmen, dünkten wir uns gleich ein wenig dekadent.

Ankunft

Zunächst versammelten sich alle um den üppig gedeckten Tisch, wurden mit herzhafter Gemüsesuppe, Brot, Käse, selbstgemachten Aufstrichen und Marmeladen verköstigt. (Für die Carnivoren gab’s auch Wurst.) Die meisten Ankömmlinge steuerten noch selber Mitgebrachtes bei, Kannen mit Tee und Kaffee folgten im Halbstundentakt, derweil die Gastgeberin berichtete, dass bspw.die Staatsmacht die Strohpuppen schon mal köpfe, weil ihre Menschenähnlichkeit angeblich Autofahrer verkehrsgefährdend erschrecke; dass die lokale Wirtschaft wegen des Ausfalls des traditionellen Kartoffelfestes und der damit verbundenen Einnahmen verärgert sei; dass, während zwar manche Erwachsenen durchaus indifferent den Atommülltransporten und der Endlagerfrage gegenüberstünden, einzelne sogar ausdrücklich dafür seien, die Jugend hingegen fast einmütig opponiere, es dennoch, obwohl auf Elternabenden dazu aufgefordert, von den  Schulleitungen keine offiziellen Demonstrationsaufrufe gegeben habe −, des ungeachtet aber SchülerInnendemos.

Tradition zivilen Widerstands

Aus Verkehrssicherungsgründen geköpft

Aus Verkehrssicherungsgründen geköpft

Und es folgte noch manch beklemmender Bericht von Polizeigewalt und Bürgerrechtsverletzung aus einer inzwischen dreißigjährigen Geschichte des Widerstands gegen den Wahnsinn im Wendland, den die Politik nach einer Art Atempause unter Rot-Grün und der Großen Koalition nun wieder partout ins Werk setzen will. Mit stärkerer Kraft als je zuvor sei darauf der Widerstand wieder aufgeflammt und werde von allen Schichten, der vielbeschworenen Mitte der Gesellschaft getragen, seit Schwarzgelb sich in unverschämter Offenheit ihre Politik von Großkonzernen mit geradezu mafiösen, erpresserischen Methoden diktieren lasse, am vielfach bestätigten Mehrheitswillen der Bevölkerung vorbei den Atomkonsens aufgekündigt und die AKW-Laufzeiten verlängert habe, Gorleben auf Deibel komm raus doch noch zum Endlager und einen abgeschiedenen, buchstäblich malerischen Landstrich zum Atomklo machen wolle.

Drei-Generationen-Protest

Drei-Generationen-Protest

Eine Palette von Aktionen

Sodann ging es um die Frage, wer − über die Großkundgebung am Samstag in Splietau bei Dannenberg hinaus − Sonntag entweder an der Aktion der Widerstandsgruppe „Widersetzen“ teilnehmen und die Schienen bei Harlingen blockieren oder sich in Köhlingen, Metzingen oder Hitzacker am umstrittenen Schottern beteiligen wolle. Die meisten waren dafür, sich trotz aufgetürmter Drohkulisse auch im Schottern zu erproben.

Einzigartige Widerstandslogistik

Die Logistik der zahlreichen Camps entlang der Transportwege mit Infopoints, Ausgabe von Kartenmaterial, Schwarzen Brettern, Bettenbörsen, veganen Volksküchen, Sanizelten, Kleiderkammern, Mitfahrzentralen, Feuertonnen zum Aufwärmen mit pittoresk gestalteten Belüftungsschlitzen und nicht zuletzt die sanitären Einrichtungen in den genannten Orten und etlichen weiteren war einfach enorm: Eine derart aufwendige, ausgefeilte, von unterschiedlichen Initiativen organisierte und aufrechterhaltene Infrastruktur zivilgesellschaftlichen Widerstands hat es in der BRD mit Sicherheit nie zuvor gegeben! Atomkraft-GegnerInnen nicht nur aus allen Teilen der Republik, sondern dem gesamten europäischen Raum von Spanien bis Russland*** nächtigten in großen und kleineren Zirkuszelten, allen Arten von Not- und Rettungszelten oder auf vorbereiteten Flächen in selber mitgeführten. Dreimal täglich gab es mehrere Stunden lang warmes Essen, belegte Brote und heiße Getränke gegen eine frei zu bemessende Spende; an sog. Waschstraßen legte beim Abwasch mensch selber Hand an; Musik und Kleinkunst-Einlagen sorgten auch bei Nieselregen, nur wenigen Plus-Graden und ohne nennenswerten Alk- und Drogenkonsum immer wieder für entspannte Partystimmung. Nachhaltig beeindruckend die vollkommene Friedfertigkeit der Castor-GegenerInnen untereinander: an sämtlichen Orten, die wir besuchten, haben wir den ganzen Zeitraum hindurch auch nicht eine einzige Streiterei beobachtetet; Meinungsverschiedenheiten wurden ausnahmslos in sachlicher Diskussion geklärt, und die Hilfsbereitschaft zwischen einander völlig fremden hatte etwas zutiefst Anrührendes.

