Die BI ein Bremsklotz?

BaumschützerInnen-Info vom 10.1.09

Vertreterin des NABU Berlin kritisiert Mediation

Ausgerechnet die von den drei beteiligten Naturschutzverbänden einzig anwesende Vertreterin des Berliner Landesverbands des Naturschutzbunds (NABU), die zunächst erfreulicherweise unsere nun schon ein Jahr alte Forderung nach einer floristisch-faunistischen Bestandsaufnahme im und am LWK wiederholte, fiel uns gleich darauf leider einmal mehr in den Rücken, als wir angesichts der ablehnenden Haltung einer maßgeblichen WSA-Vertreterin gegenüber solchen umfassenden Kartierungen und der verwunderten Frage nach ihrem Zusammenhang mit der Instandsetzung der maroden Ufermauern, Zweck und Dringlichkeit durch Rekurs auf Artenschutzprogramm, Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL), Qualifizierung des natürlichen Potentials als Verbindungsweg, Wander- und Ausbreitungskorridor u.dgl.m. erneut zu begründen und zu kontextualisieren versuchten.

Die NABU-Vertreterin, die ohnehin nur sporadisch anwesend ist, denn „es gibt Wichtigeres zu tun“, kritisierte unsere Ausführungen als Ausdruck bloßen Wunschdenkens − besser wär’s, das WSA legte erstmal eine Planung vor, die man dann ja unter Naturschutzaspekten modifizieren könne − und beklagte sich ansonsten nachdrücklich über die Langwierigkeit des Verfahrens, die nach ihrer Meinung vor allem dem viel zu breiten Raum geschuldet sei, der in den Diskussionen den BürgervertreterInnen zugebilligt werde, so dass sie selbst sich nur widerstrebend habe durchringen können, zu dieser Sitzung des AK Naturhaushalt und Landschaftsbild überhaupt noch zu kommen − und musste sich postwendend von der Mediatorin daran erinnern lassen, ja nicht als Privatperson, sondern für eine Institution und deren Interessen an diesem Verfahren teilzunehmen.

Die Partizipation von BI/Verein Bäume am Landwehrkanal als Störung, Verzögerung, Zeitvergeudung?! Wie verträgt sich solche Einschätzung mit der Tatsache, dass der NABU Berlin offiziell zum gleichnamigen Aktionsbündnis gehört? − Da die Reeder niemanden in diesen Arbeitskreis entsenden, erhielt die mediationsmüde Naturschützerin jedenfalls von keiner Seite Zustimmung.

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1 Kommentar

  1. Alphons H. Marxer said,

    10. Januar, 2009 um 5:44

    Ein altes deutsches Sprichwort, dass da sagt:-“ Der dümmste in der Familie wird Pfarrer.“ Sorry – möchte hier keinen Berufsstand diskreditieren.
    Wenn ich aber hier eine solche „Aussage“ von einer NABU – Vertreterin lesen muss, drängt es mich gerade zu solchem zynischen Vergleich. Hat diese Dame denn Futterneid? Einfach grauenhaft, unerträglich. In Zukunft sollte sie doch lieber etwas besseres zu tun haben, als sich herab lassend ihre, ach wie so wichtige Stellung bei der NABU bei dieser Mediation zu repräsentieren.
    Unter Protest hätte ich solch ein Meinungsbild von WSA etc. noch verstehen können.

    Bei den „Grünen“ gab’s doch in der kürzeren Vergangenheit ein sogenanntes „schwarzes Schaf“ , das in die …freie…,gut dotierte Stellung, in die Marktwirtschaft gewechselt ist.
    Der blaue Dunst den die Worte dieser NABU – Vertreterin erzeugt gibt mir, unterstelle ich hier, einiger Vermutungen freien Lauf. WSA vielleicht??

    Einfach grauenhaft, unerträglich !!


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