Trendsport statt Natur!

Zukunftsfähige Freiraumgestaltung

Jungbaumsterben 01

Jungbaumsterben im Görli 01 (zum Vergrößern anklicken!)

Unser Frohlocken, dass nach langen Wochen absoluter Untätigkeit einer offensichtlich unfähigen Fremdfirma gekündigt und das Wässern von Baum und Strauch wieder in die Hände eigener Mitarbeiter gelegt wurde, war leider verfehlt: Der Görli, um nur eine F’hain-Kreuzberger „Grün“anlage beispielhaft herauszugreifen, dorrt weiter vor sich hin. Manche Jungbäume sind bereits abgestorben, andere befinden sich in  kritischem Zustand, Büschen und Sträuchern geht’s kaum besser, aus Rasen ward längst schon Stroh −, doch gegenläufig zu diesem steten Niedergang findet das trendige Hobby des Grillens triefiger Kadaverfetzen eine nur immer wachsende Fangemeinde.

Jungbaumsterben 02

Jungbaumsterben 02

Zwei Mitarbeiter des Grünflächenamts erklären derweil auf Befragen, dass sie jeden zweiten (!) Tag mit der Entmüllung des künstlichen Wasserlaufs beschäftigt seien, der den sonst umkippenden Parkteich speist (und übrigens von BezirksamtsmitarbeiterInnen für eine wassernahe Naturerfahrung von Kindern für weit besser geeignet befunden wird als dieser), so dass für die Wässerung von Bäumen oder gar Büschen leider keine Zeit mehr bleibt.

Anwachsgarantie und Wässerungspflicht

In dieser Hinsicht hätten wir nun gerne mal Klarheit, ob in Friedrichshain-Kreuzberg die Gartenbaufirmen, wie allgemein üblich, zwei bis drei Jahre [Pflegevertrag nach DIN 18919:  „Entwicklungs- und Unterhaltungspflege von Grünflächen“] oder tatsächlich nur „sechs Wochen“ Anwachsgarantie übernehmen, für welchen Zeitraum sie mithin auch wässerungspflichtig sind. − Gegenüber verschiedenen Leuten treffen dieselben leitenden Mitarbeiter da schon mal recht unterschiedliche Aussagen. Nachfragen per Mail zum gesamten Komplex bleiben leider geradezu prinzipiell ohne Antwort, sind wahrscheinlich noch immer nicht devot genug formuliert. − Und wenn nun aber doch, wovon wir mal ausgehen, die erste Version zutrifft, für die Bewässerung also zwei bis drei Jahre die Firmen aufkommen müssen, ist es von öffentlichem Interesse zu erfahren, ob sie nunmehr wegen offenkundiger Vertragsverletzung in Regress genommen und bspw. im Herbst Ersatzpflanzungen vornehmen werden. Recherchen haben jedenfalls ergeben, dass manche Firmen dazu anstandslos und sogar wiederholt bereit sind. Auch hier sollten Verträge durchaus mal offengelegt werden!

Der Park, die Drogen und der Müll

Jungbaumsterben 03

Jungbaumsterben 03

Da es andererseits einfach nicht möglich scheint, massive und sich zugleich in die Umgebung fügende Abfallkörbe z.B. aus Rundhölzern von den so zahlreich gefällten Bäumen fertigen zu lassen (in Kreuzberg und Friedrichshain fielen und fallen in dieser Brut- und Vegetationsperiode zusammen immerhin weit über zweihundert),  brandsicher mit Blech auszukleiden und mit einem ausreichend schweren, krähensicheren Deckel zu versehen, bleibt Ver- und Entmüllung auch weiterhin die prioritäre Problematik besonders in diesem Park −, wenn wir mal von dem kinder- und jugendgefährdenden sowie nach Aussage von Amtsvertretern sogar die Sicherheit Erwachsener bedrohenden Handeln mit weichen Drogen absehen.

Entsorgen von Grillkohle

Brandgefährliches Entsorgen von Grillkohle

Wenigstens hier gibt es, wie berichtet, ja Hoffnung, denn zur Herstellung höherer Transparenz und einer, sichere Parknutzung gewährleistende Überschaubarkeit wird die biologische und/oder pyrotechnische Lösung nicht erst abgewartet, sondern noch vor Monatsende in Vollstreckung einer amtsübergreifenden Abstimmung und selbstredend unter Berücksichtigung des Vogelschutzes das Buschwerk zurückgeschnitten und ausgelichtet.