Radio Wendland auf UKW oder der Castor-Ticker und eine Reihe anderer ständig aktualisierter Seiten im Netz informierten akribisch über den 92stündigen Kriechgang dieses zwölften, mit elf Behältern größten Castor-Transports aller Zeiten, über jede einzelne Etappe und Widerstandsaktion.

Großkundgebung der 50.000

Niemals aufgeben!

Niemals aufgeben!

Samstagmittag bei nach regenreicher Nacht wie bestellt sonnigem Wetter versammelten sich auf der größten Kundgebung seit 33 Jahren über 50.000 Menschen rechts und links der Straße in Splietau, unweit des Verladekrans in Dannenberg. Angehörige der Bäuerlichen Notgemeinschaft Lüchow-Dannenberg wiesen die Menge auf den großen Nutzen abgeernteter Maisfelder hin und fragten rhetorisch: „Was wäre das Wendland ohne die Bauern?!“ Sechshundert bäuerliche Betriebe zähle der Landkreis, und ebenso viele Trecker seien unterwegs, wovon hundertfünfzig allein hier in Splietau die Straße nach Gorleben blockieren. Drei Generationen führen den gemeinsamen Kampf mit immer neuen, ausgeklügelteren Methoden gegen eine lebenverachtende Technologie: Das Material eines einzigen Castor-Behälters produziere zwischen hundert und zweihundert Mal mehr Strahlung als alles, was in der lecken Asse lagere. Großer Jubel brandete angesichts der Meldung auf, dass der Castor, im westfälischen Berg unweit der französischen Grenze von einer Gleisblockade aufgehalten, den Rückwärtsgang eingelegt habe. Weitere Stunden Verspätung seien damit garantiert.

Tyrannus

Überholte Atomtechnologie symbolisiert im Tyrannus Saurus Rex

Widerstandspraxis

Das Loch

Unterhöhlungsversuch der Südroute

Kurz vor Ende der Kundgebung empören sich Leute vom Schwarzen Block über eine zudringliche Fotografin; eine Debatte über informationelle Selbstbestimmung vs. Dokumentationsrecht wird jäh vom Eingreifen einer behelmten Polizeikohorte unterbrochen, und erst jetzt wird den Umstehenden der Anlass klar: eine ganze Weile unbemerkt, war am Straßenrand ein Loch gebuddelt worden, um diese sog. Südroute nach Gorleben zu unterhöhlen.

Jugendprotest

Jugendprotest

Vergeblich versucht eine viel zu dünne Menschenkette, eine vom Feld her anrückende kleinere Polizeieinheit einzukesseln: Unterhaken kann gegen das Anrennen der gepanzerten, Knüppel schwingenden Recken rein gar nichts ausrichten. Blickdicht wird das Loch binnen kurzem von PolizistInnen abgeschirmt, die sich in keinerlei Diskussion einlassen wollen und einen Mann grob zurückboxen; seine davon gänzlich unbeeindruckte Hartnäckigkeit ergrimmt die Staatsgewalt, doch als ein zweiter Mann lächelnd auf die BeamtInnen zutritt, sie freundlich anredet, immer weiter in die mehrfach verschlossenen Gesichter redet und lächelt, grinsen plötzlich auch die betreffenden Polizisten, und unversehens hat sich die Situation wieder entspannt. − Der Straßentransport aber erfolgte zwei Tage später über die sog. Nordroute.

Wer ist kriminell?

Wer oder was ist kriminell?

