Naturhaushalt und Landschaftsbild

BaumschützerInnen-Info vom 10.1.09

Spundbohlen-Verpressung macht Probleme

Schon eine Weile befindet sich das Mediationsverfahren zur Zukunft des LWK in seinem zweiten Jahr, und so haben wir die 5. Sitzung des Arbeitskreises Naturhaushalt und Landschaftsbild am vergangenen Mittwoch (7.1.) zum aktuellen Anlass genommen, unsere bekannten Forderungen erneut zu bekräftigen.

Von der Spundwandfront war derweil als Neuigkeit zu berichten, dass die Einpressung der temporären Stahlbohlen am Corneliusufer noch immer nicht abgeschlossen, geschweige am Herkulesufer fortgesetzt werden konnte, da man im Bereich des geplanten Trassenverlaufs immer wieder auf harte mergelartige „Linsen“ im märkischen Sand stößt, die eine Einpressung der Teile, ob nun gestückelt oder nicht, unmöglich machen. Eine lärmige Rammung ist vielmehr unumgänglich, aber wenigstens insoweit relativ unproblematisch, als es auf dieser Strecke keine eigentliche Wohnbevölkerung gibt. (Wenn man übrigens hier im Vorfeld bspw. TU-Bodenkundler nach ihren einschlägigen Erkenntnissen befragt hätte, wäre klar geworden, dass die zur Baugrundsondierung von der BAW vorgegebenen 50-Meter-Bohrabstände viel zu groß gewählt waren. In diesem Zusammenhang kam nun vom Mediationsteam der Vorschlag, die TU möge bitte, da es ja sicher nicht geheim sei, ihr einschlägiges Datenmaterial im Gläsernen Büro des WSA öffentlich zugänglich machen.)

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