Jungbaumsterben 05

Jungbaumsterben 04

Dass dies − mal ganz abgesehen von dieser abenteuerlichen Begründung − die Pflanzen in dieser Hitze einfach nicht vertragen und nur noch schneller von grün zu braun wechseln, können auch unsere aktuellen Fotos aus einer der repräsentativsten Grünanlagen überhaupt: dem Münchner Hofgarten illustrieren, wo mit Sicherheit hochqualifizierte HofgärtnerInnen zu Werke gehen, heuer allerdings selbst in solchem Ambiente offenbar nach dem Grundsatz form follows function.

Mehr Sand!

Jungbaumsterben 06

Jungbaumsterben 05

Deshalb sollte man auch im Geist der Neuen Kreuzberger Politik (NKP) in tragfähig-zukunftstauglicher Antizipation der angesichts allgemeiner Fortwurstelei unweigerlich heraufziehenden Entwicklung − und dabei auch noch bürgerInnenfreundlich einen im Rahmen jenes unvergessenen Görli-Familienfests am 26.6.10 geäußerten Vorschlag aufgreifend − auch diesen Park in einen großen, Agaven gesäumten Beachvolleyball-Platz verwandeln.

Skatingkompatibel

Münchner Hofgarten 01

Im Münchner Hofgarten (bitte anklicken!)

Gleichermaßen weist natürlich auch die Art der Gestaltung jener „behutsamen Anbindung“ der ehedem so „abgehängten“ (Bürgermeister Schulz) nordöstlichen Görli-Ecke  an die Lohmühleninsel mit klarer Formensprache in die Zukunft −, möge vorerst auch der Flyover über Straße und Landwehrkanal noch fehlen, aber für so etwas steht allemal noch irgendwo ein Fördertopf.

Ansonsten bleibt uns nur das Warten auf den fürs Wochenende angekündigten Temperatursturz und den Tag, wenn der Regen kommt…

Anbindung 02

Behutsame Anbindung

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10 Kommentare

  1. Prima Klima said,

    22. Juli, 2010 um 12:36

    Friedrichshain-Kreuzberg ist anders, und das ist nicht selbstverständlich.

    Was bisher geschah:
    Im „grünsten Bezirk Berlins“ richtet sich die Grün – Rot – Rote Bezirksregierung, genau wie es die Bürgerinnen und Bürger erwarten, konsequent nach den Kriterien von Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Ökologie.

    Hier gibt es nicht nur bekanntermaßen die innovative NKP (= Neue Kreuzberger Politik) des „Gelbflächenamts“. Hier gibt es auch neuerdings „Grüne Leitlinien zum Klimaschutz“. In unserem Bezirk ist die dominierende „grüne“ Partei mit ihrem „grünen“ Bürgermeister auf ganz neuen Wegen unterwegs:

    Hier soll „der CO2 – Ausstoß bis ins Jahr 2020 um rund 45 % vermindert werden.“ Damit das auch klappt, schaut die regierende Partei seit Jahren (!) konsequent untätig dabei zu, wie – meist unter Angabe von unglaubwürdigen Gründen – massenweise unnötig Bäume im Bezirk vom bezirklichen „Gelbflächenamt“ gefällt werden. Zur Zeit sind es 222!

    Die zunehmenden Fällungen sind in der jetzigen Brut- und Vegetationsperiode zwar verboten, aber egal: Friedr.-Kreuzberg ist anders, und das ist nicht selbstverständlich.

    Zwar haben die Grünen in ihrem aktuellen Klimaschutzprogramm erkannt, „Bäume speichern CO2“ und „produzieren Sauerstoff“, auch verkünden sie entschieden als Programmpunkt:

    „Keine Baumfällungen: Wo immer möglich ist zu verhindern, dass vorhandene Bäume auf öffentlichen Flächen gefällt werden.“

    Aber wer wird denn so unfair sein und von den „Grünen“ auch praktische Maßnahmen, das heißt, den KONKRETEN KONSEQUENTEN EINSATZ u.a. gegen die derzeitigen nach Naturschutzrecht verbotenen Fällungen in der Brut- und Vegetationsperiode erwarten???

    Wissenschaftler sagen, dass in den Städten wegen der Klimaerwärmung unbedingt der wertvolle bestehende Baumbestand erhalten werden muß und dass wesentlich mehr Bäume angepflanzt werden müssten, um gegen die Hitze anzugehen. Denn Bäume kühlen durch die Wasserverdunstung über ihre Blätter die Umgebung.(Außerdem müssten flächendeckend Fassadenbegrünungen sowie Dachgärten her. Auch viel mehr Grünflächen/ Freiflächen sind nötig, anstatt immer mehr Flächen zuzubauen u. zu versiegeln.)