Basisdemokratische Plena entscheiden übers weitere Vorgehen

Die verschiedenen Inis rufen die zusammengeströmten KernkraftgegnerInnen natürlich zum Bleiben und Mittun an den geplanten Blockadeaktionen auf. Samstagabend dann werden in den großen Zelten der verschiedenen Camps nahe der Gleisstrecke zweigeteilte Plena veranstaltet: der erste Teil für die Camp-BewohnerInnen selber, der zweite für die Delegierten der sog. Bezugsgruppen, die zu bilden immer wieder dringend angeraten wird. Denn es geht um die Organisation der frühmorgendlichen Schotter-Einsätze. − Das Camp Köhlingen liegt nördlich der Bahnstrecke am weitesten westlich, Metzingen östlich davon, so wird, aus welchen Gründen auch immer, behauptet, es sei besser koordiniert, und im noch weiter östlichen Hitzacker stehe eine bunte, kreative Gleisblockade durch die Initiative WiderSetzen im Vordergrund. Im Greenpeace-Wagen ist zu erfahren, dass der Castor frühesten um neun zu erwarten sei.

Wir entscheiden uns für Metzingen, doch die Bundesstraße dorthin wird von der Polizei blockiert, was sich freilich durchs Ausweichen auf schmale Landstraßen und befestigte Feldwege, einige Ortskunde immer vorausgesetzt, unschwer umgehen lässt.

Im Camp bewerkstelligen versierte Organisatoren nach relativ kurzen, souverän moderierten Debatten die Einteilung von bestimmt über tausend Leuten in verschiedene „Finger“ mit je verschieden farbiger Fahne, die an unterschiedlichen Stellen der Bahnstrecke die Polizeikette, vorausgesetzt, sie steht nicht gerade dicht an dicht, umfließen sollen und aus den eigentlichen Schotterern sowie deren erster und zweiter Schutzgruppe bestehen. Diese sollen jenen für zehn, fünfzehn Minuten den Rücken freihalten, um die Bahnschwellen mindestens zu einem Drittel freizulegen, wodurch ein Befahren der Strecke mit den je über hundert Tonnen schweren Behältern unmöglich werde.

Schottern

Erste Konfrontationen

Erste Konfrontationen

Nach paar Stunden Schlaf finden wir uns am Sonntag um fünf im Dunkeln am Camp ein. Erst gegen sieben wird gemeinsam aufgebrochen und bis dahin die Zeit genutzt, Strohsäcke zu stopfen, um sich passiv gegen Knüppel und Spray zu wappnen, wovor übrigens eine Broschüre namens Castor-Guide seltsamerweise warnt. Die Bezugsgruppen von vier bis zehn Leuten vereinbaren ein Codewort, und erst am Zielort, dessen Name jetzt enthüllt wird, teilen sich die verschiedenen „Finger“ und marschieren durch Wald und Feldflur zu den verschiedenen Punkten an der noch einige Kilometer entfernten Bahnstrecke, schon bald einen Polizei-Helikopter über sich und eine, wegen ihrer geringen Anzahl peinlich auf Abstand bedachte Kohorte als Nachhut. Auffällig, dass sich weder Vögel noch sonstige Waldtiere zeigen: die Natur hält den Atem an.

Erste Konfrontation

Erste Konfrontationen

Als endlich der Bahndamm in Reichweite liegt, erweisen sich die örtlichen Gegebenheiten der gewählten Stelle als taktisch nicht eben vorteilhaft: Der Wald ist durch reichlich Aufwuchs dicht und schwer passierbar, die Polizisten (Frauen sind jetzt nicht mehr darunter) erwarten uns auf dem gelichteten, verbotenen 50-Meter-Streifen entlang der Bahn in wenigen Metern Abstand von einander stehend, und trotz mehrfachen Anrennens will es nicht gelingen, ihre Kette auseinander zu ziehen, zumal zur Verhinderung weiterer Ausweichbewegungen entlang des Gleiskörpers Reizgas-Kartuschen abgefeuert werden, die auf Grund der Tieflage und absoluten Windstille den Bereich völlig einnebeln. In der direkten Konfrontation erweisen sich die vermummten, ungekennzeichneten Polizisten als äußerst brutal, treten mit ihren massiven Schienbeinschützern auch Frauen mit voller Kraft wie entlaufenen Tieren die Beine weg, prügeln mit ihren Schlagstöcken wild um sich und leeren, sobald ihnen der Ansturm zu stark scheint, die Pfefferspray-Flaschen in die Gesichter der Andrängenden.

Nicht zuletzt unter der Einwirkung des CS-Gases, das nach dem Einatmen regelrechte Krankheitssymptome hervorruft, wird der erste Durchbruchsversuch abgebrochen und der Rückzug zu einem der vereinbarten Sammelpunkte angetreten. Dies durchschauend, weisen Polizisten, die einen Waldweg sichern, ängstlich zögernden Nachzüglern mit hilfsbereiter und  gerade deshalb etwas beschämender, demoralisierender Geste den Weg, den die anderen vorher genommen haben.

