BürgerInneninitiative Bäume für Kreuzberg

Munter rotiert das Personalkarussell

Nach Auszug von Bürgerverein und Landesdenkmalamt sowie dreimaligem Moderationswechsel auch Senatsvertreterin ausgetauscht

Wie wir ganz en passent erfahren, ist Sabine Krutzsch von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung (SenStadt) und u. a. zuständig für die Umsetzung des Förderprogramms Städtebaulicher Denkmalschutz im Bezirk Friedrichshain- Kreuzberg, unversehens von diesem Zuständigkeitsbereich entbunden worden. Frau Krutzsch hatte sich während dreier AG-Sitzungen zur Vorbereitung der nächsten BürgerInnenversammlung in erfrischender Weise für eine bürgernahe, auf möglichst breite Akzeptanz ausgerichtete Denkmalpflege ausgesprochen, keinen Hehl daraus gemacht, dass sie die inzwischen zurückgezogene [?] Planung einer denkmalgerechten Rekonstruktion des ELK schon beim ersten Anblick als viel zu starr empfunden habe und die Haltung Klaus Lingenaubers vom Gartendenkmalamt als Ausdruck einer Veto-Mentalität kritisiert.

Ob dies der Grund dafür ist, dass nun anstelle von Frau Krutzsch eine derzeit noch im Urlaub weilende Nachfolgerin mit ihrer Aufgabe betraut wurde, kann natürlich nur gemutmaßt werden. Diese für uns noch immer namenlose Dame wurde in der AG-Sitzung am 8. Juli wiederum von Frau Ehlers von der Wohnstatt mbH, vertreten, die von SenStadt mit der Vorbereitung und Abwicklung des Förderprogramms in Kreuzberg beauftragt ist.

Die BI-VertreterInnen bedauern das Ausscheiden der Protagonistin einer bürgerfreundlichen Denkmalpflege, die das Anliegen einer Revitalisierung historischen Stadtraums offenkundig beim Wort nimmt, überaus!

Auch Christa Haverbeck von der Sanierungsverwaltungsstelle „arbeitet aus Kapazitätsgründen nicht mehr in der Arbeitsgruppe mit und wird bezirksintern eingebunden“, heißt es in einer Mitteilung Frau Schuchardts von Stadtbau lapidar. Dass beide Personalien bei der letzten AG-Sitzung mit keinem Wort erwähnt wurden, ja sogar eine Vorstellung Frau Ehlers unterblieb, so dass sie einige AG-Mitglieder für eine Anwohnerin hielten, sei deshalb versäumt worden, „da alle mehr mit den Inhalten beschäftigt waren“, lautet zumindest die Auskunft von Frau Schuchardt. — BürgerInnenbeteiligung à la Kreuzberg: das organisierte Chaos!

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