    Aber Friedr.-Kreuzberg ist anders: Im Bezirk werden Baumbestand und Grünflächen faktisch immer weiter reduziert.

    „Hier werden lebenswerte Wohnumfelder erhalten oder neu geschaffen.“ heißt es begeistert auf der Bezirks – Webseite der Partei. Das erleben die BürgerInnen täglich hautnah!

    Auch durch überteuerte, sinnlose Baumaßnahmen, wie sie gern von Baustadträtin Frau Kalepky (parteilos, Mitarbeiterin der Grünen) durchgeführt werden. Sie ist auch für das „Gelbflächenamt“ verantwortlich, das nicht nur in der derzeitigen Hitzwelle das Stadtgrün verdorren lässt. – Wassersparen ist schließlich auch ökologisch, oder?

    Im östl. Görlitzer Park wurde im Rahmen einer mehrere hunderttausend Euro teuren Baumaßnahme eine von zwei lastwagenbreiten Toreinfahrten erst erstellt, dann wurde sie wieder zugebaut. Toll!
    Den Zweck von 2 lastwagenbreiten Einfahrten im Abstand von wenigen Metern zueinander, konnten (oder wollten) weder Politik noch Verwaltung den interessierten Bürgerinnen und Bürgern je erklären. Außerdem ist dort eine beängstigend steile Treppe gebaut worden, ohne Geländer. Die macht überhaupt gar keinen barrierefreien Eindruck!
    Aber sei’s drum: Das viele, viele Geld aus dem Programm „Stadtumbau-West“ mußte wohl einfach ausgegeben werden! Wen schert da das ökologisch wertvolle Biotop, dass zum Entsetzen der Anwohnerinnen und Anwohner z.T. massiv durch die Baumaßnahmen zerstört wurde? – Die „Grünen“ offenbar nicht.

    Sehr beeindruckend ist auch die innovative Drogenbekämpfungsstrategie in Friedr.-Kreuzberg.
    Man hat hier erkannt: Wenn Büsche z.B. im Görlitzer Park gerodet werden – wie es für die kommenden Tage geplant ist (!) dann verschwinden die Dealer aus dem Park und das Drogenproblem ist gelöst.

    Halleluljah, das ist genial!
    Die Dealer können dann ihre Drogen nicht mehr im Gebüsch verstecken. Da sie sie natürlich nirgendwo anders verstecken können, ist das Dealerproblem damit für immer gelöst. Zugegeben, – die Parks werden dadurch immer öder und reduzierter, eben immer weniger grün, aber:

    Sicherheit geht vor Klimaschutz in Friedr.-Kreuzberg! Toll! Das macht auch menschlich garantiert ein prima Klima im Bezirk.

    Nach geltendem Naturschutzrecht ist es zwar zum Schutz der Vögel, die Büsche als Brutstätten brauchen, verboten i.d. Brut- und Vegetationsperiode Büsche zu roden, aber egal.-
    Friedr.-Kreuzberg ist anders, und das ist nicht selbstverständlich.

    Auch in Sachen „gender“ sind die Grünen ganz vorn. Sie haben erkannt: Wenn die Bäume gefällt werden, können sich keine Vergewaltiger mehr hinter den Bäumen verstecken!

    Nicht nur die Wissenschaft staunt über die neuen Erkenntnisse und die garantiert zielführendende Vorgehensweise der „Grünen“:

    Stehen keine Bäume mehr, gibt es keine Vergewaltiger mehr. Gibt es keine Büsche mehr, gibt es keine Dealer mehr.

    Einfach genial.

  2. Kreuzberger Stepp(k)e said,

    22. Juli, 2010 um 14:46

    „Friedrichshain-Kreuzberg ist anders, und das ist nicht selbstverständlich. …“
    ist ein Spruch der Grünen, der sich gut anhört, aber doch mal überprüft werden sollte.

    Der mit Rodungen oder Fällungen oder Austrocknung geführte Kampf gegen Dealer und Vergewaltiger ist auch in anderen Bezirken festzustellen.

    Ein Alleinstellungsmerkmal Friedrichshain-Kreuzbergs ist das also nicht.

    Da müssten die Grünen und ihre Stadträtin doch noch deutlich kreativer und bestimmter agieren, um anders als die anderen zu sein.

  3. Prima Klima said,

    22. Juli, 2010 um 15:41

    @ Kreuzberger Stepp(k)e

    Stimmt genau!

    Deshalb habe ich den Satz
    „Friedrichshain-Kreuzberg ist anders, und das ist nicht selbstverständlich“
    auch aus Gründen der Ironie wiederholt zitiert.