Clownereien beim Schottern

Clownereien beim Schottern

Nach kurzer Lagebesprechung auf einer Lichtung wird wieder hinabgestiegen und eine weitere Stelle in Angriff genommen, die ein geschlosseneres, tiefer gestaffeltes Vorrücken erlaubt, doch hier setzt die Staatsmacht sogar berittene Kräfte ein, lässt einen in diesem Bereich manövrierbaren Wasserwerfer in Gleisnähe auf und abfahren und versucht, über Lautsprecherdurchsagen nach Kräften einzuschüchtern. Vuvuzela-Getröte und ebenfalls durch Lauti verstärkte Verhöhnungen sind die Antwort, doch auch wenn äußerst mutige Clowns zwischen der Polizeikette regelrecht herumtollen, sich an den Beamten die Rücken reiben und ihnen gelegentlich sogar ein Schmunzeln entlocken, wachsen Frust und Wut der verhinderten Schotterer. Einige versuchen es argumentativ und den Polizisten klarzumachen, dass sie sich für die gewaltsame Durchsetzung einer undemokratischen Politik missbrauchen lassen, der, wenn’s um den Schutz von Lobbyinteressen und Profiten kleiner Minderheiten geht, die Gesundheit ihrer Bediensteten samt deren Kinder keinen Pfifferling wert ist −, doch niemand erhält auch nur eine einzige Antwort. Im Gegenteil stürzen sich in regelmäßigen Abständen Greifkommandos völlig unmotiviert in die Reihen der flüchtenden DemonstrantInnen und erzielen sogar ein, zwei Festnahmen. − Zu allem Überfluss wird gemeldet, dass eine Gulaschkanone, die eine warme Mahlzeit bringen sollte, festgesetzt worden sei.

Obwohl manche leidenschaftlich auf Versuche zur Gefangenenbefreiung dringen oder wenigstens die Polizeikräfte hier binden wollen, damit den anderen „Fingern“ entsprechend weniger entgegengesetzt werden könne, entscheidet nach neuerlichem Rückzug den Hang hinauf ein improvisiertes Plenum mehrheitlich gegen eine solche „Bullen-Beschäftigungstherapie“ und votiert, da unser „Finger“ zwischenzeitlich zahlenmäßig schon sichtlich eingeschrumpft ist, sich an einem vereinbarten Punkt mit einem anderen zu vereinen und gemeinsam eine dritte Stelle zu attackieren.

Nach einem weiteren Marsch kommt es auch tatsächlich zur Vereinigung zweier „Finger“: die Größe der Schotter- und Schutztruppen, die in hunderte Meter langer Kolonne durch den Wald marschiert,  ist jetzt noch beeindruckender. „Aufschließen! Aufschließen!“ schallt’s aus dem Megaphon, sobald eine Lück entsteht, und schon fallen Hunderte in Trab. Dergestalt hochmotiviert, wird der dritte Ansturm eindeutig zum Erfolg. Zwar kommt es wieder zu robusten Konfrontationen mit einigen leicht Verletzten (selbstverständlich nur auf Seiten der Demonstrierenden), doch besonders einer Frau, die sich mit Megaphon und zuweilen überschlagender Stimme als Einpeitscherin betätigt, ist es zu danken, dass die Angriffswellen lange nicht abreißen, immer neue Stellen des Gleiskörpers angegriffen und auf ca. fünfzig Metern die Schwellen mindestens zu einem Drittel freigelegt werden. Plastikplanen werden den Knüppel schwingenden und wie mit Wasserpistolen Pfefferspray um sich spritzenden Polizisten entgegengehalten, gerade die Vermummten werden besonders attackiert, doch als die Masse der Demonstrierenden auf eine weitere freie Stelle losstürmt, wo noch kein Polizist hingelang ist, wird sie erneut von einer Reizgas-Kartusche gestoppt. Das Kräfteverhältnis und die Ausrüstung sind einfach zu ungleich und, um diese Kampfbeschreibung abzuschließen, sei hier ausdrücklich vermerkt, dass außer einigen trockenen Holzstöckchen und Strohsäcken keinerlei Wurfgeschosse in Richtung der Beamten geflogen sind −, und es war an Schottersteinen wahrlich kein Mangel. Der Angriff galt mithin niemals der Polizei, sondern immer nur dem Gleis, d.h. dem Castor mit seiner apokalyptischen Fracht.

