Mediation und der Umgang miteinander

BaumschützerInnen-Info vom 16.12.08

Vom Rauschen im Kanal

Einsteinufer

Untersuchungsfläche am Einsteinufer

Dass die Terminbekanntgabe und Kooperation vor Ort noch immer zu wünschen übrig lasse, bedauerte Amtsleiter Scholz, stellte sich aber vor seine MitarbeiterInnen, für die die Erfordernisse und Gepflogenheiten von Mediation und BürgerInnenbeteiligung noch immer unvertraut seien; wenn dann auch noch Unsicherheit oder Missverständnisse hinzukämen… − Freilich bleibt festzuhalten, dass die WSA-MitarbeiterInnen vor Ort seit Baubeginn immer mehr auf Zeitdruck machen, jede Verzögerung zum hohen Kostenfaktor stilisieren und gravierende baumrelevante Entscheidungen am liebsten ad hoc in kleinem Kreis, zu dem BI-VertreterInnen offenkundig nicht gehören, durchsetzen würden.

Brachvogel

Untersuchungsfläche am Brachvogel

Auch bei der Auswahl der Versuchsflächen, die interdisziplinär und mit innovativen Verfahren auf Hohlräume und Wurzelverläufe hin sondiert werden sollen, indem der Göttinger Professor Weihs sowie die Firma Wiebe noninvasive geophysikalische Methoden einsetzen werden (Widerstandstomographie und Georadiologie) und anschließend TU-Bodenkundler z. B. durch Aufgrabungen die Ergebnisse validieren sollen, wurden BI-VertreterInnen in unterschiedlichem Maße vor vollendete Tatsachen gestellt, ihre Vorschläge nicht gehört, sondern das längst Beschlossene vor Ort nur mehr verkündet. Die Bodenkundler der TU aber wurden gar nicht erst einbezogen, und zugleich steht der förmliche Forumsbeschluss zu diesem Komplex nach wie vor noch aus.

Offene Kommunikation, Transparenz, nachvollziehbare Entscheidungsabläufe, Einhalten von Vereinbarungen, Beteiligung auf Augenhöhe − alles Dinge, die in diesem Verfahren und gegenüber dieser Behörde immer wieder eingeklagt werden müssen und jedenfalls noch weit davon entfernt sind, selbstverständlich zu sein.

Advertisements

1 Kommentar

  1. xonra said,

    20. Dezember, 2008 um 12:10

    Bla Bla Bla, ohne dass die politisch Verantwortlichen aus den schwatzhaften Ministerien (Klimaschutz Nachhaltigkeit Bürgerbeteiligung) ihre Richtlinienkompetenz gegenüber den untergeordneten Ämtern einsetzen, werden diese Damen und Herren so weitermachen wie bisher. Selbstverständlich wird die „Beteiligung auf Augenhöhe “ erst, wenn diese ihre Arbeit im Sinne des Gemeinwohls machen. Die arbeiten bis heute nur für die „Leichtigkeit und Sicherheit der Schifffahrt“ wie auch zum Erhalt ihres bequemen und gutbezahlten Arbeitsplatzes.


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s