Obstruktion des Beteiligungsverfahrens

Grün-Massakrierung entlang der Bautzener Straße

Bautzener Rodungen 01

Bautzener Rodungen vom letzten Wnter

Wir können uns noch gut daran erinnern, mit welch großem Unmut die Mehrheit der zum Werkstattgespräch Schöneberger Schleife versammelten BürgerInnen die planerischen Visionen des Büros Thomanek Duquesnoy Boemans (TDB) vom Vegetationsstreifen entlang der Bautzener Straße quittierte. Wo jetzt noch ein artenreicher Bewuchs von Bäumen, Fliederbüschen und Philadelphus ein sommers lange blühendes Biotop bildet − Habitat, Rückzugsraum und Nahrungsquelle für eine Vielzahl von Vögeln, Insekten und Kleinsäugern, und nicht wenigen AnwoherInnen ein wesentliches Stück Lebensqualität ihres Wohnumfelds −, soll nach dem Willen von TDB ein monotoner Kurzrasenstreifen mit kleinkronigen Solitärbäumchen in ebenmäßigem Abstand für Transparenz, soziale Kontrolle, höhere Sicherheit und zu guter Letzt auch noch für weniger Müll sorgen.

Grüne Wand Mai '05

Grüne Wand der Bautzener Straße im Mai 2005

[Update vom 15.10.10: In Ergänzung der Antwort auf einen Kommentar zeigen wir hier einige Fotos von Baumfällungen, -kappungen und unfachgerechter -pflege entlang des Gehölzstreifens der Bautzener Straße im vergangenen Winter…] Diese wildgewachsene „Wand“ (wie sie zumindest den LandschaftsarchitektInnen erscheint), welche die Straße seit ehedem flankiert und, wie auf alten Luftaufnahmen zu erkennen, sogar den Krieg überstand, ist mit einer modernen rechnergenerierten Grünplanung offenbar inkompatibel. Den Rest des Beitrags lesen »