Zug der Schotterer

Zug der Schotterer

Ob die Tatsache, dass, von wem und wie auch immer, auf einem Räumfahrzeug ein schmächtiges Feuerchen entfacht wurde, das im Nu gelöscht werden, die Funktionstüchtigkeit des Wagens in keiner Weise beeinträchtigen, geschweige dessen Insassen gefährden konnte −, ob also dieser singuläre Brandanschlag die Einschätzung weitestgehender Gewaltfreiheit der Castor-GegnerInnen relativieren kann, darf füglich bezweifelt werden, auch wenn solches Zündeln unter keinen Umständen zu rechtfertigen ist −, doch wer kann schon wissen, ob es nicht, wofür u. E. alle Anzeichen sprechen, auch hier wieder das Werk von Provokateuren war. Ausgerechnet Teer soll als Brandbeschleuniger gedient haben, doch wie transportiert mensch Teer durch den Wald?!

Später erzählen Leute, die von Köhlingen aus geschottert haben, dass sie erfolgreicher waren, indem sie noch bei Dunkelheit begannen, von der Staatsmacht zwar im Schein von Taschenlampen beäugt, aber erstaunlicherweise zunächst nicht weiter behelligt. Auch während der anschließenden Auseinandersetzungen sei es immer wieder gelungen, weitere Schwellen freizulegen, so dass insgesamt immerhin hundertfünfzig Meter teilentschottert werden konnten. − Andere wussten noch von kleineren Abschnitten zu berichten, doch alles in allem vermochte das Schottern den Schienentransport des Castors nur ca. fünf Stunden aufzuhalten: im Hinblick auf den immensen Aufwand bei nicht unerheblichen Risiken sicher unverhältnismäßig.

Gleisblockade in Harlingen

Zwanzig Stunden konnte dagegen die von der Wendländischen Widerstandsgruppe WiderSetzen organisierte Gleisblockade bei Harlingen den Castor aufhalten. Wie schon 2008 beteiligte sich übrigens auch unsere Gastgeberin an dieser Aktion. Zu Beginn schritt dort teilweise berittene Polizei massiv ein, um den 50-Meter-Sperrstreifen menschenleer zu halten; eine Frau wurde durch einen Huftritt schwer verletzt, zahlreiche Personen von Polizeistiefeln getreten, mit Pfefferspray regelrecht abgeduscht und anschließend die steile Böschung hinuntergeworfen, bis schließlich eine Demonstrantin den verzweifelten Funkspruch eines Polizisten aufschnappte: „Wir können den Zulauf mit unseren Kräften nicht mehr verhindern…“. Mit ungefähr 5000 Beteiligten kam es zur bislang größten Schienenblockade. [Siehe dazu auch den Brief eines Beteiligten.]

Infolge der durch Traktoren blockierten Zufahrtsstraßen erreichte in der feuchtkalten Nacht von Sonntag auf Montag weder Blockierende noch Polizei irgendwelche Verpflegung, und die ruppige Räumungsaktion ab halb zwei mit anschließender achtstündiger „Unterbringung“ der Delinquenten auf einer zwar von Wannen eingekesselten, aber nach oben offenen Wiese geriet darüber augenscheinlich zur außergerichtlichen Strafvollstreckung.

Straßenblockade vorm Zwischenlager

Da der Castor-Transport durch mannigfache weitere Aktionen − darunter eine Blockade von 1.200 Schafen und 500 Ziegen, Abseilen von Greenpeace– und RobinWood-AktivistInnen sowie nicht zuletzt des Eichhörnchens, Bauern-Pyramiden und die „herzerfrischend andereGreenpeace-Bierlaster-Blockade kurz vorm Verladekran in Dannenberg − eine immer längere Verspätung eingefahren hatte, machten wir uns erst am frühen Montagabend über Waldwege nach Gedelitz auf, denn alle Hauptzufahrtsstraßen nach Gorleben waren längst gesperrt, blieben auch schon mal im Morast stecken und mussten unsern Kleinwagen freiwuchten, begegneten plötzlich mitten im Wald einem Polizeibus und befürchteten natürlich Schlimmes, wurden jedoch über Lautsprecher lediglich angeherrscht, das Fernlicht auszuschalten…

Im Gasthaus Wiese in Gedelitz, unmittelbar an der Straße zum Zwischenlager, dessen im Widerstand ergraute Wirtsleute wie schon bei manch früheren Gelegenheiten den Saal zum Übernachten und die namengebende Wiese als Feldlager zur Verfügung gestellt hatten, sammelten sich die Blockadeure in der ziemlich überheizten Schankraum zum letzten Aufwärmen vor einer langen kalten Nacht. In Sichtweite der Polizei ging es, am in gleißendes Licht gebadeten Zwischenlager vorbei, einige Kilometer durch Fichtenwald und erst hinter der Absperrung auf die Straße, wo es sich schon Hunderte, nein Tausende von Menschen aller Altersgruppen, so gut es ging, bequem gemacht hatten.