    Die Grünen tun insgesamt stets so, als wären sie fortschrittlich, ökologisch, „links verortet“ (Zitat Renate Künast !), nachhaltig – eben anders als die anderen Parteien. Tatsächlich sind sie aber längst „zu etabliert“ und „zu angepasst an die anderen Parteien“ wie es der bekannte Bundestagsabgeordnete der „Grünen“, Herr Ströbele, mit Direktmandat für Friedr.-Kreuzberg (!) mal festgestellt hat.

    Früher haben „die Grünen“ selbst Bäume gerettet, heute muß man die Bäume vor einer „grün“ dominierten Bezirksregierung und der ihr unterstellten Verwaltung retten!

    Mit der Bürgerinnen- und Bürgerbeteiligung ist es im Bezirk bekanntlich auch nicht weit her. Dabei kommen die „Grünen“ ursprünglich selbst aus einer Bürgerinitiativenbewegung von unten: Aus der Umwelt- und Friedensbewegung, Frauenbewegung usw. Sie waren auch mal für soziale Gerechtigkeit. Davon ist – außer Parteipropaganda in der Praxis leider kaum mehr etwas übrig. Auch auf Bundesebene:

    Ich erinnere an den seit Jahren andauernden Kriegseinsatz in Afghanistan, für den die übergroße Mehrheit der Grünen im Bundestag immer wieder unbeirrt stimmt. Ich erinnere an die Einführung von Hartz – IV/Agenda 2010 unter der Rot-Grünen Bundesregierung. Letztere hat zur zunehmenden Massenverarmung, zur flächendeckenden Einführung eines Niedriglohnsektors und zum anhaltenden Abbau von sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen im großen Stil geführt.

    Ich erinnere an die Zustimmung der „Grünen“ zu folgenschweren Deregulierungen der Finanzmärkte, die mit zur heute noch bestehenden Finanzkrise geführt hat.

    Die Bundestagsabgeordneten der Grünen halten sich heute auch an die Geheimhaltung im SoFIn – Ausschuss. Anstatt, wie es z.B. Harald Schumann, Redakteur beim Tagesspiegel, zu recht fordert, endlich die deutsche Öffentlichkeit darüber zu informieren, zu welchen Bedingungen die Milliarden Steuergelder aus dem Rettungsfonds an welche jeweiligen deutschen Banken vergeben werden. – Das wäre mal eine Leistung im Sinne der Demokratie!

    Aber: An den Grünen ist eben leider nichts anders.

    • Kreuzberger Stepp(k)e said,

      22. Juli, 2010 um 20:09

      @ Prima Klima

      Nun hat Harald Schumann eine Vita, die weit über die eines Redakteurs beim Tagesspiegel hinausgeht.
      Auf die Idee, die Grünen nun für alles haftbar zu machen, was in den letzten Jahren in der Republik, Europa, der Welt falsch lief, anders hätte laufen können bzw. müssen, wäre er wohl nicht gekommen und würde er auch nicht kommen.

      Warum sich so mancher Ärger bei Dir nicht auch und gerade in Richtung der SPD entlädt (wenn Du die CDU und die FDP schon außen vorlässt), das sollte Dir schon mal eine Überlegung wert sein.

      Man kann was bewegen !!!
      Sollte sich aber – wie der Spruch der Kreuzberger Grünen diese angesichts der Artikel hier auch nachdenklich stimmen sollte – schon ein wenig an der Realität orientieren.

  4. alias said,

    22. Juli, 2010 um 20:11

    Bericht aus 2 Straßen Kreuzbergs

    Heute war ich i.d. Urbanstraße und in der Dieffenbachstraße. Eine Mitarbeiterin des Gesundheitsamts Urbanstraße war entsetzt zu hören, dass 222 Bäume im Bezirk gefällt werden. Sie will sich informieren und beim Grünflächenamt beschweren. Die Bäume Urbanstr. 24, Baumnr. 17 sowie Urbanstr. 125/Baumnr. 163 haben ein weißes Stoffband (Symbol des bundesweiten Netzwerkes für von Fällung bedrohten Bäumen) um.

    Auch ein Mitarbeiter einer „Spielhölle“ in der Urbanstraße konnte das mit den Baumfällungen nicht verstehen. Er hat mich netterweise gleich zu einer kühlen Apfelschorle eingeladen, um sich darüber zu informieren.

    : )

    In der Dieffenbachstraße 55 stehen die Bäume Nr. 38 und 27 (gegenüber von 38) noch. Diese sollten ja laut Gartenbaufirma gefällt werden. Sie haben auch weiße Tücher um. Die Infozettel, auf denen die

    Telefonnummern des für die Baumfällungen verantwortlichen Grünflächenamtsleiters
    Herr Schädel: 90298 – 8024 (Vorz. Frau Keller)

    und von
    Frau Bezirksstadträtin Kalepky: 90298 – 3260
    standen, waren nicht mehr an den Bäumen.

