BaumschützerInnen-Info vom 10.11.08

Welche Sanierungsarbeiten sind notwendig?
Wie viel muss saniert werden?

Die Bestimmung der Länge von 90 Metern zu sanierenden Ufers − beginnend von der Seitenwand des U-Bahn-Tunnels bis zum Ende der 3. Plattform und damit des Riedel-Anlegers − sei zunächst im Interesse des Pächters erfolgt, der (auch!) kein Stückwerk wünsche mit der Aussicht, dass das Gelände etwa nach einer temporären Maßnahme abermals „angefasst“ werde, doch inzwischen erweist sie sich auch fachlich gerechtfertigt, da just anlässlich der 4. AK-Sitzung am 14.10. aufrecht stehende Spundbohlen gesichtet und deshalb in der Woche darauf Peilkontrollen veranlasst wurden, die zur Entdeckung neuer Auskolkungen führten.

Diese wurden zwar inzwischen verfüllt, belegen aber den dringenden Handlungsbedarf auf der gesamten Strecke des Anlegers, indem der Entstehung von Folgeschäden und weiteren Schadensereignissen vorgebeugt werden muss. Insofern beantworte sich auch, was mit der „Prioritätsstufe 1“ gemeint sei und wo genau Baumaßnahmen notwendig seien, also nicht nur an den 35 Metern Abbruchstelle, doch warum dieser „punktuelle“ Sanierungsbereich stereotyp mit „Maybachufer“ benannt wird, blieb weiter ungeklärt.

Auch gegen die Rede vom „1:1“ regte sich Widerspruch, da die vorgeschlagene Sanierungsvariante 1 (= Plass IV) die Trapezform des Kanalprofils in eine schuhkartonförmige verwandeln würde, doch Albrecht Biewald bestritt, dass an dieser Stelle überhaupt von einer Trapezform gesprochen werden könne.

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