Die Organisation hat die Ini X-tausendmal quer übernommen und zumal nach den bösen Erfahrungen in Harlingen und im Lauf der Straßenblockade bei Laase, wo Polizisten einen Baumkletterer mit gezieltem Pfefferspray-Einsatz aus vier Metern Höhe zum Abstürzen bringen und ihn dann auch noch mit gebrochenem Brustwirbel zwingt, sich zweihundert Meter fortzuschleppen −, nach diesen noch aufzuklärenden Vorfällen wird auf enge Abstimmung mit der Polizei großer Wert gelegt.

Auch hier wieder Infozelte, regelmäßige Durchsagen, der wievielte Behälter gerade verladen wird, Vokü mit Pizza im Angebot und entsprechend langer Schlange davor, Dixi-Klos, Feuertonnen, aber auch viele wilde Lagerfeuer, deren sichere Unterhaltung im Hinblick auf die auch bei feuchter Witterung bestehende Waldbrandgefahr immer wieder angemahnt wird. Vor allem aber wieder gelebte Basisdemokratie mit wiederholter Einberufung des sog. SprecherInnenrats, in den die zu größeren „Nachbarschaften“ zusammengeschlossenen Bezugsgruppen Delegierte entsenden. Musikprogramm und sogar Kleinkunst-Darbietungen sorgen einige Stunden geradezu für Volksfestcharakter. Mit frenetischem Beifall wird die Durchsage von X-tausend bedacht, wonach sich auch an dieser Blockade über 5000 Personen beteiligen.

Perfekte Organisation

Der Asphalt ist eisig und wird mit Fortschreiten der Nacht immer noch kälter, derweil wenigstens das Nieseln von oben irgendwann aufhört. Iso-Matten und Strohsäcke zeigen ihre Grenzen, doch der Nachschub an Proviant, warmen Decken und großen Strohballen zum Stopfen von Säcken etc. kann tatsächlich ungehindert passieren. Als sehr nützlich erweisen sich übrigens die auf der einen Seite gold-, auf der anderen silberfarbenen sog. Rettungsdecken, so dünn wie Alufolie, die mit der goldenen Seite nach oben recht gut wärmen, andersrum hingegen kühlen und gegen ein Euro das Stück abgegeben werden. Hier und da dringt aus goldglänzenden Hügeln zufriedenes Schnarchen.

Um 21:30 Uhr dann das Ultimatum der Polizei an die BesetzerInnen, in einer halben Stunde die Straße zu räumen und, nachdem selbstredend auch nicht ein einziger Mensch Folge geleistet hat, zweimal in viertelstündigem Abstand die stereotyp wiederholte, hochbürokratisch verschwurbelte Durchsage, dass die Versammlung mit sofortiger Wirkung aufgelöst, sonach nicht mehr vom Versammlungsrecht gedeckt sei und ihre Räumung unmittelbar bevorstehe. Klagen gegen diese Anordnung seien ans örtliche Amts- oder Landgericht zu richten, hätten aber keine aufschiebende Wirkung. Christbaumwagen der Polizei sorgen unterdessen für blendende Beleuchtung der Szenerie.

Räumung

Viertel nach drei wird es schließlich ernst: die Räumung beginnt. Bei Unterhaken wird einfacher physischer Zwang und der Einsatz von Hilfsmitteln des einfachen physischen Zwangs in Aussicht gestellt. – Als die Staatsgewalt bemerkt, dass sich die ersten Reihen der Geräumten durch den Wald weiter nach hinten schleichen, um erneut auf der Straße Platz zu nehmen, müssen sich an den beidseitigen Waldrändern übermüdete PolizistInnen dicht aufreihen, jedeR zweite mit dem Gesicht Richtung Waldesdunkel. Austreten ist nun nicht mehr: Wer, getrieben von einem dringenden Bedürfnis, diese Kette durchquert, wird nicht mehr retour gelassen.

