Baumschnitt à la Haareschneiden?

Welche Sicherheit bieten halbe Spundwände?

Warum nicht Einpressen, Aufständern und Nachrammen in einem Arbeitsgang im Herbst?

Es bleibt an dieser Stelle auch zu fragen, warum, wenn die Aufständerung der verpressten Bohlen in Abschnitt 6 ohnehin erst im Herbst erfolgen soll, nicht auch die Einpressung erst dann vorgenommen wird. Das zum Erreichen des nötigen 10m-Lichtraumprofils jetzt, in der Vegetationsperiode, erforderliche Beschneiden der Linden wäre im Herbst, wenn die Äste ca. 50 cm nachgewachsen sein werden, nämlich zu wiederholen.

Dies aus baumschützerischer Sicht nicht zu empfehlende doppelte Beschneiden derselben Äste wäre jedenfalls nur dann zu akzeptieren, wenn bereits die eingepressten, einen Meter aus dem Wasser ragenden, aber eben noch nicht auf Endtiefe gebrachten Teilstücke, die eine Beräumung der Betonklötze aus Sicherheitsgründen noch nicht erlauben, im Falle eines tatsächlichen Versagens der Uferwand gleichwohl ein Mehr an Sicherheit brächten.

Dass Vorpressen, Aufständern und Auf-Endtiefe-Rammen sehr zügig vonstatten gehen kann, hat sich im Abschnitt 3 (Tempelhofer Ufer/Schöneberger Str.) gezeigt und vielleicht wäre es auch hilfreich, die Erfahrungen mit Abschnitt 2 (Herkulesufer) abzuwarten, wo im Mai gerammt werden soll.

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