BürgerInnenbeteiligung

BaumschützerInnen-Info vom 10.1.09

Eine notwendige Bedingung nachhaltiger Planung!

Wir müssen anscheinend immer wieder daran erinnern, dass es ohne das breite BürgerInnen-Engagement gegen die geplanten naturzerstörenden Hauruck-Maßnahmen des WSA nach jahrzehntelanger Schlamperei dieses Mediationsverfahren überhaupt nicht gäbe und damit auch nicht diesen „unikalen“ Versuch (WSA-Pressesprecherin Evelyn Bodenmeier), bei der Sanierung einer Wasserstraße im Vorfeld der Planung eine möglichst vollständige Artikulierung aller involvierten Interessen hinter den scheinbar unversöhnlich aufeinander prallenden Positionen zu ermöglichen, um in dem dadurch naturgemäß entschleunigten und komplexen, in der Simultanität einer Vielzahl von Perspektiven an ein kubistisches Gemälde erinnernden Prozess (Mediator Kessen) zunächst die Konfliktlinien herauszuarbeiten und dann idealerweise zu Lösungen zu gelangen, die als Ergebnis eines weitestgehenden Interessenausgleichs von allen Beteiligten auch akzeptiert werden können.

Die umfassende Einbeziehung aller Betroffenen ist gemäß Lokaler Agenda 21 oder der Leipziger Charta wiederum eine der notwendigen Bedingungen von Nachhaltigkeit (stadt-)planerischer Lösungen. Und angesichts der gegenwärtigen krisenhaften Zuspitzung der ökologischen, ökonomischen und sozialen Probleme ist es allerhöchste Zeit, mit diesen hehren Zielen und Absichtserklärungen endlich ernst zu machen!

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