Doch die Räumung, die größtenteils ordnungsgemäß verläuft, geht überaus langsam voran, zumal es RobinWood-Aktivisten noch gelingt, von einem Strommast quer über die Straße zu einer Fichte ein letztes Drahtseil zu spannen, daran ein Transparent und dazu kopfunter sich selber zu hängen. Diesmal wird aufs Herabspritzen verzichtet; die Polizei führt eine ausgeliehene Hebebühne heran, und nach einigen Fehlschlägen gelingt es der zweiköpfigen Besatzung, die beiden mutigen Aktivisten unterm Beifall der Menge und begeistertem Robin-Wood-Skandieren abzuhängen.

Zu ebener Erde bedanken sich die Beamten, ebenfalls sichtlich am Ende ihrer Kräfte, derweil bei jeder/m, die/der sich freiwillig erhebt und hinter die Kette geht, wogegen etwa die trotzige Ansage: „Ich bleibe hier!“ augenblicklich Brutalität provoziert. Dann werden auch Frauen wie Säcke an den Extremitäten gepackt und an den Straßenrand geworfen, woraufhin es kurzzeitige Rangeleien setzt. − Aus einem Räumfahrzeug, das auf der freigewordenen Straße patrouilliert, kommentiert ein hörbar geschulter Polizeisprecher bemüht differenziert das Geschehen, beklagt sich über einen angeblich geworfenen, nun als Beweismittel sichergestellten „Gegenstand“, bittet um weiterhin kooperatives Verhalten, verteilt Lob und Kritik.

Dienstagmorgen kurz vor halb acht ist nach ca. rund achtzehnstündiger Blockade die Straße freigeräumt, doch uns, die wir uns „nur“ zwölf Stunden beteiligten, fehlen nach dieser Nacht die Kräfte, das Eintreffen des ersten Castor-Trucks abzuwarten. Wir schließen uns den großen Gruppen an, die sich auf den gefühlte zehn Kilometer langen Rückweg durch den Wald nach Gedelitz machen. In all die Triumphgefühle über diesen am längsten verzögerten Castortransport der Geschichte mischt sich allerdings auch Niedergeschlagenheit, dass er trotz dieses massenhaften friedlichen, bestens organisierten, bunt-kreativen zivilgesellschaftlichen Widerstands, der unbestritten von der Mehrheit der Bevölkerung unterstützt wird, auch dieser Transport schließlich seinen provisorischen Bestimmungsort erreicht hat, während die schwarzgelbe Koalition sich mit ihrer unverhohlenen Klientelpolitik demonstrativ unbeeindruckt gibt, ja ihre verlogene Rhetorik weiter verschärft und nach der Aufkündigung eines gesellschaftlichen Konsenses offenbar auch die des inneren Friedens und grundlegender rechtstaatlicher Regularien billigend in Kauf nimmt.

Nach der Räumung

Nach der Räumung

20.000 PolizistInnen mussten im Gefolge eklatant unverantwortlicher politischer Entscheidungen für die Durchsetzung dieser einzigen Maßnahme aufgeboten werden, doch die ca. fünfzig Millionen Euro Einsatzkosten werden nicht etwa den privaten Profiteuren, die seit den 50er Jahren allein 80 Milliarden Euro an Subventionen kassiert haben und derzeit eine 25prozentige Rendite auf ihr Kapital erzielen, in Rechnung gestellt, sondern in Zeiten der Schuldenbremse, prioritären Haushaltskonsolidierung bei notorischer öffentlicher Armut dem Land Niedersachsen, also dessen SteuerzahlerInnen aufgebürdet. Der Hebel bürgerschaftlichen Engagements und gewaltfreien zivilgesellschaftlichen Widerstands ist wahrlich kurz, ihn zu bewegen, bedarf unverhältnismäßig großer Kräfte, generationenlanger Ausdauer etc., während die angeblichen RepräsentantInnen der Volksmacht Gesetze, die nur einer kleinen privaten Interessengruppe frommen, mit allerlei Winkelzügen und Tricksereien im Schweinsgalopp durchs Parlament zu peitschen und unablässig widrige Fakten zu schaffen vermögen. In wenig mehr als einem Jahr sind die Beispiele kurzsichtiger Klientelpolitik bereits Legion − Schilder mit einem durchgestrichenen „Gorleben21“, die den Zusammenhang herstellen, wurden immer wieder hochgehalten −, die kostbaren positiven Energien der Regierten werden wie so viele andere knappen Ressourcen um des puren Machterhalts willen bedenkenlos verschwendet und darüber der gesellschaftliche Zusammenhalt, Grundvoraussetzung demokratischen Zusammenlebens, aufs Spiel gesetzt. − Folgerichtig versuchen z. B. in Lubmin − wie gesagt, noch vor Weihnachten das nächste Ziel eines Castor-Transports − bereits neonazistische Gruppen unterm Stichwort „Heimatschutz“ die Anti-Atom-Bewegung zu unterwandern und das wachsende Ressentiment der Bevölkerung gegenüber der Politikerpolitik für die eigenen, auf andere Weise menschenverachtenden Ziele auszuschlachten. Ein Blick über die Grenzen zeigt, dass bereits in jedem vierten EU-Mitgliedsland rechtspopulistische Parteien die Regierungspolitik mitbestimmen, und auch in der BRD beschädigt diese Regierung weit über die konkreten Beispiele von Stuttgart und Gorleben 21 hinaus die Demokratie.