    Die Leute vom Kindergarten, vom Cafe und vom Kopierladen in der Dieffenbachstraße sagten alle, sie finden die Baumfällungen nicht gut!

  5. Prima Klima said,

    22. Juli, 2010 um 20:41

    @Kreuzberger Stepp(k)e

    Ich mache die Grünen nicht „für alles haftbar (…) was in den letzten Jahren in der Republik, Europa, der Welt falsch lief“. – Das wäre in der Tat unrealistisch.

    Aber ich kritisiere, was sie als Rot – Grüne Bundesregierung in der Realität Verheerendes mit beschlossen hatten und ich kritisiere das, was sie in Friedrichshain- Kreuzberg als dominierende Kraft in der Bezirksregierung auf Bezirksebene machen.

  6. Kreuzberger Stepp(k)e said,

    23. Juli, 2010 um 10:42

    @Prima Klima
    Wenn ich mich richtig erinnere, ist es eine SPD-Senatorin namens Ingeborg Junge-Reyer, die im Rahmen ihres Verantwortungsbereiches die Geschicke des Landes Berlin lenkt und für bestimmte Entwicklungen verantwortlich ist, die auf diesen Seiten auch schon heftig und mit absolutem Recht kritisiert wurden.

    Die auch nicht durch die Grünen zu verantwortende Haushaltslage des Landes führt auch zu Entscheidungen, die negativ auf die Bezirke durchschlagen.

    Zudem gibt es eine SPD, die bis hinein in die Fraktionen der Bezirksparlamente – auch – den Naturschutz betreffend auffällig unauffällig agiert.
    Und so sie Entscheidungen fällt, so wird im Vorfeld heftig links geblinkt, dann aber ganz entschlossen rechts gefahren.

    Vielleicht solltest Du Dich auch mal ein wenig auf die SPD konzentrieren.
    Vielleicht ist bei der SPD aber auch Hopfen & Malz verloren und eine Auseinandersetzung mit dieser Partei überflüssig.

    Mit dem Verweis auf die SPD möchte ich die FK-Grünen und ihre Stadträtin nicht von der Verantwortung für die ein oder andere Entscheidung und Entwicklung im Bezirk freisprechen. Da geht noch was.

  7. Prima Klima said,

    23. Juli, 2010 um 20:00

    @ Kreuzberger Stepp(k)e

    Genauso wie Du das schreibst, sehe ich das :
    „Vielleicht ist bei der SPD aber auch Hopfen & Malz verloren und eine Auseinandersetzung mit dieser Partei überflüssig.“

    Und ich frage mich, ob es mit den „Grünen“ nicht auch so ist. Da letztere im Bezirk F.-K. dominieren, habe ich mich auf diese Partei konzentriert. Wir können aber gern eine Partei nach der anderen analysieren u. kritisieren. Nur würde das, glaube ich, doch den Rahmen dieser Webseite sprengen. Hier geht es ja hauptsächlich um den Erhalt von Bäumen, und damit um Nachhaltigkeit, praktischen Klimaschutz und Ökologie , vor allem im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg u.a. am Landwehrkanal insgesamt.

  8. Kreuzberger Stepp(k)e said,

    24. Juli, 2010 um 10:09

    @Prima Klima
    Zitat:
    „… Und ich frage mich, ob es mit den „Grünen“ nicht auch so ist. Da letztere im Bezirk F.-K. dominieren, habe ich mich auf diese Partei konzentriert. Wir können aber gern eine Partei nach der anderen analysieren u. kritisieren. Nur würde das, glaube ich, doch den Rahmen dieser Webseite sprengen. …“

    Na, das kommentier‘ ich denn doch besser nicht. 😉

    • Tina Tiger said,

      28. Juli, 2010 um 12:52

      @ Kreuzberger Stepp(k)e

      Wie stoppen wir die noch laufenden 222 Baumfällungen in Friedr.-Kreuzberg, die das „Bezirksamt/Amt für Umwelt und Natur/Fachbereich Naturschutz und Grünflächen“ durchführt?
      Wie erreichen wir, dass das Amt unter Frau Bezirksstadträtin Kalepky künftig eine „Baumpolitik“ macht, bei der im Sinne des Klimaschutzes und der Nachhaltigkeit prinzipiell der Erhalt der Bäume das oberste Ziel ist und nur bei unstrittiger Notwendigkeit gefällt wird?


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