BaumschützerInnen-Info vom 10.11.08

Vor- und Nachteile der möglichen Bauweisen

Um noch weiter in technische Details einzusteigen: Die Vorteile einer Untervariante von 1, mit einer schrägen Verpressung der Spundwand: dass dann nämlich nur eine benötigt wird, die für die Baustelleneinrichtung entfällt und damit auch ca. 10 Tage weniger Lärmbelästigung auf die AnwohnerInnen zukommen − können deshalb nicht genutzt werden, weil mit dem verfügbaren Gerät allenfalls in einer Neigung von 18° eingepresst werden kann, jedoch 20° erforderlich wären. Dafür gibt es keinen so genannten Mäkler (so heißt die Leitvorrichtung, welche vom Wasser aus die auf den Spundbohlen selbstschreitende Presse führt).

Ferner ist nicht klar, wie sich das statisch nicht definierte Bauwerk verhält, wenn die schräg eingepresste Bohle auf den Fuß der Holzspundwand trifft. Nicht zuletzt aber stehen auf dem 90m-Abschnitt fünf Bäume, deren Kronenbereich bei einer schrägen Einpressung tangiert würde.

Dies ist bei einer lotrechten Einpressung nicht der Fall, doch hier wird zur Baustelleneinrichtung die Vorpressung einer temporären Spundwand erforderlich.

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