Hoffen wir also, dass die Verfassungsklage der Parteien und die Klage der betreffenden Länder gegen die Aushebelung des Bundesrats Erfolg haben und ermuntern wir unseren noch relativ neuen und unbeschriebenen Bundespräsidenten, vormals bekanntlich ein recht blasser niedersächsischer Ministerpräsident, durch die Weigerung, eine auf jeden Fall illegitime, womöglich illegale, da verfassungswidrige Gesetzesänderung abzuzeichnen, Flagge zu zeigen und Profil zu gewinnen.

[Update: Hier noch die Foto-Dokumentation C. Jägers zur illegalen „Amtshilfe“ eines Flics im Wendland, eine Auflistung der Polizei-Rechtsbrüche des RAV und das TAZ-Interview mit dessen Vorstandsmitglied Stolle. − Und hier noch der Text der beeindruckenden Anti-Castor-Predigt von Pastor Jörg Prahler am 9.11.10 in Langendorf.]


* siehe FR-Titelseite vom 10.11.

 

** denn leider leider hat sich, was doch mal in aller Deutlichkeit gesagt werden muss, der Mobil-Provider E-Plus vor Ort für unsere eigentlich geplante Live-Berichterstattung als völlig untauglich erwiesen, ja mitunter selbst einfaches Telefonieren nicht zugelassen…

*** auffällig allerdings das völlige Fernbleiben von türkisch- oder arabischstämmigen oder auch schwarzen Menschen.

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7 Kommentare

  1. Alexa Kaufhof said,

    13. November, 2010 um 15:32

    Ich danke Euch, daß Ihr für mich und die vielen anderen, die – aus was für Gründen auch immer – nicht mitmachen konnten, den Kopf hingehalten habt. Das war sehr wichtig! Und ich bin froh, daß Ihr es offenbar einigermaßen unverletzt überlebt habt (was in diesem sogenannten Rechtsstaat leider keine Selbstverständlichkeit ist).

    • lutz, antje said,

      13. November, 2010 um 23:03

      Phantstisch geschrieben, ich danke euch für diese ausführliche authentische wunderbare Berichterstattung! das ist so viel wert. Schmeichelhaft für die Gastgeberin… und irgendwie war das alles halt sehr historisch, einzigartig, viele Superlative. In Lüchow ist irgendwie gute Stimmung, es kommt mir vor, als lächeln alle…?

  2. 14. November, 2010 um 11:39

    […] sich, die einzelnen Berichte von Demonstrationsteilnehmern nochmal zu lesen. Zum Beispiel auf dem Landwehrkanal-BlogDienstagmorgen kurz vor halb acht ist nach ca. rund achtzehnstündiger Blockade die Straße […]

  3. Frauke Schröder said,

    16. November, 2010 um 8:32

    danke, danke, danke für diesen wunderbar geschriebenen authentischen bericht mit diversen weitergerhenden infos. ich kann mich nur antjes worten anschließen, bevor ich mich hier unnötig wiederhole. ich werde alle nachfragenden auf diese seite verweisen. wir geben nicht auf!!!

  4. 17. November, 2010 um 11:55

    […] Einen ausfürlichen Bericht, z.B. auch übers Schottern, von einem weiteren Mitglied von „Aioli“  findet ihr im Landwehrkanal-Blog. […]

  5. Jorri Prinz said,

    17. November, 2010 um 20:48

    Vielen Dank, ihr Zwei, fuer den unglaublich ausfuehrlichen Bericht mit so vielen mir noch nicht bekannten Einzelheiten! Es war einfach toll mit euch im Wendland, und wir alle waren tief beeindruckt von eurem Einsatz – ihr habt noch viel mehr Zeit, Schlaf, Kompfort und Sicherheit geopfert als wir Anderen…meinen vollsten Respekt! Bis zum naechsten Castor…mit viel Aioli! 🙂

  6. 16. April, 2012 um 20:22

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