WSA gibt sich rührig

Mehr oder weniger Bauzäune?

Big Bags Baerwaldbrücke

Big Bags Baerwaldbrücke

Im Rahmen des sog. Drei-Säulen-Modells des WSA werden alle landseitigen Absperrungen mit den Ergebnissen der Taucheruntersuchungen abgeglichen und ggf. noch vermehrt (am spektakulärsten am Planufer unterhalb der Admiralbrücke, wo es sich übrigens nicht einmal um Regelbauweise handelt!). Hier kann jetzt jede Woche ein alter Schaden als neu erklärt werden, bis alle Kanalufer eingezäunt sind. Auch um eher symbolischen oder reinen PR-Maßnahmen entgegenzuwirken, verlangen wir für jede neue Strecke eine sofortige statische Berechnung, damit jeweils die Notwendigkeit eines Bauzauns nachgewiesen wird. Immerhin wurden die Stellen bereits wasserseitig gesichert. Und sollten weitere neue Schäden auftreten, sind diese nur wasserseitig, und zwar durch Spundwände zu sichern!

Weitere Bauwerksverschlechterung durch Schifffahrt verhindern!

„Um eine Verlangsamung der Zustandsverschlechterung über Wasser zu erreichen, werden im Oktober 2009 Fugenpflegemaßnahmen mit Bewuchsentfernungen durchgeführt“, lässt das WSA verlauten. Wir wären weit mehr beeindruckt, wenn zur Verlangsamung der Zustandsverschlechterung unter Wasser endlich eine Reduzierung von Fahrgastschiffsfrequenz, -größe und -tiefe der Bestandsflotte in Betracht gezogen würde. Um die vom Schiffsverkehr  verursachte Verschlechterung zu dokumentieren, stehen Technik und Vergleichsdaten ja nunmehr zur Verfügung. − Dagegen fällt uns auf, dass die Ausflugsdampfer wieder die Geschwindigkeitsbegrenzung von 6 km/h munter überschreiten…

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