Vom Update des Denkmal-Gutachtens zur floristisch-faunistischen Kartierung

BaumschützerInnen-Info vom 21.11.08

Das „Dreigestirn“ aus Landesdenkamlamt (LDA), WSA und SenStadt, das schon nach der Sommerpause dem Mediationsforum den erarbeiteten Fragenkatalog zur Fortschreibung des Großen gartendenkmalpflegerischen Gutachtens (GgG) vorstellen sollte, sei inzwischen zum Zweigestirn geschrumpft, berichtete Klaus Lingenauber vom LDA, insofern sich SenStadt zurückgezogen habe, doch dafür könne man in der ersten Forumssitzung 2009 auch weit Konkreteres als einen bloßen Fragenkatalog präsentieren. Es gehe um eine notwendige Ergänzung und Fortentwicklung im Hinblick auf gewandelte Anforderungen, sei’s bzgl. des Baumbestands und der Vegetationsstruktur, sei’s bzgl. der städtebaulichen Struktur der begleitenden Räume, auch unterm Stichwort der Collage City (Rowe/Koetter), einer Stadtplanung, die das Vorhandene und Fragmentarische als Grundlage für die Weiterentwicklung nutzt.

SenStadt aber hat sich hier deshalb zunächst verabschiedet, weil man einerseits abwarten will, was aus dem Masterplan wird und ob man bestimmte Untersuchungen dann nicht in dessen Rahmen führen kann; andererseits, ob nicht die Notwendigkeit eines Planfeststellungsverfahrens (PFV) den Vorhabensträger ohnehin verpflichtet, bspw. für floristische und faunistische Kartierungen aufzukommen. Untersuchungen zum Biotopverbund werden laut Dr. Michael Gödde, neuer Referatsleiter Landschaftsplanung und Naturschutz bei SenStadt, ohnehin separat betrieben (Derk Ehlert berichtete dem Forum darüber) und nur eingespeist, wenn es zum PFV kommt.

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